Nur eine kleine Frage: Ist ein Atmega mit softclock sparsamer im Stromverbrauch als ein Atmege8 mit 1 Mhz und Zählerfunktion ?
Andi G. schrieb: > ein Atmega mit softclock Was isn eine 'Softclock'? Ein Mega bei 8MHz verbraucht mehr als ein Mega bei 1MHz, steht aber auch so im Datenblatt und hast du bestimmt gelesen.
Was ist denn eine Softclock und in welchem Bezug stehen die beiden möglichkeiten zueinander?
Matthias S. schrieb: > Was isn eine 'Softclock? Das ist augenscheinlich eine Software für eine Uhr. Und hier ist vermutlich der sparsame 32kHz Uhrenquarz gemeint, der einen Zähler taktet, der einen Interrupt auslöst, auf den dann kurz und hecktisch mit dem internen Takt gearbeitet und hinterher wieder geschlafen wird. Und damit ist die antwort auf die Frage, die Andi G. schrieb: > Ist ein Atmega mit softclock sparsamer im Stromverbrauch als ein Atmege8 > mit 1 Mhz und Zählerfunktion ? Es kommt darauf an, was der Atmega sonst noch macht. Wenn es allein um die Uhr geht, dann ist natürlich die "Softclock" sparsamer, weil dabei nur ein Teil des uC die meiste Zeit nur mit 32kHz getaktet und der Rest inaktiv ist. Nur zwischendurch rennt mal der uC mit 1MHz. Wenn er dagegen dauernd mit 1MHz getaktet wird, braucht er natürlich mehr Strom.
Ist ein 7,5 Tonner Lastwagen sparsamer als ein PKW? Wenn ich mit beiden Fahrzeugen meine alltäglichen Lebensmittel-Einkäufe tätige, dann ist der PKW sparsamer. Wenn ich mit beiden Fahrzeugen einen Automobil-Hersteller beliefere, dann kann der Lastwagen vorteilhafter sein. Es kommt extrem auf die Art der Nutzung und die Ruhezeiten an. Ein AVR µC nimmt bei zehnfacher Taktfrequenz ungefähr zehnmal soviel Strom auf. Allerdings kann er dann auch ungefähr zehnmal so schnell rechnen und hat daher ungefähr zehnmal soviel Zeit zum Schlafen. Dann wiederum verbraucht er fast keinen Strom. Das sollte man mit bedenken. > Ist ein Atmega mit softclock sparsamer im Stromverbrauch > als ein Atmege8 mit 1 Mhz und Zählerfunktion ? Was wird denn hier verglichen?: Irgendein Atmega versus Atmega8. Unbekannte Taktfrequenz versus 1Mhz. Softclock versus Zählerfunktion*. *) Bei beiden kommt es sehr auf die konkrete Implementierung an, die beide nicht vergleichbar sind, da unbkeannt - zumindest mir. Du musst schon wesentlich präzisere Angaben machen, damit man überhaupt etwas hat, was man vergleichen kann.
Ok, vielen Dank, im Grunde habe ich mir das schon gedacht. Wenn ich den Atmega dann als Softclock laufen lasse und er mit 32Khz taktet habe ich zum einen eine echte Uhr im Hintergrund und zum anderen noch Strom gespart. Danke, der Thread kann wieder gelöscht werden
Andi G. schrieb: > Wenn ich den Atmega dann als Softclock laufen lasse und er mit 32Khz > taktet habe ich zum einen eine echte Uhr im Hintergrund und zum anderen > noch Strom gespart. Nö. Bisher gab es nur Vermutungen, was Deine "Softclock" vielleicht sein könnte. Der ATmega hat einen Power-Save-Modus in dem ein externer Quarz an T2 noch weiter laufen kann. Zum Strom sparen muß man diesen auch zeitweise benutzen. Einfach nur so wird erstmal nix gespart.
Andi G. schrieb: > Danke, der Thread kann wieder gelöscht werden Hier werden Threads nicht gelöscht. Sonst wäre ja die Suchfunktion unnötig... > Wenn ich den Atmega dann als Softclock laufen lasse und er mit 32Khz > taktet habe ich zum einen eine echte Uhr im Hintergrund Du hast zuallererst einen Zähler, der mit 32kHz hochzählt und einen Interrupt generiert. In diesem Interrupt wird dann die Uhrzeit hochgezählt. Und dann legt sich der uC wieder schlafen. Wenn du nicht vorhast, den uC zum Schlafen zu schicken, dann braucht diese Softclock sogar mehr Strom als der mit 1 MHz durchlaufende uC alleine. Denn zum dauerlaufenden uC kommt ja der stromsparende 32kHz Oszillator dazu. In diesem Fall würde ich dann die Uhrzeit vom 1MHz Quarztakt (also nicht vom RC-Oszillator) ableiten... EDIT: Pech, Zweiter... ;-)
Andi G. schrieb: > ok, das bedeutet 2 batterien hoher qualität wären nach ca 1 monat leer Ja. Wobei es ein wenig auf die Größe ankommt... Im Ernst: meinst du tatsächlich, man könnte auf die gestellte Frage mit den gegebenen Informationen eine sinnvolle Antwort geben? Man weiß ja nicht mal, wie groß diese Batterien mit hoher Qualität sind und welche Spannung sie haben. Und man weiß nicht, auf welche Konstellation mit welcher Software sich diese Frage bezieht.
Andi G. schrieb: > ok, das bedeutet 2 batterien hoher qualität wären nach ca 1 monat leer Woher sollen wir das wissen? Es liegt weitgehend nur an Deinen Programmier- und Schaltungskünsten, wann welche Batterie in welcher Anwendung leer ist.
Andi G. schrieb: > Wenn ich den Atmega dann als Softclock laufen lasse und er mit 32Khz > taktet habe ich zum einen eine echte Uhr im Hintergrund und zum anderen > noch Strom gespart. mehr Strom sparst du mit einer RTC 3231 die den Atmel nur aus dem Tiefschlaf weckt per IRQ aus dem Alarmregister, wenn der Atmel nur alle 5 Minuten was arbeiten soll, da braucht der nicht 5 Minuten lang Pulse zählen!
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