Hallo, mal angenommen ich habe eine permanent erregte Synchronmaschine mit 32 Polen. Ich kann durch meinen Frequenzumrichter eine beliebige Frequenz einstellen, also auch eine beliebige Drehzahl bis hin zur Maximaldrehzahl des Motors. Angeblich bleibt auch das Motormoment fast konstant über den gesamten Drehzahlbereich. Aber wie sieht es mit dem Wirkungsgrad aus. Im schlimmsten Fall ist der ja "null" - bei Stillstand der Maschine wird die zugeführte Energie komplett in Wärme umgewandelt und der Motor überhitzt. Bei Nenndrehzahl kann ich dann die Angabe des Herstellers nehmen. Aber wie sieht es aus, wenn ich den Motor bei ca. 60% der Nenndrehzahl betreiben möchte? Kann ich da ohne Herstellerangaben etwas abschätzen?
> Angeblich bleibt auch das Motormoment fast konstant über den gesamten > Drehzahlbereich. Das Drehmomente bleibt konstant bis zur Nenndrehzahl, wenn die Versorgung deines Frequenzumrichters der Nennspannung des Motors entspricht. Stichwort "Feldschwächung" > Aber wie sieht es mit dem Wirkungsgrad aus. Im > schlimmsten Fall ist der ja "null" - bei Stillstand der Maschine wird > die zugeführte Energie komplett in Wärme umgewandelt und der Motor > überhitzt. Bei Nenndrehzahl kann ich dann die Angabe des Herstellers > nehmen. > > Aber wie sieht es aus, wenn ich den Motor bei ca. 60% der Nenndrehzahl > betreiben möchte? Kann ich da ohne Herstellerangaben etwas abschätzen? Der Betrieb am Frequenzumrichter ist praktisch immer Nennbetrieb. Also ist der Wirkungsgrad des Motors in Näherung gleich dem Wirkungsgrad im Nennbetrieb.
Simon Diehl schrieb: > Der Betrieb am Frequenzumrichter ist praktisch immer Nennbetrieb. Also > ist der Wirkungsgrad des Motors in Näherung gleich dem Wirkungsgrad im > Nennbetrieb. stimmt im Prinzip, Gerhard schrieb: > Aber wie sieht es aus, wenn ich den Motor bei ca. 60% der Nenndrehzahl > betreiben möchte? Kann ich da ohne Herstellerangaben etwas abschätzen? Kaum, denn man wüsste Bescheid wissen, wie weit das Eisen inbezug auf Sättigung ausgenutzt wird. Denn es muss genügend Reserve zur Sättigungsgrenze des Eisens vorliegen. Schließlich dauert bei 60% Drehfrequenz eine Halbwelle das 1,7 fache und die Magnetfeldstärke steigt bei gegebener Spannung in dieser Zeit auf das 1,7 fache an. Bei der Auslegung eines normalen Motors wird da die Sättigung sicherlich erreicht. Man muss also bei tieferer Frequenz die Spannung am Motor entsprechend verkleinern, um nicht in die Sättigung zu geraten.
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