Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welche Arbeitsumgebung für Mikrocontroller?


von Mechin Hussel (Gast)


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Womit erstellt Ihr Eure Programme für Mikrocontroller und programmiert 
sie (Compiler, Programmierumgebung, Programmiergerät)?

von Tutor (Gast)


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Tutorial hier im Forum.
Da steht ALLES drin.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Mechin Hussel schrieb:
> Womit erstellt Ihr Eure Programme für Mikrocontroller

Ich schreibe (nicht: erstelle) den Quellcode meiner Programme mit einem 
Editor, dann assembliere oder compiliere (je nachdem) ich ihn mit dem 
Assembler resp. Compiler für den Ziel-µC.

> und programmiert
> sie (Compiler, Programmierumgebung, Programmiergerät)?

Was ist eine "Programmierumgebung"? Meinst du vielleicht das xterm, in 
dem ich "make" oder "make flash" in die Kommandozeile tippe?

Und das Programmiergerät ist natürlich eins, das zum µC paßt. Z.B. ein 
USBASP für den AVR und ein STLINK für den STM8 und STM32.

von Christian M. (Gast)


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Vielleicht ist das mehr eine Umfrage...?!

Chregu

von Little B. (lil-b)


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Eclipse C/C++
GnuWin32 (make und co.)
OpenOCD
und weitere plugins für die entsprechenden compiler, wenn verfügbar.

... und jede menge GIT

von Thomas F. (igel)


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In der Schule habe ich es so gelernt:

Man schreibt das Programm links auf ein Blatt Papier. In die Mitte 
schreibt man dann den entsprechenden HEX-Code. Rechts dann den Code als 
4-Bit Binärcode (Controller waren 4-Bitter).

Dann wird der Binärcode mittels Kippschalter und Taster in den 
Controller programmiert. Fertig.

von Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! (Gast)


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ich mach alles mit apt (früher mit apt-get )

  Damit kommt alle Software: allem voran make , dann $EDITOR, $CC, 
$AS, $LN und alles was so dazugehört bis hin zu CI.

  Die HW hol ich mir meist beim Hersteller direkt, alternativ von 
Reichelt.

von Karl M. (Gast)


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Hallo Mechin Hussel,

es gibt auch noch LunaAVR und mit einem AVR ISP Programmieradapter unter 
avrdude kann man die Atmel AVR µC programmieren.

* http://avr.myluna.de/doku.php?id=de:download

Wenn der Zeil µC einen Bootloader besitzt, muss man das 
Bootloader-Protokoll verwenden.

ISP Programmieradapter für Atmel AVRs hat ehajo.de

* http://www.ehajo.de/baus%C3%A4tze/programmieradapter.html

von Reginald L. (Firma: HEGRO GmbH) (reggie)


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Ich benutze eine IDE: VisualGDB für VisualStudio. Damit geht auch 
paralleles Programmieren und Debuggen.
Programmiergerät benutze ich den ST-Link.

von Markus T. (toybaer) Benutzerseite


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Moin.

compiler: IAR Compiler for RX

ide: IAR Workbench for RX (inkl. cstat)

editor: der interne der Workbench gefällt mir inzwischen recht gut (war 
in früheren Versionen noch grott.. eh, rudimentär.). Daher nur noch 
gelegentlich externe Tools (z.B. notepad++)

debugger: e1/e20

programmer: pg-fp5


Und nu?

Grüße,
Markus

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas F. schrieb:
> In der Schule habe ich es so gelernt:
>
> Man schreibt das Programm links auf ein Blatt Papier. In die Mitte
> schreibt man dann den entsprechenden HEX-Code.

Wann warst du in der Schule? ;-)

von Thomas F. (igel)


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Jörg W. schrieb:
> Thomas F. schrieb:
>> Man schreibt das Programm links auf ein Blatt Papier. In die Mitte
>> schreibt man dann den entsprechenden HEX-Code.
>
> Wann warst du in der Schule? ;-)

So hat man mir das in der zweiten Hälfte der 80er erklärt.

Wir hatte zwar schon einen 80286 PC in der Schule, aber den durften wir 
nicht anfassen, nur in abgeschaltetem Zustand bestaunen. Daher weiß ich 
nicht mal ob da überhaupt Software drauf war. :-)

von PittyJ (Gast)


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Also für meinen ersten Rechner hatte ich eine Opcode-Tabelle.
Die gab es mal in der Mitte der mc. Dann habe ich die Opcode in Hex 
übersetzt und mit Poke in den Speicher geschrieben.
Das ganze Programm habe ich vorher noch auf Tape gesichert, denn ab und 
zu ist mal was abgestürzt.

von jojo (Gast)


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Obwohl ich ein Arbeitszimmer habe, sitze ich meistens am kleinen 
Küchentisch.
Selten im Bastelkeller.

Dort löte ich nur die Hardware zusammen.

Zum Programmieren benutze ich ein älteres Lenovo ThinkPad.
Die 14" Rübe lässt sich gut zum Kunden mitnehmen und der Akku hält recht 
lange durch...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas F. schrieb:
> So hat man mir das in der zweiten Hälfte der 80er erklärt.

Nun, selbst da hat mir unser Rechenstationsleiter an der Uni diese
Methode bereits als historische Weisheit von 15 Jahre zuvor erzählt
(sie haben auf diese Weise das Buchungssystem der Unibibliothek
auf einem Großrechner programmiert).

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