David schrieb:
> auch keine finden, die mir helfen konnte.
Verstehe ich nicht, was ist daran
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.7.8
noch unklar ? Die Schaltung steht da, die Rechenwege mit Beispiel, ein
Excel-Rechenprogramm verlinkt, muss es dir noch jemand vorrechnen ?
Pt100 sind gut, um daraus ohne Kalibrierung, also Vergleichsmessung (die
man meist nicht machen kann weil man keine so genauen
Vergleichsthermometer hat) eine genaue Schaltung hinzubekommen, weil die
Sensoren austauschbar genau sind.
Sogar ein Klasse B Sensor wäre in deinem Messbereich noch exakter als 1
GradC, wenn man sich an den niedrigen Messstrom hält, damit
Selbsterwärmung nicht das Messergebnis verfälscht..
Der OpAmp sollte also keinen wesentlichen zusätzlichen Fehler eintragen.
Da bei 70 auf 71 GradC bei 330uA Messtrom nur 125uV Differenz
entsteht,sollte ein OpAmp mit deutliche besserer Offsetspannung
verwendet werden, und weil du mit 3.3V arbeitest ein R2R typ. OPA376
wird gern genommen. Da die Widerstandsänderung pro GradC nur 0.3%
beträgt, sollten die Widerstände der Schaltung auf 0.1% genau sein.
NImmst du dann noch einen Klasse A Sensor bist du sogar deutlich genauer
als 1 GradC.