Streifensicherung vs. Schmelzsicherung

Gast #4647813
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#4648313
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Gegen Streifensicherungen spricht an sich nichts.
Meistens haben sie den Vorteil, daß sie keine besonders spezielle 
Aufnahme brauchen, sondern beidseits angeschraubt sind.

D.h., wenn mal eine "durchgebrannt" und kein Ersatz vorhanden ist, kann 
man sich behelfen, indem man einfach hilfsweise einen Blechstreifen 
einschraubt.
Geeignet dafür sind z.B. die "Deckel" von Bierdosen, die i.d.R. aus Al 
sind und die man mit einem Messer herausschneiden kann.
Anschließend kann man die erforderliche Streifenbreite (= 
Schmelzquerschnitt an der "schwächsten" Stelle) irgendwie hinfummeln, 
zwei Löcher zum Anschrauben notfalls per Nagel erzeugen und dann den 
Streifen einschrauben.
So eine Sicherung macht z.B. die Vorglühung von Vorkammer-Dieselmotoren 
mit. :D
#4648433
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Harald W. schrieb:
> Aha, was ein Holzkopf ist, der kennt nur Nägel als Werkzeug. :-)

Der kennt schon auch noch ganz andere Werkzeuge, die notfalls für 
Lösungen taugen. ;)
>
> Der Vorschlag erinnert mich irgendwie an das "Flicken" von Sicherungen
> z.Z. der Schraubsicherungen. Solche Vorschläge waren m.W. eine der
> Hauptursachen für Brände durch Elektroanlagen.

Naja, es ging nicht um den "Flickvorschlag", sondern um den Vorteil von 
geschraubten Streifensicherungen. :)
#4648457
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L. H. schrieb:

> Naja, es ging nicht um den "Flickvorschlag", sondern um den Vorteil von
> geschraubten Sicherungen. :)

Das einzige Gerät, bei dem ich geschraubte Sicherungen als Vorteil
gesehen habe, war ein altes Messgerät. Dort war neben den beiden
Schrauben für den Sicherungsdraht ein kleines Loch, in das eine
kleine Spule mit Sicherungsdraht lag. Ich gehe aber davon aus, das
dieser Draht spezifizierte Eigenschaften passend zum Messgerät hatte.
Gast #4648462
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Harald W. schrieb:
> Das einzige Gerät, bei dem ich geschraubte Sicherungen als Vorteil
> gesehen habe, war ein altes Messgerät. Dort war neben den beiden
> Schrauben für den Sicherungsdraht ein kleines Loch, in das eine
> kleine Spule mit Sicherungsdraht lag. Ich gehe aber davon aus, das
> dieser Draht spezifizierte Eigenschaften passend zum Messgerät hatte.

Da hattest du dann immer Sicherungen am laufenden Band? ;D
Gast #4648677
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"Geeignet dafür sind z.B. die "Deckel" von Bierdosen, die i.d.R. aus Al
sind und die man mit einem Messer herausschneiden kann."

Wie wärs mit einem Thread "Sicherungen basteln für Anfänger" und als 
Ergänzung "Wozu Sicherungen, ein dicker Nagel brennt viel seltener 
durch"
Gast #4648872
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littelconfused schrieb:
> 60Adc

Man sollte eine Sicherung wählen, die der Verwendung angemessen ist. 
Wenn jeder Dau eine Bierdose als Ersatz hat, muß man damit rechnen, daß 
sie auch auf diese Art ersetzt wird, WENN kein richtiger Ersatz 
mitgeliefert wurde. Manchmal verhindert ein recht spezielles Bauteil 
groben Unsinn oder macht Beschaffungsprobleme.
Gast #4649103
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"man sollte eine Sicherung wählen, die der Verwendung angemessen ist. "

ja ich hab gerade mal mit einem Mann von Siba telefoniert.
Das Problem bei diesen "KFZ"-Sicherungen ist der Lichtbogen.
Wenn man Pech hat fakelt da dann noch mehr ab, deshalb sei es besser 
eine Sicherung zu nehmen die in Sand und Keramik verpackt ist.
#4650194
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littelconfused schrieb:
> "man sollte eine Sicherung wählen, die der Verwendung angemessen ist. "
>
> ja ich hab gerade mal mit einem Mann von Siba telefoniert.
> Das Problem bei diesen "KFZ"-Sicherungen ist der Lichtbogen.
> Wenn man Pech hat fakelt da dann noch mehr ab, deshalb sei es besser
> eine Sicherung zu nehmen die in Sand und Keramik verpackt ist.

Blühender Unsinn:
Streifensicherungen schmelzen bei Überlastung einfach am schwächsten 
Querschnitt weg.
Außerdem sind sie im KFZ entweder dort angebracht, wo keinerlei Schaden 
entstehen kann oder sie sind abgekapselt untergebracht.
Wie, bittesehr, sollte da etwas "abfackeln" können??


Harald W. schrieb:
>> Das Problem bei diesen "KFZ"-Sicherungen ist der Lichtbogen.
>
> Ja, deshalb sind die ja auch nur bis 24V(bestenfalls 30V) zulässig.

Wie wär's mit zwei Sicherungen (parallel angeordnet bzw. übereinander 
eingeschraubt)?
Geht doch nur um den Querschnitt oder nicht? ;)
#4650247
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Etrick schrieb:
> Dein Name ist wohl Programm?
>
> Hoffentlich baust Du niemals etwas, das mit Strom zu tun hat und in die
> Nähe von Leuten außer dir kommt.

Schenk Dir Deine Unverschämtheiten einfach!

Könntest Du vielleicht auch in der Sache etwas beitragen?

Kennst wohl nicht den Unterschied zwischen einem Lichtbogen und dem 
Schmelzen von Metall durch Stromfluß?
#4650791
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L. H. schrieb:

> Kennst wohl nicht den Unterschied zwischen einem Lichtbogen und dem
> Schmelzen von Metall durch Stromfluß?

Ich ja, Du anscheinend nicht. Ab einer Gleichspannung von 30V
muss ohne zusätzliche Maßnahmen mit einem "stehenden Lichtbogen"
beim Schalten gerechnet werden. Es hat schon seinen Grund,das
die meisten Hersteller bei "schaltenden Bauelementen" (dazu
gehören auch Stecker und Sicherungen) die Gleichspannung auf
30V begrenzen.
#4651006
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Harald W. schrieb:
> L. H. schrieb:
>
>> Kennst wohl nicht den Unterschied zwischen einem Lichtbogen und dem
>> Schmelzen von Metall durch Stromfluß?
>
> Ich ja, Du anscheinend nicht.

Gut, wenn Du den kennst. :)

> Ab einer Gleichspannung von 30V
> muss ohne zusätzliche Maßnahmen mit einem "stehenden Lichtbogen"
> beim Schalten gerechnet werden.

Hast Du schon mal so einen "stehenden Lichtbogen" erzeugt oder nur davon 
gelesen, daß damit "gerechnet werden muß"?

Kauf Dir doch einfach mal typische (anschraubbare) Streifen-Sicherungen, 
von denen ich sprach.
Gibt es bei VW: 
http://www.bing.com/images/search?q=streifen-sicherung+f%c3%bcr+vorgl%c3%bchung+vw&view=detailv2&id=F6D7A3B0480ECE98BE69A3623A171CDBF6D4177C&ccid=EtuxfJW2&simid=607986595021128552&thid=OIP.M12dbb17c95b6252de28fdc2643724643o0&mode=overlay&first=1
Oder Mercedes: 
http://www.bing.com/images/search?q=vorgl%c3%bchrelais+mercedes+W123+streifen-sicherung&view=detailv2&id=7437C46F9C06B7528BA89A282692E38A5BEF143A&selectedindex=2&ccid=dwfW0tQo&simid=608019825169140387&thid=OIP.M7707d6d2d42825696624daa237556890o0&mode=overlay&first=1

Du kannst alternativ auch Streifen aus ECu oder Ag hernehmen.

Wenn Du die dann parallel schaltest und mit einer Spannung > 30 V durch 
entspr. Stromfluß zum Schmelzen bringst, wirst Du feststellen können, 
daß sich da keineswegs ein "stehender Lichtbogen" einstellt:
Die Sicherungen schmelzen einfach (durch), und das war's dann. ;)

> Es hat schon seinen Grund,das
> die meisten Hersteller bei "schaltenden Bauelementen" (dazu
> gehören auch Stecker und Sicherungen) die Gleichspannung auf
> 30V begrenzen.

Fakt ist, daß sich unter bestimmten Voraussetzungen Lichtbögen bereits 
ab ca. 12 V und 0,5 A erzeugen lassen.
Richtig ist, daß sie ab ca. 30 V aufrecht erhalten werden können.
Dies aber auch nur unter bestimmten Voraussetzungen. ;)


Um auf das Anliegen des TE zurückzukommen:
Näheres zu seinen Einsatzbedingungen von evtl. Streifen-Sicherungen 
wissen wir nicht.
Wenn Bedenken bzgl. Einsatz "offenliegender" Streifen bestehen, kann er 
ja auch "abgeschottete" verwenden.
Den Vorteil der Anschraubbarkeit haben auch die.

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