mikrocontroller.net

Forum: Projekte & Code Neue Library: RFID Desfire EV1 Karten mit Arduino programmieren


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Die letzten Wochen habe ich mit meinem neuesten Projekt verbracht:
Eine Software Bibliothek mit der ein Board aus der Arduino Familie über 
ein Adafruit PN532 board mit einer Desfire EV1 RFID Karte kommuniziert.

Ich habe den Code für Teensy 3.2 geschrieben, aber er sollte auch auf 
anderen Arduino Boards laufen. Vielleicht sind ein paar kleine 
Änderungen nötig.

Desfire EV1 Karten können Daten in ihrem EEPROM speichern, die mit einem 
2K3DES, 3K3DES oder AES kryptographischen Schlüssel geschützt sind.
Meine Desfire Bibliothek erlaubt es, sich mit der Karte zu 
authentifizieren, Schlüssel zu ändern, Daten zu schreiben und zu lesen 
usw.

Das Schwierige daran war nicht die DES / AES Verschlüsselung selbst. Das 
große Problem was dass der Hersteller NXP keine Dokumentation für diese 
Karten veröffentlicht.
Um an die Dokumentation zu kommen, muss man eine Verinbarung mit NXP 
unterschreiben, in der man verspricht, ihre heilige Doukumentation an 
niemanden weiterzugeben. (Non Disclosure Agreement, NDA).
Aber diese NDA machen sie nur mit Firmen.
Und im Internet findet man nur sehr spärliche Informationen über Desfire 
EV1.

Da ich diese Dokumentation nicht habe, mußte ich den Source Code von 
einigen Open Source Projekten auf Github studieren und in einem endlosen 
'Try and Error' meinen eigenen Code schreiben.

Mein Projekt ist das erste das jemals für die Arduino Familie 
geschrieben wurde!

Die Library unterstützt alle 3 kryptographischen Modi, die die Karte 
hat.


Das Schreiben dieser Bibiothek war eine Herausforderung insbesondere 
durch das Fehlen der Dokumentation. Das Schwierigeste war die 
Authentifizierung mit einem Crypto Schlüssel und das Ändern eines 
Schlüssels. Während der Authentifizierung werden Zufallsdaten 
verschlüsselt und zwischen der Karte und dem Host ausgetauscht die 
nachweisen, dass beide den selben Master Key haben. Von diesen 
Zufallswerten wird dann ein Session Key erzeugt. Alle Verschlüsselung 
geht durch Cipher Block Chaining, wobei NXP unterscheidet zwischen 
Verschlüsseln/Entschlüsseln und Sendemodus/Empfangsmodus. Der 
kryptographische Initialisationsvektor (IV) wird nur einmal am Anfang 
zurückgesetzt, dann für alle weiteren Kommandos muss er auf dem 
Laufenden gehalten werden. Wenn der IV Vector nicht mehr mit demjenigen 
synchron ist, den die Karte berechnet hat, bekommt man einen Integrity 
Error. Alle Daten die zur Karte gesendet werden und die von der Karte 
empfangen werden müssen durch eine CMAC Berechnung laufen (so etwas wie 
ein Hash). Einige Befehle berechnen eine CMAC, andere nicht. Wenn ein 
neuer Schlüssel auf die Karte geladen wird müssen 2 CRC32 Werte 
berechnet werden, der alte Schlüssel wird mit dem neuen verexklusivodert 
(XOR) mit Nullen aufgefüllt und mit dem Session Key verschlüsselt. Jeder 
Schlüssel Typ has seine Besonderheiten: AES verschlüsselt 16 Byte 
Blöcke, während DES 8 Byte Blöcke verschlüsselt. Die Länge der Schlüssel 
selbst ist 8, 16 or 24 Bytes. Daraus folgt, dass auch die Länge der 
Zufallswerte und die Länge des Session Keys variiert. All dieses Zeug 
ist HOCH kompliziert und hat tausende von Fallgruben. Und das Schlimmste 
ist, dass man im Internet so gut wie keine Information findet.


Mein Crypto Code hat über 1500 Zeilen, aber wenn er für Teensy 3.2 
kompiliert wird, füllt er nur 9% des Flash Speichers.


Ihr findet den Source Code hier:
http://www.codeproject.com/Articles/1096861/DIY-electronic-RFID-Door-Lock-with-Battery-Backup


Zusätzlich habe ich einige Kommunikations Beispiele mit Desfire EV1 
Karten veröffentlicht, die man derzeit im Internet nicht finden kann.
Diese Beispiele sind ein unersätzlicher Zeitsparer wenn man nicht weiß, 
was mit der Verschlüsselung gerade schief läuft:
http://stackoverflow.com/questions/38283998/desfire-ev1-communication-examples

: Bearbeitet durch User
Autor: Alexander D. (alexdetsch)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Wow, coole Sache, danke!
Ich muss sagen, ich habe ein NDA mit NXP unterschrieben (als Student, 
aber ich habe das Gefühl, ich habe gleich für die ganze Uni 
unterschrieben), hatte aber bisher leider noch keine Zeit, das ganze in 
Software zu gießen.
Also große Anerkennung, dass Du es sogar ohne Datenblatt geschafft hast!
Dann kann ich meine Zeit ja jetzt doch für das eigentliche Projektziel 
anstatt die Implementierung der "Mifare-Bibliothek" (und was da noch so 
dran hängt) nutzen. Wie es sich so liest (ich habe mir den Code noch 
nicht angeguckt), sollte es ja auch ohne den Arduino-Kram funktionieren, 
oder? Ich benutze in diesem Projekt einen Atmel SAMD21.

Viele Grüße und danke für diese tolle Arbeit!
Alex :)

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Der Arduino Compiler basiert auf dem gcc Compiler.

Wenn du das PN532 board benutzt musst du nur die Kommunikation (SPI) an 
deinen Prozessor anpassen. Wenn du alledings ein anderes Board benutzen 
willst, musst du auch die PN532 library austauschen.

Da aber alles sauber in C++ Klassen verpackt ist beeinflusst dies nicht 
die Desfire Library.

P.S:
Was die Boards angeht: Das PN532 breakout board von Adafruit hat den 
Vorteil gegenüber vielen anderen Boards, daß es eine größere Antenne 
hat, die größe Lese Reichweiten erlaubt als die meisten anderen Boards 
die eine eher kleine Antenne haben.

Autor: Max G. (l0wside) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Habe mir das gerade angeschaut. Wow! Ich bin beeindruckt (nein, keine 
Ironie!).

Dann kann ich mein PN532-Board doch mal wieder entstauben. Danke für die 
Arbeit. Muss zäh gewesen sein.

Max

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Alexander

Da du die NXP Dokumentation hast, kann ich dich mal ein Detail fragen?

Was sagt NXP über den Fall dass du einen ChangeKey command ausführst und 
der alte Key hat 24 Byte Länge und der Neue hat 16 Byte Länge - oder 
umgekehrt? (Z.B 3K3DES -> AES oder 2K3DES -> 3K3DES)

Beide Keys werden in einem Cryptogram ver-exclusiv-odert (XOR).
Aber welche Länge wird in diesem Fall geXORt?
1. Immer die Länge des neuen Schlüssels?
2. Immer die Länge des längsten der beiden Schlüssel?

In den Source Codes, die ich auf Github gefunden habe wird dieser Fall 
nicht explizit berücksichtigst.

: Bearbeitet durch User
Autor: Julian W. (julian-w) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

fetten Respekt für die Arbeit!

Habe auch schon länger man nach "fertigem" Code für Desfire EV1 Karten 
(oder irgendetwas, was im Gegensatz zur Mifare Classic, für die es 
massig Code gibt, "sicher" ist) aber wurde nie fündig... bis jetzt :D

Beim nächsten RFID-Projekt werde ich es auf jeden Fall mal testen, 
vielen Dank schon mal fürs teilen, sieht sehr sinnvoll und nützlich aus!

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Alexander wrote:

> ... sollte es ja auch ohne den Arduino-Kram funktionieren
> Ich benutze in diesem Projekt einen Atmel SAMD21.

Beim Lesen dieses Kommentar ist mir eingefallen, dass ich es allen 
Leuten, die nicht den Arduino Compiler benutzen, auch noch viel 
einfacher machen kann. Ich habe den Code jetzt nochmal überarbeitet. Ich 
habe ALLE Arduino spezifischen Funktionsaufrufe in die Datei Utils.h 
ausgelagert. Jetzt müssen nur noch ein paar Zeilen in einer Datei 
geändert werden und der Code compiliert auch ohne Arduino Library. Ich 
habe das mal mit Visual Studio getestet. In 3 Minuten hatte ich es ohne 
Fehler compiliert.

Natürlich geht es in erster Linie um den Crypto Kram. Um das Ganze 
richtig zu testen musst du natürlich irgdenwie eine Kommunikation mit 
der Karte programmieren.

Also lad die ZIP Datei jetzt nochmal neu runter!

: Bearbeitet durch User
Autor: Alexander D. (alexdetsch)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So spontan habe ich dazu leider nichts im Datenblatt gefunden, eine 
Suche nach "AES" ergab auch keinen Treffer. Vielleicht gibt es etwas in 
einem der Application-Notes? Die meisten sind ja frei zugänglich.
http://www.nxp.com/products/identification-and-security/nfc-and-reader-ics/nfc-controller-solutions/nfc-integrated-solution:PN5321A3HN?

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Alexander

Nach AES suchen bringt da auch nix.
Da musst du im Kapitel "ChangeKey" lesen.

Autor: Joshua0 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo!

Ich habe Probleme mit meinen Desfire EV1 Keyfobs. Sie werden anscheinend 
auf "AES" geändert (PICC) - dann funktioniert jedoch keine 
Authentifizierung mehr. Es gibt auch mit einem anderen Kartenleser und 
Software immer einen Abbruch der Kommunikation.

"PN532 Error 0x01: Timeout
Authentication failed (1)
Could not personalize the card."

Die andere Software schreibt beim Versuch der Authentifizierung des PICC 
"SCARD_E_COMM_DATA_LOST" (Software "Chipman" mit Leser SCL011").

Leider habe ich nur die Keyfobs, welche Hybride 125Khz/13,56 MHz sind. 
Die Karten würden durch die größere Antenne vermutlich mit mehr Strom 
versorgt.

Ich tippe nämlich auf ein Problem mit der Stromzufuhr. Vielleicht 
braucht die AES Verschüsselung zuviel Strom.

Es lassen sich zwar schon Applikationen und Files erstellen. Da die 
Türöffner Software aber immer die Authentifizierung mit AES versucht, 
schlägt auch das Anlegen eines Benutzers gleich fehl.

Vielleicht haben Sie einen Lösungsansatz?

mfG Josef

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Leider sind deine Angaben unzureichend.

Hast du mal ein Log mit Debug Level 2 gemacht ?

Wenn ReadPassiveTargetId() und SelectApplication() und GetKeyVersion() 
einwandfrei funktionieren und es DANN bei Authenticate() zu einem 
Timeout kommt, dann hast du den Fall, den ich im Kapitel "Errors" 
beschrieben habe:

Beim Starten der Verschlüsselung steigt der Stromverbrauch der Karte an 
und es kommt zu einem Abbruch der Kommunikation wenn die Karte zu weit 
weg ist von der Antenne.

Dies hat mit AES oder DES nichts zu tun. Es handelt sich dabei um einen 
Anti Cracking Schutz in den EV1 Karten. Genau dies unterscheidet die EV1 
Karten von ihren Vorgängern, bei denen man über die Messung des 
Stromverbrauchs die Schlüssel extrahieren konnte.

Hast du das Video gesehen, das ich im Kapitel "Old Mifare Desfire Cards" 
verlinkt habe? Genau diese Attacke ist bei den EV1 Karten nicht mehr 
möglich. Der Nachteil dieser Anti Crack Protection ist der höhere 
Stromverbrauch.

Wenn das Timeout an anderer Stelle auftritt, hat es eine andere Ursache.

: Bearbeitet durch User
Autor: Josef K. (netroman)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo - danke für die rasche Antwort!

Zur Information - die Desfire Karten sind von Deiner (sehr 
interessanten) Software umprogrammiert worden. Ursprünglich hatten sie 
DES mit 00000000 als PICC-Key.
Der Standard-Key (DES mit 00000000) funktioniert nicht mehr. Auch nicht 
der Standard 3DES, 3K3DES oder AES Key mit 00en.

Mein Handy zeigt an, dass die Verschlüsselung des PICC nunmehr angeblich 
3DES sei - wie das auch immer sein kann, da Deine Software die 
Verschlüsselung auf AES ändert.

Jedenfalls finde ich den jetzt geltenden Master Key für den PICC nicht 
mehr heraus und kann zwar Apps und Files erstellen und von diesen auch 
die Schlüssel ändern - der Master Key bleibt halt unbekannt.

Bei den Apps kann ich auch "AES" Verschlüsselung verwenden - weshalb ein 
Stromproblem eher nicht vorhanden sein dürfte.

Jetzt habe ich offenbar einen anderen Master-Schlüssel drauf und finde 
nicht heraus, welchen und auch warum das passieren konnte.

Vom Debug habe ich eine Log-Datei angehängt. Diese sagt aber nicht mehr 
aus, als dass der AES-Schlüssel nicht korrekt ist...

Leider habe ich auch keine weitere Desfire-Karte, um einmal sofort mit 
DEBUG=3 zu beginnen, um zu sehen, was sich tut.

Schade, weil ich die Software nur zu gerne eingesetzt hätte - die Idee 
finde ich super!

Schöne Grüße, Josef

Autor: Josef K. (netroman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo nochmal!

Jetzt habe ich das Problem gefunden:

1) die Keyfobs brauchen durch ihre kleine Spule mehr Strom als eine 
Deskey-Karte; zudem sind es Hybride, die innerhalb der 13,56 MHz Spule 
noch eine für 125kHz haben --> noch schlechtere Übertragung da 2 Spulen

2) ich änderte nach einigen Fehlschlägen den MAster-Key; die 
Desfire-Keyfobs waren aber bereits durch den Master-Key aus dem Arduino 
Beispiel auf "AES" geändert - nur halt nicht fertig konfiguriert

Nun werde ich versuchen, doch die Abstrahlung des PN532 Lesers noch zu 
verbessern, damit die Keyfobs genügend Strom bekommen.

Alternativ bliebe dann eventuell noch der Verzicht auf AES und Änderung 
des Sourcecodes auf 3Des oder so.

Grüsse Josef

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

> die Keyfobs brauchen durch ihre kleine Spule mehr Strom

Falsch. Sie brauchen nicht mehr Strom.
Sie bekommen durch ihre kleine Spule nicht den Strom, den sie brauchen.

> Nun werde ich versuchen, doch die Abstrahlung des
> PN532 Lesers noch zu verbessern.

Das ist der falsche Ansatz.
Benutze echte KARTEN statt Keyfobs und das Problem ist gelöst.

Wenn du die Fobs direkt auf die Antenne legst und immer noch Timeouts 
bekommst sind sie UNGEEIGNET! Vergiss es!

> Jedenfalls finde ich den jetzt geltenden Master Key
> für den PICC nicht mehr heraus

Da gibt es nichts "herauszufinden". Der Masterkey steht in der Datei 
Secrets.h.

> Alternativ bliebe dann eventuell noch der Verzicht auf AES
> und Änderung des Sourcecodes auf 3Des oder so.

Ob du DES oder AES benutzt ist irrelevant.
Die EV1 Karten haben einen "Abhörschutz" eingebaut.
Ich vermute dass NXP einen Rauschgenerator zuschaltet, wenn die 
Verschlüsselung aktiv ist um eine "Seitenkanal Attacke" zu verhinden.
https://en.wikipedia.org/wiki/Side-channel_attack

Die alten Desfire Karten (ohne EV1) konnte man mit einer Seitenkanal 
Attacke auslesen: https://www.youtube.com/watch?v=Y1o2ST03O8I
Schau das Video ab 18:20 Minuten an.

: Bearbeitet durch User
Autor: Netroman (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo nochmals!

Ich stimme bei den meisten Punkten voll zu. Die Videos sind übrigens 
interessant.

Nur: "Ob du DES oder AES benutzt ist irrelevant."

Dazu habe ich folgenden Versuchsaufbau mehrfach getestet:

Abstand vom Reader (SCL011) ca 5mm

1) PICC Masterkey auf "DES" - Auth ok (no na ned)

2) PICC Masterkey auf "3K3DES" - Auth ok (Aha)

3) PICC Masterkey auf "AES" - No Auth bzw Auth Error

Dieses Spiel habe ich mehrfach durchgeführt von AES wieder zurück etc.

Für mich bedeutet das, AES braucht vermutlich mehr Power - zumindest 
kann man sagen, die Reichweite verkürzt sich bei AES gegenüber von 
3K3DES und natürlich DES.

Übrigens hat der SCL011 Leistungstransistoren als Treiber drinnen und 
ist deshalb in der Lage, ein stärkeres Magnetfeld zu erzeugen, als der 
PN532 standalone. Deshalb ist er auch in der Lage, Schlüsselanhänger mit 
der nötigen Energie zu versorgen. Ich finde sie halt praktischer, da man 
nicht immer eine Karte irgendwo herausziehen muss - ist aber Sache der 
persönlichen Präferenz.

Diesen Lösungsansatz mit übrigens teilweise sogar 1 Watt Leistung 
(dürfte ein Problem mit den funktechnischen Vorschriften bei uns geben) 
verfolgen andere offenbar schon, um die passiven Transponder mit der 
nötigen Energie zu versorgen. Oder auch die Versorgung bereits vor dem 
Reader mit Energie durch einen zweiten Sender, um beim Eintreffen am 
Reader bereits "startbereit" zu sein. Natürlich kann der kleine 
Transponder nicht unbegrenzt weit zurücksenden - auch wenn der Reader 
das kann.

Jedenfalls habe ich mir extra das Board von Adafruit geordert, da es mir 
von der Antenne und dem Aufbau her einen besseren Eindruck macht und ich 
mir daher eine bessere Reichweite erwarte.

An dieser Stelle noch ein Kompliment für das tolle Projekt, welches ich 
jedenfalls zuhause einsetzen möchte.

Schöne Grüße

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

OK. Ich habe das jetzt mal ausgiebig getestet.

Um es exakt reproduzieren zu können habe ich ein dickes Buch auf den 
PN532 gelegt und die Karte weiter oben zwischen die Seiten gesteckt. 
Dann habe ich den Abstand erhöht (indem ich die Karte weiter oben 
reingesteckt habe) bis der Timeout Fehler auftrat.

Der Selftest in meinem Code macht zuerst eine 2K3DES, dann eine 3K3DES 
und dann eine AES Authentifizierung.

Und in der Tat: 3DES funktioniert und dann bei AES: Timeout.

Du hast also Recht mit deiner Beobachtung. Ich hatte das nie so exakt 
getestet. Danke für den Hinweis.

Sehr seltsam finde ich, dass ein Algorithmus mehr Strom zieht als ein 
anderer. Ist doch nur ein bisschen Rechnerei!
Bei 3DES ist der maximale Abstand 4 cm. Bei AES ist er 3,3 cm.

Allerdings ist es auch bei 3DES so, dass im Moment der Authentifizierung 
die Karte mehr Strom zieht als andere Befehle wie SelectApplication oder 
GetKeyVersion. Also auch die 3DES Verschlüsselung erhöht den 
Strombedarf.

Da für mein Projekt die Lese Distanz sehr wichtig ist, muß ich meinen 
Code (und den Artikel) nochmal überarbeiten. Ich werde einen Compiler 
Switch einzubauen, der es erlaubt, den Algorithmus für die 
Authentifizierung zu wählen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Netroman (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!

Ich freue mich schon auf die neue Version. Die derzeitige ist ja schon 
toll.

Heute habe ich ein paar andere Keyfobs erhalten und auch Karten, sowie 
den Adafruit-Reader. Die Karten funktionieren natürlich bestens 
gegenüber den Winzlingen. Und der Adafruit hat eine viel bessere 
Reichweite als mein Leser von Elechouse, der jetzt eh schon im 
Elektronikhimmel wohnt.

Wie kann man nur die Elektronik mitten in die Transponderspule 
platzieren wie Elechouse???

Zudem haben die "Chinamänner" bei den Schlüsselanhängern die Spule des 
125KHz Transponders sehr nahe an den 13.59 MHz Transponder geklebt 
(Hybrid).

Aber endlich funktioniert bei mir das Codeschloss - cool!

Außerdem eignet sich der Sourcecode hervorragend für eigene Spielereien 
mit Desfirekarten.

Tolle Arbeit, die Du da der Allgemeinheit zur Verfügung stellst! 
Respekt!

Wenn ich denke, was die wegen der Legic-Prime für ein Geheimnis draus 
machen; dabei kann man Legic-Prime aufgrund der Verwundbarkeit eh 
vergessen.

Übrigens würde ich meinen, dass sogar eine Mifare-Classic, auf welcher 
ALLE Keys geändert wurden, nicht sooo einfach zu hacken ist.
Mit dem Proxmark3, sowie den üblichen Tools wie nfc-tools, mfoc etc  ist 
es mir nicht gelungen, da in dem Fall ja kein einziger Key bekannt ist. 
Bruteforce würde eindeutig zu lange dauern...

Auch, dass man wie im Video zu sehen, die Keeloq von Microchip längst 
geknackt hat, ist schon erstaunlich.

Mir fehlt leider die Zeit für solche Spielereien - Digitaloszi, 
Spectrumanalyzer, Logicanalyzer und so Dinge wären schon vorhanden. 
Alles geht halt nicht ;-)

Danke

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

> Tolle Arbeit, die Du da der Allgemeinheit zur Verfügung stellst!
> Respekt!

Ja das was wirklich sehr viel Arbeit.
Aber es ist auch toll zu sehen, dass Andere es tatsächlich benutzen.
Dann war es nicht umsonst.


> Wie kann man nur die Elektronik mitten in die Transponderspule
> platzieren wie Elechouse???

Ganz klar: Um das Gerät kleiner zu machen.


Habe gerade den geänderten Artikel und den Sourcecode auf Codeproject 
hochgeladen. Für mich werde ich wohl 3K3DES Schlüssel benutzen denn der 
Unterschied ist erheblich.

Ich habe jetzt nochmal gemessen (ohne Buch) und bin zu anderen 
Ergebnissen gekommen. Dieses Forum ist ja etwas dämlich, denn es erlaubt 
mir jetzt nicht mehr, meine vorige Antwort zu editieren.

Meine ultimativen Ergebnisse sind:

- Desfire EV1 ohne Verschlüsselung: max Abstand: 6,3 cm
- Desfire EV1 mit DES Verschlüsselung: max Abstand: 5,3 cm
- Desfire EV1 mit AES Verschlüsselung: max Abstand: 4,0 cm

Auch wenn Kryptografie Experten sagen, dass AES besser ist, denke ich, 
dass es wohl unmöglich sein wird, eine Desfire Karte mit einem 168 bit 
DES Schlüssel zu knacken.

Übrigens habe ich auch noch festgestellt dass meine 8 kB Karte weniger 
Abstand erlaubt als meine 4 kB Karte. Auch das EEPROM verbraucht Strom!
Ist aber nur ein Unterschied von 5 mm.

: Bearbeitet durch User
Autor: Netroman (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!

Ja leider, die Art der Speisung von den Transpondern (nämlich drahtlos) 
bringt halt diese Reichweitenprobleme mit sich. Das Funksignal an sich 
wäre für die benötigten Distanzen gar kein Problem.

Hier habe ich von NXP eine Application-Note gefunden, die zeigt, dass 
man eigentlich mit marginalem Aufwand (zumindest finanziell) einen 
Verstärker für den PN532 bauen kann: 
http://cache.nxp.com/documents/application_note/AN1425_AN166510.zip

Es ist auch ein Excel-Sheet dabei, um die benötigten Bauteile zu 
berechnen. Wobei man speziell im HF Bereich sagen muss, dass Theorie und 
Praxis manchmal stark divergieren ;-)

In unserem Fall, wo wir auf die Reichweite Wert legen, ist aufgrund der 
Energieübertragung für die Transponder ein Verstärker wie in der 
Application-Note beschrieben, meiner Meinung nach eine sinnvolle 
Investition (nur 2 Transistoren...).

Best regards

Autor: Josef K. (netroman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo nochmals!

Habe soeben die neue Version ausprobiert - cool! Die Umsetzung einer 
neuen Idee benötigt ja nicht wirklich lange ;-)

Eigentlich wäre das Projekt gut geeignet für eine Kickstart-Aktion wie 
es auch andere machen: 
https://www.kickstarter.com/projects/1980078555/chameleonmini-a-versatile-nfc-card-emulator-and-mo

Die Frage ist nur, ob genügend Leute den Wert eines Codeschlosses mit 
Desfirekarten erkennen - oder ob sie weiter namhaften Firmen vertrauen, 
die viel Geld für veraltete Technologien verlangen. Ich nenne hier keine 
Firmennamen um keinen Ärger zu bekommen ;-)

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Netroman

Ja, da hätte Adafruit noch 2 Transistoren zufügen können.
Das Adafruit Board hat ja nur passive Bauteile im HF Bereich.

Ich habe allerdings mehrfach gelesen, dass für die Reichweite auch die 
Größe der Antenne relevant ist. Es heißt, dass die Reichweite 
proportional ist zum Durchmesser der Antenne. Wenn das stimmt wäre auch 
ein größeres Board nötig.

Zum Beispiel der Tastic RFID Thief erlaubt es RFID Karten von bis zum 
1/2 Meter zu lesen. Er hat allerdings auch eine riesige Antenne.

Video 1: (Funktionsweise)
Youtube-Video "RFID Hacking: Intro to Tastic RFID Thief - 05Sept2013"

Video 2: (Elektronik)
Youtube-Video "RFID Hacking: Look at Insides - Tastic RFID Thief"


Hallo Josef

Du bist nicht der Erste mit dieser Idee. Ich habe allerdings keine Zeit 
mich darum zu kümmern. Ein erster Schritt in diese Richtung wäre ein 
Board zu entwickeln (z.B. mit Eagle). Falls jemand sich die Mühe macht, 
ein Board Layout zu entwerfen, würde ich das auch auf Codeprojeckt 
hochladen.

Das dann in China zu produzieren wäre der nächste Schritt.
Eine Frima dafür habe ich schon:
http://www.szeastwin.com.cn

Sie machen dir sogar das Board und bestücken es dann auch noch.
Und die Qualität ist sehr gut, ich habe bei denen schon mal bestellt.
Der Preis ist sehr günstig.
Die Mindestbestellmenge erinnere ich micht mehr.

Allerdings würde es wesentlich länger dauern, das Board in China zu 
bestellen als es eben selbst zusammenzulöten. Mich hat das gesamete 
Löten nur einen halben Tag gekostet.

Und wenn das Paket dann in der Post verloren geht hast du Pech gehabt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Josef K. (netroman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, Elmü

> Ja, da hätte Adafruit noch 2 Transistoren zufügen können.
> Das Adafruit Board hat ja nur passive Bauteile im HF Bereich.
Wäre ganz nett, das mit Eagle nachzuholen - heuer wird etwas knapp, weil 
noch Amateurfunkprüfung angesagt ist - vielleicht geht es sich ja aus.
Die PCB für die Prototypen könnte ja auch der Hristov in Ungarn machen - 
http://www.lpe.hu/index.php/de/ (hat bis jetzt immer ganz gut 
hingehauen).
>
> Ich habe allerdings mehrfach gelesen, dass für die Reichweite auch die
> Größe der Antenne relevant ist.
Ja, der Spruch "die Antenne ist der beste Verstärker" trifft halt immer 
wieder zu ;-)
> Zum Beispiel der Tastic RFID Thief erlaubt es RFID Karten von bis zum
> 1/2 Meter zu lesen. Er hat allerdings auch eine riesige Antenne.
Der Bishop Fox hat ja leicht reden - er funkt auf 125kHz und liest nur 
die ID aus. Die Desfire hat da ja mehr Arbeit zu verrichten.
> Du bist nicht der Erste mit dieser Idee. Ich habe allerdings keine Zeit
> mich darum zu kümmern.
Das mit dem Zeitproblem kenne ich leider woher.

> Ein erster Schritt in diese Richtung wäre ein Board zu entwickeln (z.B. mit
> Eagle). Falls jemand sich die Mühe macht,
> ein Board Layout zu entwerfen, würde ich das auch auf Codeprojeckt
> hochladen.
Wie gesagt - wenn ich Zeit finde gerne. Ist eh schon viel zu lange her, 
dass ich eine PCB geplant habe.
>
> Das dann in China zu produzieren wäre der nächste Schritt.
Ja, die Chinesen. Am besten sind sie in hohen Stückzahlen; da wird es 
dann richtig günstig pro Stück. Sogar PCB-Pool bietet nun schon an, es 
über China billiger zu machen...
> Eine Frima dafür habe ich schon:
> http://www.szeastwin.com.cn
>
> Sie machen dir sogar das Board und bestücken es dann auch noch.
> Und die Qualität ist sehr gut, ich habe bei denen schon mal bestellt.
> Der Preis ist sehr günstig.
> Die Mindestbestellmenge erinnere ich micht mehr.
Wahrscheinlich 100 oder 1000 gg
>
> Allerdings würde es wesentlich länger dauern, das Board in China zu
> bestellen als es eben selbst zusammenzulöten. Mich hat das gesamete
> Löten nur einen halben Tag gekostet.
Ja, das mit dem Bestücken hatte ich bei einem anderen Projekt mal im 
Auge - dann habe ich es lieber selbst gemacht, da bei 10 oder dann 
vielleicht 20-30 Stück der Aufwand für die Organisation zu groß gewesen 
wäre.
>
> Und wenn das Paket dann in der Post verloren geht hast du Pech gehabt.
Bis jetzt hatte ich allerdings meistens Glück. Einmal hat es aber 
tatsächlich fast 6 Monate gedauert, bis ich endlich meine Ware hatte 
(dazwischen urgiert).

Jedenfalls mal sehen, was zeitlich geht.

Gegen die Einbrecher möchte ich vor allem auch Maßnahmen wie Stahlplatte 
an der Kellertüre in Verbindung mit einem Panzerriegel machen - einfach 
nur deshalb, damit es richtig viel Arbeit macht, dort hineinzugelangen. 
Die paar Werkzeuge sind ansonsten ja ohnehin versichert.

Schöne Grüße

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

> Amateurfunkprüfung

Ist das in Zeiten des Internets und Handies heute noch interessant?


> Der Bishop Fox hat ja leicht reden - er funkt auf 125kHz

Hier
https://www.bishopfox.com/resources/tools/rfid-hacking/attack-tools
steht, dass er wohl auch auf 13 MHz umgerüstet werden kann.


> wenn ich Zeit finde gerne. Ist eh schon viel zu lange her,
> dass ich eine PCB geplant habe.

Du hast wahrscheinlich längst gesehen, dass im ZIP file ein Layout schon 
vorhanden ist, aber nur as PNG Datei. Aber das Layout könnte man noch 
kleiner machen und den Transformator durch ein Steckernetzteil ersetzen.


>> Die Mindestbestellmenge erinnere ich micht mehr.
> Wahrscheinlich 100 oder 1000

Nein. Das waren etweder 30 oder 50. Mehr nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was mir noch einfällt zur PCB Produktion.
Eine Idee wäre auf der Platine den Platz und die Leitbahnen für ein 
zweites Relais und seinen Transistor vorzusehen, das über den selben 
Vorwiderstand Rx eine zweite Tür öffnen kann.

Dieses Relais, Transistor, Basiswiderstand und Diode sind in der Default 
Version nicht bestückt, können aber später auf Wunsch aufgelötet werden.

Das ermöglicht es, dass man (nach Änderung der Software) eine zweite Tür 
öffnen kann. Dies läßt sich dann sogar in Abhängigkeit der RFID Karte so 
programmieren dass z.B. für User A nur Tür 1 geöffnet wird und für User 
B werden beide Türen geöffnet.

Für diejenigen, die das nicht brauchen, entstehen keine zusätzlichen 
Kosten, da die Bauteile nicht bestückt sind.

Vielleicht habt ihr noch weitere Ideen für zukünftige Erweiterungen.


Statt eines Kickstarter Projektes fände ich es genial, falls eine PCB 
Firma (wie z.B. die in Ungarn) die Boards herstellt und bestückt und auf 
Wunsch einzeln verschickt. Vielleicht lässt sich dafür ja eine Firma 
begeistern, die die Infrastruktur der Produktion und des Versands schon 
hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: Josef K. (netroman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Elmü M. schrieb:
> Hallo
>
>> Amateurfunkprüfung
>
> Ist das in Zeiten des Internets und Handies heute noch interessant?
>
Ja, für mich schon, da man damit auch die Berechtigung erwirbt, eigene 
Sender/Empfänger zu bauen oder auch bestehende zu modifizieren. Zum 
Beispiel darf man eigentlich nicht einmal eine W-LAN-Antenne durch eine 
andere mit besseren Werten ersetzen. Die Vorschriften sind da im Grunde 
ziemlich restriktiv - nur weiß das selten wer.
>
> Du hast wahrscheinlich längst gesehen, dass im ZIP file ein Layout schon
> vorhanden ist, aber nur as PNG Datei. Aber das Layout könnte man noch
> kleiner machen und den Transformator durch ein Steckernetzteil ersetzen.
Ja, den Transformator würde ich ersetzen. Der Grund dafür ist sogar 
vorwiegend (abgesehen von der Austauschbarkeit des Netzteiles) 
rechtlicher Natur; nämlich dass man sich dann von Seitens des Türöffners 
im Schwachstrombereich bewegt - die Verantwortung für den Starkstrom 
(220V) hat dann nämlich der Netzgerätehersteller. Das ist dann plötzlich 
wichtig, wenn jemand einen Stromschlag bekommt und vielleicht dadurch 
verletzt oder gar schlimmeres wird.
>
Ich habe aus demselben Grund auch für meine Alarmanlagen damals externe 
Netzteile eingesetzt.
>
Was die Produktion betrifft, so kommt es imho ganz stark darauf an, ob 
man nun ein kommerzielles Produkt ins Auge fasst, oder ein Projekt ohne 
Gewinn.
Für die Interessenten wird es ganz einfach schon mal dadurch empfindlich 
teurer, wenn das ganze auch noch Abgaben an den Staat umfasst, weil man 
es von einer Firma machen lassen muss, die recht ordentliche 
Abgaben/Steuern zu zahlen hat.
Bei ganz kleinen Stückzahlen gäbe es da schon den einen oder anderen, 
der einige Stück zusammenbauen kann - bei 100 oder mehr wird es dann 
eben schon schwieriger.

Ob die Ungarn auch bestücken, weiß ich derzeit nicht. Es kommt 
jedenfalls die Problematik hinzu: Beschafft der Bestücker die Bauteile, 
oder muss man sie ihm "eng gros" alle liefern. Macht man nur SMD oder 
auch bedrahtete Bauteile - das macht für die Bestückungsmaschine einen 
Unterschied und, und, und.

Ich denke, die wichtigste Frage ist nicht die der technischen 
Machbarkeit (bei Deinen Programmierkenntnissen die Software ein Klacks, 
die Hardware ist auch machbar). Vielmehr ist die wichtigste Frage die 
nach der wenigstens ungefähr anfallenden Stückzahl.

Bei 10.000 Stück ist das gar kein Thema, auch bei 1000 - das machen 
schon die Leute in China. Es dauert halt und dauert bei denenen 
"gääähn".

Bei wenigen Stück oder nur sporadisch wird es meines Erachtens nicht von 
einer Firma gemacht werden können, da es zuviel Aufwand bei quasi null 
Gewinn bedeuten würde.

Von der PCB-Produktion übrigens könnte man nur so als Beispiel bei einer 
Menge von sagen wir 1000 Stück auch ohne weiteres bei PCB-Pool 
produzieren lassen. Bei solchen Mengen ist es sogar nicht das große 
Problem, wenn man eine Multilayer braucht (ist hier ja nicht der Fall) - 
auch zB 4-Layer sind bei großen Stückzahlen plötzlich ganz moderat im 
Preis. Teuer sind sowieso immer die Prototypen - da habe ich schon mal 
an die 100 EUR für eine 160x100mm Double-Layer bezahlt.
Die Qualität - so behaupte ich - ist aber bei PCB-Pool eine ganz 
wesentlich bessere, als zumindest bei manchen in China oder auch in 
Ungarn.
Damit auch die Lötbarkeit. Ich hatte aus Ungarn zwar vergoldete 
Leiterbahnen - aber was für Gold? Matt statt glänzend und schlecht 
lötbar statt, was man erwarten würde...

Ups - jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben; sorry ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Du hast Recht, mit Allem.

Wenn man dem Bestücker die Bauteile liefern muss scheidet er aus. 
Eventuell läßt der Bestücker das Teensy weg. Aber den Rest sollte er 
schon da haben. Sind ja eh alles Standardbauteile.

SMD finde ich keine gute Idee.
Die Miniaturisierung macht Sinn in einem Handy, aber da wir wir ja 
sowieso schon eine dicke Battarie haben wird die Platine immer der 
kleine Bruder sein.

Und wenn es mal was zu reparieren gibt ist SMD eben nicht das Optimum. 
Viele haben dafür nicht mal die Werkzeuge.

: Bearbeitet durch User
Autor: Josef K. (netroman)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So - hat leider etwas länger gedauert wegen Krankheit.

Ich habe mal "quick and dirty" einen Schaltplan ins Eagle geklopft - sag 
mir mal, was Du davon hältst - auch, ob Du irgend einen Fehler 
entdeckst.

Den "Sicherheitswiderstand" mit 0,22 OHM habe ich durch eine echte 
Sicherung ersetzt. Die Netzversorgung wird über eine DC-Buchse 
eingespeist - somit ist man vom Netzteil her unabhängig (die kosten ja 
nur mehr wenige Euro).

Dann würde ich ein Layout dazu noch erstellen. Ich möchte es auch für 
mich fertigen lassen. Da meine Ätzküvette nunmehr undicht ist, habe ich 
beschlossen, nur mehr fertigen zu lassen.

Best regards

Autor: Josef K. (netroman)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
UPDATE:
Schematic und Board sind nun so gut wie fertig.

Die DC-Buchse ist nun hoffentlich richtig drinnen und die Verbindung vom 
Leistungstransistor zu den Hauptverbrauchern auch.

Zusätzlich zur DC-Buchse auch noch eine Wago Klemme um flexibler zu sein 
(muss ja nicht bestückt werden).

Eigentlich könnte man ruhig die Relais durch Leistungs-Mosfet ersetzen, 
wie auch den BD680. Ist aber Geschmackssache - könnte aber sogar 
günstiger ausfallen als mit Relais.

Grüsse Josef

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Josef

Habe gerade eine neue Version meines Projekts hochgeladen (jetzt auch 
mit Desfire Random ID) und da sehe ich deine Mails.

Ja super, daß du dich daran gesetzt hast.
Die Schraubklemmen für alle Kabelanschlüsse finde ich gut.

Aber leider sind da auch so einige Fehler drin. Du hast ja weit mehr 
geändert als nur den Trafo durch ein Steckernetzteil zu ersetzen.

Viele meiner Hintergedanken, warum ich es genau so und nicht anders 
designed habe, stehen natürlich nicht im Artikel und sind nicht 
verstanden worden.

Hast du meine Layout Grafik in der ZIP Datei angeschaut?
Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, dass du mein bewährtes Design auf 
Eagle überträgst so wie es ist - vielleicht ein bißchen kleiner.

1.)
Der Gleichrichter sollte auf JEDEN Fall drin bleiben. Denn er ermöglicht 
es, auch ein Wechselstrom Netzteil oder wirklich einen simplen Trafo 
anzuschliessen. Es gibt auch Stckernetzteile mit umschaltbarer Polariät 
(die haben so ein kleines Schalterchen). Ein Gleichrichter verhindert 
effektiv dass ein unbdarfter Anfänger was kaputt macht. Und bei dem 
minimalen Preis eines Gleichrichters sollte man daran nicht sparen. Er 
macht den Anschluss des Seckernetzteils "Idioten - sicher".

2.)
Ein Elko for dem BD680 ist nicht nötig, da die Battarie der größte Elko 
ist, den man sich vorstellen kann. Er ist sogar schädlich, da der BD680 
dadurch unnütz hohen Strömen ausgesetzt wird. Denn der Teensy schaltet 
den BD680 wie einen Schalter. Wenn er durchschaltet bricht die Spannung 
am Netzteil sofort auf die Battariespannung zusammen. Je mehr Elkos da 
entlehrt werden müssen desto größer der Strompuls und desto kürzer die 
Lebensdauer des Transistors.

3.)
Die Vorwiderstände Rx sind viel zu klein. Bei mir ist es ein 8 Watt 
Widerstand (zusammengelötet aus 4 x 2 Watt) der in dein Layout nicht 
reinpasst. Siehe Foto von meiner Platine. (hinten rechts)

4.)
Ein Vorwiderstand Rx für beide Türen sollte genug sein. Die Idee ist, 
dass der Teensy erst eine Tür öffnet und dann 1 Sekunde später die 
andere. So ist ein Widerstand genug. Auch möglich wäre ein Design wo man 
wahlweise 2 Widerstände Rx oder einen Widerstand Rx und eine Brücke 
einsetzen kann, die beide Türöffner an den selben Widerstand hängt.

5.)
Auch den 0,22 Ohm habe ich aus purer Absicht nicht als Sicherung 
ausgeführt. Denn wenn der mal durchbrennt ist es viel einfacher einen 
neuen Widerstand im Bastelladen zu finden als ein Sicherung mit dem 
richtigen Wert. Meist haben sie die lötbaren Sicherungen, die du verbaut 
hast, überhaupt nicht vorrätig. Wenn überhaupt haben sie die alten 
steckbaren Sicherungen und von denen auch nur ein paar Werte. Einen 
Ersatzwiderstand zu bekommen ist da viel einfacher als eine 
Ersatzsicherung und zudem noch eine lötbare.

6.)
Der Türöffner Strom soll auf keinen Fall über den Sicherungswiderstand 
laufen. Auch den Spannungsteiler für den Teensy habe ich mit Absicht 
DIREKT an die Batterie gelegt und NICHT über den Sicherungswiederstand.
In deinem Design müßte das ja eine 5 A Sicherung sein oder mehr. Der 
Sicherungswiderstand ist in meinem Design NUR dafür gedacht, 
durchzubraten wenn z.B. der 7805 einen Kurzschluss hat, deshalb ist auch 
ein 1/4 Watt ausreichend.
Der Türöffner braucht keine Sicherung, weil da ja bereits der 
Vorwiderstand Rx ist, der den Strom limitiert.

7.)
Die LED soll über das selbe Kabel angeschlossen werden wie die anderen 
Leitungen zum PN532 auch. Die LED auf der Platine bringt gar nichts, 
denn viele werden die Battarie und die Platine in einem dunklen Schrank 
im Flur verschwinden lassen. Die LED ist super wichtig, da sie anzeigt, 
wenn was nicht stimmt. Z.B. wenn die Battarie nicht geladen wird, blinkt 
sie rot. Man hat dann eine Woche Zeit, das zu reparieren, aber danach 
ist Schluß. Wenn die Battarie leer ist, geht die Tür definitiv nicht 
mehr auf und der Schlüsseldienst hilft dann auch nicht weiter. Die LED 
MUSS auf jeden Fal an einem sichtbaren Ort angebracht werden und nicht 
im dunklen Schrank auf der Platine.

8.)
Und die Steckkontakte zum Flachbandkabel sollen unverändert die selbe 
Pinbelegung haben wie in meinem Design. Das ist alles mit Absicht genau 
so. Das Flachbandkabel wird auf der anderen Seite am PN532 so angelötet 
wie du auf meinen Fotsos siehst. Einfach die Adern von oben nach unten 
der Reihe nach auf dem PN532 anlöten und dann noch die LED.

9.)
Die riesige Massefläche gefällt mir nicht. Da wir ja keine Hochfrequenz 
haben ist eine so große Massefläche auch gar nicht nötig. Sie birgt die 
Gefahr dass kleine Partikel einen Kurzschluss verursachen. Das ist 
gerade beim Battarie Anschluß unbedingt zu vermeiden, da eine Starter 
Battarie richtig fett Saft liefert. Eine dicke Masseleitung am Rand der 
Platine wie in meinem Design ist vollkommen ausreichend.

10.)
Der 7805 kann stehend montiert werden, da er bei einem Strom von 46mA 
kein bißchen warm wird.

11.)
> Eigentlich könnte man ruhig die Relais durch Leistungs-Mosfet ersetzen, ...

Auf keinen Fall! MosFets sind hochsensibel. Sogar 8 Ampere 
Leistungsmosfets habe ich reihenweise sterben sehen. Bedenke dass auch 
ein Türöffner ein Elektromagnet ist der hohe Spitzenspannungen 
verusracht wenn der Strom abbricht! Ein 10A Relais (siehe Stückliste) 
mußt du dagegen erst mal kaputt kriegen. Hast du den Absatz "Life 
Expectations" gelesen, wo ich genau dieses Thema erkläre?

: Bearbeitet durch User
Autor: Josef K. (netroman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ok - werde mich mal dranmachen, Deine Gedanken umzusetzen. Dies als 
Anerkennung für Deine ganze Arbeit mit der Software.

Da habe ich allerdings noch ein Ersuchen von der Softwareseite:

Die Funktion "CLEAR" und auch "RESTORE" sollten meiner Meinung nach eine 
weitere Abfrage "are you sure doing this? yes/no" enthalten. Gerade ein 
Anfänger hat sonst schnell mal alle Transponder aus dem System gelöscht, 
ohne es zu wollen.

Zum Thema "Life Expectations" möchte ich noch kurz erwähnen, dass die 
von mir konstruierten Alarmanlagen (Umsetzung von Funk-Meldern, Alarm 
über GSM/SMS, Steuerung mit Sprachansage u DTMF Tasten, sowie Steuerung 
über SMS) immerhin schon seit ca 12 Jahren non-stop ohne Ausfall laufen. 
So ganz verkehrt habe ich die damals also wohl nicht konstruiert ;-)

Seit ca 5 Jahren läuft ebenso ein von mir konstruiert und ebenso 
programmiertes Codeschloss mit einem Mikrocontroller. Dort steuere ich 
über Mosfet ohne Relais den Türöffner. Er lebt noch ;-)

Grüsse Josef

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Noch ein Punkt:

12.)
Die 100 Nano, die du zugefügt hast, sind überflüssig. Denn weder der 
Teensy noch der PN532 arbeiten direkt mit den 5 Volt. Beide haben einen 
internen Spannungsregler, der nochmals auf 3,3 Volt runterregelt. Und 
natürlich auch die nötigen Kondesatoren davor und dahinter. Die beiden 
Elkos am 7805 sind hingegen nötig damit der nicht anfängt zu schwingen. 
Sie sollten also daneben plaziert sein.

Also wie gesagt: Mein Design ist getestet und mit Oszilloskop geprüft. 
Ich würde mich freuen, wenn du es so unverändert wie möglich übernimmst.


> Die Funktion "CLEAR" und auch "RESTORE" sollten meiner Meinung nach eine
> weitere Abfrage "are you sure doing this? yes/no" enthalten

Bei CLEAR stimme ich dir zu.

Aber RESTORE löscht nur eine einzelne Karte, die du genau so schnell 
wieder zufügen kannst, wie du sie gelöscht hast, wenn du dich geirrt 
hast, mit:
ADD USERNAME


> immerhin schon seit ca 12 Jahren non-stop ohne Ausfall laufen

Ich spreche hier aber von Bereichen von 30 Jahren. Und da kommt mir 
meine jahrzehntelange Erfahrung des Reparierens von allen möglichen 
Geräten zu Gute.

Es kommt ja auch immer darauf an, was du mit dem Mosfet ansteuerst. Im 
Falle eines Türöffners haben wir eine Elektrospule, die eine extrem hohe 
Spannung beim Abschalten an die Platine zurückschicken kann, die einen 
Mosfet killen kann. (Der 330n reduziert deutlich den Funken am Relais)

Es bleibt dabei, dass ein Mosfet sensibler ist als ein bipolarer 
Transistor und dass Transistoren generell sensibler sind als ein 
Releais. Und wenn eines Tages das Relais langsam seinen Geist aufgibt, 
weil die Kontakte  abgenutzt sind, dann wirst du den Effekt haben, dass 
die Tür manchmal öffnet und manchmal nicht. Das kann man dann 
rechtzeitig reparieren. Das ist auf jeden Fall besser als wenn ein 
Transistor stirbt, denn der tut das mit einem Schlag und dann geht die 
Tür nie wieder auf.

Ausserdem sind Mosfets meist teuer und im Bastelladen um die Ecke viel 
schwieriger (oder gar nicht) zu kriegen als eine Relais.

Ich lebe ja in Chile und kann dir ein Lied davon singen wie schwierig es 
ist, hier Elektronik zu kaufen. Das ist nicht wie in Deutschland. Und 
selbst in Deutschland habe ich viele Läden gesehen wo die Standard 
Antwort lautet: "Nee, das haben wir nicht", selbst bei viel banaleren 
Teilen als Mosfets.

Autor: Josef K. (netroman)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So - nun habe ich die meisten Sachen umgesetzt.

Da es mir noch nie passiert ist, trotz Lötstoplack, irgendwelche 
Kurzschlüsse wegen dem GND-Layer zu machen, halte ich dies auch ohne HF 
für eine gute Idee.
Zumal so mancher PCB-Hersteller wohl zu Recht bedacht darauf nimmt, ob 
ja nicht zuviel Fläche freigeätzt werden muss - damit hätte er ja viel 
mehr Verbrauch an Chemie...

Wenn also jemand das Layout haben will, kannst Du es hochladen, oder es 
auch vorher nochmal ändern - wie auch immer.

Ich brauche dann jedenfalls mal eine PCB und bestelle heute oder morgen.

Grüsse, Josef

Autor: Josef K. (netroman)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ok. den 100n habe ich jetzt auch entfernt - ist wirklich unnötig. An den 
internen Spannungsregler hatte ich nicht gedacht.

Grr - jetzt hat er die Dateien mehrfach angehängt - was für ein Forum 
:-(

Mit dem Flachbandkabel könnte ich mit meinem Adafruit PN532 Board nicht 
viel anfangen - ist das bei Dir wirklich zweireihig angeschlossen?

Und was man in Chile macht, musst mir auch noch bei Gelegenheit erklären 
;-)

Übrigens was die Elektronikläden in Bayern betrifft, so spricht man dort 
kein Deutsch mehr UND man bekommt dort außer beim großen "C" auch nichts 
mehr - alles weg :-(

Wo ich herkomme ist es leider auch so, dass ich alles nur bestellen kann 
- in Innsbruck gibt es nichts an Elektronikbauteilen. Übel!

Übrigens denke ich, dass ich diesmal Bilex in Bulgarien bestellen werde 
- die mir von Deutschland bekannten verlangen allen Ernstes um die 20 
EUR (!!) für 2 so kleine PCBs - eine Frechheit für eine Briefsendung.

Noch etwas - warum ich nun mit 2 Layern arbeite hat einmal den Grund, 
dass mal keine Brücken braucht und weiters kein nennenswerter 
Preisunterschied ist. Manchmal ist sogar ein E-Test bei Doublelayer 
inkludiert.

Grüsse Josef

: Bearbeitet durch User
Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Habe gerade eine neue Version hochgeladen, die bei CLEAR abfragt "Are 
you sure...".


Waow!
Du bist ja schnell.
Das ist ja fast ein Chat hier!


> Mit dem Flachbandkabel könnte ich mit meinem Adafruit PN532 Board nicht
> viel anfangen - ist das bei Dir wirklich zweireihig angeschlossen?

Verstehe ich nicht.
Du siehst doch auf den Fotos wie ich das angeschlossen habe.
Auf deinem Board muss man das Kabel manuell anlöten?
Auf meinem Board wird einfach ein Flachbandkabel auf den entsprechenden 
Stecker gepresst und dann auf die Platine gesteckt. Der große Vorteil 
ist dass man die Platine einfach abstecken und wieder anstecken kann so 
of man will. Du kannst sogar bei laufendem Teensy den Stecker zum PN532 
einfach abziehen und wieder aufstecken. Der Teensy sendet dann einen 
Reset zum PN532 und dann läuft alles wieder. Ich habe dir noch ein Foto 
angehängt. Wie du siehst leuchtet die LED des Teensy. (Er hat den Fehler 
entdeckt und signalisiert dies durch langsames Blinken)

Wenn du dieses Detail noch änderst ist dein letzter Entwurf perfekt.


Übrigens hatte ich in meinem Design mit Absicht den Elko und den 
Spannungsteiler (15k / 220k) an den Analog Ground des Teensy 
angeschlossen. Hier werden die 12V runtergeteilt auf weniger als 1 V. 
Aber das ist nicht so wichtig.


> Und was man in Chile macht, musst mir auch noch bei Gelegenheit erklären

Tja kurz gesagt war ich hier in Urlaub und es gefiel mir auf Anhieb. Wir 
haben hier einen ECHTEN Sommer von mehreren Monaten ohne Regen. Sogar 
jetzt, mitten im Winter, ist es mittags so warm dass man sich draußen 
sonnen kann. Im Sommer ist es meist 30 Grad, aber ohne dabei schwül zu 
sein. Mücken gibt es parktisch keine. Die Leute sind sehr freundlich. 
Die Latinas sind wie ihr Ruf sagt. In 2 Stunden bin ich am Strand oder 
sitze in den Anden in einer Thermalquelle. Ich habe ein sehr gutes 
Leben. Zum Arbeiten als Angestellter ist Chile nicht zu empfehlen, aber 
ich abreite selbstständig als Software Entwicker von zu Hause. Ich kann 
mich über nichts beklagen.

> großen "C"

Das ist Conrad ?

> dass ich alles nur bestellen kann

Ich habe zuletzt in Aachen gewohnt. Da das eine Uni Stadt mit Tausenden 
von Elektrotechnik Studenten ist, gab es da so ca 5 Elektronik Läden. 
Aber ob das heute noch so ist, weiss ich nicht.

> 2 Layern arbeite hat einmal den Grund,
> dass mal keine Brücken braucht

Mein Design kommt auch bei einem Layer ohne Brücken aus.
Aber du hast Recht, der Preis ist der selbe und viele PCB Produzenten 
machen bis zu 32 Layer. Das wird ja heutzutage keiner mehr selbst zu 
Hause ätzen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Josef K. (netroman)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jetzt ist mir noch etwas wichtiges eingefallen:

Ich denke, wenn der 0,22 OHM Widerstand durchbrennt, bekommen die Relais 
keinen "Saft" mehr und die Tür geht demzufolge nicht mehr auf. Oder 
liege ich da falsch?

Schau Dir bitte auch die aktuellen Bilder nun an - Stecker und AGND...


Elmü M. schrieb:
> Habe gerade eine neue Version hochgeladen, die bei CLEAR abfragt "Are
> you sure...".
Kompliment zurück und vielen Dank! Ich habe mir erst einmal die Zähne an 
der Schleife für die Benutzereingaben ausgebissen - sonst hätte ich die 
Abfrage eh schon implementietert.
> Waow!
> Du bist ja schnell.
> Das ist ja fast ein Chat hier!
Ja, cool, nicht ;-)
>> Mit dem Flachbandkabel könnte ich mit meinem Adafruit PN532 Board nicht
>> viel anfangen - ist das bei Dir wirklich zweireihig angeschlossen?
Siehe Bild im Anhang. Darum leuchtete es mir zuerst nicht ein.
> Auf deinem Board muss man das Kabel manuell anlöten?
Ja, leider. Ich werde es nun halt so machen, dass ich es am Adafruit 
anlöte und am RFID-Board steckbar mache.
> Wenn du dieses Detail noch änderst ist dein letzter Entwurf perfekt.
Mein Plan wäre sowieso, dass Du dann eine PCB bekommst. Ich schicke sie 
Dir dann nach Chile?
>
> Übrigens hatte ich in meinem Design mit Absicht den Elko und den
> Spannungsteiler (15k / 220k) an den Analog Ground des Teensy
> angeschlossen. Hier werden die 12V runtergeteilt auf weniger als 1 V.
> Aber das ist nicht so wichtig.
Sorry - habe ich nicht gesehen. Das sollte ich auch noch hinkriegen.
>> Und was man in Chile macht, musst mir auch noch bei Gelegenheit erklären
>
> Tja kurz gesagt war ich hier in Urlaub und es gefiel mir auf Anhieb. Wir
> haben hier einen ECHTEN Sommer von mehreren Monaten ohne Regen. Die
> Leute sind sehr freundlich. Die Latinas sind wie ihr Ruf sagt. In 2
> Stunden bin ich am Strand oder sitze in den Anden in einer
> Thermalquelle. Ich habe ein sehr gutes Leben. Zum Arbeiten als
> Angestellter ist Chile nicht zu empfehlen, aber ich abreite
> selbstständig als Software Entwicker von zu Hause. Ich kann mich über
> nichts beklagen.
Cool. Einfach cool!
>> großen "C"
>
> Das ist Conrad ?
Ja. Die Apotheke für Elektroniker ;-)
> Mein Design kommt auch bei einem Layer ohne Brücken aus.
Hab ich gesehen - ist wie Sudoku mit dem Layout-Programm gg
> Aber du hast Recht, der Preis ist der selbe und viele PCB Produzenten
> machen bis zu 32 Layer. Das wird ja heutzutage keiner mehr selbst zu
> Hause ätzen.
Stimmt! Ich hätte bei dem ein oder anderen Design lieber 4 Layer gehabt. 
War für Prototypen leider zu teuer.

So nun werde ich versuchen, den Stecker noch hinzubekommen...

: Bearbeitet durch User
Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

> Ich denke, wenn der 0,22 OHM Widerstand durchbrennt,
> bekommen die Relais keinen "Saft" mehr und die Tür
> geht demzufolge nicht mehr auf.

Logisch. So ist das nun mal mit Sicherungen.
Wenn deine Wohnungssicherung rausfliegt, geht das Licht ja auch nicht 
mehr an, wenn du den Lichschalter drückst.

Aber damit der 0,22 Ohm durchbrennt mußt du ja erst mal einen fetten 
Kurzschluß haben, entweder im 7805 oder im Gleichrichter. Und in dem 
Fall bekommen die Relais sowieso keine Ansteuerung mehr. Da macht es 
dann keinen Unterschied mehr ob der 0,22 Ohm AUCH noch kaputt geht oder 
nicht. Dann hast du sowieso schon den GAU.

Ja, die Platine sieht doch schon richtig gut aus!
Ich würde die beiden 820 Ohm etwas weiter weg vom Stecker plazieren, 
damit beim Aufstecken der Stecker nicht auf den Widerständen landet.

Was willst du mit dem snip.png sagen ?
Das ist genau das selbe wie auf meinem Foto:
http://www.codeproject.com/KB/system/1096861/PN532.jpg


Was das externe Netzteil angeht: Ich habe darüber nachgedacht, dass es 
am Besten wäre ein 12 Volt Wechselstrom Netzteil zu verwenden. Und zwar 
weil - wie gesagt - der BD680 beim Durchschalten dann nicht jedes Mal 
die Elkos im Netzteil entladen muss. Das ist auch für das Netzteil nicht 
gut denn der BD680 schaltet u.U mehr als einmal pro Sekunde. Bei einem 
simplen Trafo ist das kein Problem, weil der Trafo einfach in die Knie 
geht.

Ich hoffe es kommt keiner auf die Idee da ein Schaltnetzteil 
anzuschließen!

Im Übrigen würde ich für ein langlebiges Design gar keine 
Steckverbindungen verwenden. Ich würde daher sie Power Buchse entfernen 
und nur die Schraubanschlüsse vorsehen.

> Mein Plan wäre sowieso, dass Du dann eine PCB bekommst.
> Ich schicke sie Dir dann nach Chile?

Super. Dann lade ich davon auch noch ein Foto hoch.

Und für die Leute, die deine Platine in Auftrag geben wollen, kannst du 
mir noch URLs von Firmen schicken, die das auch in kleinen Stückzahlen 
und günstig machen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Josef K. (netroman)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Elmü M. schrieb:
> Ja, die Platine sieht doch schon richtig gut aus!
> Ich würde die beiden 820 Ohm etwas weiter weg vom Stecker plazieren,
> damit beim Aufstecken der Stecker nicht auf den Widerständen landet.
Hab ich gemacht.
> Was willst du mit dem snip.png sagen ?
> Das ist genau das selbe wie auf meinem Foto:
> http://www.codeproject.com/KB/system/1096861/PN532.jpg
Hm - ich hatte da wohl was falsch verstanden.
> Was das externe Netzteil angeht: Ich habe darüber nachgedacht, dass es
> am Besten wäre ein 12 Volt Wechselstrom Netzteil zu verwenden. Und zwar
> weil - wie gesagt - der BD680 beim Durchschalten dann nicht jedes Mal
> die Elkos im Netzteil entladen muss. Das ist auch für das Netzteil nicht
> gut denn der BD680 schaltet u.U mehr als einmal pro Sekunde. Bei einem
> simplen Trafo ist das kein Problem, weil der Trafo einfach in die Knie
> geht.
Weißt Du aber, dass durch den Gleichrichter ca 1,4 Volt verloren gehen - 
also beim Akku dann unter Umständen nur 10,6 Volt ankommen - das ist 
seine Entladegrenze wenn ich nicht irre?
> Und für die Leute, die deine Platine in Auftrag geben wollen, kannst du
> mir noch URLs von Firmen schicken, die das auch in kleinen Stückzahlen
> und günstig machen?
Da kenne ich eigentlich nur meinen Vater ;-)
Ach so - für die reinen Platinen gibt es einige Möglichkeiten. Günstig 
ist Bilex in Bulgarien - kann aber Qualitätsmängel aufweisen. Bei 
einigen Stück - wenigstens Kleinserien könnte schon mal Leiton 
interessant werden - Qualität passt jedenfalls.
Ich denke, dass für die Bestückung hiezulande wenigstens an die 20 EUR 
berechnet werden müssten - sonst haben die Leute ja gar nichts davon...
Wie bereits angesprochen ist das Problem, dass die Herstellungskosten 
für PCB und eventuell auch Bestückung mit steigenden Zahlen sinken - da 
kann niemand bei uns mithalten, da Arbeitszeit bei uns eben teuer ist.

Mit der Platine wollte ich Dir eigentlich nur "etwas zur Hand" gehen, da 
Du so tolle Programmierarbeit geleistet hast. Die Eagle-Files bekommst 
Du natürlich auch von mir!

Noch etwas: die Funktion mit der Random-ID ist der Hammer!!!

Schöne Grüße

: Bearbeitet durch User
Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Weißt Du aber, dass durch den Gleichrichter ca 1,4 Volt verloren

Logisch. Aber wie im Artikel beschrieben liefert ein 12V Trafo eine Peak 
Spannung von 17 Volt.

Effektivspannung mit Wurzel(2) multiplizieren -> Peak Spannung.

12 Volt wären sowieso zu wenig, da die Battarie ja (wie im Artikel 
beschrieben) permanent auf 13,6 Volt gehalten wird.

> Ich denke, dass für die Bestückung hiezulande wenigstens an die 20 EUR

Logisch. Wenn man es günstig will, scheidet Deutschland aus.

Ich hatte gerade an meinem letzten Beitrag noch herum editiert, da kam 
schon dein Posting. Lies den bitte nochmal.

: Bearbeitet durch User
Autor: Josef K. (netroman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Elmü M. schrieb:
> Was das externe Netzteil angeht: Ich habe darüber nachgedacht, dass es
> am Besten wäre ein 12 Volt Wechselstrom Netzteil zu verwenden. Und zwar
> weil - wie gesagt - der BD680 beim Durchschalten dann nicht jedes Mal
> die Elkos im Netzteil entladen muss. Das ist auch für das Netzteil nicht
> gut denn der BD680 schaltet u.U mehr als einmal pro Sekunde. Bei einem
> simplen Trafo ist das kein Problem, weil der Trafo einfach in die Knie
> geht.
>
> Ich hoffe es kommt keiner auf die Idee da ein Schaltnetzteil
> anzuschließen!
Da der BD680 mehrmals pro Sekunde durchschaltet - wäre eine Hysterese da 
nicht das Richtige, um das zu verhindern. Zum Beispiel wenigstens 0,5 
Volt oder so?
Oder, sobald der Akku die richtige Ladekapazität erreicht hat, erst 
wieder in einer Stunde oder so wieder schalten/messen?

Dann wäre zwar eine Verzögerung zwischen Auftreten eines Fehlers und dem 
Detektieren des Fehlers - wäre aber eventuell verkraftbar?

Ich habe gerade nachgedacht, wie ich das bei meinen Alarmanlagen gemacht 
habe - ich setzte einen Laderegler dazwischen - der hatte eine 
Hysterese.

Der Laderegler verlängerte die Messintervalle mit steigendem 
Ladezustand. Das würde bedeuten, dass auch der Teensy die Messintervalle 
flexibel gestalten könnte.

Die Akkus hielten so zwischen 3 und 5 Jahren (Bleigel). Der Kunde 
betreibt die Geräte im "Dauerbetrieb", da er sie stets einsatzbereit - 
also voll geladen haben will. Man muss wissen, dass diese Alarmanlagen 
"mobil" eingesetzt werden und in einem Peli-Case sitzen ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Josef K. (netroman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo nochmal!

Ich habe jetzt mal 4 Leiterplattten bestellt - das heißt, wenn jemand 
fragt, kann ich 2 Stück zum Anschaffungspreis von 19 EUR plus 
Versandkosten, weitergeben.
Hätte ich 300 Stück oder mehr gebraucht, wären die Kosten 1/10 davon :-(

Grüsse Josef

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Selbstverständlich hat mein Code eine Hysterese!
Das kannst du im Sourcecode sehen.
Die Hysterese ist 13,5V und 13,7V.

Wie ich im Artikel beschrieben habe, ist bei 13,6 Volt der 
Innenwiderstand der Battarie extrem hoch. Das führt dazu, dass selbst 
ein mickeriger Ladestrom von 200mA die Spannung sehr schnell ansteigen 
läßt.

Deshalb schaltet der BD680 ca einmal pro Sekunde.

Meine Schaltung ist derzeit für einen Trafo ausgelegt.
Wenn jemand ein Gleichspannungsnetzteil verwenden will, muß das >15 Volt 
haben und am Collector des BD680 sollte ein zusätzlicher Widerstand 
sein, der den Ladestrom begrenzt. In meinem Design ist das nicht nötig, 
da der Trafo einfach in die Knie geht, wenn er über den BD680 mit der 
Battarie verbunden wird. Bei einem Gleichspanungsnetzteil, das richtig 
Saft liefert, wäre das nicht der Fall.

Deshalb nochmal: Es sollte ein 12 Volt Trafo angeschlossen werden oder 
ein Widerstand sollte zugefügt werden um nicht die Lebensdauer des BD680 
unnütz zu verkürzen.

Aber es ist keine gute Idee ein Gleichspannungsnetzteil zu verwenden, da 
in vielen Steckernetzteilen billige Bauteile ohne ausreichende Kühlung 
verbaut werden, die mit Sicherheit keine Lebensdauer von 30 Jahren 
erreichen.

Deshalb sollte einfach nur ein 12 Volt Trafo angschlossen werden. Ich 
habe in all den Jahren des Reparierens von elektronischen Geräten noch 
nie erlebt, dass ein Netztrafo seinen Geist aufgegeben hätte.

_____________

OK, dann schick mir mal die Eagle Dateien, damit ich sie der 
Allgemeinheit zur Verfügung stellen kann. Ich habe Eagle Version 6.5. 
Kannst du für dieses Format exportieren?

Und vielen Dank für deine Arbeit!

: Bearbeitet durch User
Autor: Josef K. (netroman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!

Kannst Du mir sagen, wo ich Deine Mailadresse finde - ich sende die 
Dateien dann dorthin!

Grüsse, Josef

Autor: Josef K. (netroman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Habe eine Möglichkeit gefunden; hier: 
https://drive.google.com/open?id=0B4epHiSqle8_TmM4amZocGxsZnc

Die Dateien wurden mit der Version 7.6 erstellt - konvertieren für 
ältere Versionen ist wohl etwas kompliziert...

Grüsse

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schade.

Es öffnet sich zwas in meinem Eagle aber es werden 4 Fehler angezeigt 
und die Masseflächen fehlen.

Autor: Josef K. (netroman)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, Elmü!

Die Masseflächen werden dann berechnet, wenn man auf "Ratsnest" klickt 
(dazu musste ich für jeden der beiden Layer ein Polygon erstellen und 
deren Signale auf "GND" benennen).

Die kostenlose Eagle-Variante könntest Du ja bei cadsoft einfach 
downloaden - es sei denn, Du hast eine andere Variante am laufen, die Du 
nicht verlieren möchtest.

Ansonsten kann ich die benötigten Ansichten erzeugen und sie Dir senden.

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Habe gerade dein Board auf Codeproject hochgeladen.

Allerdeings mit einigen Änderungen:

Du hattest Door1 und Door2 vertauscht.

Den Powerplug habe ich entfernt. Wer 30 Jahre Lebensdauer will darf 
keine Steckverbingungen verweenden, die eines Tages oxidiert sein 
werden.

Viele deine Beschriftungen waren unlesbar weil unter dem Bauteil oder 
weil sie sich mit anderen Berschriftungen überschnitten.

Alle Leitbahnen sind jetzt unten.

Der Sicherungswiderstand hatte das falsche Package.

Statt 1µ hattest du 10µ. Das macht einen Widerspruch mit der 
Bestückungsliste.

1N4148DOS35-7 sah sehr verwirrend aus.

Die Powerleitbahnen habe ich breiter gemacht.

Das (+/-) für die Battarie hatetst du im falschen Layer.

Autor: Netroman (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Aha

Autor: Joander (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Netroman

Hi Netroman, du hast (hattest) anscheinend sowohl das Adafruit Board als 
auch das Elechouse auf dem Tisch.

Konntest Du mit dem Elechouse auch die desFire EV1 lesen ?

Ich habe bei dem Elechouse (bzw der Variante von Chinamann ?) das 
Problem dass die EV1 nicht erkannt werden, die classic ohne Probleme !? 
Mit selber Karte und Software auf das Adafruit ungesteckt - da geht 
alles. Kann keinen relevanten Unterschied in den Schaltplänen fiinden, 
der Chip sieht original aus, ...

Grüsse Joander!

Autor: Joander (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab's: http://forum.mikroe.com/viewtopic.php?f=147&t=64203

Habe die L's getaucht - schon gings...

Thx !

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Falls es jemanden interessiert:
Es gibt eine neue Version meines Projektes, die es jetzt erlaubt, 2 
Türen unabhängig voneinander zu öffnen.

P.S.
Was das Tauschen von Spulen auf chninesischen MFRC522 Boards angeht:
Auf Codeproject berichtet User 'Peter Pumpkin', dass das nicht viel 
gebracht hat.
Die Reichweite bei Desfire Karten war bei ihm nach der Aktion nur 2 cm.
Das ist immer noch sehr wenig. Es geht also kein Weg an einer größeren 
Antenne vorbei.

http://www.codeproject.com/Articles/1096861/DIY-electronic-RFID-Door-Lock-with-Battery-Backup?msg=5314050#xx5314050xx

Autor: Benjamin G. (bennigraf)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

um das mal irgendwo zu dokumentieren: Ich habe ein PN532-Modul in der 
Art wie ITEAD es produziert hat 
(https://www.itead.cc/itead-pn532-nfc-module.html) besorgt. Damit konnte 
ich keine Desfire EV1 karten lesen oder gar schreiben. Ich habe auch 
versucht, die Induktivitäten auszutauschen, aber das hat auch nichts 
gebracht. Ich vermute, dass auch bei diesem Modul die Antenne nicht 
genug Leistung überträgt, weil überhaupt keine Komunikation mit der 
Karte zustande kommt. Wieder was gelernt 🤷.

(Für den Moment nutze ich ein Android-Smartphone zum schreiben, das 
funktioniert mit der "offiziellen" taplinx library.)

Viele Grüße!

Autor: Elmü M. (elmue)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Benjamin

Danke für deine Bestätigung. Der Mythos mit dem Austauschen von 
Induktivitäten, die angeblich von so grottenschlechter Qualität sind, 
dass sie die Reichweite der Antenne beeinflussen, fand ich von Anfang an 
unglaubwürdig. Wieviel kostet so eine SMD Induktivität? Die kosten gar 
nichts. Und da sollten die Chinesen nun angeblich noch gespart haben und 
"schlechte" Induktivitäten verbauen? Ich habe das von Anfang an nicht 
geglaubt. Denn so dumm sind die Chinesen bestimmt nicht.

Ich habe auch meinen Artikel auf Codeproject seit meinem initialen 
Posting hier geupdated. Da steht jetzt unter dem Kapitel "The RFID 
Reader", dass die Leute bitte gar nicht erst den Versuch machen sollen, 
einen anderen Reader als den von Adafruit zu bestellen, weil die 
Billigreader nicht für Desfire EV Karten taugen.

Elmü

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.