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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik elektromotor defekt aeg mfe 1500


Autor: matthes (Gast)
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hallo ich habe ein problem mit meiner schlitzfräse ... ich habe diese 
gebraucht über die bucht erworben mit dem manko das das kegelrad defekt 
ist ...

dieses stellte für mich als gelernten schlosser kein problem dar und war 
prombt behoben nun allerdings läuft sie dennoch nicht (die kohlen wurden 
auch gleich getauscht warum auch nicht wenn die maschiene grade einmal 
auf ist)

wenn ich einschalte dreht die maschiene ganz normal hoch allerdings 
fällt nach etwa 6 sek die drehzahl extrem ....

der letzte tipp war das der elektronikbaustein defekt sei der wurde nun 
auch getauscht und ist es nicht .... nun habe ich an dem baustein 2 
kabel die wohl laut aussage des kollegen eine messleitung sind abgezogen 
und sollte es ohne versuchen ... sind die beiden kabel ab dreht die 
maschiene hoch und sofort fällt die drehzahl ....

ich hoffe das mir irgendjemand helfen kann

mfg matthes

Autor: Mani W. (e-doc)
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Da gibt es sicher einen Drehzahlgeber (Magnetrad mit Spule) oder
ähnliches...

Vielleicht liegt der Defekt genau da...



Das würde das Hochlaufen und anschließendem Herunterfahren erklären...

Autor: matthes (Gast)
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hallo danke schonmal für die schnelle antwort

könnte den dieser auf dem Feld-Bauteil eingebaut sein ? laut 
explosionszeichnung und stückliste gehen genau diese zwei drähte dahin 
.... wie kann man soetwas testen ?

Autor: Mani W. (e-doc)
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Kannst Du Photos davon machen?

Oder die Explosionsansicht?

Wenn es sich um eine Spule handelt, dann den Widerstand messen...

: Bearbeitet durch User
Autor: matthes (Gast)
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hier schonmal die zeichnung bilder kann ich morgen machen...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Bitte die genaue Typenbezeichnung und E-Nr. und alles, was auf dem
Typenschild steht...

Aus der Explo-Zeichnung ist es nicht ersichtlich...

Autor: matthes (Gast)
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so ?

Autor: hinz (Gast)
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Du weißt nicht was ein Typenschild ist?


Ist aber egal, der Sensor ist ein Temperaturfühler, und er erfüllt seine 
Funktion bestens und bemerkt den defekten Stator und/oder Rotor.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Das Teil "b" könnte so ein Drehgeber sein, der an "c" angesteckt
wird...


Du könntest auch versuchen, die Kontakte zu reinigen, trotzdem
wäre die E-Nr. von Vorteil...


Im übrigen kann ich Dir die Fa. Hans Sauer GmbH empfehlen,
Barkhausenweg 8, D-22339 Hamburg, Tel. +49-(0)40-538 99 20


Die haben alle Ersatzteile auf Lager und wahrscheinlich auch
Techniker, die Dein Problem lösen können...



Gruß

Mani

Autor: hinz (Gast)
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Mani W. schrieb:
> Das Teil "b" könnte so ein Drehgeber sein,

Kaum, die Teile haben Nummern, keine Buchstaben.

Autor: Mani W. (e-doc)
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hinz schrieb:
> Kaum, die Teile haben Nummern, keine Buchstaben.

Bist wohl ein gescheiter Gescheiterter...

Autor: matthes (Gast)
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das hier sind die beiden kabel der fräse diese gehen an bauteil 105

ich werden gleich noch ein foto vom typenschild machen

danke schonmal für die zahlreichen antworten

Autor: matthes (Gast)
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Sorry ich habe die bilder verwechselt

Autor: matthes (Gast)
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hier das typenschild .....



kann man die kann man Strator und Rotor durchmessen um zu erfahren wer 
von beiden defekt ist ?

Autor: Justus, 19, Multimillionär (Gast)
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Ich hatte mal am an einer WaMa ein ähnliches Problem. Da war der 
Magnetring des Drehzalgebers aus Kunstoff und in Folge eines 
Lagerschadens  von der Welle geschmolzen.
Lager und Geber neu, rennt bis heute.
Aber nicht bei mir natürlich ?

Autor: hinz (Gast)
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matthes schrieb:

> kann man die kann man Strator und Rotor durchmessen um zu erfahren wer
> von beiden defekt ist ?

Mit Hausmitteln gar nicht. Aber die nur 6 Sekunden deuten stark darauf 
hin, dass mindestens der Stator defekt ist.

Autor: hinz (Gast)
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Justus, 19, Multimillionär schrieb:
> Drehzalgebers

Sowas hat diese Maschine nicht.

Autor: hinz (Gast)
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Mani W. schrieb:

> Bist wohl ein gescheiter Gescheiterter...

Und das von einem, der nicht mal einen Netzschalter erkennen kann.

Autor: nemesis... (Gast)
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matthes schrieb:
> kann man die kann man Strator und Rotor durchmessen um zu erfahren wer
> von beiden defekt ist ?

Man kann die Kabel abziehen und messen ob die beiden Wicklungen
des STATORS den gleichen Widerstand haben.
Beim Läufer (oder manchmal auch Anker genannt) kann man an den
Kohlehaltern ein Widerstandsmessgerät anschließen. Wenn man
dann die Welle händisch dreht, müsste der Widerstandswert immer
gleich sein. Bei starken Schwankungen ist dann der Anker
Geschichte. Allerdings müsste man das dann auch riechen oder
durch kräftiges Bürstenfeuer im Betrieb sehen können.
Bei elektronischen Maschinen ist so ein Defekt eher selten,
weil die gewöhnlich einen Sanftanlauf (manche sagen auch
Softstart dazu) haben.
Bei den alten ungeregelten Maschinen ohne Elektronik hat der
hohe Einschaltstrom, aber auch oft schlechte Kühlung, den Anker,
selten den Stator schnell mal zerstört. Statoren sind eher
anfällig für Überhitzung durch Verschmutzung.
Ist denn sichergestellt das bei der Verdrahtung keine Drähte
verwechselt wurden? Das Fehlerbild hört sich so an, als wenn
der Motor sich selbst abwürgt, aber ob das an der Elektronik
oder defekter Wicklungen liegt kann ich so auch nicht sagen.
Auf korrekte Verdrahtung sollte man die Kabel überprüfen.
Die Drahtlänge ist meist ein Indiz dafür, wo es richtig
angeschlossen werden muss. Wenn man andere Winkelschleifer
besitzt, kann man die Verdrahtung vergleichen weil das meist die
gleichen Motore sind, auch wenn die Hersteller unterschiedlich
sind.
ICH würde mal die Elektronik weg lassen, denn der Motor, sofern
intakt, müsste auch ohne laufen.
Wenn nichts hilft, macht das Gerät so den Eindruck, als wenn
jeder vom Flansch passende Winkelschleifer auch als Ersatzteil
taugen würde, aber ich kann mich da auch irren.
Ich hab mal eine Westfalia-Tischkreissäge mit einem
2KW Winkelschleifermotor ausgestattet. War auch mit ein wenig
Basteln machbar. Ist wegen dem Staub nach einem halben Jahr
trotzdem wieder verreckt.

Autor: hinz (Gast)
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nemesis... schrieb:
> Man kann die Kabel abziehen und messen ob die beiden Wicklungen
> des STATORS den gleichen Widerstand haben.
> Beim Läufer (oder manchmal auch Anker genannt) kann man an den
> Kohlehaltern ein Widerstandsmessgerät anschließen. Wenn man
> dann die Welle händisch dreht, müsste der Widerstandswert immer
> gleich sein. Bei starken Schwankungen ist dann der Anker
> Geschichte.

So findet man halt nur deutliche Defekte.

Autor: Mani W. (e-doc)
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hinz schrieb:
> Und das von einem, der nicht mal einen Netzschalter erkennen kann.

Lassen wir das mit dem sinnlosen Heruntermachen, ok?

Autor: matthes (Gast)
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hi danke schonmal für die vielen antworten ich habe ein billiges 
multimeter.... ich werde es damit mal versuchen mal sehen ob das klappt

obwohl ich schon sehr starkes bürstenfeuer sehe (das meine ich 
zumindest) ... was ja dann auf den anker deutet ... richtig ? mir fehlt 
leider absolut die erfahrung was sowas angeht ...

passt allerdings auch nicht zu der aussage das der anker nur selten 
kaputt geht beim sanftanlauf ... vieleicht haben wir genau hier einen 
seltenen fall .... die maschiene sah jedenfalls so aus als wenn sie nie 
druckluft gesehen hätte ... völlig verdreckt das ganze was ja dann zur 
mangelnden kühlung passt


danke nochmals ich werde mich mal versuchen

mfg

Autor: Mani W. (e-doc)
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matthes schrieb:
> die maschiene sah jedenfalls so aus als wenn sie nie
> druckluft gesehen hätte ... völlig verdreckt das ganze was ja dann zur
> mangelnden kühlung passt

Manchmal ist es hilfreich, mit einer Nadel oder ähnlichem Werkzeug
die Zwischenräume der Lamellen auszukratzen...

Autor: F. Fo (foldi)
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matthes schrieb:
> obwohl ich schon sehr starkes bürstenfeuer sehe (das meine ich
> zumindest) ... was ja dann auf den anker deutet ... richtig ? mir fehlt
> leider absolut die erfahrung was sowas angeht ...

Wenn der einen "Schuss" hat, dann siehst du verbrannte Stellen, die sich 
gegenüber liegen.
Du kannst auch noch messen, ob der einen Masseschluss hat. Mit dem 
Durchgangsprüfer; einen Anschluss auf den Rotor und drehen und den 
anderen gegen die Welle. Wenn es piepst, dann hast du einen satten 
Masseschluss, der auch das Verhalten erklären würde.
Windungsschluss kannst du nicht so einfach feststellen. Guck mal, ob du 
einen Elektormaschinenbauer ("Ankerwickler") in der Nähe hast. Der kann 
den abbrummen und dir gleich einen neuen Rotor verkaufen. Meist kosten 
diese kleinen Dinger nicht so viel und lohnt sich bei einer teuren 
Maschine.

Und noch was zum lesen: 
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&sou...

: Bearbeitet durch User
Autor: matthes (Gast)
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hallo hier bin ich wieder ich habe nun auf doof einfach beides neu 
bestellt und getauscht.

und und und ... es funktioniert nicht das ganze ist zum verzweifeln ...

Autor: nemesis... (Gast)
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matthes schrieb:
> hallo hier bin ich wieder ich habe nun auf doof einfach beides neu
> bestellt und getauscht.

Stator und Anker? Was hat das denn gekostet?
Statt eigenmächtig Geld zum Fenster raus zu werfen, hätteste mal
hier deine Messungen einstellen sollen.

> und und und ... es funktioniert nicht das ganze ist zum verzweifeln ...

Die Verdrahtung ist aber okay?
Mal die Elektronik überbrückt bzw. weg gelassen?
Ich hatte mal eine Oberfräse die auch solche Macken machte.
Da hatte sich eine Leiterbahn verabschiedet, die ich dann
geflickt habe und seit dem schnurt die Kiste wieder Eins-A.

Autor: matthes (Gast)
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ja ich denke die messungen währen eh hinfällig gewesen ... bezahlt habe 
ich nun etwa 80 € für beides eigentlich müsste ich ab morgen mit der 
maschine arbeiten bzw hatte es vor .... und da habe ich mir gedacht gut 
eines von beiden muss es ja nun sein.

 die verdrahtung kann kaum anders gemacht werden ...dann währen die 
kabel zu kurz ....

der elektrobaustein ist ja nun auchschon mitlerweile neu ...

mfg

Autor: hinz (Gast)
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matthes schrieb:
> die verdrahtung kann kaum anders gemacht werden

Dennoch anhand der Buchstaben in der Explosionszeichnung kontrollieren!

Autor: F. Fo (foldi)
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Auf der Explosionszeichnung ist an 127 ein Trimmpoti extern angebaut, 
ist das ein externer
Wenn der kaputt ist, kann das von der Elektronik auch als Fehler e 
erkannt werden.

Autor: hinz (Gast)
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F. F. schrieb:
> Auf der Explosionszeichnung ist an 127 ein Trimmpoti extern angebaut,

Das ist kein Trimmpoti, sondern ein Temperaturführer, und der steckt im 
Stator.

Autor: Flow (Gast)
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> Wenn der kaputt ist...

matthes schrieb doch welche Teile bereits ausgetauscht wurden:
Kegelrad,
Elektronik,
Kohlen,
Anker,
Stator (mit Fühler)

Autor: F. Fo (foldi)
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Dann bleibt ja nur noch das Kabel und der Schalter übrig.

Autor: nemesis... (Gast)
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Einen Kabelbruch erkennt man, wenn bei eingeschalteter Maschine
das Kabel bewegt wird und sich das auf den Betrieb auswirkt.
Defekte Schalter machen sich manchmal durch Klopfen bemerkbar,
so ein Defekt ist aber sehr selten.

Autor: F. Fo (foldi)
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Na sonst ist doch alles schon gewechselt worden.

Autor: matthes (Gast)
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ich habe den schalter überbrückt ... das gleiche ergebnis ...

die kabel sind alle neu 2 kabel waren vom fühler und sind am feld 
verlötet ... alle anderen am e baustein verschweißt abgesehen vom 
netzkabel


mfg

Autor: Ben (Gast)
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Ist das Problem gelöst?

Autor: F. Fo (foldi)
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hinz schrieb:
> F. F. schrieb:
>> Auf der Explosionszeichnung ist an 127 ein Trimmpoti extern angebaut,
>
> Das ist kein Trimmpoti, sondern ein Temperaturführer, und der steckt im
> Stator.

Ich finde es eigentlich blöd Leichen zu fleddern, aber das ist auch kein 
Temperaturfühler, sondern eine Relaisspule.
Wenn man es richtig groß macht, kann man das sehen.
Demnach könnte das Bauteil 135 (wird als Schalter bezeichnet) ein SSR 
sein. Nur, und dazu habe ich leider keine Erfahrung mit SSR's, weiß ich 
nicht, ob das so ein Fehlerbild erzeugen kann.

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