HildeK schrieb:
> Die Diode sollte soviel Strom abkönnen, wie dein Relais im angezogenen
> Zustand auch aufnimmt.
Richtig.
Eigentlich muss sie den Strom nur kurzzeitig verkraften, aber man ist
damit auf der sicheren Seite.
Man muss allgemein bei Freilaufdioden noch unterscheiden zwischen dem
seltenen Abschalten eines Relais, und eventuell schnellem wiederholten
Abschalten wie es bei PWM passiert (z.B. zur Haltespanungsabsenkung bei
grösseren Relais).
Bei PWM muss die Diode auch so schnell sein, daß sie der PWM folgen
kann, eine 1N4004 ist dann zu langsam, eine 1N4148 schneller, eine
Schottky sehr schnell.
Bei PWM muss die Diode den Strom auch dauernd aushalten können, nicht
bloss als einmaligen Impuls mit langer Abkühlphase.
Wenn dein Arduino aber direkt ein Relais schalten soll, das also direkt
an den Digitalausgang kommt weil es nur 5V und nicht mal 20mA benötigt,
dann braucht man gar keine Freilaufdiode, weil die interne Schutzdiode
im AVR die 20mA schon aushält, und noch besser der Ausgang einfach von
high auf low geschaltet wird so daß sowieso ein niederohmiger
Freilaufpfad existiert.
Vermutlch braucht aber dein Relais mehr und zwischen Arduino und Relais
muss ein Transistor und der braucht dann auch einee Freilaufdiode.