Gegen Streifensicherungen spricht an sich nichts.
Meistens haben sie den Vorteil, daß sie keine besonders spezielle
Aufnahme brauchen, sondern beidseits angeschraubt sind.
D.h., wenn mal eine "durchgebrannt" und kein Ersatz vorhanden ist, kann
man sich behelfen, indem man einfach hilfsweise einen Blechstreifen
einschraubt.
Geeignet dafür sind z.B. die "Deckel" von Bierdosen, die i.d.R. aus Al
sind und die man mit einem Messer herausschneiden kann.
Anschließend kann man die erforderliche Streifenbreite (=
Schmelzquerschnitt an der "schwächsten" Stelle) irgendwie hinfummeln,
zwei Löcher zum Anschrauben notfalls per Nagel erzeugen und dann den
Streifen einschrauben.
So eine Sicherung macht z.B. die Vorglühung von Vorkammer-Dieselmotoren
mit. :D
L. H. schrieb:> zwei Löcher zum Anschrauben notfalls per Nagel erzeugen
Aha, was ein Holzkopf ist, der kennt nur Nägel als Werkzeug. :-)
Der Vorschlag erinnert mich irgendwie an das "Flicken" von Sicherungen
z.Z. der Schraubsicherungen. Solche Vorschläge waren m.W. eine der
Hauptursachen für Brände durch Elektroanlagen.
Harald W. schrieb:> Aha, was ein Holzkopf ist, der kennt nur Nägel als Werkzeug. :-)
Der kennt schon auch noch ganz andere Werkzeuge, die notfalls für
Lösungen taugen. ;)
>> Der Vorschlag erinnert mich irgendwie an das "Flicken" von Sicherungen> z.Z. der Schraubsicherungen. Solche Vorschläge waren m.W. eine der> Hauptursachen für Brände durch Elektroanlagen.
Naja, es ging nicht um den "Flickvorschlag", sondern um den Vorteil von
geschraubten Streifensicherungen. :)
L. H. schrieb:> Naja, es ging nicht um den "Flickvorschlag", sondern um den Vorteil von> geschraubten Sicherungen. :)
Das einzige Gerät, bei dem ich geschraubte Sicherungen als Vorteil
gesehen habe, war ein altes Messgerät. Dort war neben den beiden
Schrauben für den Sicherungsdraht ein kleines Loch, in das eine
kleine Spule mit Sicherungsdraht lag. Ich gehe aber davon aus, das
dieser Draht spezifizierte Eigenschaften passend zum Messgerät hatte.
Harald W. schrieb:> Das einzige Gerät, bei dem ich geschraubte Sicherungen als Vorteil> gesehen habe, war ein altes Messgerät. Dort war neben den beiden> Schrauben für den Sicherungsdraht ein kleines Loch, in das eine> kleine Spule mit Sicherungsdraht lag. Ich gehe aber davon aus, das> dieser Draht spezifizierte Eigenschaften passend zum Messgerät hatte.
Da hattest du dann immer Sicherungen am laufenden Band? ;D
"Geeignet dafür sind z.B. die "Deckel" von Bierdosen, die i.d.R. aus Al
sind und die man mit einem Messer herausschneiden kann."
Wie wärs mit einem Thread "Sicherungen basteln für Anfänger" und als
Ergänzung "Wozu Sicherungen, ein dicker Nagel brennt viel seltener
durch"
Etrick schrieb:> ein dicker Nagel brennt viel seltener durch.
Genau, deshalb werden ihn auch die Brandermittler nach dem Löschen
problemlos finden, und die Versicherung freut sich.
littelconfused schrieb:> 60Adc
Man sollte eine Sicherung wählen, die der Verwendung angemessen ist.
Wenn jeder Dau eine Bierdose als Ersatz hat, muß man damit rechnen, daß
sie auch auf diese Art ersetzt wird, WENN kein richtiger Ersatz
mitgeliefert wurde. Manchmal verhindert ein recht spezielles Bauteil
groben Unsinn oder macht Beschaffungsprobleme.
"man sollte eine Sicherung wählen, die der Verwendung angemessen ist. "
ja ich hab gerade mal mit einem Mann von Siba telefoniert.
Das Problem bei diesen "KFZ"-Sicherungen ist der Lichtbogen.
Wenn man Pech hat fakelt da dann noch mehr ab, deshalb sei es besser
eine Sicherung zu nehmen die in Sand und Keramik verpackt ist.
littelconfused schrieb:> Das Problem bei diesen "KFZ"-Sicherungen ist der Lichtbogen.
Ja, deshalb sind die ja auch nur bis 24V(bestenfalls 30V) zulässig.
littelconfused schrieb:> "man sollte eine Sicherung wählen, die der Verwendung angemessen ist. ">> ja ich hab gerade mal mit einem Mann von Siba telefoniert.> Das Problem bei diesen "KFZ"-Sicherungen ist der Lichtbogen.> Wenn man Pech hat fakelt da dann noch mehr ab, deshalb sei es besser> eine Sicherung zu nehmen die in Sand und Keramik verpackt ist.
Blühender Unsinn:
Streifensicherungen schmelzen bei Überlastung einfach am schwächsten
Querschnitt weg.
Außerdem sind sie im KFZ entweder dort angebracht, wo keinerlei Schaden
entstehen kann oder sie sind abgekapselt untergebracht.
Wie, bittesehr, sollte da etwas "abfackeln" können??
Harald W. schrieb:>> Das Problem bei diesen "KFZ"-Sicherungen ist der Lichtbogen.>> Ja, deshalb sind die ja auch nur bis 24V(bestenfalls 30V) zulässig.
Wie wär's mit zwei Sicherungen (parallel angeordnet bzw. übereinander
eingeschraubt)?
Geht doch nur um den Querschnitt oder nicht? ;)
Etrick schrieb:> Dein Name ist wohl Programm?>> Hoffentlich baust Du niemals etwas, das mit Strom zu tun hat und in die> Nähe von Leuten außer dir kommt.
Schenk Dir Deine Unverschämtheiten einfach!
Könntest Du vielleicht auch in der Sache etwas beitragen?
Kennst wohl nicht den Unterschied zwischen einem Lichtbogen und dem
Schmelzen von Metall durch Stromfluß?
L. H. schrieb:> Kennst wohl nicht den Unterschied zwischen einem Lichtbogen und dem> Schmelzen von Metall durch Stromfluß?
Ich ja, Du anscheinend nicht. Ab einer Gleichspannung von 30V
muss ohne zusätzliche Maßnahmen mit einem "stehenden Lichtbogen"
beim Schalten gerechnet werden. Es hat schon seinen Grund,das
die meisten Hersteller bei "schaltenden Bauelementen" (dazu
gehören auch Stecker und Sicherungen) die Gleichspannung auf
30V begrenzen.