Hi,
irgendwie ist die 5V-Spannung an GRD gekommen, wie das passiert ist,
dazu will ich mich nicht weiter äußern ;-)
Problem ist, dass nun der Nano nicht mehr will, wenn man ihn mit
Spannung versorgt. Was könnte defekt sein?
Wenn man das Super Mini Ding (SMD), wo "B2" drauf steht mit einer Schere
überbrückt, dann läuft der Nano wieder. Ist das eine Diode und welchen
Wert hat diese? Könnte die defekt sein?
Wäre gut, wenn Ihr mir beim wiederbeleben helfen könntet.
Hochachtungsvoll
Frank N. Stein
Wenn beim Überbrücken von dem Teil wieder läuft, dann haste irgendwie
Schwein gehabt und B2 war schneller als der Rest der Schaltung. Ist
vielleicht so was wie ne Sicherung. Dann könntest Du das Ding einfach
überbrücken, um den Preis, daß Du nun keinen Schutz mehr hast.
Zeno
PS. Mit was für Werkzeug schaffst Du, wenn Du das mit einer Schere
überbrückst?
Die Schottkydiode ist dafür zuständig, dass deinem USB-Anschluss am PC
(und / oder dem 5V Spannungsregler) nichts geschieht, wenn der Arduino
mit externer Spannung (und nicht über den USB-Anschluß) versorgt wird.
Wenn du die Schottkydiode überbrückst, darfst du den Arduino Nano (den
den du hast ist ein China Clone) NICHT gleichzeitig am USB UND mit
externer Betriebsspannung über den Spannungsregler versorgen.
Hier würde eine WIRKLICHE Zerstörungsgefahr des USB-Ports durch Zufuhr
einer Spannung auf den USB-Port von außen existieren.
Gruß,
Ralph
Frank schrieb:> Frank schrieb:>> MBR5020>> Zahlendreher! MBR0520
Gibt es auch unter dem Namen SS0520. Schau einfach welche einfacher zu
bekommen ist.
Gruß
Du kannst ersatzweise jede beliebige Diode verwenden. Vorzugsweise eine
kleine, die notfalls wieder rechtzeitig durchbrennt. Ich habe mal als
Ersatz eine 1N4148 genommen.
JJFlash schrieb:> Diese hier, 50 Stck. für ca. 1,17 Eur sollten auch gehen
Dann sollte er eine Steckfassung mitbestellen. Denn wenn er die jedesmal
aus- und einlötet, ist das Board hin, bevor er auch nur 10 von den 50
Stück verbraucht hat.
Stefan U. schrieb:> Du kannst ersatzweise jede beliebige Diode verwenden. Vorzugsweise eine> kleine, die notfalls wieder rechtzeitig durchbrennt. Ich habe mal als> Ersatz eine 1N4148 genommen.
Sehr gut, die 1N4148 habe ich, läuft die genauso wie die MBR0520?
Ansonsten habe ich noch folgende kleine dünne Dioden gefunden:
1N44481N41491N41501N41511N41541N914
und noch zwei Schottkydioden:
1N5817
SD101A
Wäre es denn dann überhaupt noch sinnvoll die Original SMD-Diode zu
bestellen? Plus die Steckfassung, die wird bestimmt für mich sehr
nützlich sein ;-)
Wenn du nicht allzuviel Strom aus den Ports ziehen willst, dann geht
sogar die 1N4148. Der AVR verbraucht max. 20mA, die Diode kann dauerhaft
200mA.
Nachteil ist nur, der AVR laäuft über USB versorgt nur noch mit 4,3V.
Besser ist eine Schottky, wie im Original, an der fallen nur 0,4V statt
0,7V ab. Aber als Notlösung tut's auch eine "Universal-Diode".
Wäre dann nicht die Schottkydiode 1N5817 besser geeignet als die 1N4148
als Alternative zum Original? Diese schafft dauerhaft 1A und der
Spannungsabfall ist geringer. Oder ist die 1A schon zu viel, falls mal
wieder die 5V-Spannung an GRD gekommen?
Frank N. Stein schrieb:> Oder ist die 1A schon zu viel, falls mal> wieder die 5V-Spannung an GRD gekommen?
Die Diode ist keine Sicherung und 1A ist nicht zu "viel". Die Diode
verhindert, dass der USB-Anschluss des PCs rückwärts mit Spannung
gespeist wird, wenn die Spannung des auf dem Nano vorhandenen
Spannungsreglers größer ist, als die Spannung die der Spannungsregler
(1117) auf dem Board liefert.
Der Spannungsregler auf dem Board ist nur dann bestromt, wenn der Nano
über eine ext. Spannungsquelle versorgt wird.
==> bei Versorgung des Nano über USB fliest sämtlicher Strom der
Schaltung über diese Diode.
Bei USB 2.0 kann das 0,5A sein, bei USB 3 kann das (IMO) 0,9A sein.
Die Diode 1N5817 wäre hier also absolut der Universaldiode 1N4148
vorzuziehen.
Frank N. Stein schrieb:> irgendwie ist die 5V-Spannung an GRD gekommen,
Shit happens, war bei mir mal genau so.
Frank N. Stein schrieb:> Wäre dann nicht die Schottkydiode 1N5817 besser geeignet als die 1N4148> als Alternative zum Original?
Ich kenn die Datenblätter nicht auswendig aber die Gehäuseformen, die
5817 verträgt min 1W. Abgesehen vom Platzmangel zur Montage rate ich
deshalb von der Verwendung dringend ab.
Die Aufgabe der Diode ist der Schutz des USB-Anschlusses vor
Überlastung, sie soll die line kappen BEVOR!! der Usb-Port in
Mitleidenschaft gezogen wird, dazu muss sie schnell genug in Rauch
aufgehen.
Auf meinen Nanos sitzen Exemplare mit der Kennzeichnung "S4", also
SD103, die kann sogar nur halb so viel ab wie die MBR0520.
Diese Diode soll die Rückspeisung in den USB-Anschluß verhindern, falls
man den Nano über Vin versorgt. Wenn sie als Sicherung dienen sollte,
dann wäre da keine drin, die dauerhaft 0,5..1A aushält. Und wenn das ein
reines Entwicklungs-Board ist, so wie bei mir, wo nie mehr als 200mA
gezogen werden, dann funktioniert das mit jeder der genannten Dioden.
Und wenn ich weiterarbeiten wollte und keine exakt passende da hätte,
dann sowieso.
Ich denke, die Diode soll zwei Funktionen erfüllen
1) Stromfluss in die falsche Richtung verhindern
2) Den USB Port vor zu hohem Strom schützen
Ansonsten hätten die sicher eine Diode verwendet, die weit mehr als 1A
verträgt.
Dann nehme ich erst einmal die Schottkydiode 1N5817.
Die externe Spannungsversorgung habe ich noch nicht genutzt, diese geht
über die Pins VIN und GND, dort kommt dann 5V ran, oder?
Als ich den Nano gekillt habe, war dieser an USB3 vom PC angeschlossen.
Ich habe jetzt etwas bedenken, dass mir der Nano das Mainboad zerstören
kann, das wäre sehr ärgerlich. Wie könnte ich mich nun besser schützen?
Bringt es was, wenn ein einfacher USB-Hub dazwischen geklemmt wird?
usb-anschlüsse sind zäher als man denkt ^^
aber wenn du einen usb-hub rumliegen hast... (könnte sein, dass der beim
upload ein problem darstellt... musst du ausprobieren)
> über die Pins VIN und GND, dort kommt dann 5V ran, oder?
Nein. Du hast 3 Möglichkeiten, das Modul mit Spannugn zu versorgen:
a) Über USB Stecker -> Ergibt ca 4,5V Spannungsversorgung für den µC.
Der VCC Pin kann als Ausgang zur Versorgung von Peripherie genutzt
werden, bis maximal 200mA.
b) 7-12V an VIN. Ergibt 5V Spannungsversorgung für den µC. Der VCC Pin
kann als Ausgang zur Versorgung von Peripherie genutzt werden, bis
maximal 200mA.
c) 2,7-5,5V an VCC. Achtung: Bei Spannungen unter 4V sollte man die
Taktfrequenz reduzieren, damit der µC nicht abstürzt.
Den Clock-Prescaler kann man per Software ändern. Ich habe
experimentiell herausgefunden, dass der µC mit drei Mignon Akkus und
16Mhz noch zuverlässig startet. Bei 2,7V muss man allerdings vermutlich
die CLKDIV8 Fuse umstellen, was wiederum den Arduino Bootloader lahm
legt.
> Ich habe jetzt etwas bedenken, dass mir der Nano das Mainboad> zerstören kann
Kann durchaus passieren. Ich habe mir mal an einem USB Port eine
Leiterbahn weg gebrannt. Die konnte ich aber zum Glück durch einen Draht
ersetzen.
Deswegen habe ich für diese Zwecke nun ein kurzes USB Verlängerungskabel
mit (nachträglich) eingebauter Polyfuse Sicherung. Die kann ich
dauerhaft bis 400mA belasten, kurzzeitig auch etwas mehr.
Nur haben die Polyfuse Sicherungen nach dem ersten Auslösen einen nicht
zu vernachlässigenden Innenwiderstand, dass muss man bei Schaltungen mit
verhältsnismäßig hoher Stromaufnahme berücksichtigen.
Das man den Nano auch mit 12V ansteuern kann wusste ich noch gar nicht,
wieder was dazu gelernt :-)
Wenn ich den Nano nur über USB mit Strom versorge, ist dann das
Mainboard geschützt, auch wenn die Diode bei einem Kurzschluss nicht
"durchbrennt"?
Stefan U. schrieb:> Deswegen habe ich für diese Zwecke nun ein kurzes USB Verlängerungskabel> mit (nachträglich) eingebauter Polyfuse Sicherung. Die kann ich> dauerhaft bis 400mA belasten, kurzzeitig auch etwas mehr.
Das hört sich sehr interessant an, gibt es sowas auch fertig zu kaufen?
Wäre diese Rückstellende Sicherung
(http://www.reichelt.de/Rueckstellende-Sicherungen/PFRA-050/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=35207&GROUPID=3307&artnr=PFRA+050)
dafür geeignet?
Würde das auch mit den 5x20-Sicherungen zu realisieren sein?
Frank N. Stein schrieb:> Wenn ich den Nano nur über USB mit Strom versorge, ist dann das> Mainboard geschützt, auch wenn die Diode bei einem Kurzschluss nicht> "durchbrennt"?
Natürlich nicht
Frank N. Stein schrieb:> Das man den Nano auch mit 12V ansteuern kann wusste ich noch gar nicht,> wieder was dazu gelernt :-)
Vielleicht solltest Du Dich mal mit dem Nano etwas näher beschäftigen
und für den Anfang mal den Schaltplan (z.B. arduino.cc) etwas genauer
betrachten ;)
Zur Polyfuse..
Der Nano ist die "Nano"-Ausgabe des Uno, sprich gleiche Funktion bei
minimaler Hardware.
Beim UNO und größer ist die Sache anders gelöst, zur Strombegrenzung
wird dort eine SMD-Fuse eingesetzt (500mA?), die Potentialtrennung
erfolgt mittels Komparator und Mosfet.
Dafür reicht der Platz auf dem Nano nicht aus.
bianchifan schrieb:> Frank N. Stein schrieb:>> Wenn ich den Nano nur über USB mit Strom versorge, ist dann das>> Mainboard geschützt, auch wenn die Diode bei einem Kurzschluss nicht>> "durchbrennt"?> Natürlich nicht
Dann würde ja, im Falle eines Kurzschlusses mit verbauter
Schottkydiode 1N5817 (Spannungsversorgung nur über USB), das Mainboard
Schaden nehmen, da diese Diode sehr robust ist. Die Universaldiode
1N4148 wäre mir dann doch lieber, diese ist nach 1ms bei 1A gekillt. Ist
denn der höhere Spannungsabfall bei der Universaldiode so schlecht? Was
könnte denn passieren?
Bei Verwendung der Universaldiode 1N4148 und zusätzlicher externer
Spannungsversorgung, wäre dort auch der Spannungsabfall genauso hoch wie
nur über USB?
Wie schon weiter oben geschrieben, eine 1N4148-"Sicherung" würde gehen.
Sie schützt, wie vorgesehen, den USB-Port vor Rückspeisung über Vin und
den Spannungsregler auf dem Nano. Im USB-Betrieb mit "wenig LEDs an den
Ports" bleibt die Spannung am AVR sicher über 4V, was für 16MHz gut
reicht (schreibt Atmel).
Ich werden an meinen Nano's keine Dioden austauschen, solange ich die
nicht gegrillt hab, aber wenn, wäre das eine Bastelkisten-konforme
Lösung. So ein Hunderter-Bündel DUS hat sicher jeder schon mal
mitbestellt, oder?
ES LEBT!!!
Was meint Ihr, soll ich noch die originalen SMD-Dioden kaufen oder
lieber "Universelle"-Dioden, die man häufiger braucht? Wie z.B. die
BAT42, die fehlt in meiner Sammlung :-)
Habt Ihr vielleicht eine Liste mit den wichtigsten Bauteilen, die ein
Elektroniker haben sollte?
Joachim B. schrieb:> Carl D. schrieb:>> eine 1N4148-"Sicherung" würde gehen.>> ich nehme lieber BAT42 wegen der geringeren Uf
Wenn man welche in der Kiste hat.
Wie schon erwähnt: 16MHz geht schon knapp unter 4V und die sind bei
1N4148 bei 100mA garantiert. BAT42 ist nach Vishay-Datenblatt kaum
besser.
Also eher Geschmackssache ;-)
Frank N. Stein schrieb:> Die Universaldiode 1N4148 wäre mir dann doch lieber, diese ist nach 1ms> bei 1A gekillt.
Und wer garantiert dir, dass sie bei ihrem Ableben die Verbindung
unterbricht und nicht als Kurzschluss endet? Der Hersteller jedenfalls
nicht, denn du betreibst sie dabei weit außerhalb der
Datenblattspezifikation.
Hallo, da bin ich ja froh, das ich mit "diesem" Talent nicht alleine
bin.
Bei mir waren die Steppermotorsteuerungen auf dem Arduino SE Board
verkehrt herum aufgesteckt ich Trottel, damit hab ich gleich 2 Arduino
uno gekillt, und die Steuerung warscheinlich auch...
Nun meine Frage... kann mir jemand mit 2-5 entsprechenden
Dioden/Sicherungen was auch immer das sind aushelfen, damit ich keine 50
oder 100 bestellen muß...!?
Und evtl ne kleine Erklärung dazu, bei den Microelektronik sachen bin
ich nicht die hellste Birne in der Lampe ;)
Du kannst bei ALiExpress 100 Dioden vom Typ 1N4148 für 72 Cent incl.
Versandkosten kaufen.
Dafür schickt Conrad Elektronik Dir nicht einmal eine einzige!
Alternativ kannst du irgendein anderes altes Gerät auseinander nehmen,
da findest du sicher auch eine geeignete Diode. Die Arduino Nano Module
funktionieren mit beinahe jeder gewöhnlichen Diode.
> Und evtl ne kleine Erklärung dazu
Wie meinst du das, suchst du eine Erklärung, was eine Diode macht? Wo
hast du denn bisher nach Antworten gesucht?
Bisher hab ich keine Antworten gebraucht, da ich keine Dioden kaputt
gemacht habe...! ;)
Nein bin in dem bereich ziemlich neu und wollte halt erst mal probieren
es zu reparieren, anstatt neu zu kaufen...
aber danke für den Tip!!!
Ich nehme an solchen Stellen gerne die 1N4148, weil sie im
Kurzschlussfall schneller unterbricht, als dass irgendwelche
Leiterbahnen weg brennen. Allerdings verträgt sie dauerhaft weniger
Strom, als die original verbaute Diode.
Carl D. schrieb:> bei 4,1V sind es noch> 16,5MHz.> Welcher der beiden Werte ist kleiner als 16MHz?
bei Uno und nano mit 16MHz wäre die 1n4148 aber haarscharf dran und
nicht jeder USB liefert 5V, wie ich messen durfte können es auch mal
4,8V sein.
Die BAT hat mehr Luft für die USB Spannung, aber jeder wie er meint!
Stefan U. schrieb:> Ich nehme an solchen Stellen gerne die 1N4148, weil sie im> Kurzschlussfall schneller unterbricht
dann schau mal
https://www.vishay.com/docs/81857/1n4148.pdf
Seite 2 Fig 2
ein ATmega 328p kann ja bis 200mA saugen und auch damit Ports bedienen,
40mA pro Einzelport, in Summe eben max 200mA.
Wenn die mal gebraucht werden ist die 1N4148 mit der Vf bis 1,2V dabei
und wenn die USB Versorgung nur 4,8V bringt, stottert der nano
vielleicht.
osTblocksymp@Tis@nT schrieb:> kann mir jemand mit 2-5 entsprechenden> Dioden/Sicherungen was auch immer das sind aushelfen,
Erster Fund bei Aliexpress 73 Cent für 50 Stück, dafür suche ich keinen
Briefumschlag, gehe eine Marke kaufen ...
Stefan U. schrieb:> Du kannst bei ALiExpress 100 Dioden vom Typ 1N4148 für 72 Cent incl.
Versandkosten kaufen
... was nicht wirklich Sinn macht. In der Versorgung vom Nano sind
Schottky-Dioden verbaut, MBR0520. Verbreitet ist SMD-Marking B2.
Stefan U. schrieb:> Ich nehme an solchen Stellen gerne die 1N4148, weil sie im> Kurzschlussfall schneller unterbricht, als dass irgendwelche> Leiterbahnen weg brennen. Allerdings verträgt sie dauerhaft weniger> Strom, als die original verbaute Diode.
Eine Diode als Sicherung?
Du bist hier bestimmt nicht der blödeste. Aber manchmal verbreitest du
totalen Scheiß.
Thomas E. schrieb:> Eine Diode als Sicherung?
klar die Diode sichert den USB vor Rückstrom, nicht verkehrt bei PC aus
und bei Fremdversorgung vom Nano.
(scnr)
Eure Hinweise auf die Angaben in der Datenblättern sind nicht falsch. In
der Praxis auf dem Basteltisch ist es aber nicht so kritisch.
Erfahrungsgemäß laufen die Arduino Nano clones selbst bei 3,3 Volt noch
stabil (mit 16Mhz). Erfahrungsgemäß ist die Spannung der 1N4148 bei
200mA deutlich unter 1V. Erfahrungsgemäß liefern Smartphone-Ladegeräte
zusammen mit deren Kabeln eher mehr als 5V, denn sonst würden die
Smartphones zu langsam laden.
> Du bist hier bestimmt nicht der blödeste. Aber manchmal verbreitest> du totalen Scheiß.
Manche Empfehlungen (so auch diese) beruhen auf praktischen Erfahrungen.
Dass meine Beobachtung in den Datenblättern der Hersteller nicht
versprochen werden, ist mir durchaus bewusst.
Ohne Experimentierfreudigkeit und Mut zur Lücke wären wir heute
technologisch noch im 18. Jahrhundert. Viele kommerzielle Produkte
beruhen auch auf den Ergebnissen von Experimenten während die
Mathematische und Wissenschaftlichen Belege erst später nachgereicht
wurden. Ich vermute, dass einige Effekte immer noch nicht abschließend
erklärt und berechenbar sind.
Dass die Diode schneller durchgebrannt ist, als andere Teile, hat selbst
der TO in seinem Eröffnungspost bestätigt. So viel zum Thema "Scheiß".
Wer die Wissenschaft über die Realität hebt, behauptet auch, dass
Hummeln nicht fliegen können.
Ich lege noch einen Drauf: Benutzt du etwa Drähte als Sicherung? So ein
Scheiß!
Denk mal darüber nach.
Stefan U. schrieb:> Empfehlungen (so auch diese) beruhen auf praktischen Erfahrungen.
aber mit der 1N4148 nur wenn du die 200mA des AVR nicht ausreizt und
dein USB gute 5V liefert!
Meine praktische Erfahrungen sind halt USB liefert nicht immer gute 5V
und manchmal nutze ich die Ports um bis zu 40mA zu liefern, einige Ports
a 20mA in Summe 200mA für gute LEDs reichen ja schon.
Wenns mal klemmt im Hinterkopf behalten Schottky Dioden haben weniger Uf
und ob der TO nun 1N4148 oder BAT42 bestellt ist egal!
USB sollte bzgl. Überstrom am Host entweder mit einem USB Current
limiter TPSxxx oder wenigstens mit ner polyfuse ausgestattet sein...
Ne Diode als Überstromsicherung zu missbrauchen ist absoluter Müll!
Wenn die, warum auch immer, kühl genug gehalten wird, kann man auch
mehrere A durchjagen ohne das die wegbrennt...
Mein Gott: jetzt schickt ihm doch einer zwei von diesen blöden Dioden.
schreib FB-Messenger "Äxl Real", ich hab letztens 1N5817(?) in diesem
Gehäuse bestellt. (Sind ua. in den "Vapo-Dampfen" drinn) Gut, nicht für
70cnt. aber ist doch egal. Hab ich da, kannste zweie/dreie abhaben.
Schickste mir ein Foto von 'nem Fünf-Euro-Schein und gut.