Wenn Du JTAG hast und Xilinx sauber alle Chips in die JTAG Kette
gehangen hat,
zeigt Dir das downloadtool PROM und FPGA an. Du klickst dann auf den
FPGA und wählst "Programm" aus.
Kaputt machen ist nicht so leicht möglich, zumindest nicht per FPGA.
Was zu Anfang gern passiert, sind gegen einander treibende Pins, also
FPGA und SRAM senden Daten. Dann wird in der regel der FPGA schnell
heiss (Finger draufhalten).
das sollte man nicht zu lange und nicht zu oft machen, aber 5-10Mal ca
10 secs
sind meist OK. Ob zu schnelles Timing timing den SRAM beschädigt, weiss
ich nicht mit sicherheit, aber da dürfte auch nicht viel passieren.
Tödlich sind eher zu hohe Spannungspegel. Aber wenn du an dem board
nicht lötest kanns du auch nichts ändern, und xilinx sollte schon die
Ausgangsspannung am FPGA auf die Pegel am SRAM abgestimmt haben.
Vorsichtshalber kannst du ja die Treiberstärke an den FPGA- Pins zum
SRAM runtersetzen, also im ucf File für die Ausgangpins DRIVE auf 4
setzen z.B.
NET "netzname" LOC = "pinbezeichnung" | IOSTANDARD = LVCMOS33
| DRIVE = 4;
der IOSTANDARD hier ist ein beispiel, den lässt du so wie
Ursprungsdesign.
Sicherheitshalber kannst du ja zu Anfang nur einen der beiden Chips
ansteueren
und den zweiten deselektieren (wenn die Verdrahtung des STK das zu
lässt). dann überlebt mindestens einer.
Also nur Mut, mit VHDL kann man kaum was kaputtkriegen. Wenn so ein
board mal gekillt wird, dann ist es meist ein Softwerker der das
schafft. Die wissen manchmal nichts von Netzteilen und stecken
Bananstecker die ans labornetzteil mit 5V gehen soll direkt in die
steckdose -> Aua