RFID Transponder berührungslos vernichten?

Gast #4654060
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Hallo!

Ja, zum einen weis ich schon lange, wo das heisse Ende vom Lörkolben ist 
aber denoch habe ich mal eine saublöde Frage mit einem traurigen 
Hintergrund:

Ich engangiere mich ehrenamtlich in einem Tierheim und nun ist mir ein 
Fall bekannt geworden, in dem ein Hund im Ländlichen gelegen im Freien 
an eine kurzen Kette gehalten wird und den ganzen Tag jämmerlich heult.
Als einzigen Unterschlupf hat er eine undichte Bretterbude.
Es waren schon Leute vom Tierschutz als auch Vetärinäramt da, konnten 
die Haltung aber nicht direkt untersagen, da der Hund weder unterernährt 
war und augenscheinlich nicht körperlich gequält wird.
Er ist halt "nur" den ganzen Tag alleine, unglücklich und der 
Bewegungsradius beträgt 3m.

Laut Tierheim gibt es keine legale Methode, ausser er wird zum 
"Fundhund" und der eingesetzte Chip wäre defekt. Dann könnte man den 
Hund neu chippen lassen und an ein weiter ausserhalb gelegenes Tierheim 
zur Weitervermittlung verbringen.
Letzteres ist dann der Knackpunkt - wie kann der RFID Transponder, 
welcher im Halsbereich des Tieres eingeplanzt ist berührungslos und vpor 
allemauch für den Hund gefahrlos rein elektronisch zerstort werden?

Für weitergehende Hilfe wäre ich dankbar!
Gast #4654076
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Ich weiß nicht was mich mehr überrascht. Die Respektlosigkeit vor 
fremden Tierhalter die ihre Haustiere nicht als verwöhnte Kuscheltiere 
sondern als Nutztiere halten. Oder die unverschämte Direktheit mit der 
man eine Straftat hier ankündigt, plant und Komplizen sucht. Oder ist es 
die moralische Überheblichkeit des ganzen??
#4654135
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Im Prinzip habt ihr ja alle Recht und Robin Hood Vigilante Aktionen sind 
gar nicht empfehlenswert und man sollte sich nicht gehen lassen. 
Trotzdem finde ich, Empathie für andere Lebewesen zu haben, ist doch 
lobenswert und kein Verbrechen und macht die Anfrage des TO 
verständlich, wenn auch nicht empfehlenswert.

Vielleicht gibt es andere Wege das Problem zu lösen. Man könnte ja 
versuchen freundlich mit dem Tierhalter darüber zu reden. Das bewirkt 
manchmal Wunder. Manche Leute merken oftmals nicht was sie Anderen 
antun. Es gibt bestimmt noch einige andere Wege diesen (möglichen) 
Mißstand in akzeptabler Weise zu ändern.
Gast #4654350
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Du solltest überlegen ob Du geltende Gesetze nicht lieber respektieren 
willst.

- Überzeugen versucht?
- Kauf das Tier doch einfach. Ist evtl. nur eine Frage des Preises.

Elektrisch wirds schwer...

rfid protection diode von nxp:
PESD18VF1BL

18V max rev Voltage 1A Peak 20 ns.
Das scheint ein übliches kaliber zu sein.

d.H. Du must 20 Watt in dem kleinen Tag umsetzen. Ob das dem Gehäuse und 
dem umliegenden Gewebe gut tut?

Ansonsten gibt es ja noch die klassische Methode mit Rasierer und 
Skalpell.
Auch ein kaputtes Tag wäre ja noch Beweis genug.

LASS ES!
Gast #4654384
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Die Tags wurden ja gerade dazu entwickelt, dass sie nicht so einfach zu 
zerstören sind. Da würde nur aufschneiden des Hundes helfen. Das geht 
zwar, aber ist dem Hund nicht egal!
Aber wenn dem Hund so langweilig ist, dann muss man den ebend 
beschäftigen...
Gast #4654504
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Die eingangs geschilderte Problemstellung dürfte auch Hundefänger
brennend interessieren, die ihre Ware gern komplikationslos an die
diversen Forschungs- und Versuchseinrichtungen verkaufen möchten.
Gast #4654508
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Toto mit Harry schrieb:
> Vielleicht eine Kiste bauen ungefähr so groß wie die Hundehütte,
> im Prinzip wie eine große Mikrowelle..
>
> Wenns schief geht kann man den Hund beim örtlichen Thai in Obhut geben.

Der Thai isst eigentlich keine Hunde. Koreaner oder Filipinos
schätzen Hundefleisch dagegen als ganz besondere Delikatesse.
Selbst bei unseren schweizer Nachbarn darf Hund legal verzehrt
werden.  :-)
Gast #4654519
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bosin_tang schrieb:

> diversen Forschungs- und Versuchseinrichtungen verkaufen möchten.

Der Bullshit ist auch nicht totzukriegen. Welche Versuchseinrichtung 
kauft Tiere unbekannter Herkunft, um sie dann nach Herzenslust 
totzufoltern?

Tierversuche laufen unter möglichst gut nachvollziehbaren Bedingungen. 
Am besten mit mehreren identischen Tieren (Zwillinge, genetische Klone, 
mehrere aus einem Wurf). Und die Viecher wachsen unter genau 
kontrollierten Bedingungen auf, damit sie keimfrei sind, etc. Räudige 
Straßenköter erfüllen diese Anforderungen nicht wirklich.
Gast #4654676
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Anleitungen für "RFID zapper" sollten leicht zu finden sein. Die sind 
aber normalerweise für 13,56MHz-Tags mit flacher Antenne gedacht. Ob 
sowas auch mit Tierchips (Ferritantenne, 125kHz, IIRC) funktioniert, 
käme wohl auf einen Versuch an.
Ist ein interessantes technisches Problem, mit dem ich mich aber 
ausgerechnet aus so einem (rechtlich und auch sonst) fragwürdigen Anlaß 
nicht befassen mag.
Gast #4654778
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Nosnibor schrieb:

> Ist ein interessantes technisches Problem, mit dem ich mich aber
> ausgerechnet aus so einem (rechtlich und auch sonst) fragwürdigen Anlaß
> nicht befassen mag.

Ein anderer Ansatz bestünde darin, die Datenbanken der einschlägigen 
Haustierregistraturen zu hacken und den Hund auf einen anderen Besitzer 
umzumelden. Der kann dann einfach hingehen und sein "Eigentum" abholen.

Das dürfte von Legalität und Komplexität her vergleichbar sein.

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