Hallo zusammen, mein Patenkind hätte gerne einen Motor-Sound-Generator fürs Fahrrad. Er hat sich dafür einen Bausatz besorgt und den auch erfolgreich zusammengelötet. Dabei wird die "Drehzahl" per Poti eingestellt. Nun möchte er am liebsten, dass sich die Drehzahl geschwindigkeitsabhängig verändert. Weil er den Bausatz selbst zusammen gelötet hat, fällt eine komplett neue Lösung also aus. Ich suche daher nach einem einstellbaren Widerstand, den statt des Potis auf seine Platine löten kann. Die Drehzahl würde ich per Reed-Kontakt am Rad erfassen – so Fahrradtacho-Style – und mangels besserer Idee vermutlich mit einem Microcontroller auswerten. Wenn Ihr für die Auswertung aber noch einfachere Ideen habt, sehr gerne. TL;DR: Ich habe ein Taktsignal. Mit Veränderung des Takts soll sich ein potentialfreier Widerstand verändern. Lösungen welcome – vielen Dank :-) Viele Grüße Daniel
zeig mal den Bausatz. Am besten wäre es, das mit dem Rad direkt zu synchronisieren...
Daniel S. schrieb: > Mit Veränderung des Takts soll sich ein > potentialfreier Widerstand verändern. Lösungen Sowas gibts als Komplett-Baugruppe/Bausatz bei FUNKAMATEUR oder bei Mouser.com
Daniel S. schrieb: > Ich suche daher nach einem einstellbaren > Widerstand, den statt des Potis auf seine Platine löten kann. Normalerweise wird mit einem Poti entweder ein Strom verändert oder eine Spannung. Was genau, ergibt sich aus der Schaltung. Dann brauchst Du nur Dein drehzahlabhängiges Signal entweder in eine variable Spannung oder einen variablen Strom umwandeln.
>Normalerweise wird mit einem Poti entweder ein Strom verändert >oder eine Spannung. Bei Soundgeneratoren ist das Poti aber öfters als Teil eines RC-Gliedes beschaltet. Jetzt zauber mal schnell nen 1/f nach R-Wandler .....
Leider kenne ich die Schaltung des Soundgenerators nicht. Aber ich vermute der ist so aufgebaut: Du hast einen Taktgenerator mit dem Poti, der eben einen Takt proportional zur Motordrehzahl erzeugt. Zum beispiel 3000rpm= 50Hz. Und dieser schaltet dann einen Rausch- oder Krachgenerator in diesem Takt ein. Dann hast Du ein Motorgeräusch. Das beste wäre dann, dass Du von Deinem Rad ein entsprechend schnelles Schaltsignal abgreifen kannst und deinen Taktgenerator mit Poti umgehst und nur noch den Krachgenerator direkt ein/ausschaltest. Da reicht aber eine Umdrehung des Rades nicht. Du musst also aus den Speichen ein Schaltsignal machen. Vielleicht optisch.
LDR als Poti Ersatz + Glühlampe drekt am Fahrraddynamo angeklemmt. Mite einem Poti seriell zum LDR und einem zweiten parallel könnte man noch zusätzlich den "Stellbereich" einschränken.
Tja, dafür hat unsereins damals nur eine Wäscheklammer und eine alte Skat-Karte gebraucht... ganz ohne Gugel.
Daniel S. schrieb: > Hallo zusammen, > > mein Patenkind hätte gerne einen Motor-Sound-Generator fürs Fahrrad. Er > hat sich dafür einen Bausatz besorgt und den auch erfolgreich > zusammengelötet. Dabei wird die "Drehzahl" per Poti eingestellt. Nun > möchte er am liebsten, dass sich die Drehzahl geschwindigkeitsabhängig > verändert. Vor dem technischen Kram sicherheitshalber erstmal ein Hinweis auf die StVZO - in DE darf an einem Fahrrad nur eine "helltönen Glocke" verbaut werden, kein anderes akustisches Signalmittel. Nur damit es keine böse Überraschung gibt, wenn das alles fertig gebaut ist und dann bei einer technischen Überprüfung des Fahrrads (gibt es ja manchmal an den Schulen) beanstandet wird. Wenn man es nicht fest anbringt ... > Weil er den Bausatz selbst zusammen gelötet hat, fällt eine komplett > neue Lösung also aus. Ich suche daher nach einem einstellbaren > Widerstand, den statt des Potis auf seine Platine löten kann. Dazu wäre der konkret benötigte Wertebereich wichtig. Klassisches Bauteil dafür ist wohl immer noch ein Fotowiderstand. > Die Drehzahl würde ich per Reed-Kontakt am Rad erfassen – so > Fahrradtacho-Style – und mangels besserer Idee vermutlich mit einem > Microcontroller auswerten. Wenn Ihr für die Auswertung aber noch > einfachere Ideen habt, sehr gerne. Ja, für ein einfaches RC-Glied zur Glättung wäre die Frequenz der Impulse vom Reed-Kontakt sicherlich zu niedrig. Ich würde da auch die Freuqenz messen, geeignet umrechnen, und dann via PWM und RC-Glied eine LED den LDR beleuchten lassen. LED und LDR lichtdicht zusammenbasteln, z.B. mit schwarzem Schrumpfschlauch.
.......da es aber kein "Signalmittel" ist (denn dafür gibt es ja weiterhin die Klingel) sondern nur ein Fahrgeräuschsimulator, dürfte es der tollen StvO sehr egal sein. Ab da wir eben sind deutsch, da müssen wir linientreu und akkurat sein, also dürfen solche Anmerkungen nicht fehlen :) Ups, ich hab deutsch gesagt....hoffentlich hält mich jetzt keiner für rechts! Fotowiderstand? und dann??
klugschei..er schrieb: > nur ein Fahrgeräuschsimulator, Ein Fahrgeräuschsimulator für ein Fahrrad darf aber nur: "Ssssst" machen. Höchstens "Klapperndes Schutzblechgeräusch" per Umschalter wäre gerade noch zulässig. :-)
Ben B. schrieb: > Tja, dafür hat unsereins damals nur eine Wäscheklammer und eine alte > Skat-Karte gebraucht... ganz ohne Gugel. Sorry wegen Spam, aber da fällt mir das hier ein: http://www.turbospoke.de ^ ^
bitte schaltplan posten. bitte nichts aus der nase ziehen lassen... ^^..^^
Ralf D. schrieb: > Vor dem technischen Kram sicherheitshalber erstmal ein Hinweis auf die > StVZO - in DE darf an einem Fahrrad nur eine "helltönen Glocke" verbaut > werden, kein anderes akustisches Signalmittel. > > Nur damit es keine böse Überraschung gibt, wenn das alles fertig gebaut > ist und dann bei einer technischen Überprüfung des Fahrrads (gibt es ja > manchmal an den Schulen) beanstandet wird. Wenn man es nicht fest > anbringt ... Es ist sicherlich ein Kinderfahrrad. Wie oft fährt das Kind damit wohl in eine Polizei-Kontrolle (und wie viele Jahre Haft bekommt es dafür)? Früher (TM) gab es sowas als Lenker-Anbauteil und wurde dort als Handgriff angebaut, der durch Drehen - wie beim Motorad - Krach machte. Alles ohne Batterie. Man könnte sowas vielleicht auch mit einem Poti realisieren. Die Idee mit dem Dynamo, dem LDR und der Lampe ist doch gar nicht schlecht.
STK500-Besitzer schrieb: > Ralf D. schrieb: [...] >> Nur damit es keine böse Überraschung gibt, wenn das alles fertig gebaut >> ist und dann bei einer technischen Überprüfung des Fahrrads (gibt es ja >> manchmal an den Schulen) beanstandet wird. Wenn man es nicht fest >> anbringt ... > > Es ist sicherlich ein Kinderfahrrad. Wie oft fährt das Kind damit wohl > in eine Polizei-Kontrolle (und wie viele Jahre Haft bekommt es dafür)? S.o., zu meiner Schulzeit gab es an der (Grund-)Schule noch einmal pro Jahr einen Verkehrssicherheitstag. Da wurden praktische Prüfungen abgenommen (Fahrradparkour abfahren) und auch die mitgebrachten Räder begutachtet, ob sie denn sicher sind. Und ich meine mich daran zu erinnern, bei uns in der Tagespresse auch mal von so einer Veranstaltung gelesen zu haben, das gibt es also wohl immer noch. Mir ging es ja auch nicht um "Das darf man nicht!!!", sondern um die Vermeidung einer Enttäuschung, falls das selbstgebaute Gerät, auf das der Jungelektroniker vermutlcih stolz sein wird, dann evtl. wieder abgebaut werden muß. Im Prinzip ist das ja auch nicht anders als früher mit den Sturmklingeln.
Ralf D. schrieb: > Im Prinzip ist das ja auch nicht anders als früher > mit den Sturmklingeln. "Sturmklingeln" macht man am Klingelschild mit den Fingern auf sämtlichen Knöpfen gleichzeitig. :-) Du meinst so etwas: https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradklingel#Radlaufglocke
Ralf D. schrieb: > Mir ging es ja auch nicht um "Das darf man nicht!!!", sondern um die > Vermeidung einer Enttäuschung, falls das selbstgebaute Gerät, auf das > der Jungelektroniker vermutlcih stolz sein wird, dann evtl. wieder > abgebaut werden muß. Ich find's auch zum kotzen, dass, sobald mal jemand einen Hinweis gibt, dass es zu rechtlichen Problemen kommen könnte, sich gleich alle auf denjenigen stürzen und ihn als "typisch deutschen" Gehorsamkeitsfanatiker hinstellen müssen.
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