Hallo, ich wollte mein Oszi (Rigol DS 1054) an die Lautsprecherausgänge meines Hifi-Amps anschließen (Harman Kardon HK3480). Spannungsteiler der Probe hatte ich auf 1/10 gesetzt. Beim Anschließen der Probe ist noch nichts passiert, als ich den Stecker des Oszis reinmachte ist der Hifi-Amp sofort ausgegangen. Beide Geräte funktionieren noch, es ist also nichts abgeraucht. Ich verstehe es nicht, der Hifi-Amp hat doch einen Trafo drinnen und sollte doch galvanisch getrennt sein vom Netz, wie konnte das passieren? Die zusätzliche Last der Probe sollte den Amp doch jetzt nicht so sehr ins wanken gebracht haben dass die Schutzschaltung anspricht. Also tippe ich auf ein anderes Problem. Schaltplan des Hifi-Amps ist hier einsehbar auf den letzten paar Seiten des PDF. http://www.manualslib.com/manual/359483/Harman-Kardon-Hk3480.html Danke!
Vielleicht hast du den Ausgang gegen PE kurzgeschlossen? Vielleicht hat der Amp einen Brückenausgang und die Anschlüsse floten auf halber Versorgungsspannung. Wenn du jetzt einen Ausgang mit dem geerdeten Scope verbindest, schließt du diesen Zweig kurz.
Vermutlich hast Du doch irgendwo eine Verbindung zwischen Masse des Verstärkers und PE. Was ist denn Deine Tonquelle? Über Dein Oszi hast Du die eine Seite der Endstufe auf PE gelegt, wenn Deine Quelle jetzt GND auf PE hat, schließt Du die halbe Endstufe kurz. Dagegen hat die Schutzschaltung was, sag ihr danke.
Der AMP selber hat keine Anbindung an den PE. Daran hatte ich auch schon gedacht, dass Gerätemasse und PE verbunden sind aber ist nur ein normaler Eurostecker dran.
Tonquelle war ein Bluetooth-Empfänger mit Steckernetzteil welches direkt ebenfalls hinten an der Steckdose des Amps steckte.
Keine Ahnung schrieb: > Ich verstehe es nicht, der Hifi-Amp hat doch einen Trafo drinnen und > sollte doch galvanisch getrennt sein vom Netz, Ja, dieser Verstärker hat (laut Manual, aber US Version) nur ein zweipoliges Netzkabel und sollte keine GND Verbindgun haben. Aber vielleicht war etwas angeschlossen, daß per PE Schutzleiter geerdet war (siehe "Phono GND).
Keine Ahnung schrieb: > Tonquelle war ein Bluetooth-Empfänger mit Steckernetzteil welches direkt > ebenfalls hinten an der Steckdose des Amps steckte. Hast das eine PE Verbindung?
Oder ist noch irgendwas anderes angeschlossen, das die Masse auf Schutzerde klemmt?
Der Andere schrieb: > Keine Ahnung schrieb: >> Tonquelle war ein Bluetooth-Empfänger mit Steckernetzteil welches direkt >> ebenfalls hinten an der Steckdose des Amps steckte. > > Hast das eine PE Verbindung? Nein das Teil hat keine PE Verbindung. Die einzigste PE Verbindung wäre über ein Audiokabel durch den TV-Receiver und von dort an den Fernseher. Der TV hat als einzigster PE von den ganzen Geräten.
Nichts desto trotz, der Verstärker ist ne normale "Halbbrücke". Wenn die Gerätemasse durch den TV eh auf PE liegen sollte, wo ist das Problem wenn es von Seite der Lautsprecherausgänge nochmals auf PE gelegt wird?
Keine Ahnung schrieb: > Die einzigste PE Verbindung wäre über ein Audiokabel durch den > TV-Receiver und von dort an den Fernseher. Der TV hat als einzigster PE > von den ganzen Geräten. Und der Fernseher hat dann noch einen Antennenanschluss an dem dann wiederum ein geerdetes Antennenkabel angeschlossen ist...? Gruß Dito
Keine Ahnung schrieb: > Nichts desto trotz, der Verstärker ist ne normale "Halbbrücke". Bist Du da sicher? In dem Bereich ist der Schaltplan definitiv falsch, z.B. sind alle Anschlüsse des ersten Lautspecherpaars auf GND gelegt. Da solltest Du mal nachmessen.
Nein am Antenneneingang des Fernsehers ist nichts angeschlossen. Vom Receiver geht ein Kabel an das LNB auf dem Dach, ob das irgendwie geerdet ist weiß ich nicht.
Keine Ahnung schrieb: > om Receiver geht ein Kabel an das LNB auf dem Dach, ob das irgendwie > geerdet ist weiß ich nicht. Dann klemm doch einfach mal den Fernseher am Receiver ab. Normalerweise ist der Antenneneingang geerdet.
Der Andere schrieb: > Normalerweise ist der Antenneneingang geerdet Oder liegt über die Kondensatoren im Netzfilter auf halber Netzspannung. Ist grad bei Sat-Receivern üblich. Um solche Fehler zu suchen sollte man alles was nicht gebraucht wird abziehen. Zieh mal alles ab, auch den USB-Empfänger, und miss die Spannung am Minus-Ausgang zum Lautspecher.
Kurze Info: Ich habe eben mal mit dem Durchgangsprüfer getestet zwischen Lautsprecherausgang und PE der Steckdose und er hatte tatsächlich Durchgang. Und es lag wirklich daran dass es über die Strecker Receiver => Fernseher kam. Als ich die Audiokabel vom Receiver abzog hatte er kein Durchgang mehr.
Guest schrieb: > Der Andere schrieb: >> Normalerweise ist der Antenneneingang geerdet > > Oder liegt über die Kondensatoren im Netzfilter auf halber Netzspannung. > Ist grad bei Sat-Receivern üblich. > > Um solche Fehler zu suchen sollte man alles was nicht gebraucht wird > abziehen. > Zieh mal alles ab, auch den USB-Empfänger, und miss die Spannung am > Minus-Ausgang zum Lautspecher. Interessant, nämlich ich hatte folgendes komisches Verhalten auch: Wenn ich die Audiokabel zum Receiver dran lasse, aber den Scart Stecker zum TV abziehe, dann pipst der Durchgangerprüfer ständig immer nur kurz als ob ständig ein Kondensator sich umlädt. Kann schon sein.
Guest schrieb: > Rene H. schrieb: >> Trenntrafo an den Amp. > > Was soll das bei einem SK2-Gerät bringen? Der Hund ist tot. Besser ist, wir binden ihn an.
Verstehe aber nicht wieso die Schutzschaltung nicht trotzdem anspricht, wenn er durch den TV eh Verbindung zum PE hat? Ob ich da dann nochmal eine 2. Verbindung mache oder nicht wo ist der Unterschied?
Keine Ahnung schrieb: > Verstehe aber nicht wieso die Schutzschaltung nicht trotzdem anspricht, > wenn er durch den TV eh Verbindung zum PE hat? Die Schutzschaltung spricht an, weil du ein Potential, das NICHT das gleiche ist wie die Masse des Receivers über dein Oszi an PE und damit über Antenne und Fernseher wieder an Masse des Receivers kurzschliesst. Wahrscheinlich hast du die Masse des Oszis an einen Lautsprecherausgang geklemmt und der hat KEIN Massepotential, weil es ein Vollbrückenausgang ist.
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