Hallo,
ich arbeite momentan in der Industrie in der IBN. Ich hatte mich auf
eine Stelle als Ingenieur in München im Technischen Rathaus beworben.
Hauptsächlich Verwaltungsarbeit, ich bin also völlig fachfremd. Aber
immerhin keine Personalverantwortung, keine Dienstreisen und Bezahlung
nach E11 TVöD. Ich wurde auch eingeladen, aber leider abgelehnt.
Beim Vorstellungsgespräch habe ich gefragt, ob meine Arbeitsjahre in der
Industie bei der Einstufung anerkannt werden könnten. Vollständige
Anerkennung hätte für mich Einstieg in Stufe 3 bedeutet. Der
Abteilungsleiter hat daraufhin gesagt, dass das eine andere Abteilung
regelt, aber dass man wahrscheinlich den Großteil der Zeit, wenn nicht
sogar die komplette Zeit anrechnen würde. Ich war über so viel
Entgegenkommen ziemlich überrascht. Letztendlich wurde ich aber
abgelehnt.
Jetzt frage ich mich, ob es im öD üblich ist, Industrieerfahrung bei der
Einstufung anzuerkennen. Als ich mit dem Typen über die Einstufung
gesprochen habe, wußte er wahrscheinlich schon, dass er mich ablehnen
würde, er hätte mir also jeden Unsinn erzählen können.
Ist es im öD üblich, Industriejahre bei der Einstufung anzurechnen?
Danke
Ja bis zur Stufe 3, was man im öD nach 3 Jahren bekommt, ist eine
Anerkennung eigentlich immer möglich. Jedoch ist die Frage ob man im
Vergleich zur Industrie auf soviel Gehalt verzichten möchte?
Wenn die Tätigkeiten ungefähr passen (Und was das ist legt jeder selber
fest! Kontrolle = 0) dann kann man das anrechnen. Stufe 3 wie
geschrieben ohne Probleme, Stufe 4 geht idR auch, drüber muss man dann
es meistens begründen (Keine anderen Bewerber usw).
Wie gesagt, das legt aber jeder selber fest.
Der eine AG ist offener und wenn man irgendwas mit IT gemacht hat gibt
es Stufe 3 und der andere meint, ne sie haben ja früher mit Java und C++
gearbeitet, für C# können wir ihre 20 Jahre nicht anerkennen, fangen sie
bitte in Stufe 0 an.
Anoymer_User_85 schrieb:> Wenn die Tätigkeiten ungefähr passen (Und was das ist legt jeder selber> fest! Kontrolle = 0) dann kann man das anrechnen. Stufe 3 wie> geschrieben ohne Probleme, Stufe 4 geht idR auch, drüber muss man dann> es meistens begründen (Keine anderen Bewerber usw).
Danke. Stufe 4 wären 6 Jahre, oder?
> btw Eg11 in München = LOL
Beim Einstieg in Stufe 3 hätte ich geringfügig mehr als auf meiner
jetzigen Stelle bekommen, glaub es oder nicht.
Ich kenne mich im öD nicht wirklich aus. Was ist für Elektrotechniker
üblich? E12?
München schreibt gerade eine E14-Stelle aus, allerdings mit
Projektleitertätigkeit:
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Personal-und-Organisationsreferat/Stellen/Stellenangebote100/16-1762-075.html
Klar, viel Verantwortung wird auch besser bezahlt. Bei E11 hat man halt
weniger Verantwortung
Anoymer_User_85 schrieb:> Wäre man wenigstens in A12 verbeamtet worden?
PS: lieber nicht. Die Leute von der PKV lachen sich kaputt, wenn ich
einen Antrag stelle
EG11 ist schon ok. Wenn es nicht München wäre, wo 2 Zimmer 1000 warm und
3 Zimmer 1400 warm kosten würde.
In der PKV bekommst du einen Beamtentarif. Der wird nicht mehr als der
GKV Anteil kosten. Dafür deutlich mehr netto in der Tasche, von der
Pension gar nicht erst zu reden.
Neuhauser schrieb:> Ich kenne mich im öD nicht wirklich aus. Was ist für Elektrotechniker> üblich? E12?
Master von der Uni: Üblicherweise E13.
> München schreibt gerade eine E14-Stelle aus, allerdings mit> Projektleitertätigkeit: [...]
Ja, das ist E14, weil das über die "normale" Tätigkeit eines Ingenieurs
hinausgeht und mehr Verantwortung beinhaltet.
Projektleitung bedeutet aber nicht automatisch E14! Gibt auch welche die
das mit E13 machen.
Johannes O. schrieb:> Neuhauser schrieb:>> Ich kenne mich im öD nicht wirklich aus. Was ist für Elektrotechniker>> üblich? E12?> Master von der Uni: Üblicherweise E13.
Hab nur FH-Diplom. Da bin ich mit E11 wahrscheinlich gut bedient.
Über Verbeamtung habe ich mir noch kein Gedanken gemacht. Meine
Gesundheit würde da viele Fragen aufwerfen und die DKV mich
wahrscheinlich hochstufen. Außerdem bin ich nicht mehr der Jüngste.
Dadurch hätte ich dann im Alter eine geringe Rente und müßte trotzdem
DKV-Beiträge zahlen.
Neuhauser schrieb:> Ist es im öD üblich, Industriejahre bei der Einstufung anzurechnen?
Im ÖD ist alles möglich!
Seit dem TvÖD gilt, gilt das Nasenprinzip!
Gerne wird von Verantwortlichen immer die Mär verbreitet Parteibuch und
Vetterlswirtschsft gäbe es nicht. Doch die Realität sieht ganz anders
aus.
Posten werden mit Personen besetzt deren einzige Quali die
Geburtsurkunde oder das Parteibuch ist!
Neuhauser schrieb:> Ich kenne mich im öD nicht wirklich aus. Was ist für Elektrotechniker> üblich?
Nix, die Tätigkeit wird eingruppiert.
Da aber der ÖD zwar den TvÖD schon seit bald mehr als 10 Jahren hat,
aber die Stellenbeschreibungen immer noch mehr Löcher als leib sind. Ist
die Bezahlung Nasen abhängig.
E12?
Techniker?
Mit Parteibuch 100% Ja!
> München schreibt gerade eine E14-Stelle aus, allerdings mit> Projektleitertätigkeit:> http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Personal-und-Organisationsreferat/Stellen/Stellenangebote100/16-1762-075.html
Die Stellen sind jedes Jahr um die Zeit im Fenster!
> Klar, viel Verantwortung wird auch besser bezahlt. Bei E11 hat man halt> weniger Verantwortung
Wer den ÖD in München bißchen von innen kennt, der weis dass die
Verantwortungslosigkeit am besten bezahlt wird!
Verantwortung haben die nicht.
Die sitzen meist rum um dann mit den Fachplaner und den Beratern den
Tag tot zuschlagen.
Neuhauser schrieb:> Hallo,> ich arbeite momentan in der Industrie in der IBN. Ich hatte mich auf> eine Stelle als Ingenieur in München im Technischen Rathaus beworben.
Die stellen jedes Jahr diese Stellenanzeig ins Fenster, gleicher Text,
gleiches Layout, gleide EG-Gruppe!
Die suchen keine Leue mit BE, diese Stellen sind für die Versorgung von
Clanmitgleider vorgesehen. Ziel ist Absolventen zur Bewerbung zu
animieren, ( 0 BE, eigentlich ein Einstelungs Ko-Kriteien), im
Windschatten dieser Zählkandidaten werden dann Meister, Fachwirte und
Co. aus der Belegschaft ( vulgo (bay.) Gschwerl siehe hier:
http://www.mittelbayerische.de/bayern/dialekt/wos-is-des-bloss-fuer-a-gschwerl-21710-art1311529.html)
dann auf Positionen gehieft.
> Hauptsächlich Verwaltungsarbeit, ich bin also völlig fachfremd.
Berufsausbildung plus Handelswirt oder Meister IHK ist dann überlegen =
mehr (entsprechend den Einstellungskriterien) ggüber einen Bac.!
Wer gewinnt dann schon mal formal?
> Aber> immerhin keine Personalverantwortung, keine Dienstreisen und Bezahlung> nach E11 TVöD.
Kann dir aber passieren, das du kurz vorm VG mal einen Anruf von den
Verantwortlichen bekommst, und dann "plötzlich" nur EG 10 erhalten
sollst, weil in der Ausschreibung ein "Fehler" unterlaufen ist.
Oder der Termin vum VG so gelegt wird, das jeder der BE von 3 Jahren und
mehr hat, dann nur zum Quartalsende kündigen kann. Was dann
("blöderweise") für eine Einstellung zu spät ist, weil`s bressier
wird`sau (Stellen-Inhaber geht geplant (plötzlich) in Ruhestand)
Echt Zufälle git`s, oder?
> Ich wurde auch eingeladen, aber leider abgelehnt.
Der Grund ist dir wohl jetzt klar?
> Beim Vorstellungsgespräch habe ich gefragt, ob meine Arbeitsjahre in der> Industie bei der Einstufung anerkannt werden könnten. Vollständige> Anerkennung hätte für mich Einstieg in Stufe 3 bedeutet. Der> Abteilungsleiter hat daraufhin gesagt, dass das eine andere Abteilung> regelt,
Ach? Achso, Kollega ist zuständig, aber lieder heute nicht erreichbar.
Was für saublöde Zufälle es geben kann.
> aber dass man wahrscheinlich den Großteil der Zeit, wenn nicht> sogar die komplette Zeit anrechnen würde.
Versprechungen, Verdrehungen, .... Faustdicke Lxxxn, .... Ncihts neues!
> Ich war über so viel> Entgegenkommen ziemlich überrascht.
Freundlichkeit zahlt sich aus!
> Letztendlich wurde ich aber> abgelehnt.
Und vorallem, bei den Prozess sind die Abläufe alle überprüfbar.
Zumindestens die die zum Vorteil der Entscheider wichtig sind.
Verbale Zusagen sind ja keine schriftlichen Zusagen!
> Jetzt frage ich mich, ob es im öD üblich ist, Industrieerfahrung bei der> Einstufung anzuerkennen.
Wenn deine Nase paßt, ja!
Aber genauso wird sie dir bei (nicht gefallender) Nase nicht
angerechnet!
> Als ich mit dem Typen über die Einstufung> gesprochen habe, wußte er wahrscheinlich schon, dass er mich ablehnen> würde, er hätte mir also jeden Unsinn erzählen können.
Macht der auch, und wuste das (Ablehnung) auch schon!
Die wollen nur "zuverlässiges" Personal in der Verwaltung.
Und "zuverlässig" sind nur die die man schon richtig einschätzen kann.
Und wem da jetzt nicht ger Groschen gefallen ist, der gehört zu der
einen Seite, die von den Zuständen profitiert, oder wird bis zum "St.
Nimmerleinstag" es nicht mehr raffen!
>> Ist es im öD üblich, Industriejahre bei der Einstufung anzurechnen?
Im ÖD ist alles möglich und nix üblich!
TvÖD macht`s möglich.
Klar?
Merk dir eins, nachdem die staatlichen Monopole und privaten
Quasi-Monopolunternehmen (Energieversorgung, Lufthansa, Siemens&Co.)
nicht mehr in der BRD vorhanden sind, bleibt nur mehr die Verwaltung
als "Versorgungswerke" für das politische (oder sonstiges netzwerkende)
"Fussvolk" der Parteien und ähnlichen Organisationen.
Ich war selbst (industrienah) jahrelang im ÖD tätig,
und ich hab auch erst lernen müssen wie die politischen AN (und
Ähnliche) ihre Posten bekommen.
Cha-woma M. schrieb:> E12?> Techniker?> Mit Parteibuch 100% Ja!
Auf welches Parteibuch wird im Technischen Rathaus in München denn
geschielt? Auf das rote oder das schwarze?
Es reicht wahrscheinlich nicht, einfaches Parteimitglied zu sein, oder?
Neuhauser schrieb:> Auf welches Parteibuch wird im Technischen Rathaus in München denn> geschielt? Auf das rote oder das schwarze?
München ist natürlich tiefrot.
D. I. schrieb:> Neuhauser schrieb:>> Auf welches Parteibuch wird im Technischen Rathaus in München denn>> geschielt? Auf das rote oder das schwarze?>> München ist natürlich tiefrot.
Issn Scherz, oder?
Neuhauser schrieb:> Letztendlich wurde ich aber abgelehnt.
Entweder man hat die richtigen Beziehungen oder Glück um eingestellt zu
werden. Meist bekommen die eigenen Mitarbeiter so eine Stelle, ein
Außenstehender hat da keine Chance. Gerade bei einer E11-Stelle, denn
das ist eine Aufstiegsstelle. E9-E10 sind Einstiegsstellen.
> Ist es im öD üblich, Industriejahre bei der Einstufung anzurechnen?
Wenn die "Industriejahre" genau der Tätigkeit der ausgeschriebenen
Stelle entspricht, dann kann in der Regel einiges anerkannt werden. Die
sind aber sehr pedantisch, wenn es um die Anerkennung geht. Im Zweifel,
nach der Einstellung, klagen, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt.
> Hab nur FH-Diplom. Da bin ich mit E11 wahrscheinlich gut bedient.
Das FH-Diplom ist entscheidend. Damit kannst du als Angestellter mit
E9-E12 eingestellt werden (Sonderregelung bei entsprechenden Fähigkeiten
und Erfahrungen hinsichtlich der Tätigkeit dieser Arbeitsstelle bis E15
möglich).
Oder als Beamter bzw. eine Verbeamtung mit A9-A13. Du wirst dann auch
nur bis E15 bzw. A13 kommen, wenn du nicht Master machst.
> München schreibt gerade eine E14-Stelle aus, allerdings mit> Projektleitertätigkeit:> http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Per...
Hast du die langjährige einschlägige Berufserfahrung und vor allem die
richtigen Beziehungen?
> Über Verbeamtung habe ich mir noch kein Gedanken gemacht. Meine> Gesundheit würde da viele Fragen aufwerfen und die DKV mich> wahrscheinlich hochstufen. Außerdem bin ich nicht mehr der Jüngste.> Dadurch hätte ich dann im Alter eine geringe Rente und müßte trotzdem> DKV-Beiträge zahlen.
In die PKV kommst du nur als Beamter rein. Bist dort aber nur teilweise
versichert, der andere Teil kommt von der Beihilfe. Den Teil der PKV
zahlst du. Also bei Single=50%-PKV, 40Jahre alt, sind schätzungsweise
300€/Monat.
Als Angestellter (E9-E12) brauchst du dir keine Gedanken über Rente
machen, die wird weiter eingezahlt. Als Beamter (A9-A13) bekommst du
Pension, also Geld aus einem anderen Topf. Die Rente kannst du dir
vorher auszahlen lassen oder übertragen oder beim Eintritt in die
Pension zusätzlich auszahlen lassen.
Cha-woma M. schrieb:>> Ist es im öD üblich, Industriejahre bei der Einstufung anzurechnen?>> Im ÖD ist alles möglich und nix üblich!
Das ist ja mal ein geiler Satz, den muss ich mir ausdrucken und
einrahmen :=)
Neuhauser schrieb:> D. I. schrieb:>> Neuhauser schrieb:>>> Auf welches Parteibuch wird im Technischen Rathaus in München denn>>> geschielt? Auf das rote oder das schwarze?>>>> München ist natürlich tiefrot.>> Issn Scherz, oder?https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_B%C3%BCrgermeister#B.C3.BCrgermeister_.281818_bis_heute.29
Warum sollte München sich politisch konträr zu den restlichen deutschen
Großstädten wie Hamburg oder Berlin verhalten?
Schwarz-Blau-Braun-Reaktionär-Konservativ-Rechts sind doch nur die
Provinzler und Arbeiter auf dem Land. Mit so einem Mob hat man als
humanistischer Städter doch nichts zu tun, also bitte.
Neuhauser schrieb:> Auf welches Parteibuch wird im Technischen Rathaus in München denn> geschielt? Auf das rote oder das schwarze?>> Es reicht wahrscheinlich nicht, einfaches Parteimitglied zu sein, oder?
Rot-Grün.
Man mags nicht glauben, aber die Grünen sind sehr stark im Management
vertreten. Kommt davon, das ihre Eltern bei der SPD waren und ihre
"Kidies" in den höheren und dann in den gehobenen Dienst brachten!
Als "Protest" Generation, waren die aber den Grüne Parteigänger!
Cha-woma M. schrieb:> Neuhauser schrieb:>> Es reicht wahrscheinlich nicht, einfaches Parteimitglied zu sein, oder?>> Rot-Grün.
Mal dumm gefragt: Wie funktioniert das? Nachweisbare Aktivität in der
roten Ortsgruppe unter "Sonstiges" in den Lebenslauf schreiben und dann
klappts mit der Einstellung?
Neuhauser schrieb:> Cha-woma M. schrieb:>> Neuhauser schrieb:>>> Es reicht wahrscheinlich nicht, einfaches Parteimitglied zu sein, oder?>>>> Rot-Grün.>> Mal dumm gefragt: Wie funktioniert das? Nachweisbare Aktivität in der> roten Ortsgruppe unter "Sonstiges" in den Lebenslauf schreiben und dann> klappts mit der Einstellung?
Man geht zu seinen Ortsverinsvorsitzenden und fragt den ober für
den/die/das oder einen selbst eine Stelle hätte.
Das Parteimitglied sollte sich aber schon als Helfer bei der Wiederwahl
des Ortsvorsitzenden bewährt haben, und auch Hilfsdienste verrichtet
haben bei Wahlkämpfen.
Solche Leute bekommen dann bevorzugte Behandlung in der Partei.
Deshalb ist der AG "Staat" immer ganz gut gefragt. Da es für die
politische Tätigkeit auch hier eine priviligierte Behandlung bei
diversen Parteiterminen gibt (z.B. Sonderurlaub!).
Neuhauser schrieb:> "Sonstiges" in den Lebenslauf schreiben und dann> klappts mit der Einstellung?
Denen ihre Bewerbungen sind auf Stellen die aus Angaben aus ihren
Lebenslauf gewonnen wurden!
Damit sind sie schon mal passgenau!
D. I. schrieb:> Mit so einem Mob hat man als> humanistischer Städter doch nichts zu tun, also bitte.
Und mit der Begründung "die anderen machen es doch auch" ist der grüne
Filz immer der dichteste!
Don R. Wetter (Gast):
> In die PKV kommst du nur als Beamter rein. Bist dort aber nur teilweise> versichert, der andere Teil kommt von der Beihilfe. Den Teil der PKV>zahlst du. Also bei Single=50%-PKV, 40Jahre alt, sind schätzungsweise> 300€/Monat.
Hallo nochmal, das Bauamt München sucht auch Ingenieure für Verbeamtung:
http://www.innenministerium.bayern.de/min/ausbildungundkarriere/architektundingenieur/index.php
Weißt Du vielleicht, wie gefragt die Stellen sind? Normalerweise gibt es
doch auf eine Beamtenstelle hundert Leute, die sie gern hätten. Ist das
bei Ingenieursstellen auch so?
Danke, Neuhauser
Neuhauser schrieb:> Hallo nochmal, das Bauamt München sucht auch Ingenieure für Verbeamtung:> http://www.innenministerium.bayern.de/min/ausbildungundkarriere/architektundingenieur/index.php
Das ist eine Beamtenlaufbahn ich Richtung Gebäudetechnik. War dein
Studienschwerpunkt Gebäudetechnik?
Die suchen viel Architekten und Bauingenieure und weniger Maschinenbau-
und Elektrotechnikingenieure. Ist sehr Verwaltungslastig.
Ob man, nach bestandener Laufbahnprüfung, in München eingesetzt wird ist
aber fraglich. Die Bewerbung geht an die Oberste Baubehörde im
Bayerischen Staatsministerium, das heißt die zukünftige Arbeitstelle
kann irgendwo in Bayern sein.
> Weißt Du vielleicht, wie gefragt die Stellen sind? Normalerweise gibt es> doch auf eine Beamtenstelle hundert Leute, die sie gern hätten.
Eine etwas schwierige Frage. Leute die Wissen, wie der öffentliche
Dienst arbeitet und deren Vorteile kennen und damit keine Probleme
haben, würden solche Beamtenstellen vor jeder Arbeitsstelle in der
Industrie bevorzugen. Daher kommen auch die genannten Beziehungen um die
Einstellungschance deutlich zu erhöhen.
Auf der anderen Seite ist die Bezahlung vielleicht nicht so gut?
Handwerkliche Dinge wird man dort kaum machen, sondern mehr in Richtung
verwalten, organisieren, überprüfen, Kaffee trinken ;) ..., dass mag
nicht jeder.
Wenn du hoch motiviert bist und was vorantreiben willst, dann ist so
eine Stelle bestimmt nicht das Richtige.
> Ist das bei Ingenieursstellen auch so?
Ich gehe mal davon aus du meinst Maschinenbau- und
Elektrotechnikingenieure und nicht Bauingenieure!?
Bauingenieur-Stellen gibt es fast in jeder Stadtverwaltung, also in
Deutschland breit verteilt. Maschinenbau- und
Elektrotechnikingenieure-Stellen sind eher seltener oder stärker
konzertiert (z.B. BSI, BMVI, Bonn, Berlin).
Ich würde daher sagen die Bewerberanzahl ist bei dieser Stelle(n) im
Münchnerraum höher.
Neuhauser schrieb:> Jetzt frage ich mich, ob es im öD üblich ist, Industrieerfahrung bei der> Einstufung anzuerkennen.
nein ist absolut unüblich, oder sagen wir so es wird gemacht was man
will oder wie groß die Not ist.
Bei meiner Einstellungsbesprechung hiess es "sie haben ja noch nie im
ÖD...."
ergo keine Anerkennung von Zeiten.
Cha-woma M. schrieb:> Konkurrenten> schon in der Bewerbungsphase ins Leere laufen zu lassen.
Die wollen jemand Bestimmten, Externe haben keine Chance, deutlich zu
lesen!
Joachim B. schrieb:> Die wollen jemand Bestimmten, Externe haben keine Chance, deutlich zu> lesen!
Genau, und wenn sich einer doch bewirbt, dann kommt noch der Trick,der
Haken, die Schlinge, der Stolperdraht, .... und am Schluß die
Löwengrube.
Damit ja kein falsches Blut in die saubere Sippschaft rein kommt.
Die Stelle ist allerdings schon länger aktiv, StepStone pusht nur selber
die Stellenanzeigen. Letztes mal also am ersten Juli.
Dass man für so einige Stellen keinen externen depp gebrauchen kann ist
nicht nur im öffentlichen Dienst so. Für die paar Eier findet sich
vermutlich eh kein externer.
Wurzelpeter schrieb:> EG11 ist schon ok. Wenn es nicht München wäre, wo 2 Zimmer 1000> warm und 3 Zimmer 1400 warm kosten würde.>> In der PKV bekommst du einen Beamtentarif. Der wird nicht mehr als der> GKV Anteil kosten. Dafür deutlich mehr netto in der Tasche, von der> Pension gar nicht erst zu reden.
Wie hoch ist denn die Kaltmiete pro Quadratmeter? Nach nichts anderem
kann man ja gehen.
Wurzelpeter schrieb:> Die Stelle ist allerdings schon länger aktiv, StepStone pusht nur selber> die Stellenanzeigen. Letztes mal also am ersten Juli.
Die Stelle kommt immer wieder ins I-Net, wenn wieder "Versorgungstellen"
für die "Sippe" gebraucht werden!
Aus der Anzeige:
"Ihre Aufgabe ist es die Fachprojektleitung für die zugeordneten
Fachgewerke über alle Leistungsphasen der HOAI hinweg zu übernehmen.
Dies erfordert größtes technisches Fachwissen und soziale Kompetenz im
Umgang mit Auftraggebern, Kunden, Planern, Ausführenden und Kollegen."
Warum man Leute sucht für sowas?
Wo der Satellit fertiggestellt ist?
Wer ist der Auftraggeber?
Der Kunde?
Planer, sind wohl ehrer die Fachplaner der Ing.-Büros.
Ausführenden, wer was wird ausgeführt?
Kollegen, ganzzzzz wichtig -> BR erst fragen, dann denken!
Echt, kann man solche Schmu-Stellen nicht einfach bei einen Kegel-Abend
von Verdi auskarten?
Wäre billiger und anstandswahrender!