Womit erstellt Ihr Eure Programme für Mikrocontroller und programmiert sie (Compiler, Programmierumgebung, Programmiergerät)?
Mechin Hussel schrieb: > Womit erstellt Ihr Eure Programme für Mikrocontroller Ich schreibe (nicht: erstelle) den Quellcode meiner Programme mit einem Editor, dann assembliere oder compiliere (je nachdem) ich ihn mit dem Assembler resp. Compiler für den Ziel-µC. > und programmiert > sie (Compiler, Programmierumgebung, Programmiergerät)? Was ist eine "Programmierumgebung"? Meinst du vielleicht das xterm, in dem ich "make" oder "make flash" in die Kommandozeile tippe? Und das Programmiergerät ist natürlich eins, das zum µC paßt. Z.B. ein USBASP für den AVR und ein STLINK für den STM8 und STM32.
Eclipse C/C++ GnuWin32 (make und co.) OpenOCD und weitere plugins für die entsprechenden compiler, wenn verfügbar. ... und jede menge GIT
In der Schule habe ich es so gelernt: Man schreibt das Programm links auf ein Blatt Papier. In die Mitte schreibt man dann den entsprechenden HEX-Code. Rechts dann den Code als 4-Bit Binärcode (Controller waren 4-Bitter). Dann wird der Binärcode mittels Kippschalter und Taster in den Controller programmiert. Fertig.
ich mach alles mit apt (früher mit apt-get ) Damit kommt alle Software: allem voran make , dann $EDITOR, $CC, $AS, $LN und alles was so dazugehört bis hin zu CI. Die HW hol ich mir meist beim Hersteller direkt, alternativ von Reichelt.
Hallo Mechin Hussel, es gibt auch noch LunaAVR und mit einem AVR ISP Programmieradapter unter avrdude kann man die Atmel AVR µC programmieren. * http://avr.myluna.de/doku.php?id=de:download Wenn der Zeil µC einen Bootloader besitzt, muss man das Bootloader-Protokoll verwenden. ISP Programmieradapter für Atmel AVRs hat ehajo.de * http://www.ehajo.de/baus%C3%A4tze/programmieradapter.html
Ich benutze eine IDE: VisualGDB für VisualStudio. Damit geht auch paralleles Programmieren und Debuggen. Programmiergerät benutze ich den ST-Link.
Moin. compiler: IAR Compiler for RX ide: IAR Workbench for RX (inkl. cstat) editor: der interne der Workbench gefällt mir inzwischen recht gut (war in früheren Versionen noch grott.. eh, rudimentär.). Daher nur noch gelegentlich externe Tools (z.B. notepad++) debugger: e1/e20 programmer: pg-fp5 Und nu? Grüße, Markus
Thomas F. schrieb: > In der Schule habe ich es so gelernt: > > Man schreibt das Programm links auf ein Blatt Papier. In die Mitte > schreibt man dann den entsprechenden HEX-Code. Wann warst du in der Schule? ;-)
Jörg W. schrieb: > Thomas F. schrieb: >> Man schreibt das Programm links auf ein Blatt Papier. In die Mitte >> schreibt man dann den entsprechenden HEX-Code. > > Wann warst du in der Schule? ;-) So hat man mir das in der zweiten Hälfte der 80er erklärt. Wir hatte zwar schon einen 80286 PC in der Schule, aber den durften wir nicht anfassen, nur in abgeschaltetem Zustand bestaunen. Daher weiß ich nicht mal ob da überhaupt Software drauf war. :-)
Also für meinen ersten Rechner hatte ich eine Opcode-Tabelle. Die gab es mal in der Mitte der mc. Dann habe ich die Opcode in Hex übersetzt und mit Poke in den Speicher geschrieben. Das ganze Programm habe ich vorher noch auf Tape gesichert, denn ab und zu ist mal was abgestürzt.
Obwohl ich ein Arbeitszimmer habe, sitze ich meistens am kleinen Küchentisch. Selten im Bastelkeller. Dort löte ich nur die Hardware zusammen. Zum Programmieren benutze ich ein älteres Lenovo ThinkPad. Die 14" Rübe lässt sich gut zum Kunden mitnehmen und der Akku hält recht lange durch...
Thomas F. schrieb: > So hat man mir das in der zweiten Hälfte der 80er erklärt. Nun, selbst da hat mir unser Rechenstationsleiter an der Uni diese Methode bereits als historische Weisheit von 15 Jahre zuvor erzählt (sie haben auf diese Weise das Buchungssystem der Unibibliothek auf einem Großrechner programmiert).
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