Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik was ist stromsparender?


von Andi G. (andi_g154)


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Nur eine kleine Frage: Ist ein Atmega mit softclock sparsamer im 
Stromverbrauch als ein Atmege8 mit 1 Mhz und Zählerfunktion ?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Andi G. schrieb:
> ein Atmega mit softclock

Was isn eine 'Softclock'? Ein Mega bei 8MHz verbraucht mehr als ein Mega 
bei 1MHz, steht aber auch so im Datenblatt und hast du bestimmt gelesen.

von Philipp K. (philipp_k59)


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Was ist denn eine Softclock und in welchem Bezug stehen die beiden 
möglichkeiten zueinander?

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Matthias S. schrieb:
> Was isn eine 'Softclock?
Das ist augenscheinlich eine Software für eine Uhr.
Und hier ist vermutlich der sparsame 32kHz Uhrenquarz gemeint, der einen 
Zähler taktet, der einen Interrupt auslöst, auf den dann kurz und 
hecktisch mit dem internen Takt gearbeitet und hinterher wieder 
geschlafen wird.

Und damit ist die antwort auf die Frage, die
Andi G. schrieb:
> Ist ein Atmega mit softclock sparsamer im Stromverbrauch als ein Atmege8
> mit 1 Mhz und Zählerfunktion ?
Es kommt darauf an, was der Atmega sonst noch macht.

Wenn es allein um die Uhr geht, dann ist natürlich die "Softclock" 
sparsamer, weil dabei nur ein Teil des uC die meiste Zeit nur mit 32kHz 
getaktet und der Rest inaktiv ist. Nur zwischendurch rennt mal der uC 
mit 1MHz.

Wenn er dagegen dauernd mit 1MHz getaktet wird, braucht er natürlich 
mehr Strom.

von Stefan F. (Gast)


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Ist ein 7,5 Tonner Lastwagen sparsamer als ein PKW?

Wenn ich mit beiden Fahrzeugen meine alltäglichen Lebensmittel-Einkäufe 
tätige, dann ist der PKW sparsamer. Wenn ich mit beiden Fahrzeugen einen 
Automobil-Hersteller beliefere, dann kann der Lastwagen vorteilhafter 
sein.

Es kommt extrem auf die Art der Nutzung und die Ruhezeiten an.

Ein AVR µC nimmt bei zehnfacher Taktfrequenz ungefähr zehnmal soviel 
Strom auf.

Allerdings kann er dann auch ungefähr zehnmal so schnell rechnen und hat 
daher ungefähr zehnmal soviel Zeit zum Schlafen. Dann wiederum 
verbraucht er fast keinen Strom. Das sollte man mit bedenken.

> Ist ein Atmega mit softclock sparsamer im Stromverbrauch
> als ein Atmege8 mit 1 Mhz und Zählerfunktion ?

Was wird denn hier verglichen?:

Irgendein Atmega versus Atmega8.
Unbekannte Taktfrequenz versus 1Mhz.
Softclock versus Zählerfunktion*.

*) Bei beiden kommt es sehr auf die konkrete Implementierung an, die 
beide nicht vergleichbar sind, da unbkeannt - zumindest mir.

Du musst schon wesentlich präzisere Angaben machen, damit man überhaupt 
etwas hat, was man vergleichen kann.

von Andi G. (andi_g154)


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Ok, vielen Dank,  im Grunde habe ich mir das schon gedacht.

Wenn ich den Atmega dann als Softclock laufen lasse und er mit 32Khz 
taktet  habe ich zum einen eine echte Uhr im Hintergrund und zum anderen 
noch Strom gespart.


Danke, der Thread kann wieder gelöscht werden

von Peter D. (peda)


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Andi G. schrieb:
> Wenn ich den Atmega dann als Softclock laufen lasse und er mit 32Khz
> taktet  habe ich zum einen eine echte Uhr im Hintergrund und zum anderen
> noch Strom gespart.

Nö.
Bisher gab es nur Vermutungen, was Deine "Softclock" vielleicht sein 
könnte.

Der ATmega hat einen Power-Save-Modus in dem ein externer Quarz an T2 
noch weiter laufen kann. Zum Strom sparen muß man diesen auch zeitweise 
benutzen.
Einfach nur so wird erstmal nix gespart.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Andi G. schrieb:
> Danke, der Thread kann wieder gelöscht werden
Hier werden Threads nicht gelöscht. Sonst wäre ja die Suchfunktion 
unnötig...

> Wenn ich den Atmega dann als Softclock laufen lasse und er mit 32Khz
> taktet  habe ich zum einen eine echte Uhr im Hintergrund
Du hast zuallererst einen Zähler, der mit 32kHz hochzählt und einen 
Interrupt generiert. In diesem Interrupt wird dann die Uhrzeit 
hochgezählt. Und dann legt sich der uC wieder schlafen.

Wenn du nicht vorhast, den uC zum Schlafen zu schicken, dann braucht 
diese Softclock sogar mehr Strom als der mit 1 MHz durchlaufende uC 
alleine. Denn zum dauerlaufenden uC kommt ja der stromsparende 32kHz 
Oszillator dazu. In diesem Fall würde ich dann die Uhrzeit vom 1MHz 
Quarztakt (also nicht vom RC-Oszillator) ableiten...

EDIT: Pech, Zweiter... ;-)

von Andi G. (andi_g154)


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ok, das bedeutet 2 batterien hoher qualität  wären nach ca 1 monat leer

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Andi G. schrieb:
> ok, das bedeutet 2 batterien hoher qualität  wären nach ca 1 monat leer
Ja. Wobei es ein wenig auf die Größe ankommt...


Im Ernst: meinst du tatsächlich, man könnte auf die gestellte Frage mit 
den gegebenen Informationen eine sinnvolle Antwort geben? Man weiß ja 
nicht mal, wie groß diese Batterien mit hoher Qualität sind und welche 
Spannung sie haben.
Und man weiß nicht, auf welche Konstellation mit welcher Software sich 
diese Frage bezieht.

von Peter D. (peda)


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Andi G. schrieb:
> ok, das bedeutet 2 batterien hoher qualität  wären nach ca 1 monat leer

Woher sollen wir das wissen?

Es liegt weitgehend nur an Deinen Programmier- und Schaltungskünsten, 
wann welche Batterie in welcher Anwendung leer ist.

von Joachim B. (jar)


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Andi G. schrieb:
> Wenn ich den Atmega dann als Softclock laufen lasse und er mit 32Khz
> taktet  habe ich zum einen eine echte Uhr im Hintergrund und zum anderen
> noch Strom gespart.

mehr Strom sparst du mit einer RTC 3231 die den Atmel nur aus dem 
Tiefschlaf weckt per IRQ aus dem Alarmregister, wenn der Atmel nur alle 
5 Minuten was arbeiten soll, da braucht der nicht 5 Minuten lang Pulse 
zählen!

von Metan (Gast)


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Ihr seit mir ja ein paar Elektrokomiker.

Strom kann man nicht sparen.

von Kleinsparer (Gast)


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Metan schrieb:
> Strom kann man nicht sparen.

Aber sicher, warum gibts denn dann den Spartrafo?

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