Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hilfestellung Spannungsabfall bei Impulsentladung


von Alphaaut (Gast)


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Hallo,

ich habe eine einfache Schaltung aufgebaut, wo mittels eines Arduino 
nano rechteckimpulse ausgesendet werden.

Folgender Aufbau:

Eine 15V Spannungsquelle lädt über einen 1k Ohm Vorwiderstand einen 
220uF Kondensator, der Transistor wird mit einer Frequenz von 100Hz 
jeweils für 200us durchgeschalten.

Mein flasches Verständniss: Die Energie für den kurzen Impuls müsste aus 
dem Kondensator kommen

Messung: Die Spannung bricht beim Punkt V auf 5V zusammen.

Problemlösung: Den 1k Ohm Vorwiderstand überbrücken.

Frage: Warum bricht die Spannung zusammen ?


Vielen Dank für eure Hilfe

von Georg G. (df2au)


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Alphaaut schrieb:
> 220uF

Sicher? Im Bild sind es 220F. Was macht dein Simulator damit? Oder hat 
der einen anderen Wert genommen?

von Alphaaut (Gast)


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Danke, ja es sind 220uf, den simulator hab ich nur zum Zeichnen der 
Schaltung verwendet

von Georg G. (df2au)


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Also... bei mir kommt etwas anderes heraus. Siehe Anhang.

von Hp M. (nachtmix)


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Alphaaut schrieb:
>  es sind 220uf, den simulator hab ich nur zum Zeichnen der
> Schaltung verwendet

Aber auch die Aufladung von 220µF über 1kOhm dauert eine Weile.
Da wird sich eine Spannung einstellen, die der Spannungsteilung von R4 
und R2 und dem Tastverhältnis entspricht.
Eine Formel dafür darfst du dir selbst aufstellen.

P.S.:
Wenn der Transistor kontinuierlich angesteuert wird, ergeben sich genau 
deine 5V...

von Enrico K. (ekoeck)


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Messung heißt mit Multimeter oder Oszi gemessen? Aufbau auf korrekte 
Verkabelung Überprüft? Weil (siehe Screenshot) der Kondensator lädt 
sicht über die 1k auf 15V auf und dann schafft auch die Entladung über 
500 Ohm mit 0.2 Tastverhältnis nicht gegen die konstante Aufladung über 
1k anzukommen. Mit dem Tastverhältnis kann eine sich leicht variierende 
"Endspannung" eingestellt werden,

von Alphaaut (Gast)


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VIELEN DANK!

ihr habt mir echt geholfen und ich bin froh dass auch als nicht 
elektrotechniker, die energiegleichungen zumindest grob noch 
zusammenstimmen.

Das problem war simpel, der 500 ohm widerstand war fälschlicherweise ein 
47 Ohm widerstand.

Problem gelöst

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