Hallo, ich lerne gerade für meine Matura... In meinem Skriptum steht, dass IIR-Filter LTI-Systeme sind. Wie kann ein Filter mit unendlicher Impulsantwort zeitunabhängig sein? Wenn ich einen Rechteckimpuls anlege und 5s später das selbe nochmal mache, erhalte ich auf Grund der unendl. Impulsantwort ein anderes Ergebnis. Oder heißt LTI hier, dass ich das Ergebnis mit Hilfe des Überlagerungssatzes und des Ausgangssignals des vorherigen Rechteckimpuls berechnen kann? Danke für die Hilfe. lg
Hallo! Zeitinvariant bezieht sich nur auf das Verhalten bei gleichem Ausgangszustand (Anfangswert). Sprich nach dem ersten Versuch wirfst du deinen Filter weg (da der ja "nie" wieder Zustand Null haben wird) und kaufst dir einen neuen (natürlich exakt den gleichen). Der hat dann bei gleichem Eingang das gleiche Verhalten wie der vorher. Grüße, Ludwig
Das "time invariant" von LTI bezieht sich auf die Übertragungsfunktion selber. Und die ändert sich ja bei einem IIR (und vielen anderen) nicht mit der Zeit.
Luggi F. schrieb: > Zeitinvariant bezieht sich nur auf das Verhalten bei gleichem > Ausgangszustand (Anfangswert). Sprich nach dem ersten Versuch wirfst du > deinen Filter weg (da der ja "nie" wieder Zustand Null haben wird) und > kaufst dir einen neuen (natürlich exakt den gleichen). Der hat dann bei > gleichem Eingang das gleiche Verhalten wie der vorher. Hi Luggi, ich weiß nicht ob sich der Sprachgebrauch geändert hat, aber meine Professoren (die alle im Alter von Nyquist & Co. waren) waren, haben zwei Filtertypen unterschieden: - der Filter (Masculinum) wird von Melitta gebaut - das Filter (Neutrum) ist für Signalverarbeitung zuständig Hat sich das in diesem Jahrtausend geändert? Ansonsten wurden schon gute die Antworten gegeben, wobei "Wikipedia lti" wirklich umfassend informiert: https://ja.wikipedia.org/wiki/LTI%E3%82%B7%E3%82%B9%E3%83%86%E3%83%A0%E7%90%86%E8%AB%96 Danke Dir, Marcus
Marcus H. schrieb: > - der Filter (Masculinum) wird von Melitta gebaut > - das Filter (Neutrum) ist für Signalverarbeitung zuständig Hm, jetzt musste ich selber überlegen. Hab aber nachgeschaut und das hier in einem Skript gefunden: "(...) nur den zeit-invarianten Filter (...)" Wobei hier in Österreich teilweise auch andere Regeln gelten. Man fragt sich da schon manchmal, von welchem "B" der Professor seit 5 Minuten redet, dabei gehts eigentlich um die Leistung "P"...
Luggi F. schrieb: > Wobei hier in Österreich teilweise auch andere Regeln gelten. Man fragt > sich da schon manchmal, von welchem "B" der Professor seit 5 Minuten > redet, dabei gehts eigentlich um die Leistung "P"... Ich bin gebürdiger Underfrange. Die eingeschrängde Laude-Baledde wirgd sich sbeziell beim Erwerb von Fremdsprachen sehr sdörend aus. Mir sachen Dinge wie "hardes B", "weiches B". Und das einzige Word mit "hartem D" isd "Senft" (Senf)...
Normal hob i ja a nix gegn Dialekt (zumindest bayrisch...), aber manchmol is des halt scho kontraproduktiv... Wie auch immer, hab noch ein paar Skripte durchgeschaut, scheint beides üblich zu sein (das Filter, der Filter).
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