Schaltplatine hat aussetzer

Gast #4609880
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Diese Platte schaltet die Lenkung einer von 24V Gleichstrom 
angetriebenen Arbeitsbühne. Die hat letzthin immer wieder Aussetzer. 
Wenn ich sie für 5 Minuten ausschalte, geht sie meist wieder, auch wenn 
man schnell links-rechts schaltet. Die Stromversorgung passt, aber die 
Ausgänge zeigen dann nur noch Bruchteile von einem Volt. Es funtioniert 
weder links- noch rechts-Einschlag. Deshalb denke ich, eines der nicht 
paarweise vorhandenen Bauteile könnte langsam den Geist aufgeben. Ich 
habe versucht, den großen Widerstand zu messen, da sinkt der Wert am 
Mulitmeter mit der Zeit. Kann mir jemand helfen und einen Tipp geben, 
was da kaputt sein könnte? Ganz unten nicht mehr ganz zu sehen sind 4 
Transistoren mit Kühlelement. Es scheint ja ein einfaches Bauteil zu 
sein, kostet aber eine Menge, da es nie in großer Anzahl hergestellt 
wurde.

Gruß
Joachim
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Gast #4609923
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Bei der mageren Beschreibung kann man nur allgemeine Hinweise geben:

Geht wieder nach ausschalten/abkühlen klingt nach schlechten Lötstellen 
oder trockenen Elkos. Einfach mal die Lötstellen kritisch anschauen oder 
alles nachlöten und die beiden Elkos tauschen.

Einer der Halbleiter wird es nach deiner Beschreibung eher weniger sein.
#4610607
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Joachim schrieb:
> Ich
> habe versucht, den großen Widerstand zu messen, da sinkt der Wert am
> Mulitmeter mit der Zeit


Also der Widerstand ist mit Sicherheit sehr niederohmig (<1 Ohm) und 
dient vermutlich der Stomüberwachung.
Wenn du an dem Widerstand messen tust und das Multimeter ändert seinen 
Wert langsam, so gehe ich davon aus das der Widerstand dann nicht 
mitgemessen wird und nur eine Kondensatorladung gemessen wird > 
Widerstand dann defekt
Gast #4611082
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Danke für die vielen Antworten und Hinweise! Ich werde die Rückseite 
fotografieren und posten. Ich glaube nicht, dass es der Motor ist, da 
ich an den Anschlüssen selbst keinen Strom messe. Das werde ich aber 
heute noch einmal messen.

Gruß
Joachim
Gast #4612567
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So, jetzt habe ich das noch einmal genauer beobachtet. Der 
Spannungsabfall an den Ausgängen der Pole von 24 Volt auf weniger als 
einem findet nur bei angeschlossenem Motor statt. Ich hatte das bei 
getrenntem Motor anscheinend noch nicht getestet. Der Motor summt dann. 
Anscheinend hat er zu wenig Kraft, aber nicht immer gleich. Manchmal 
hilft es auch, wenn man die Lenkung (also den Hebel für links- rechts 
des Motors) ein wenig hin und her bewegt und es geht wieder eine Weile. 
Ich glaube es liegt nicht an einem eingerosteten Lenkgetriebe. Ist das 
eine Wicklung, die durchgebrannt sein könnte? Und was kann man da 
machen?

Gruß
Joachim
Gast #4619594
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Ich habe die Gelenke geschmiert und die Lenkung ging wieder recht gut. 
Aber nach 2-3 Tagen wieder Aussetzer. Falls Schleifkohlen vorhanden 
sind, klingt das recht interessant, da die Maschine doch schon recht alt 
ist und links-rechts-lauf sicher noch mehr abträgt. Also werde ich diese 
mal überprüfen und noch einmal alles schmieren... Schleifkohlen als 
Ersatzteil bekomme ich zwar nicht spezifisch für den Motor, aber 
vielleicht gibt es Allerweltsteile, die passen würden.
Was ist der Kollektor?
#4619655
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Kollektor ist das Ding wo die Kohlen draufdrücken :-)

Zum Austausch: manchmal schwierig bis unmöglich, passende zu finden.
Gibt auch ne Menge unterschiedlicher Materialien, in der Praxis reichen 
meist zwei: schwarze oder Kupferfarbene.

Wenn du nicht die passenden findest, grössere kaufen und mit Sandpapier 
zurechtschleifen. Problem ist die runde Kontaktfläche, die bekommt man 
kaum passend hin, schleift sich aber nach einiger Zeit erhöhten 
Bürstenfeuers ein.
Gast #4622670
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Ich habe den Motor jetzt einfach mal direkt an 24 V angeschlossen und da 
dreht er tadellos. Also kann es nur noch diese Platine sein, die das 
komische Verhalten zeigt. Ich versuch heute mal diesen Keramikwiderstand 
auszutauschen.

Gruß
Joachim

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