Ein bekannter wird bald bauen und ich finde die Kosten seiner Elektro
instalation massiv zu Hoch Für ein 120m Einfamilien Haus ohne
Schnickschnack Stehen da 7000 auf dem Plan.
Ist das Normal? Bei mir hat das vor 15 Jahren ein Befreundeter
Elektriker für weit unter der Hälfte gemacht. Bei etwa ähnlicher Größe.
Reiner schrieb:> Für ein 120m Einfamilien Haus
Warum braucht eine Familie ein 120m hohes Haus?
Reiner schrieb:> Stehen da 7000 auf dem Plan.
So wenig? Wahrscheinlich Elektriker aus der Osterweiterung der EU, die
arbeiten dann für weniger als den Mindestlohn.
Was verdienst du? Was willst du dass ein Elektriker verdient?
Reiner schrieb:> Bei mir hat das vor 15 Jahren ein Befreundeter> Elektriker für weit unter der Hälfte gemacht.
Schwarz! Du willst ja später auch nie Rente, brauchst keine
Krankenversicherung, fahren tust du nur auf Feldwegen, und auch alle
anderen Dienstleistungen eines modernen Sozialstaats sind dir eher
zuwider.
Der Andere schrieb:>> Stehen da 7000 auf dem Plan.> So wenig? Wahrscheinlich Elektriker aus der Osterweiterung der EU,
nicht alle wohnen in München und brauchen vergoldete Steckdosen.
Mal grob überschlagen.
2 Arbeiter 2 tage für den Rohbau und noch mal das gleiche für den
Endinstallation.
Das sind 8 Tage a 8 Stunden also 64 Stunden.
Bei 35€/Stunde sind das 2250€ Arbeitslohn, das macht ca. 30% vom
Gesamtpreis aus. Also gesamt ca. 7500€
Wobei die Arbeitszeit schon sehr reichlich ist. 100m² mit einfacher
Ausstattung macht man in 40 Arbeitsstunden.
Die 7000€ sind also durchaus ok.
Hi,
habe gerade einmal nachgesehen, bei mir mit Bau vom Bauträger sollten
mir als Eigenleistung rd. 4000 EUR gutgeschrieben werden. (140m² WF)
Das habe ich dann schön sein gelassen und nur bei den Extrawünschen
selbst Hand angelegt. (Sat- und Netzwerkdosen hat er nur als Leerdosen
mit Rohren und Kabeln gesetzt), das war aber auch das einzige.
Die 4000 EUR die da angesetzt waren - als Gutschrift - kommen sicher
auch auf etwa 7.000 EUR die der Elektriker eigentlich bekommt.. ;)
Peter II schrieb:> Wobei die Arbeitszeit schon sehr reichlich ist. 100m² mit einfacher> Ausstattung macht man in 40 Arbeitsstunden.>> Die 7000€ sind also durchaus ok.
Und das Material gibts kostenlos dazu?
Der Andere schrieb:> Und das Material gibts kostenlos dazu?
lesen kannst du?
> Bei 35€/Stunde sind das 2250€ Arbeitslohn, das macht ca. 30% vom> Gesamtpreis aus. Also gesamt ca. 7500€
Der Andere schrieb:> Reiner schrieb:>> Stehen da 7000 auf dem Plan.> So wenig?
ist oder scheint ein normaler Tiefpreiskurs zu sein mit nur einer
Steckdose pro Zimmer, mal überspitzt gesprochen, das Angebot soll ja nur
den Fuss in die Tür bekommen, das richtige Geld wird dann mit sinnvollen
und notwendigen Erweiterungen gemacht.
Der Baukostenzuschuss (~1500€) für die EVU kommt ja auch noch
dazu. 7k sind aber wirklich schon unterster Kampfpreis. Jetzt
wo der Bau boomt muss man sich eher Sorgen machen überhaupt
deutschsprachige Handwerker zu bekommen. Von den Anderen sollte
man lieber die Finger von lassen, weil die die deutschen Standards
gar nicht beherrschen. Pfuschen können zwar auch die Deutschen, aber
bei den Anderen ist das quasi schon sicher.
Inkognito schrieb:> 7k sind aber wirklich schon unterster Kampfpreis.
aber nicht in jeder Region. Da muss man schon etwas innerhalb
Deutschlands unterscheiden.
Peter II schrieb:> lesen kannst du?>>> Bei 35€/Stunde sind das 2250€ Arbeitslohn, das macht ca. 30% vom>> Gesamtpreis aus. Also gesamt ca. 7500€
Uups hatte ich tatsächlich überlesen.
Peter II schrieb:> aber nicht in jeder Region. Da muss man schon etwas innerhalb> Deutschlands unterscheiden.
Ich weiss ja nicht wo du herkommst, aber mal eine Preisliste die dem was
ich so im Kopf habe eher nahekommt:
http://www.elektroservice-kunst.de/verrechnungssaetze/
Das ist das amüsante hier an dieser Seite:
Die ganzen Schlauen hier im Forum wollen sich nicht mit einem Lohn unter
100000€ pA abspeisen lassen, aber andere sollen für sie am besten
umsonst arbeiten...
Marolt schrieb:> Das ist das amüsante hier an dieser Seite:> Die ganzen Schlauen hier im Forum wollen sich nicht mit einem Lohn unter> 100000€ pA abspeisen lassen, aber andere sollen für sie am besten> umsonst arbeiten...
Nee das ist nicht nur auf dieser Seite so. Das ist überall im Leben
normal.
Man möchte viel bekommen aber wenig ausgeben.
Inkognito schrieb:> 7k sind aber wirklich schon unterster Kampfpreis
sehe ich auch so und am Ende auch unrealistisch wenn man sich nicht mit
nur einer Steckdose pro Zimmer zufrieden geben will.
Verzweifelt schrieb:> Nee das ist nicht nur auf dieser Seite so. Das ist überall im Leben> normal.> Man möchte viel bekommen aber wenig ausgeben.
Den Kabelaffen kann man halt noch nicht per aliexpress aus China
bestellen. Ist bestimmt auch nur eine Frage der Zeit bis das kommt. Die
Globalisierung macht auch vor dem Handwerk nicht halt.
scheint mir auch eher guenstig...
ich habe vor 12 Jahren mein Haus in Eigenregie installiert. Dabei habe
ich allein fuers Material (zu Grosshandelspreisen mit sehr gutem Rabatt)
etwas mehr als 3000 EUR ausgegeben. Ich habe zugegebenermassen recht
grosszuegig installiert.
Wieviel Stunden ich Schlitze gefraest und Dosen gegipst habe kann ich
leider nicht mehr sagen... Ein Profi waere da sicher auch schneller
gewesen.
Hinzu kam dann noch die Rechnungen fuer den Meister, der alles
abgenommen hat und die Sachen am Hausanschluss gemacht hat. Der hat
schon damals 40EUR/h gekostet.
Ich halte den Betrag für angemessen.
Wundere Dich aber nicht, wenn es am Ende VIEL mehr wird.
Eine Standartinstallation enthält praktisch immer:
Zu wenige Steckdosen.
Diese sind auch noch an der Stelle, an der der Architekt sie haben will.
Vor allem zu wenige Sondersteckdosen (ein Anschluss - eine Sicherung).
Lampen, deren Auslässe in der Zimmermitte sind. Affenschaukeln sind
toll!
Praktisch keine Reserve. D. H. ob es dich heute interessiert oder nicht,
in spätestens 10 Jahren wird's smart. Dann brauchst Du jede Menge...
Als Schaltschrank bekommst Du den kleinst-möglichen. Wenn Du also Pech
hast, passt kein weiterer Automat mehr rein. Hast Du aber Glück gehabt,
dann ist ausreichend viel Platz vorhanden, weil die nächst größere
Nummer genommen werden musste.
NATÜRLICH wird Dir der Installateur gerne Sonderwünsche wie ein
Bewegungsmelder außen, ein paar Reservedrähte an der Rufanlage, eine
Außensteckdose und eine ordentliche Garageninstallation, einplanen. Auch
eine dritte Steckdose hinter dem Fernseher montiert er Dir sicher sehr
gerne. Du musst aber dabei auf das Eurosymbol, das dann hinter seinen
Pupillen erscheint, beachten. So etwas fällt in die Rubrik: Zusatz- bzw.
Sonderleistungen.
Sonderwünsche sollten VOR Beginn der Arbeiten preislich fixiert werden.
Eine zusätzliche Leitung in die Küche ist relativ preiswert.
Nachträglich ein Anschluss irgendwo ist auch tatsächlich aufwändig.
Wo ebenfalls Anschlüsse fehlen ist in der Küche. Auch über den
Schränken. Es gibt nämlich nicht nur die Dunstabzugshaube sondern auch
noch die hochgesetzte Mikrowelle usw. Elektroherde, bei denen Backofen
und Herdplatte getrennt sind mögen manchmal zwei Anschlussdosen.
Deshalb einen einfachen Tipp: Geh mal in Deiner jetzigen Wohnung rum und
zähle die tatsächlich verwendeten Anschlüsse, zusammen mit denen, die
bereits durch mehrfach Steckdosen "geschaffen" wurden und vergleiche
diese Anzahl mit dem Plan.
Wetten, dass da VIEL weniger vorgesehen sind?
Übrigens, Du kannst davon ausgehen, dass die Anzahl noch steigen wird.
Dazu vielleich ein Beispiel:
Früher bekam das Schlafzimmer, wenn überhaupt eine Steckdose in der Nähe
der Tür. Hauptsächlich für einen Staubsauger. Eine Lampe und einen
Schalter und fertig war die Installation.
Später sollten bei jedem Bett ein Schalter für das Deckenlicht und
jeweils eine Steckdose für die Nachtischlampen eingeplant werden.
Mittlerweile findet man dort mindestens einen Schalter, Steckdosen für
die Lampe, einen Wecker, einen Fernseher (sinnvoll bei längerer
Krankheit, wer keine Flimmerkiste mag, kann ja seinen Laptop aufladen),
bei älteren Leuten auch eine Wärmedecke usw. Man soll's ja nicht
beschreien, aber wenn Du Pech hast, auch noch ein Anschluss für
medizinische Hilfsgeräte.
Wurden in Deinem Plan dort wenigstens ein Telefon (Du kannst natürlich
auch jedes Mal aufstehen, wenn ein Anruf kommt, oder vielleicht steht
Dein Laptop ja auch auf Verbindung) und ein Antennenanschluss (Krank
sein ist vor allem langweilig) vorgesehen?
Amateur schrieb:> Dann brauchst Du jede Menge...> Als Schaltschrank bekommst Du den kleinst-möglichen. Wenn Du also Pech> hast, passt kein weiterer Automat mehr rein.
darf nicht sein, es müssen 10 (oder sogar 20%) Reserve vorhanden sein.
Amateur schrieb:> Dazu vielleich ein Beispiel:> Früher bekam das Schlafzimmer, wenn überhaupt eine Steckdose in der Nähe> der Tür.
selbst vor 15 Jahren wurde schon in der kleinsten Ausbaustufe 5
Steckdosen im SZ installiert. 2 Doppelte und eine unterm Schalter.
Amateur schrieb:> Eine Standartinstallation enthält praktisch immer:> Zu wenige Steckdosen.
ganz genau!
Amateur schrieb:> Wundere Dich aber nicht, wenn es am Ende VIEL mehr wird.
sag ich doch
Amateur schrieb:> Sonderwünsche sollten VOR Beginn der Arbeiten preislich fixiert werden.
Der beste Tipp, alles vorher planen und genauso Angebote einholen!
Amateur schrieb:> Wo ebenfalls Anschlüsse fehlen ist in der Küche.
Ja trotz Planung hatte ich links und rechts neben der Kochplatte
vergessen, für Rührstab, Brotschneidemaschine, Microwelle, OK in die
Wandabschußleiste das Kabel nachverlegt AP die Dosen ist aber doof,
sollte man vor dem Fliesenspiegel planen.
Amateur schrieb:> Wurden in Deinem Plan dort wenigstens ein Telefon (Du kannst natürlich> auch jedes Mal aufstehen, wenn ein Anruf kommt
OK heute mit DECT weniger das Problem, aber Leerrohr und Netzwerkkabel
würde ich vorsehen, bei mir ging das über BNC nach 100Mbit zu CAT7, da
ist man froh wenn man die Kabel später ziehen und tauschen kann.
An jeder Zimmertür innen unten min. eine freie Steckdose für den
Staubsauger, der dienstbare Geist wirds dir danken auch wenn der frei
und nicht verstellt ist!
Joachim B. schrieb:> Inkognito schrieb:>> 7k sind aber wirklich schon unterster Kampfpreis>> sehe ich auch so und am Ende auch unrealistisch wenn man sich nicht mit> nur einer Steckdose pro Zimmer zufrieden geben will.
Nicht unbedingt unrealistisch aber hart an der Grenze auf jeden Fall.
50 bis 70 Arbeitsstunden sind da schon drin = 2500E bis 3500E.
Garage, Keller, Dachboden und Aussenbeleuchtung gehören ja auch dazu,
das wird aber oft bei Milchmädchenrechnungen übersehen.
Materialkosten um die 3000E ist sicher nicht übertrieben.
Bleibt nicht mehr viel als Gewinn (der zu versteuern ist) übrig.
Marc V. schrieb:> Garage, Keller, Dachboden und Aussenbeleuchtung gehören ja auch dazu,
wenn vorhanden. Es soll auch Häuser ohne Keller und Garage geben.
Marc V. schrieb:> Bleibt nicht mehr viel als Gewinn (der zu versteuern ist) übrig.
der gewinn ist schon in den
> 50 bis 70 Arbeitsstunden sind da schon drin = 2500E bis 3500E.
drin, oder glaubst du das ein E-Installateur mit 50€/Stunde nach hause
geht? Wenn er 15€/Stunde bekommt, würde hier schon einige Glücklich
sein.
Marc V. schrieb:> Nicht unbedingt unrealistisch aber hart an der Grenze auf jeden Fall.> Materialkosten um die 3000E ist sicher nicht übertrieben.
ich würde für meinen eigenen bau auch nicht billigsten Baumarktmist
nehmen wollen, alles Gira s-color (läuft leider 2017 aus)
Ich habe immer passende Dimmer, Schalter, Telefonanschlüsse und Deckel
nachkaufen können ohne einen Design-Mix zu bekommen über 30 Jahre.
Der Andere schrieb:> Übergabe, ...
was hast du für eine Übergabe von der Installation bekommen? Hat man dir
jeden Schalter und jede Steckdose vorgeführt und erklärt?
Peter II schrieb:> oder glaubst du das ein E-Installateur mit 50€/Stunde nach hause> geht? Wenn er 15€/Stunde bekommt, würde hier schon einige Glücklich> sein.
Siehe mein allererstes Post.
Reiner schrieb:> Ein bekannter wird bald bauen und ich finde die Kosten seiner> Elektro> instalation massiv zu Hoch Für ein 120m Einfamilien Haus ohne> Schnickschnack Stehen da 7000 auf dem Plan.> Ist das Normal? Bei mir hat das vor 15 Jahren ein Befreundeter> Elektriker für weit unter der Hälfte gemacht. Bei etwa ähnlicher Größe.
Elektriker nehmen für eine Hausinstallation nach DIN 18015-2
Mindestausstattung bzw. RAL-RG 678 Standardausstattung und
Komfortausstattung bei einem EFH zwischen 5000 und 10000 EUR, nämlich
3%-5% der Bausumme.
Sonderwünsche kosten deutlich extra. Not beim Bauherrn lässt man sich
fürstlich belohnen. Nicht zu Vergessen ist die in der Berechnung
hoffentlich eingeschlossene Versorgung mit Baustrom für die Zeit des
Baus, das macht oft so 800 EUR aus.
Das Material kostet nur einen Bruchteil
http://www.esk-shop.de/Elektroinstallation/Komplett-Sets-Elektroinstallation/Elektro-Komplettset-Einfamilienhaus-mit-Zaehlerschrank.htm?shop=kunst&a=article&ProdNr=ESK-EFH-SET&t=3841&c=3020&p=3020
und es gibt solche Materialsets in Kombination mit einem Elektromeister,
der dann die Installation "abnimmt" (anschliesst).
Wer also selber Schlitze stemmen will, oder Leerrohre legen will, oder
Hausautomation unterbringen will oder viel mehr Steckdosen haben will,
der fährt günstig, wenn er es selbst macht.
Eine sinnvolle Bauweise (z.B. Haus mit Trockenbau, alle Kabel laufen auf
dem fertig gebauten aber noch nicht gedämmten Dachboden und gehen von
dort in die Trockenbauständer bevor beplankt wird. Keine Schlitze
stemmen, kein einziges Kabel irgendwo befestigen und Dosen setzen nur in
Rigips) kann massiv Geld sparen helfen.
Der Andere schrieb:>> oder glaubst du das ein E-Installateur mit 50€/Stunde nach hause>> geht? Wenn er 15€/Stunde bekommt, würde hier schon einige Glücklich>> sein.>> Siehe mein allererstes Post.
ja und? Darin ist doch schon der gewinn enthalten. Das ist der
Stundensatz der gegenüber dem Kunden abgerechnet wird. Dort wird auch
nicht zwischen Installation und Service unterschieden. Es ist wohl jeden
Klar wenn man den Herd installieren lässt einen anderen Stundenlohn
bezahl als wenn man einen Komplettpaket "haus" kauft.
Der Andere schrieb:> Ich weiss ja nicht wo du herkommst, aber mal eine Preisliste die dem was> ich so im Kopf habe eher nahekommt:> http://www.elektroservice-kunst.de/verrechnungssaetze/
27 €/h für einen Lehrling im ersten Lehrjahr? Wenn der 3 Tage die Woche
arbeitet macht das 2785 € pro Monat. Davon bekommt der dann 800 €
Brutto, was mach der Chef mit der Differenz von 1800 €?
Der Facharbeiter für 46,5 €/h, macht 65.500 € p.a. bei 220 Arbeitstagen
und 80 % Auslastung. Das sind ca. 5.500 € pro Monat. Was hat denn da der
Elektriker für ein Bruttolohn?
Schön, wenn man Kunden findet die solche Stundensätze bezahlen können.
Noch schöner, wenn das Geld großzügig an AN weiter gibt. Ich kann mir
solche Stundensätze von meinem Ingenieurgehalt nicht leisten, da muss
ich für eine Elektrikerstunden fast 3 Stunden arbeiten. Da mach ich es
lieber selbst.
Er würde es bestimmt günstiger kriegen, wenn er nicht einen Freund
hätte, der so dumm ist, solche Fragen im falschen Forum zu
stellen.:-):-)Ich meine ernsthaft: was hat dich dazu gebracht, diese
Frage im Mikrocontroller/Digitaltechnik Forum zu stellen? Bitte
beantworte diese Frage! Warum nicht in Off-Topik, oder oder oder?
Können Menschen wirklich so dumm sein?
Ich will das nicht glauben!
7k ist schon i.O.
Aber eigentlich hätte ich mehr erwartet, 2-20 Steckdosen pro Raum +
Wechsellichtschalter + Lichtinstallation + Telefon / Internet (ich hoffe
das wurde geplant, wenn man schon neu baut).
Wenn ich da das Material (Kabel, Dosen, Abdeckungen) rechne und nicht
das billigste nehme (sagen wir mal Gira) dann komme ich da doch schon
auf einige Tausend Euro.
Und dann noch Lampen (die sind teurer als man denkt), evtl. elektrische
Rollladen.
Wenn dann beim Rohbau geschlampt wurde und man schlitzen darf kommt noch
mal Arbeitszeit hinzu, Kabelziehen geht hingegen recht schnell.
Also 7k€ ist in Ordnung hätte aber eher gegen 10k€ gerechnet.
Peter II schrieb:> der gewinn ist schon in den>> 50 bis 70 Arbeitsstunden sind da schon drin = 2500E bis 3500E.> drin, oder glaubst du das ein E-Installateur mit 50€/Stunde nach hause> geht? Wenn er 15€/Stunde bekommt, würde hier schon einige Glücklich> sein.
Nein, da sind die Abgaben für Vater Staat und Umsatzsteuer drin,
Kosten für Firmenfahrzeug, Kraftstoff, Schutzkleidung, Werkzeuge
und ähnliches. Das nutzt sich ja (leider) alles ab.
Miete und Lohn für Chef müssen auch von irgendwo herkommen.
Was danach übrig bleibt, ist nicht mehr sooo viel.
Und das wird auch noch versteuert.
@Peter Index zwo
>darf nicht sein, es müssen 10 (oder sogar 20%) Reserve vorhanden sein.
Nur wenn der Elektriker auch rechnen kann, und der Kunde nicht so viele
Sonderwünsche hat. Hier macht sich der Unterschied zwischen der
geplanten und der installierten Installation bemerkbar.
"Eine Leitung mehr kostet 800€, da dann ein größerer Schaltschrank
vorgesehen werden muss, der Durchbruch und eventuell der Sturz nicht
mehr passen". Der Zufall ist ein Schelm und der Kunde und der Elektriker
werden sich bestimmt auch anders einigen.
>selbst vor 15 Jahren wurde schon in der kleinsten Ausbaustufe 5>Steckdosen im SZ installiert. 2 Doppelte und eine unterm Schalter.
Ich bin schon in Häusern gewesen, in denen die Installation älter war.
Marc V. schrieb:> Nein, da sind die Abgaben für Vater Staat und Umsatzsteuer drin,> Kosten für Firmenfahrzeug, Kraftstoff, Schutzkleidung, Werkzeuge> und ähnliches. Das nutzt sich ja (leider) alles ab.> Miete und Lohn für Chef müssen auch von irgendwo herkommen.> Was danach übrig bleibt, ist nicht mehr sooo viel.> Und das wird auch noch versteuert.
Vergiss es, die leben anscheinend alle nicht in einem starken
Sozialstaat sondern anarchisch im Busch, und alle Handwerker die hier
üblichen Stundenlöhne verlangen fahren einen Porsche Cayenne und haben
den Ferrari fürs Wochenende in der 5 fach Garage.
Was ich nicht ganz verstehe ist dass Peter II aigentlich mehr vom Fach
ist als ich und die üblichen Stundensätze und auch eine Kalkulation dass
ein Elektrobetrieb überleben kann kennen müsste.
Ich finde 7k auch günstig. Wir haben Elektro auch rausgenommen. waren
bei uns 12k für die Standardausstattung. Da wären sicher schätzungsweise
noch 2-3k dazugekommen. Wir haben uns eine teurere Schalterserie
ausgesucht und es haben nach unserem Geschmack auch noch viele NW- und
Steckdosen gefehlt.
Kommt halt auf die Region an. Hier in Dresden ist 7000 für Standard ohne
Smart Gedöns auch normal. Hab für unser Bauvorhaben einige Angebote die
sich bei ca. 7000 bewegen, Ausreißer nach beiden Seiten gibts auch. Etwa
80 Steckdosen, Sat und LAN sowie Raumthermostate und jede Menge Lampen
Auslässe, auch außen. Alles Busch Jäger. Neubau ohne Keller.
In München oder so wird es sicher mehr. Baustrom gibts (hier) fast immer
umsonst dazu bei Beauftragung.
Und egal wieviel man plant, am Ende fehlt doch immer die entscheidende
Steckdose.
Die größeren Firmen haben auch die höheren Angebote gemacht, die kleinen
mit der Mutti im Büro sind günstiger.
Was ganz oft bei solchen Angeboten übersehen wird, sind Sachen wie
Sprechanlage oder TV Verkabelung. Da sind oft nur Leerrohre ohne Kabel
oder bei Sprechanlage nur die Kabel und eine normale Klingel vorgesehen.
Mit normaler Ausstattung kommt man dann auf einen Realpreis von 10-15k
Heizung anschließen, Baustrom anschließen, Leihgebühr für
Baustromverteiler mit Kabel sind auch fast nie enthalten.
Karl schrieb:> Ich kann mir> solche Stundensätze von meinem Ingenieurgehalt nicht leisten, da muss> ich für eine Elektrikerstunden fast 3 Stunden arbeiten. Da mach ich es> lieber selbst.
Wenn du es kannst und das nötige Werkzeug und die Lieferanten dafür hast
mach das.
Wenn aber ein Ingeneur nicht mehr in der Lage ist mit seinem Gehalt beim
Hausbau einen Elektriker angemessen zu bezahlen bin ich mal gespannt wie
die Frisur einer Lehrerin in Zukunft aussehen wird.
Ich bin Elektromeister, arbeite im Maschinenbau und habe mir für
Elektroinstallationen einen Elektrofachbetrieb geleisten. Nein nicht
schwarz, auf Rechnung.
Ich finde 7k€ für eine Hausinstallation recht knapp bemessen, ich wette
um einen Kasten Bier, du kaufts beim Umzug im nahegelegenen Baumart
sofort ein "Familienpack" Dreifachsteckdosen.
Grüße noch n Gast
Bei 80 Steckdosen in einem Einfamilienhaus ist es vernünftig, zuerst auf
freiem Feld die Steckdosen und die restliche Installation zu verkabeln
und dann mit Beton zu umgießen. Das geht schneller...
MfG Paul
user schrieb:> Was ganz oft bei solchen Angeboten übersehen wird, sind Sachen wie> Sprechanlage oder TV Verkabelung.
Das stimmt. Satkabel sind meist garnicht dabei.
Falls dann noch Spots in die Betondecke sollen hauen die auch ganz schön
rein.
Christian R. schrieb:> 80 Steckdosen...
Ohne jetzt durchgezählt zu haben, aber 80 kommt mir garnicht soooo
übertrieben vor. Wenn ich nur mal Wohnen, Essen und Küche überschlage
komme ich ja schon locker auf 25. Und je nach Zimmeranzahl kann das
schon hinkommen, finde ich.
Reiner schrieb:> 120m² Einfamilien Haus ohne Schnickschnack Stehen da 7000 auf dem Plan.
Da kommt wohl noch einiges hinzu. Wähle keine exotischen Sachen, wo es
bald keinen Ersatz mehr gibt. Wie oben schon geschrieben, fehlen
bestimmt noch xx Steckdosen am rechten Fleck und besonders in der Küche
wo später Fliesen sind. Übrigens Sat-Receiver haben meist 2 Eingänge
damit man sehen UND aufnehmen gleichzeig kann ... Lies auch
http://www.vpb.de/abc-gemeinheiten.html
Bad U. schrieb:> Christian R. schrieb:>> 80 Steckdosen...>> Ohne jetzt durchgezählt zu haben, aber 80 kommt mir garnicht soooo> übertrieben vor.
in meinem Wohnzimmer habe ich 56 Leerdosen und Leerrohre gesetzt, davon
28 Steckdosen Strom, ich hasse freiliegende Kabel und Steckdosenleisten.
Der Rest ist Licht, Schalter, Dimmer, Telefon, Lautsprecher, Antenne und
für alles die zentrale Einspeisung und trotzdem haben die Steckdosen
nicht gereicht, man ahnt ja nicht was so alles noch in 30 Jahren dazu
kommt.
Das einzige was ich in 30 Jahren nie genutzt hatte die
Surroundverkabelung für 6 Lautsprecher, da blieb es bei 2 Kanäle und
Stereo.
Hab hier gerade mal durchgezählt:
Schlafzimmer + Küche + Wohnzimmer sind knapp 35 Steckdosen.
Dazu dann in Schlaf und Wohnzimmer noch je 2 Netzwerkdosen und je 1
Telefondose.
Jeder Raum noch mindestens 1-2 Lichtschalter, da kommt noch einiges
zusammen.
Joachim B. schrieb:> und trotzdem haben die Steckdosen> nicht gereicht, man ahnt ja nicht was so alles noch in 30 Jahren dazu> kommt.
Man kann immer größenwahnsinnig werden!
Früher dachte ich auch immer dass man garnicht genug Steckdosen haben
kann. Aber wenn ich mit mittlerweile meine Installation ansehe dann
würden pro Platz 2 Stück locker reichen. An einer kommt die schaltbare
Steckdosenleiste ran die dann Fernseher, Receiver, Blutooth Audio
Empfänger, Verstärker, CD Player, DVD Player, Videorecorder, Tapedeck
und Playststion kommen. An der nicht schaltbaren ist im Flur der Drucker
mit echtem Schalter und die Fritzbox. Im Wohnzimmer an der nicht
schaltbaren die DECT Ladeschale. Auf der anderen Seite Laptop, Monitor,
weiterer Receiver an einer weiteren schaltbare Leiste. In der Laborecke
eine weitere schaltbare für Lötststion, Trenntrafo, Oszi, Netzteile,
Funktionsgenerator, Heißluftstation. Mit den eh nötigen schaltbaren
Leisten haben sich sehr viele fest installierte Dosen erübrigt. In der
Küche sieht es allerdings anders aus.
Zu den Kosten vom Lehrling oder Gesellen gab es mal irgendwo eine
Übersicht. Da bekommt man vielleicht 50 Posten zusammen die alle in
deren Gehalt rein müssen. Büro Ausstattung, Miete, Büro Kraft,
Dienstwagenabschreibung, -service, -reparatur, -steuer, -versicherung,
-sprit, Berufsgenossenschaft, Innung, weitere Versicherungen, Zeit vom
Chef, Werkzeuge, Steuerberater, Rechtsberatungen, Werbung, Lager,
diverse Abzocken wie Eintragungen in diversen Registern, effektiv macht
der Lehrling vielleicht nur 40 Prozent was auf dem Bau weil er die
restliche Zeit in Berufsschule und Urlaub ist, vielleicht auch mal krank
und auf dem Weg zur Baustelle oder im Gespräch mit Kollegen die ihm
erklären müssen wie er was zu tun hat, was auch wieder Kosten verursacht
weil in der Zeit die Kollegen nicht arbeiten können.
Ehrlich gesagt haben mich die niedrigen Sätze sogar gewundert. Schaut
mal was verrechnet wird wenn man in eine Kfz Werkstatt geht!
Stephan S. schrieb:> Aber wenn ich mit mittlerweile meine Installation ansehe dann> würden pro Platz 2 Stück locker reichen.
... bis Deine Frau neue Ideen hat und ein Schrank genau davor steht!
Anders herum: positioniere lieber ein paar Schukodosen an verschiedene
Orte und wenn die einfachen Dosen dort nicht reichen, ersetze sie bei
Bedarf durch Doppeldosen. Bei TV und LAN geht das nicht so locker.
oszi40 schrieb:> Bei TV und LAN geht das nicht so locker.
Haben wir im Wohnzimmer auch jeweils doppelt ausgelegt. So gibt es zwei
mögliche Positionen für das Fernsehgerät.
Hatte dann auch den Vorteil dass ich meinen Sat-Receiver mit 4 Tunern
anschließen kann, wenn auch einmal durch den halben Raum.
Ich habe bei mir eigentlich schon Netzwerkkabel verlegt aber das war
aufjedenfall zu wenig.
Zb was mich oft ärgert im Badezimmer habe ich kein Netzwerk anschluss.
Da steht aber ein Internetradio welches ich jetzt über W-Lan versorgen
muss. Dadurch hat es manchmal Aussetzer.
Was ich damit sagen will Netzwerk sollte man auch genug einplanen.
Überall wo mal ein Tv stehen könnte besser gleich zwei. Steckdosen
aufjedenfall viele Wer die nicht schön findet Eventuell nur die Up Dosen
mit Deckel Lehrrohr oder auch Leitung schon drin Dann Tapete drüber und
man kann die Dose setzen wenn man sie braucht.
Sven schrieb:> Zb was mich oft ärgert im Badezimmer habe ich kein Netzwerk anschluss.
hihi und ich hatte in der Küche und im Bad TV "vergessen"
In der Küche hatte ich mich vom kleinen Zimmer dem Fliesenspiegel
genähert und die TV Dose von hinten nachgesetzt bei einer Renovierung.
Im Bad dito nur provisorisch vom Schlafzimmer, somit blieben die
Fliesenspiegel wenigstens unbeschädigt.
Ich weiss gleich kommt wieder Kritik wozu TV in Küche und Bad, aber wir
wollen doch ewiges Wirtschaftswachstum, wird immer erzählt also muss in
jedes Zimmer ein TV, jeder Mensch soll seinen PKW kaufen sonst ist
irgendwann Essig mit Wirtschaftswachstum. Ich bin so ziemlich ans Ende
gekommen, jedes Zimmer hat TV, aber jedes Zimmer mit Surround 9.2 (oder
war das 11.2?) ausrüsten fällt mir im Traum nicht ein.
oszi40 schrieb:> Stephan S. schrieb:>> Aber wenn ich mit mittlerweile meine Installation ansehe dann>> würden pro Platz 2 Stück locker reichen.>> ... bis Deine Frau neue Ideen hat und ein Schrank genau davor steht!
Kann aktuell gerade nicht passieren. Aber falls das doch mal so wäre,
würde ich mir gern eine neue Lösung überlegen :-)
Stephan S. schrieb:> Aber falls das doch mal so wäre,> würde ich mir gern eine neue Lösung überlegen :-)
Eine andere Frau, die mit den vorhandenen Steckdosen zufrieden ist?
;-)
MfG Paul
Also ich lese schon eine Weile mit. Meine Erfahrung: Steckdosen fehlen
immer da, wo man sie braucht - egal wie viele man wo vorgesehen hat.
Ich habe in jeder Ecke 3 (davon 1 geschaltet) vorgesehen und
"eingebaut". Mehr finde ich persönlich hässlich. Die geschaltete
Steckdose ist für Stehlampem-Fans ein Muss!
Ich habe (O.K., es ist ein paar Jahre her ...) auch fast überall (in den
sinnvollen Ecken) Telefon und Kabel-Anschluss/Sat-Anschluss mit
eingebaut. Telefon ist heute obsolet :-(
Lan-Anschlüsse habe ich nur an wenigen - "strategischen" - Punkten
vorgesehen - hat sich bewährt :-)
Ich hatte ein (das beste) Angebot über "Standard-Leistungen" (1998) in
Höhe von ca. 13.000 DM mit vorliegen (so ungefähr 1 Schalter und 2
Steckdosen pro Raum - O.K über 3 Ebenen (UG Hanglage).
Das war mir zu teuer, daher habe ich das selbst gemacht mit ca. 6.000 DM
Material und 1.000 DM für den Meister, der das dann abgenommen hat.
Gelohnt hat es sich nur insofern, als dass ich mir deutlich mehr
Gedanken über die gesamte Installation gemacht habe (und deutlich über
das Standard-Angebot hinausging) - sonst nicht!
Die Kabel-Legereien in den Decken mussten immer mit dem Giessen der
Decken koordiniert sein (ich war nur an den Wochenenden da :-( ) Die
Schlitzerei war "interessant" - das Eingipsen relativ entspannt. Richtig
Stress waren die Aktionen im OG mit Trockenbauweise, wo ich auf Abruf
(Urlaub futsch) zur Verfügung stehen musste.
Ich würde das nicht wieder machen - außer SEHR viel Wert auf die Planung
zu legen. Die Küchenplanung muss vor der Installationsplanung fertig
sein!!!
Wandleuchten im Flur (und bei uns auch im Treppenhaus - wobei dort auch
die "Stufenbeleuchtung" angenehm ist) würde ich immer wieder vorsehen -
und nicht auf professionelle Hilfe verzichten. Kostet was mehr - lohnt
sich aber langfristig. Da ändert sich auch nur selten etwas.
Im Gegensatz zu den Wohnräumen - da ist oft Bewegung drin, daher sollte
man flexibel planen.
7000€ für eine komplette Neuinstallation als Komplettpreis klingt echt
in Ordnung. Denkt an ausreichend Steckdosen und CAT7-Netzwerkkabel.
Wenn Dein Freund das für 500.- Bar auf die Kralle plus Materialkosten
macht, dann ist das nicht vergleichbar, außerdem ist wirklich so einiges
in den letzten 15 Jahren teurer geworden. :-D
Dieter F. schrieb:> Steckdosen fehlen> immer da, wo man sie braucht - egal wie viele man wo vorgesehen hat.>> Ich habe in jeder Ecke 3 (davon 1 geschaltet) vorgesehen und> "eingebaut".
Keiner weiß was in 10 Jahren ist. Innerhalb eines Raumes etwas umzulegen
ist ja auch kein Thema. Bei Neueinrichtung wird ja auch meistens
tapeziert und da sind Schlitze kein Problem. Blöd wirds nur wenn
Leitungen komplett fehlen und die durch mehrere Räume gelegt werden
müssen. Passiert heut zu Tage immer wieder wenn Küchen aus den 70ern
modernisiert werden. Deshalb auch immer extra Kabel mal von der Zentrale
in einen Raum legen.
Dieter F. schrieb:> Telefon ist heute obsolet :-(
Das stimmt. Die braucht man heute höchstens im Technikraum am
Übergabepunkt. Interessanterweise sind die in den Standardangeboten
immernoch übers Haus verteilt mit drin.
Chris F meinte
> Wenn Dein Freund das für 500.- Bar auf die Kralle plus Materialkosten> macht, dann ist das nicht vergleichbar,
der Freund hat aber sicher besseres in seiner Freizeit zu tun, als sich
für einen Eli auszugeben. Eine Woche allein für 500,- Euro macht der
auch nicht.
> außerdem ist wirklich so einiges in den letzten 15 Jahren teurer> geworden.
z.B. die Abnahme der ganzen Anlage!
Bad Urban meinte
Dieter F. schrieb:
>> Telefon ist heute obsolet :-(> Das stimmt. Die braucht man heute höchstens im Technikraum am Übergabe-> punkt. Interessanterweise sind die in den Standardangeboten immer noch> übers Haus verteilt mit drin.
worüber würdest denn du lieber dein TK-Netz betreiben, über Kat7-Kabel?
was sicher mehr als das Doppelte kostet ggü. einem 2(4)x2x0,6 mit
TAE6-NFF-Dose!
Oder willst du das EFH per DECT aus dem HWR telefonmäßig versorgen
müssen?
Peter II (Gast) meinte
Datum: 22.06.2016 12:02
Der Andere schrieb:
>>> Stehen da 7000 auf dem Plan.>> So wenig? Wahrscheinlich Elektriker aus der Osterweiterung der EU,> nicht alle wohnen in München und brauchen vergoldete Steckdosen.
Na nun aber
> Mal grob überschlagen.> 2 Arbeiter 2 tage für den Rohbau und noch mal das gleiche für den> Endinstallation.> Das sind 8 Tage a 8 Stunden also 64 Stunden.
für eine Altbau 3-Zi-Whng. Sanierung braucht man das schon, und dabei
war dort schon die Zuleitung zur Whng. wie auch Klingel + TV in der
Whng.!
> Bei 35€/Stunde sind das 2250€ Arbeitslohn, das macht ca. 30% vom> Gesamtpreis aus. Also gesamt ca. 7500€
Die 35,- Euro sind zu wenig, wie man unten an den Links auch sehen kann,
und das auch Netto schon zu knapp.
> Wobei die Arbeitszeit schon sehr reichlich ist. 100m² mit einfacher> Ausstattung macht man in 40 Arbeitsstunden.
Da fragt sich was für Wände und Decken dort sind, bei Yton oder
Krümel-KS mag das einfacher gehen, ein ordentl. Haus ist aber an den
Außenwänden massiv u. bei den Innenwänden meist auch.
> Die 7000€ sind also durchaus ok.
die sind abhängig von der Region, etwas zu wenig. Da kommt dann noch der
Aufschlag oder Zusatz, garantiert.
Was hier noch gar nicht zur Sprache kam, nach welchem Modell wird
abgerechnet oder beauftrag? VOB oder BGB?
Weiter: nach Aufwand (Mat. + Std.) oder Festpreis / Einheitspreisen.
Als Vertragsbestandteil gilt welche Norm oder Ausstattung?
Sämtliche Info-Kabel eingeputzt oder in Rohr auswechselbar verlegt?
Und und und!
Elo schrieb:> worüber würdest denn du lieber dein TK-Netz betreiben, über Kat7-Kabel?> was sicher mehr als das Doppelte kostet ggü. einem 2(4)x2x0,6 mit> TAE6-NFF-Dose!> Oder willst du das EFH per DECT aus dem HWR telefonmäßig versorgen> müssen?
Das muss ich wohl erklären - ich hatte noch an allen sinnvoll
scheinenden "Ecken" Telefon-Anschlüsse installiert - da reicht heute 1
Anschluss pro Etage.
Es geht auch nicht um die Kosten für das Kabel selbst - sondern um
Schlitzen, Stemmen/Bohren, Verteilung, Dosen etc.
Elo schrieb:> worüber würdest denn du lieber dein TK-Netz betreiben, über Kat7-Kabel?> was sicher mehr als das Doppelte kostet ggü. einem 2(4)x2x0,6 mit> TAE6-NFF-Dose!> Oder willst du das EFH per DECT aus dem HWR telefonmäßig versorgen> müssen?
Genau. Meine Erfahrungen mit DECT zeigen, dass das über 2-3 Etagen
problemlos geht. Und falls es doch Probleme gibt wird einfach eine
Reserve NE-Dose umfunktioniert.
Wenn man evtl. noch Fax oder anderes benötigt mag das anders aussehen.
Dieter F. schrieb:> Das muss ich wohl erklären - ich hatte noch an allen sinnvoll> scheinenden "Ecken" Telefon-Anschlüsse installiert - da reicht heute 1> Anschluss pro Etage.
RJ45-Doppeldosen sind universeller. Schon morgen könnte Dein TV eine
davon brauchen! Ein Adapterkabel RJ45-TAE ist schneller gekrimpt als
eine Wand aufgeschlitzt und neu gestrichen.
oszi40 schrieb:> RJ45-Doppeldosen sind universeller. Schon morgen könnte Dein TV eine> davon brauchen! Ein Adapterkabel RJ45-TAE ist schneller gekrimpt als> eine Wand aufgeschlitzt und neu gestrichen.
Sehe ich auch so. Bei Neuinstallation sollte so eine Cat7-Verkabelung
überall rein. Da ist schon heute quasi alles drüber machbar.
Chris F. schrieb:> Sehe ich auch so. Bei Neuinstallation sollte so eine Cat7-Verkabelung> überall rein. Da ist schon heute quasi alles drüber machbar
Ich bin etwas älter :-) - aber ohne doof klingen zu wollen - ist Kabel
noch "in"?
Ich kann über WiFi / NFC alles mögliche schalten und steuern - ohne
vorher Kabel gelegt zu haben (Access-Points mal ausgenommen) - wozu also
Kabel (außer historisch) ?
Klar, ist jetzt ketzerisch - aber gibt es wirklich gute Argumente?
Dieter F. schrieb:> Klar, ist jetzt ketzerisch - aber gibt es wirklich gute Argumente?
Zu viele bzw. schlechte Drahtlosgeräte auf zu kleinem Raum, wodurch die
Zuverlässigkeit leidet?
TestX schrieb:> Geschwindigkeit, Verfügbarkeit, Störsicherheit. Daher auch der Spruch> "Wer Funk kennt nimmt Kabel"
Warum nutzt dann fast jeder WiFi? Zumindest für den Laptop Tablet
Smartphone, wenn er zu Hause ist?
Dieter F. schrieb:> Warum nutzt dann fast jeder WiFi? Zumindest für den Laptop Tablet> Smartphone, wenn er zu Hause ist?
Es gibt eben keine Smartphones und nur wenige Tablets mit Ethernet.
Und ich persönlich benutze im Haus am Notebook immer Ethernet, nur im
Garten dann WLAN.
Dieter F. schrieb:> Warum nutzt dann fast jeder WiFi? Zumindest für den Laptop Tablet> Smartphone, wenn er zu Hause ist?
Manchmal würde ich gerne auch mein Phone ans Kabel hängen. Aber es passt
einfach nicht. Nein Ehrlich ich hatte sogar schon mal gegoogelt ob man
Usb Netzwerk Karten ans Smartphone stecken kann. Ich habe mir sogar zwei
Netzwerkleitungen in den Garten gelegt. So kann man im Garten
zuverlässig mit dem Laptop Arbeiten.
S. M. schrieb:> Manchmal würde ich gerne auch mein Phone ans Kabel hängen. Aber es passt> einfach nicht. Nein Ehrlich ich hatte sogar schon mal gegoogelt ob man> Usb Netzwerk Karten ans Smartphone stecken kann. Ich habe mir sogar zwei> Netzwerkleitungen in den Garten gelegt. So kann man im Garten> zuverlässig mit dem Laptop Arbeiten.
Gratuliere - aber bist Du da nicht ein wenig weit weg von der Idee an
sich?
Ich bin so bescheuert, dass ich mich im Garten entspannen will. Aber
falls sich das nicht schaffe, geht mein WiFi locker bis dahin ... Mache
ich etwas falsch?
Dieter F. schrieb:> Ich bin etwas älter :-) - aber ohne doof klingen zu wollen - ist Kabel> noch "in"?> Ich kann über WiFi / NFC alles [..] gibt es wirklich gute Argumente?
Ja die gibt es. Mit einer Kupferleitung kannst Du alles machen und bist
auch bei der Verbreitung Deiner Drahtlosnetzwerke komplett flexibel.
Einen richtigen Rechner, Drücker, Heimkino, WLAN-AP sollte man sowieso
besser mit einem Patchkabel an eine Switch anschließen.
Die Bandbreite über das Kabel ist quasi garantiert. Wenn Du über WLAN
in der Stadt durchgehend 600MBit/s schaffen willst, dann geht das nur
mit echt teurer Technik und ist sehr störempfindlich. Beim Kabel
bekommst Du das günstiger und zuverlässiger.
Wie "NFC" mit einem Cat7 Kabel konkurrieren soll ist mir jetzt unklar.
Selbst wenn Du ein Gerät hast, dass damit höhere Datenraten ermöglicht
muss dieses teil selber irgendwo angeschlossen werden.
Chris F. schrieb:> Mit einer Kupferleitung kannst Du alles machen und bist> auch bei der Verbreitung Deiner Drahtlosnetzwerke komplett flexibel
Ja, genau so flexibel wie das Kabel. Ich bin zwar etwas älter aber nicht
unbedarft :-)
Dieter F. schrieb:> Ja, genau so flexibel wie das Kabel. Ich bin zwar etwas älter aber nicht> unbedarft :-)
Leider verstehe ich echt nicht was Du meinst.
Wenn Du in jeden Raum ein Cat7-Kabel gelegt hast, kannst Du dann genau
da wo es Sinn macht einen (PoE-)Wifi-AP dort verbauen.
Chris F. schrieb:> Leider verstehe ich echt nicht was Du meinst.>> Wenn Du in jeden Raum ein Cat7-Kabel gelegt hast, kannst Du dann genau> da wo es Sinn macht einen (PoE-)Wifi-AP dort verbauen
Da reicht ja wohl (locker) ein AP pro Etage. Und für den Garten langt
das (gut geplant) mit.
Also wenn ich irgend eine Arbeit für 35€/h (Brutto) bekäme, würde ich
sofort machen. Bin Elektroingenieur aber von einem solchen Stundenlohn
weit entfernt.
> Ich bin etwas älter :-) - aber ohne doof klingen zu wollen - ist Kabel> noch "in"?> Ich kann über WiFi / NFC alles [..] gibt es wirklich gute Argumente?
Wer Funk kennt, nimmt Kabel. Das gilt auch in 100 Jahren noch. Funk ist
eine Notlösung für geringe Datenraten und mit geringen Anforderungen an
Zuverlässigkeit.
Ing schrieb:> Also wenn ich irgend eine Arbeit für 35€/h (Brutto) bekäme, würde ich> sofort machen. Bin Elektroingenieur aber von einem solchen Stundenlohn> weit entfernt.
Hast Du Probleme?
Ing schrieb:> Wer Funk kennt, nimmt Kabel. Das gilt auch in 100 Jahren noch. Funk ist> eine Notlösung für geringe Datenraten und mit geringen Anforderungen an> Zuverlässigkeit.
Ja! :-)
(Nein, ich werde darauf nicht weiter eingehen :-) Die Welt ist eine
Scheibe! Die Sonne dreht sich um die Erde! ... :-)
Dieter F. schrieb:> Hast Du Probleme?
Was guckst Du? Wie hast Du meine Mutter genannt? Haltet mich zurück!!
LOL.
> Ing schrieb:>> Wer Funk kennt, nimmt Kabel. Das gilt auch in 100 Jahren noch. Funk ist> (Nein, ich werde darauf nicht weiter eingehen :-) Die Welt ist eine> Scheibe! Die Sonne dreht sich um die Erde! ... :-)
Ja, genau. Wenn man bandbreitenmäßig nur seine Bude kennt und im Garten
mit dem Notebook auf webbasierten Foren rumtrollt, dies dann
verallgemeinert, ... dann passt diese Aussage ganz genau zu Dir.
Ing schrieb:> Also wenn ich irgend eine Arbeit für 35€/h (Brutto) bekäme, würde ich> sofort machen. Bin Elektroingenieur aber von einem solchen Stundenlohn> weit entfernt.
Mal abgesehen davon, dass Du was falsch verstanden hast. Das ist der
Stundensatz Deiner Firma (incl. Chef, Sekretär(in), Lohnbuchhaltung,
Steuerberater, Azubi im Büro, Putzfrau, ...) und natürlich Deinem Lohn
incl. Urlaub (30 Tage pro Jahr ?), Krankheit (6 Wochen Lohnfortzahlung),
Schulung (manchmal) etc. und natürlich den Arbeitgeberbeiträgen zur
Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie den Beiträgen zur
<Berufsgenossenschaft etc. Hinzu kommen ggf. Miete für die
Räumlichkeiten, Kosten für die Fahrzeuge, (Jeweils incl. Steuern und
Versicherungen) ...
Und ich habe längst noch nicht alles aufgezählt ...
Chris F. schrieb:> Ja, genau. Wenn man bandbreitenmäßig nur seine Bude kennt und im Garten> mit dem Notebook auf webbasierten Foren rumtrollt, dies dann> verallgemeinert, ... dann passt diese Aussage ganz genau zu Dir.
Wo genau ist Dein Problem?
Dieter F. schrieb:> S. M. schrieb:>> Manchmal würde ich gerne auch mein Phone ans Kabel hängen. Aber es passt>> einfach nicht. Nein Ehrlich ich hatte sogar schon mal gegoogelt ob man>> Usb Netzwerk Karten ans Smartphone stecken kann. Ich habe mir sogar zwei>> Netzwerkleitungen in den Garten gelegt. So kann man im Garten>> zuverlässig mit dem Laptop Arbeiten.>> Gratuliere - aber bist Du da nicht ein wenig weit weg von der Idee an> sich?>> Ich bin so bescheuert, dass ich mich im Garten entspannen will. Aber> falls sich das nicht schaffe, geht mein WiFi locker bis dahin ... Mache> ich etwas falsch?>>
Klaar ist der Garten zum entspannen. Aber warum sollte ich die nötige Pc
"Arbeit" In der Wohnung machen wenn ich das auch an der Frischen Luft im
Garten kann. Es erscheint mir bei meinem Wifi nicht zuverlässig möglich
eine Virtuelle Maschine vom Netzwerk zu laden. Weil Kabel ist schneller
und mein Wlan bricht ab und an kurz ab. Mein Garten ist auch nicht ganz
klein.
Aber nur mal so wir sind etwas vom Thema abgekommen ;)
Dieter F.
> Das muss ich wohl erklären - ich hatte noch an allen sinnvoll> scheinenden "Ecken" Telefon-Anschlüsse installiert - da reicht heute 1> Anschluss pro Etage.
Für welche Anwendung daran bitte , du meinen?
> Es geht auch nicht um die Kosten für das Kabel selbst - sondern um> Schlitzen, Stemmen/Bohren, Verteilung, Dosen etc.
Aus der Materie scheinst du nicht so recht zu kommen?
Schlitzen mußt du so oder so, oder vllt. AP-Kanal. Aber wenn du schon
Schlitz (Fräsen), dann denkt man dabei doch schon an die Führung dieser
Wege, und weiter ... was man da in so eine Mauernut noch alles
sinnvolerweise parallel mit reinpackt?!
Ein Kabel 2x2 oder 4x2 nimmt weit weniger Plat weg als ein Kat7, u. muß
sowieso in ein Röhrli mit rein.
Bad Urban meinte
> Genau. Meine Erfahrungen mit DECT zeigen, dass das über 2-3 Etagen> problemlos geht.
In welchen baulichen Konstellationen wohnst du denn bitte? Hier klappt
das nicht mal auf einer Etage von einem Eck des Hause quer durch bis in
die Mitte davon, da piept mich schon laufend das Mobilteil mit
schlechtem Empfang an.
> Und falls es doch Probleme gibt wird einfach eine Reserve NE-Dose> umfunktioniert.
Wir sind aber gerade dabei die Kabelund Wege und damit das Schlitzen zu
planen, u. du bist schon wieder 2 Schritte weiter.
Bzgl. deiner Reserven, die sind schneller weg als du selber denkst. Und
zieh mal in ein Röhrli noch ein extra Kat7-Kabel mit ein, da weißt dann
du wovon ich rede!
> Wenn man evtl. noch Fax oder anderes benötigt mag das anders aussehen.
Über diese einfachen u. billigen Tel.Leitungen mit den Dosen kann man
auch alles andere mögliche drüber "fahren" was mit 2 Drähten geht,
Klingel Fernsteuerung, Sensoren + Aktoren in dem Raum.
oszi40 meinte
> RJ45-Doppeldosen sind universeller.
inwiefern? die Anschl.Dose allein ist schon ein Krampf, die Kontakte
liegen nur über RJ45-Stecker abgreifbar, die Dosen sollte man auch nie
wieder raus- u. dran herumfummeln, an einer TAE6-Dose ist das alles sehr
viel einfacher, da reicht ein klnr. Schraubendreher etc. pp.
> Schon morgen könnte Dein TV eine davon brauchen!
und damit wären mind. 2 Paare davon flöten!
> Ein Adapterkabel RJ45-TAE ist schneller gekrimpt als eine Wand auf-> geschlitzt und neu gestrichen.
auf das I-Y(St)-Y Tel.Kabel bezogen war das nun wie zu verstehen?
Dieter F. (jim_quakenbush)
Ing schrieb:
> Also wenn ich irgend eine Arbeit für 35€/h (Brutto) bekäme, würde ich> sofort machen. Bin Elektroingenieur aber von einem solchen Stundenlohn> weit entfernt.> Mal abgesehen davon, dass Du was falsch verstanden hast.
oder vllt. doch eher du?
> Das ist der Stundensatz Deiner Firma (incl. Chef, Sekretär(in),> Lohnbuchhaltung, Steuerberater, Azubi im Büro, Putzfrau, ...) und> natürlich Deinem Lohn incl. Urlaub (30 Tage pro Jahr ?), Krankheit (6> Wochen Lohnfortzahlung), Schulung (manchmal) etc. und natürlich den> Arbeitgeberbeiträgen zur Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung > sowie
den Beiträgen zur <Berufsgenossenschaft etc. Hinzu kommen ggf.
> Miete für die Räumlichkeiten, Kosten für die Fahrzeuge, (Jeweils incl.> Steuern und Versicherungen) ...> Und ich habe längst noch nicht alles aufgezählt ...
Du hast etwas erzählt, was nicht mehr zur heutigen Realität passt!
Mit 35,- €/Std. kommst du da als Fa. mit Angestellten lange nicht mehr
hin, außer als Alleinunterhalter.
Fzg. u. deren KOsten werden z.B. i.d.R. über eine AnfahrtFahrpauschale
teilfinanziert, der Azubi wird selbst mit zur Arbeit herangezogen u.
verrechnet, der Str.Brtr. kostet das wenigste dabei, Lohnbuchhaltung
über 400,- Jobs oder die Frau vom Chef oder ausgelagert > Str.Brtr.!
30 Tage Urlaub gibt es wo heute noch ab dem 1.Tag?
Schulungen werden heute wo noch den MA angediehen? Nicht mal mehr in den
grßn. Konzernen, die so viele eigenen u. fremde Kdn. wie sonst keiner
hat!
Elo schrieb:> Bad Urban meinte>> Genau. Meine Erfahrungen mit DECT zeigen, dass das über 2-3 Etagen>> problemlos geht.> In welchen baulichen Konstellationen wohnst du denn bitte?
Hab das mal mit einem Telekom Funktelefon in einem "Standard" 70er Jahre
Bau probiert. Basis unterm Dach und ich konnte zwei Stockwerke untendran
im Keller (Aussenwände im Erdreich) telefonieren.
Hier gehts auch wenn die Basisstation im 3. OG ist und ich auf dem
Parkplatz auf der anderen seite eines recht großen 12 Familien Hauses
stehe. Aus dem Keller hab ichs hier noch nicht versucht. Kann ich ja mal
probieren.
Dieter F. erklärte
> An Telefon-Anschlüssen schließe ich i.d.R. ein Telefon / Basisanschluss> an - was sonst?
z.B. einen AB oder ein Fax oder eine Alarmanlage oder weiß der Geier was
die Leute alles so drahtgebunden anschließen müssen oder wollen?
Ach ja eine DECT-Basis habe ich ganz vergessen.
Man kann auch einen Zweit-Wecker daran anschließen, um das Bimmeln im
Keller weiter oben im Haus auch zu hören? ;-)
Mit dem Link zu so einem ganz interessanten PDF wolltest du was
aussagen?
Hier mal ein sehr gutes Bsp. daraus
Feststellung der nicht produktiven, aber bezahlten Anwesenheitszeit:
› Fahrten zur Baustelle
› Materialbestellung, Materialtransport
› Fahrzeugpflege, Tanken
› Besprechungen
› Pausen
› Toilettengänge
› Brotzeit holen
› Raucherpause
› interne Diskussionen
(z.B. Fußballergebnisse, Erlebtes vom Wochenende)
› usw.
die letzten 3 Punkte ab Brotzeit holen deuten wohl auf ein paar
Führunsgprobleme dort hin?
Elo schrieb:> Mit dem Link zu so einem ganz interessanten PDF wolltest du was> aussagen?
Falls Dir der Begriff Kalkulation etwas sagt solltest Du es verstehen
:-)
Wir haben 2015 bauen lassen mit HvH.
Elektro ist soweit Standard:
- jeder Raum 1 Einzel und 2 Doppeldosen, Küche und Wohnzimmer etwas mehr
- 1 Lichtauslass pro Raum, Flur und Waschbecken
- 2 Außenbeleuchtung und 1 mal Außensteckdose
- Cat7 in jeden Wohnraum(statt TV)
Installation lief so:
- komplett deutschsprachige Firma im Kölner Raum
- 1 Person hat die Rohinstallation an einem Tag ausgeführt
- 4 Personen (vom Alter tippe ich auf 1 Geselle und 3 Lehrlinge) haben
die Endinstallation in 5-6 Stunden gemacht
Funktioniert alles einwandfrei und wir sind soweit zufrieden, habe noch
keine Doese vermisst. Sind jedenfalls mehr als in jeder Mietwohnung
vorher.
Normalerweise wüsste ich nicht was bezahlt wurde, aber da bei der
Rohinstallation der Auftrag im Haus vergessen wurde weiß ich es: 3400€
(ohne Mwst) sind es für den Bauträger.
Ob man den Preis als einzelner Bauherr auch bekommen kann bezweifle ich
allerdings.