Paul schrieb:
> Shunt Widerstand, (evtl Verstärkung der Spannungsdifferenz), ADC
> Messung, Ohmsches Gesetz, fertig...
>
> Leider scheitert das an der Realisierbarkeit des Shunts. :/
>
> gedacht habe ich an irgendwas mit 10-100mOhm. Aber solche Widerstände
> gibts ja nicht , zumindest habe ich sie nicht gefunden :P
Natürlich gibt es die.
http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2050601.m570.l1313.TR0.TRC0.H0.X0.1+ohm.TRS0&_nkw=0.1+ohm&_sacat=0
Auch 10 x 1 Ohm parallel in SMD ist sinnvoll, denn schliesslich schafft
ein Widerstand nicht die Leistung,
Aber egal wie, du wirst einen Spannungsabfall von deutlich unter 5V
haben und musst daher die Spannung am Widerstand verstärken.
Sagen wir 0.1 Ohm mit 0.5V und 2.5 Watt um das 5-fache damit du die 2.5V
interne Referenzspannungshöhe erreichst. Da du auf 25mA genau sein
willst (nach Abgleich) brauchst du Widerstände die, obwohl sie durch die
Verlusstleistung locker um 100 GradC heisser werden, trotzdem auf 0.5%
genau bleiben, also einen TC temperature coeffizient von 50ppm haben.
Immerhin: Gibt es.
http://de.rs-online.com/web/p/widerstande-durchsteckmontage/2358165/
Wenn 5A 0.5V sind, sind 25mA nur 2.5mV, dein Verstärker muss also
genauer sein, sagen wir um maximal 1mV abweichen. Ein OpAmp wie TS507
wäre ok.
Wenn du nun 0.01 Ohm statt 0.1 Ohm nehmen würdest, müsste der OpAmp
schon auf 100uV genau sein, wie OPA192/OPA188. 100uV ist schon in
Gefahr, daß leichte Abweichungen der Massebezugs Fehler bringen, man
sollte also mit nicht glauben, Masse wöre überall 0V sondern mit der
Leiterbahn genau dort hin gehen, wo man auch die Spannung sehen will,
also am Widerstandsanschluss.
Achso, und die beiden Widerstände mit denen du die Verstärkung des
OpAmps einstellst düfen auch nicht mehr als 50ppm haben. Reichelts 0.1%
Metallfilmer haben glücklicherweise 25ppm.