Hallo zusammen, ich würde keine 1000°C gerne messen, sondern -195°C. Das Bauteil befindet sich in einem Behälter, der mit Stickstoff gefüllt ist. Sprich die Messung sollte durch ein Fluid gewährleistet sein. Das sollte meiner Meinung nach ebenfalls mit einem Infrarot Messsystem funktionieren. (also berührunglos) Bisher habe ich leider keine Lösung bzw. ein System dazu gefunden. Habt ihr eine Idee oder bereits Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Danke jetzt schon mal für eure Antworten! :) Liebe Grüße, Anna
Anna schrieb: > Hallo zusammen, > > ich würde keine 1000°C gerne messen, sondern -195°C. Bei den einschlägigen Fachfirmen gibt es Temperaturfühler für jeden Temperaturbereich. Am besten fragt man dort telefonisch nach.
Infrarot geht angeblich nur bis -50°C, tiefer geht mit Sensoren auf Berührung: https://www.testo.de/produkte/produktdetailseite.jsp?productNo=0560+7351#tab-8
Infrarot funktioniert auch nur bei bekannten Emissionsgrad, dass wird durch das Medium nicht funktionieren.
Anna schrieb: > Das Bauteil befindet sich in einem Behälter, der mit Stickstoff gefüllt > ist. warum messen? Das Bauteil wird vermutlich die Temperatur des flüssigen Stickstoffs annehmen. Oder habe ich das falsch verstanden?
wolle g. schrieb: > warum messen? > Das Bauteil wird vermutlich die Temperatur des flüssigen Stickstoffs > annehmen. Oder habe ich das falsch verstanden? Könnte ja sein, daß das ominöse Bauteil im Betrieb gemessen werden soll, das heißt, es wird selbst Abwärme produzieren. Nur so ein Gedanke... :-)
Trotzdem wird die Oberfläche dieses Bauteils, wenn es mit flüssigem Stickstoff in Kontakt kommt, genau die Temperatur des flüssigen Stickstoffs haben...
Anna schrieb: > -195°C. > sollte meiner Meinung nach ebenfalls mit einem Infrarot Messsystem > funktionieren Mit "Meinung" ist das so eine sache. Wieviel Infraotstrahlung erwartest du denn von einem Körper der 78,16K "warm" ist? Und dir ist schon klar das ein Infrarotsensor kälter sein muss als das zu messende Objekt!
Mit einem Thermoelement, die es ja als Standardausführung bis hin für alle möglichen Spezialanwendungen verpackt gibt und entsprechendem Messgerät hinten dran z.B. von Fluke, Testo,.... sollte das Messen kein großes Ding sein.
Ich verwende jeweils ein Typ K Thermoelement, das ist zwar nur bis etwas diese Temperatur spezifiziert, geht aber trotzdem. Ich brauch ja auch keine 0.1Grad Genauigkeit. Wenn man pruefen will, ob noch fluessiger Stickstoff da ist, klebt man es an einen bestromten widerstand.
Dürfte nur mit Thermolelementen einfach und gut machbar sein sollen. In Gegenwart von flüssigem Stickstoff geht Thermographie nicht. Außerdem: die Messtiefe der Thermographie is klein, das heißt, man wir wirklich nur die -196*C Oberflächentemperatur messen, solange sich kein allzu böser Gasmantel bildet. --> Thermoelement, fertig.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.