Hallo liebes Forum,
ich bräuchte ganz dringend mal eure Meinung zu einem Arbeitsvertrag als
"Technischer Einkäufer", den ich heute zugeschickt bekommen habe.
(Unternehmen beschäftigt 350 Mitarbeiter, Jahresumsatz 50 Mio., Sitz in
Bayern, Metallverarbeitende Industrie)
Darin ist unter anderem vorgesehen, dass etwaige Überstunden "...bis zu
15% der vereinbarten monatlichen Arbeitszeit mit dem Gehalt abgegolten
sind." Bei einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden
würde das insgesamt ca. 24 Überstunden (4*40*0,15 = 24) im Monat
entsprechen.
Was haltet Ihr davon? Sind solche Überstundenabgeltungsklauseln (in
solch einer Größenordnung)die Regel oder eher die Ausnahme?
Ach ja, mein Einstiegsgehalt wird nach der Probezeit von 36k auf 40k
angehoben (allerdings handelt es sich dabei nur um eine mündliche
Vereinbarung, im Arbeitsvertrag selbst ist die Staffelung nicht
aufgeführt). Da ich als Wirtschaftsingenieur Berufseinsteiger bin, fehlt
mir noch die notwendige Erfahrung, um das entsprechend beurteilen zu
können.
Ich hoffe sehr, dass mir jemand weiterhelfen kann!?
Es ist zumindest keine rechtlich bedenkliche Klausel, da ein konkreter
Wert vorgegeben wird. Ob es dir schmeckt, musst du selbst wissen. Ich
persönlich würde keinen Arbeitsvertrag unterschreiben, der abgegoltene
Übersunden enthält, solange es nicht für eine leitende Position ist, die
dann entsprechend mit 6-digits + Bonus vergütet wird.
Wenn deine Alternative natürlich Jobcenter heißt, dann annehmen und sich
weiter umsehen.
Das Einzige was mir dazu einfällt:
1. In MEINEN Arbeitsvertrag in einer Angestelltenstelle als Entwickler,
die mal so einen Paragraphen enthielt, war es so, dass ich ein
38,5h-Gehalt hatte und alles bis 40h die Woche mit drin war. Das wären
also theoretische 10h unbezahlt im Monat.
2. Im Arbeitsvertrag meines Studienkollegen (ebenfalls FH-Diplom), der
2004 direkt in das Marketing einer Firma für Grossgeräte gewechselt ist,
hat er neben seinem Grundgehalt von 50k für 40h einen Bonus von bis zu
10k bekommen, bei Vollerfüllung + Dienstwagen + Telefon. Am Ende des
Jahres stand er bei 54k im ersten Jahr bei rund 45h Stunden die Woche
real. In 2007 waren es dann so 65k inklusive Gehaltserhöhung.
Will sagen, Du hast einen ziemlich miesen Job, mit schlechter Bezahlung
erwischt.
Was ist bei mehr als 15% der vereinbarten Stunde über Vertrag?
Was ist bei weniger?
TschirkalBen schrieb:> Ach ja, mein Einstiegsgehalt wird nach der Probezeit von 36k auf 40k> angehoben (allerdings handelt es sich dabei nur um eine mündliche> Vereinbarung, im Arbeitsvertrag selbst ist die Staffelung nicht> aufgeführt).
Nur das was schriftlich vereinbart wird ist bindend.
40k€ Basis 40h+15%, also 184h (20 Tage).
Macht 40k€ 184h/Monat -> 18,11€/h - das ist ein normaler
Zeitarbeitstarif.
D. I. schrieb:> Ich> persönlich würde keinen Arbeitsvertrag unterschreiben, der abgegoltene> Übersunden enthält, solange es nicht für eine leitende Position ist, die> dann entsprechend mit 6-digits + Bonus vergütet wird.
Sprich AT, wobei dort auch mehr als 15% Überstunden keinen
interessieren, solange du deine Leistung bringst.
Wobei das auch etwas unter den 6-digits anfängt.
M. W. schrieb:> Will sagen, Du hast einen ziemlich miesen Job, mit schlechter Bezahlung> erwischt.
Naja - gut ist etwas anderes.
Welche Alternativen hast du?
M. W. schrieb:> Will sagen, Du hast einen ziemlich miesen Job, mit schlechter Bezahlung> erwischt.
Kommt immer drauf an, was man an Benotung bzw. Abschluß zu bieten hat.
In Dunkeldeutschland dominiert wohl eher das Jobcenter als
Einkommenskonkurrent. In der Regel wird man vom Wert so eingeschätzt
und wenn du nicht akzeptierst, wird das die Firma auch nicht kratzen.
Die nächsten zehn Jahre ist man noch begehrt, wird toleriert, weil man
die jungen Naivlinge prima über den Tisch ziehen kann. Die
Reibungswärme wird dann von dir als Nestwärme fehlinterpretiert und
das ist ja gewollt. Vielleicht ist dein Abschuß sogar schon beschlossene
Sache, natürlich ohne das du das ahnst. ;-b
Ob solche Klauseln üblich sind, kann man schwer sagen. Nachteilig sind
sie auf jeden Fall wenn du dir bei Vollausschöpfung durch den
Arbeitgeber
mit seinem Weisungsrecht dadurch deinen Stundenlohn nach unten versaust.
Was nicht im Vertrag steht, ist nur heiße Luft.
TschirkalBen schrieb:> Ich hoffe sehr, dass mir jemand weiterhelfen kann!?
Dabei kann dir keiner helfen. Das musst du schon selbst, weil du dann
nämlich auch mal NEIN sagen müsstest. Da ist der Arbeitgeber vermutlich
in der besseren Position.
ich feiere überstunden lieber ab… aber das kommt wohl auf jeden
einzelnen an, und was zusätzlich an äußerem druck vorhanden ist
(familie, geld"not" o.ä.).
ich, wie gesagt, habe gefallen an 30 tagen urlaub + max 15 gleittagen
aus überstunden und gleitzeit obendrauf.
was nutzt ein job wenn man keine oder nicht genug freizeit hat?
TschirkalBen schrieb:> Was haltet Ihr davon? Sind solche Überstundenabgeltungsklauseln (in> solch einer Größenordnung)die Regel oder eher die Ausnahme?
F... it! Ich persönlich würd so einen Vertrag nicht unterschreiben, bzw.
nur dann, wenn der Rest stimmt: 6-Stelliges Gehalt in entsprechender
Position.
Was du beschreibst ist eher eine Ausbeuterstelle, die 15% Mehrzeit
kannst du dir in eine Gehaltskürzung umrechnen.
Probiert mal beim Tanken dem Tankwart folgenden Deal vorzuschlagen: 40
Liter Super Plus, aber bis 15% mehr sind mit dem Preis abgegolten!
Du kannst ja den Passus streichen und eine Korrektur anfordern, wenn die
sich drauf einlassen, musst aber fast schon damit rechnen, dass die die
Gehaltserhöhung "vergessen" (Wenn die aber nicht im Vertrag drin steht,
kannst eh nichts drauf gehebn). Wenn die sich nicht drauf einlassen,
dann vermeidest du so einen Drecksladen, denn dann werden die Stunden
auch ausgenutzt.
TschirkalBen schrieb:> Was haltet Ihr davon? Sind solche Überstundenabgeltungsklauseln (in> solch einer Größenordnung)die Regel oder eher die Ausnahme?
Meine Erfahrung : die Regel
Überlege es Dir gut !
Ihr scheint alle sehr negative Erfahrungen mit eurer Arbeit gemacht zu
haben. Ich bin glücklicher 35h-pro-Woche Arbeiter, schreibe mir aber
meine Arbeitszeiten nicht auf und habe es auch nie getan. Im großen und
ganzen geht es doch darum ob man mit der Arbeit zufrieden ist, und das
bin ich auch wenn ich mal 37 oder 40h pro Woche arbeiten muss, solange
die Arbeit passt.
Würde ich mir jede Stunde aufschreiben und mich dann am Ende der Woche
den Freitag Abend über ärgern das ich letzte Woche 1,5h zu viel
gearbeitet habe würde mich das mehr Kosten als die 1h Überstunden. Und
als "Gegenleistung" sagt bei mir auch niemand was wenn ich erst um 10
oder auch mal 11 in der Arbeit aufkreuze, solange ich meine Arbeit
mache.
Ob der Arbeitgeber des TE jetzt grundsätzlich 15% Überstunden pro Woche
verlangt oder (bei angemessenem Arbeitstempo) man normalerweise gut
fertig wird in der Arbeitszeit und es alle 3 Monate ne Woche lang mehr
zu tun gibt vermag ich nicht einzuschätzen, wäre aber auch möglich. Aber
hier ist jeder Arbeitgeber grundsätzlich böse und will einen nur
ausnutzen, dabei möchte so mancher vielleicht einfach ein ordentliches
Verhältnis zu seinen Mitarbeitern. Ein Arbeitsverhältnis ist ein geben
und nehmen und keine Einbahnstraße!
TschirkalBen schrieb:> Darin ist unter anderem vorgesehen, dass etwaige Überstunden "...bis zu> 15% der vereinbarten monatlichen Arbeitszeit mit dem Gehalt abgegolten> sind."
Sowas unterschreibt man nicht, es sei denn, du bekommst 6k pro Monat.
Überstunden werden ausbezahlt oder abgefeiert!
TschirkalBen schrieb:> allerdings handelt es sich dabei nur um eine mündliche> Vereinbarung, im Arbeitsvertrag selbst ist die Staffelung nicht
Alles was mündlich ist, kann auch schnell vergessen sein.
TschirkalBen schrieb:> (4*40*0,15 = 24) im Monat> Metallverarbeitende Industrie
Gibt es keinen Tarifvertrag? IGM=?
Vielen, vielen Dank für jeden einzelnen Ratschlag, jeden Kommentar und
vor allem die wirklich interessanten Denkanstöße und Vergleiche. Ich
werde den Arbeitsvertrag in dieser Form definitiv nicht unterschreiben,
da bin ich mir jetzt absolut sicher! Zumal muss ich vielleicht noch dazu
sagen, dass ich nach der Einarbeitungszeit ganz alleine für den Einkauf
des ganzen Standortes (ca. 70 Mitarbeiter von insgesamt 350)
verantwortlich sein soll.
Rick M. schrieb:> Welche Alternativen hast du?
War erst mein zweites Vorstellungsgespräch, habe aber noch weitere
Bewerbungen laufen. Hier ging alles ganz schnell (innerhalb von 2
Wochen), weil ich dem Unternehmen offen - auf Nachfrage - mitgeteilt
habe, dass ich mich selbstverständlich noch bei anderen Unternehmen
beworben habe.
Inkognito schrieb:> Kommt immer drauf an, was man an Benotung bzw. Abschluß zu bieten hat.
Ich habe ein eher schlecht abgeschlossenes Bachelor-MB-Studium (FH) mit
Note 2,7 und ein Master-Wirtschaftsing-Studium (FH) mit Note 1,6 und
eine als Prüfungsbester abgeschlossene (technische) Berufsausbildung.
TschirkalBen schrieb:> dass ich nach der Einarbeitungszeit ganz alleine für den Einkauf
Da sollte man schon "etwas" mehr von der Firma wissen. Sonst bestellst
Du 1000 Flachbatterien statt CR2032 :-) Günstig wäre, wenn man weiß
warum der Vorgänger verschwunden ist. Bezahlung, Überstunden, Rente, ...
oszi40 schrieb:> Da sollte man schon "etwas" mehr von der Firma wissen. Sonst bestellst> Du 1000 Flachbatterien statt CR2032 :-) Günstig wäre, wenn man weiß> warum der Vorgänger verschwunden ist. Bezahlung, Überstunden, Rente, ...
Natürlich weiß ich ein bisschen mehr von der Firma :) :)
Der Vorgänger ist angeblich wegen einer schweren (mir unbekannten)
Krankheit weg und "...es sieht so aus, als käme dieser auch nicht
mehr...".
Realist schrieb:> Ihr scheint alle sehr negative Erfahrungen mit eurer Arbeit gemacht zu> haben. Ich bin glücklicher 35h-pro-Woche Arbeiter, schreibe mir aber> meine Arbeitszeiten nicht auf und habe es auch nie getan. Im großen und> ganzen geht es doch darum ob man mit der Arbeit zufrieden ist, und das> bin ich auch wenn ich mal 37 oder 40h pro Woche arbeiten muss, solange> die Arbeit passt.> Würde ich mir jede Stunde aufschreiben und mich dann am Ende der Woche> den Freitag Abend über ärgern das ich letzte Woche 1,5h zu viel> gearbeitet habe würde mich das mehr Kosten als die 1h Überstunden. Und> als "Gegenleistung" sagt bei mir auch niemand was wenn ich erst um 10> oder auch mal 11 in der Arbeit aufkreuze, solange ich meine Arbeit> mache.>> Ob der Arbeitgeber des TE jetzt grundsätzlich 15% Überstunden pro Woche> verlangt oder (bei angemessenem Arbeitstempo) man normalerweise gut> fertig wird in der Arbeitszeit und es alle 3 Monate ne Woche lang mehr> zu tun gibt vermag ich nicht einzuschätzen, wäre aber auch möglich. Aber> hier ist jeder Arbeitgeber grundsätzlich böse und will einen nur> ausnutzen, dabei möchte so mancher vielleicht einfach ein ordentliches> Verhältnis zu seinen Mitarbeitern. Ein Arbeitsverhältnis ist ein geben> und nehmen und keine Einbahnstraße!
Sei doch realistisch, wenn der AG sowas aushandelt, wird er es auch zu
nutzen wissen. Vielleicht nicht jeden Monat, aber regelmäßig. Ansonsten
könne er ja die 3h die da im Jahr anfallen auch abfeiern lassen.
Dass man bei IGM Gehalt und 35h auch mal ein Stündchen im Monat mehr
macht ist logo. Geht mir nicht anders, auch ich checke mal abends die
Mails oder schreibe eine ohne mir die Zeit zu notieren.
Bei dem Azubigehalt da oben würde ich das allerdings nicht tun.
TschirkalBen schrieb:> Der Vorgänger ist angeblich wegen
WENN diese Firma händeringend einen suchen würde, dann gibt sie auch
mehr Geld aus od. bezahlt Überstunden. Alles was man nicht gleich
verhandelt, wird später wesentlich mühsamer!
Es ist ja nur ein Vertrag. Da steht drin wieviel Gratisarbeit noch drauf
kommen koennte. Tja. Koennte.
Wenn du eben immer um 17 die Kinder abholen musst ... kommst du gar
nicht in diesen Bereich.
Du kannst ja vorschlagen, die Jahresanzahl an abgegoltenen Überstunden
zu begrenzen. '15% Überstunden sind abgegolten, aber nicht mehr als 20
pro Jahr.' (Ob 20, 30 oder 50 müsste man dann selber überlegen).
Wenn sie nicht darauf eingehen, kann man wohl davon ausgehen, dass sie
die Überstunden eher jeden Monat einfordern werden.
TschirkalBen schrieb:> Hallo liebes Forum,>> ich bräuchte ganz dringend mal eure Meinung zu einem Arbeitsvertrag als> "Technischer Einkäufer", den ich heute zugeschickt bekommen habe.
War Studium Voraussetztung, oder häts auch eine Berufsausbildung getan?
> (Unternehmen beschäftigt 350 Mitarbeiter, Jahresumsatz 50 Mio., Sitz in> Bayern, Metallverarbeitende Industrie)
350 MA macht Umsatz pro MA con ca. 143k€ anno.
Ned viel!
Wo liegt der Laden in Bayern?
>> Darin ist unter anderem vorgesehen, dass etwaige Überstunden "...bis zu> 15% der vereinbarten monatlichen Arbeitszeit mit dem Gehalt abgegolten> sind." Bei einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden> würde das insgesamt ca. 24 Überstunden (4*40*0,15 = 24) im Monat> entsprechen.
Vertragsfreiheit!
> Was haltet Ihr davon? Sind solche Überstundenabgeltungsklauseln (in> solch einer Größenordnung)die Regel oder eher die Ausnahme?
Ab wann fängt bei dir die Regel an?
Haste einen Job, oder keinen?
Die Bezahlung ist für einen Einsteiger als Bac. nicht unüblich, je nach
Region.
> Ach ja, mein Einstiegsgehalt wird nach der Probezeit von 36k auf 40k> angehoben (allerdings handelt es sich dabei nur um eine mündliche> Vereinbarung, im Arbeitsvertrag selbst ist die Staffelung nicht> aufgeführt).
Die Regelung mündlich ist halt auch nur Mündlich.
Haste Zeugen dafür, die dir auch das im Zweifel bestätigen würden vor
dem Arbeitsgericht?
> Da ich als Wirtschaftsingenieur Berufseinsteiger bin, fehlt> mir noch die notwendige Erfahrung, um das entsprechend beurteilen zu> können.
Vertragsrecht gepennt im Studium?
>> Ich hoffe sehr, dass mir jemand weiterhelfen kann!?
Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!
Ansonsten, wie schauen deine Alternativen aus?
oszi40 schrieb:> Alles was man nicht gleich> verhandelt, wird später wesentlich mühsamer!
Wenn man ein Jahre BE hat, sollte man schon ziemlich gute Karten haben.
Vorallem nit einen Angebot in der Hinterhand!
Als Wirtschaftsingenieur der sich zum Wirtschaftsinformatiker
weiterentwickelt, sollten die Angebote dann ja lukrativer sein!
TschirkalBen schrieb:> Zumal muss ich vielleicht noch dazu> sagen, dass ich nach der Einarbeitungszeit ganz alleine für den Einkauf> des ganzen Standortes (ca. 70 Mitarbeiter von insgesamt 350)> verantwortlich sein soll.
Als Berufsanfänger, glaube ich kaum.
Und wer soll dich einarbeiten, wenn kein anderer das schmeißt?
Denke wenn du der einzige bist, hast gute Karten dort dann na der
Porbezeit
dich besser positioniern zu können!
TschirkalBen schrieb:> Hier ging alles ganz schnell (innerhalb von 2> Wochen), weil ich dem Unternehmen offen - auf Nachfrage - mitgeteilt> habe, dass ich mich selbstverständlich noch bei anderen Unternehmen> beworben habe.
haben die nach ca. 2 h vergessen.
Die wollen dich haben, für die Konditionen einer Burokauffrau im
Handwerk.
TschirkalBen schrieb:> Inkognito schrieb:>> Kommt immer drauf an, was man an Benotung bzw. Abschluß zu bieten hat.>> Ich habe ein eher schlecht abgeschlossenes Bachelor-MB-Studium (FH) mit> Note 2,7
Naja, hattest halt die Falschen Eltern!
> und ein Master-Wirtschaftsing-Studium (FH) mit Note 1,6 und
Ja, ok!
> eine als Prüfungsbester abgeschlossene (technische) Berufsausbildung.
Hat heute fast jeder, hängt vom Betrieb ab, ob die Leute in der
Prüfungskommision haben!
Dann war dein Studium rausgeschissene Zeit!
Mit Berufsausbildung hättest schon 35 k€/anno bei jeder Klitsche
bekommen!
Wenn nach deinem Bildungsweg nur so eine Klitsche steht, dann mach es
nur um bißchen Kohle in die Hütte zu bekommen.
Ansonsten Bewerben,bewerben,bewerben!
TschirkalBen schrieb:> Hallo liebes Forum,>> ich bräuchte ganz dringend mal eure Meinung zu einem Arbeitsvertrag als> "Technischer Einkäufer", den ich heute zugeschickt bekommen habe.> (Unternehmen beschäftigt 350 Mitarbeiter, Jahresumsatz 50 Mio., Sitz in> Bayern, Metallverarbeitende Industrie)
In Augsburg?
> Darin ist unter anderem vorgesehen, dass etwaige Überstunden "...bis zu> 15% der vereinbarten monatlichen Arbeitszeit mit dem Gehalt abgegolten> sind." Bei einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden> würde das insgesamt ca. 24 Überstunden (4*40*0,15 = 24) im Monat> entsprechen.>> Was haltet Ihr davon? Sind solche Überstundenabgeltungsklauseln (in> solch einer Größenordnung)die Regel oder eher die Ausnahme?
Ich persönlich halte solche Klauseln für sittenwidrig. Ob sie juristisch
gestattet sind, weiß ich nicht.
Prinzipiell lassen solche Angaben im AV immer auf eines schließen: Ein
Betriebsrat, den man in die Tonne treten kann!
> Ach ja, mein Einstiegsgehalt wird nach der Probezeit von 36k auf 40k> angehoben (allerdings handelt es sich dabei nur um eine mündliche> Vereinbarung, im Arbeitsvertrag selbst ist die Staffelung nicht> aufgeführt). Da ich als Wirtschaftsingenieur Berufseinsteiger bin, fehlt> mir noch die notwendige Erfahrung, um das entsprechend beurteilen zu> können.
Da braucht es keine Erfahrung! Was nicht im Vertrag steht, zählt nicht.
Ganz einfach. Weder kannst Du dich darauf berufen, noch wirst Du
schlimmstenfalls vorm Arbeitsgericht irgendeine Chance haben.
> Ich hoffe sehr, dass mir jemand weiterhelfen kann!?
Ganz ehrlich: Such Dir was neues. Warte bis zum letzten Tag, sag die
Stelle zu, wenn sie sonst weg wäre, und hoffe, dass Du vorm Antritt eine
neue Zusage bekommst. Schlimmstenfalls musst Du die für solche Betriebe
übliche Kündigungsfrist von 2 Wochen zum Monatsende durchstehen, musst
also dort für 1 Monat arbeiten. Da das aber nur Kosten für den AG sind,
werden die einer Aufhebung auch so zustimmen. Ansonsten bringst halt am
ersten Arbeitstag die Kündigung mit.
Ich persönlich finde solche Klauseln eine bodenlose Frechheit! Der AG
empfängt eine Leistung, will dafür aber nicht zahlen. Aber arbeiten
sollst Du im Gegenzug dann schon.
Der Kollege hat Sicherheit die Burn-out-Karte gezogen. Mit Sicherheit
nicht unbegründet!
Anständige Betriebe haben eine Betriebsvereinbarung für Überstunden,
wenn sie nicht im Tarifverbund sind. Bei uns heißt es beispielsweise,
dass jeder MA bis zu 40 Überstunden anhäufen darf, die ohne Aufschlag ab
der 40ten Überstunde quartalsweise ausgezahlt werden. Bis 40 Überstunden
kann sich jeder nach Belieben auf Gleitzeit früheren Feierabend nehmen
oder bis zu 2 Tage pro Quartal in Freizeitausgleich umwandeln.
Eine sehr faire Lösung für Arbeitgeber und -nehmer. Vollkommen
transparent und eindeutig.
Eine Errungenschaft des Betriebsrates.
TschirkalBen schrieb:> Der Vorgänger ist angeblich wegen einer schweren (mir unbekannten)> Krankheit weg und "...es sieht so aus, als käme dieser auch nicht> mehr...".
Tot, geflohen oder gefeuert worden?
Sicher weg?
Oder suchen die nur einen D.v.D., der mal schnell den Feuerwehrmann
macht bist der wieder kommt!
Bei den geschilderten Randbedingungen würde ist jetzt sagen Bewerben,
Bewerben, Bewerben!
Und die Stelle annehmen um mal bißchen BE zu bekommen.
Nach dem Motto wer rastet der rostet!
Fachlich kannste vllt. nicht viel lernen.
Aber menschlich schon!
Aber def. mußt du u.U. mit dem Rausschmiss nach 3 Monaten auch rechnen!
Den ob der bisherige Stelleninhaber "wirklich" auch endgültig weg ist,
steht auf einem anderen Blatt!
Und selbst nach der Probezeit gilt, die Kündigungsfrist beträgt auch
nach 6 Monaten "betriebsbedingt" nur ein Monat. Meist wird dann der
Urlaub mit abgerechnet. Was der Firma keine besonderen Kosten
verursacht!
Martin S. schrieb:> Der Kollege hat Sicherheit die Burn-out-Karte gezogen. Mit Sicherheit> nicht unbegründet!
U.U. alles Möglich, und nix Unmöglich!
>> Anständige Betriebe haben eine Betriebsvereinbarung für Überstunden,> wenn sie nicht im Tarifverbund sind. Bei uns heißt es beispielsweise,> dass jeder MA bis zu 40 Überstunden anhäufen darf, die ohne Aufschlag ab> der 40ten Überstunde quartalsweise ausgezahlt werden. Bis 40 Überstunden> kann sich jeder nach Belieben auf Gleitzeit früheren Feierabend nehmen> oder bis zu 2 Tage pro Quartal in Freizeitausgleich umwandeln.
Ja, sowas ist natürlich sehr,sehr gut!
>> Eine sehr faire Lösung für Arbeitgeber und -nehmer. Vollkommen> transparent und eindeutig.
Für Cheffe ist nur fair, was seinen Boni maximiert!
>> Eine Errungenschaft des Betriebsrates.
Öch, oder den Gegebenheiten des Arbeitsmarktes geschuldet?
Soll Gegenden gebn, da bekommen Betreibe aufgrund der hohen Mieten keine
Leute mehr.
Da muß eine Firma halt Sachen bieten die nix kosten, aber den AN was
wert sind!
Also bei mir sind alle Überstunden abgegolten, noch dazu gibt es keine
Zeiterfassung, schimpft sich dann Vertrauensarbeitszeit. Von 40-70
Stunden die Woche war jetzt schon alles mal dabei, meist sind es aber
45-50h.
Würde ich so nicht nochmal unterschreiben, zumal die 26 Tage Urlaub auch
nicht so der Brüller sind. Allerdings ist mir die letzten Jahre auch
nichts bessere untergekommen, das passiert halt als SW-Entwickler ohne
Studium.
StromTuner
Realist schrieb:> Und> als "Gegenleistung" sagt bei mir auch niemand was wenn ich erst um 10> oder auch mal 11 in der Arbeit aufkreuze, solange ich meine Arbeit> mache.
Sei froh! Woanders gibt es SOFORT eine Abmahnung. Trotz Gleitzeit...
Cha-woma M. schrieb:>> Ich hoffe sehr, dass mir jemand weiterhelfen kann!?>> Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!>> Ansonsten, wie schauen deine Alternativen aus?
Das ist die entscheidende Frage.
Das anvisierte Gehalt ist für Bayern sicher ein Eiterbeutel. Nur was
soll er machen wenn er nicht die Qual der Wahl hat?
Ist er erstmal länger arbeitslos begibt er sich auf viel dünneres Eis.
Zudem sind Lehrjahre keine Herrenjahre. Der Spruch stimmt immer noch!
stromtuner schrieb:> Woanders gibt es SOFORT eine Abmahnung. Trotz Gleitzeit...
Auch Gleitzeit hat idR Kernaarbeitszeiten. Bei mir zB 9:30-14:30. Da
herrscht einfach Anwesenheitspflicht. Wenn man mal später kommt, ist das
meistens okay. Wenn man im voraus eine Verspätung oder ein früheres
Gehen ankündigt ist es auch okay
Cha-woma M. schrieb:> Als Berufsanfänger, glaube ich kaum.> Und wer soll dich einarbeiten, wenn kein anderer das schmeißt?
Laut Aussage des "Abteilungsleiters" werde ich von ihm "eingearbeitet".
Dafür sind seiner Aussage nach ca. 1 Monat geplant.
Martin S. schrieb:> Prinzipiell lassen solche Angaben im AV immer auf eines schließen: Ein> Betriebsrat, den man in die Tonne treten kann!
Angeblich gibt es keinen Betriebsrat.
Cha-woma M. schrieb:> TschirkalBen schrieb:>> Der Vorgänger ist angeblich wegen einer schweren (mir unbekannten)>> Krankheit weg und "...es sieht so aus, als käme dieser auch nicht>> mehr...".>> Tot, geflohen oder gefeuert worden?>> Sicher weg?
Ja, angeblich bereits seit 8 Monaten.
stromtuner schrieb:> Sei froh! Woanders gibt es SOFORT eine Abmahnung. Trotz Gleitzeit...
Und wie will sowas dann begründet werden wenns doch Gleitzeit gibt (ergo
im Vertrag steht)? Hör auf mit den Schauermärchen...
TschirkalBen schrieb:> Cha-woma M. schrieb:>> Wo liegt der Laden in Bayern?>> südliche Oberpfalz,
Sag doch gleich Regensburg! Vllt Schwandorf? Oder gar (oh schreck)
Wackersdorf im Brennelemte-Hochlager?
Aber trotzdem, als FA bekommste locker 35k/anno auch in der Gegend!
Würde ein Stundenlohn von ca. 17€ sein.
Deshalb würde ich schon sagen, dass du den Job annnimmst und dich weiter
bewirbst.
Ü-Stunden würde ich nicht machen, wenn ich bei den Laden nicht
dauerhaft bleiben will!
Ansonsten, "it`s your life!".
TschirkalBen schrieb:> Cha-woma M. schrieb:>> TschirkalBen schrieb:>>> Der Vorgänger ist angeblich wegen einer schweren (mir unbekannten)>>> Krankheit weg und "...es sieht so aus, als käme dieser auch nicht>>> mehr...".>>>> Tot, geflohen oder gefeuert worden?>>>> Sicher weg?>> Ja, angeblich bereits seit 8 Monaten.
Angeblich ist nicht sicher!
Also ich würde bei den Laden anfangen und es als eine Art "Hardcore"
Praktikum sehen!
Mit allem drum und dran, was einem das Leben am Arbeitsplatz zur Hölle
machen kann!
TschirkalBen schrieb:> Martin S. schrieb:>> Prinzipiell lassen solche Angaben im AV immer auf eines schließen: Ein>> Betriebsrat, den man in die Tonne treten kann!>> Angeblich gibt es keinen Betriebsrat.
Keinen Betriebsrat bei 350 Mitarbeitern?
Wenn da einem die Alarmglocken nicht angehen, dann hilft gar nichts mehr
außer Lehrgeld!
Lass bloß die Finger!
Am besten die ganzen Überstunden incl. im Monats gehalt, man möchte sich
ja für die Firma einsetzen.
Betriebsräte braucht man ja nicht bei diesen super Klima...
Andreas schrieb:> Am besten die ganzen Überstunden incl. im Monats gehalt, man möchte sich> ja für die Firma einsetzen.
Hmm, aber aufpassen, das man ned unter 8,50€ kommt!
Da wird`s eng mit dem Zoll und so!
>> Betriebsräte braucht man ja nicht bei diesen super Klima...
Genau, so ein BR arbeitet fast immer zu seinen Gunsten, hab nie das
Gefühl gehabt mit BR besser dran zu sein als ohne!
Cha-woma M. schrieb:> Sag doch gleich Regensburg! Vllt Schwandorf? Oder gar (oh schreck)> Wackersdorf im Brennelemte-Hochlager?
Nein, weder Regensburg noch Wackersdorf. Richtung stimmt aber :)
Martin S. schrieb:> Keinen Betriebsrat bei 350 Mitarbeitern?>> Wenn da einem die Alarmglocken nicht angehen, dann hilft gar nichts mehr> außer Lehrgeld!>> Lass bloß die Finger!
Danke, ich werde deinen Rat auf jeden Fall befolgen! Zumal die Stelle
für mich sowieso nur als Übergangslösung gedacht war.
TschirkalBen schrieb:> Danke, ich werde deinen Rat auf jeden Fall befolgen! Zumal die Stelle> für mich sowieso nur als Übergangslösung gedacht war.
Was spricht gegen deinen ursp. Plan?
TschirkalBen schrieb:> Der Vorgänger ist angeblich wegen einer schweren (mir unbekannten)> Krankheit weg und "...es sieht so aus, als käme dieser auch nicht> mehr...".
Wahrscheinlich BURNOUT.
TS schrieb:> Also bei mir sind alle Überstunden abgegolten, noch dazu gibt es> keine> Zeiterfassung, schimpft sich dann Vertrauensarbeitszeit. Von 40-70> Stunden die Woche war jetzt schon alles mal dabei, meist sind es aber> 45-50h.>> Würde ich so nicht nochmal unterschreiben, zumal die 26 Tage Urlaub auch> nicht so der Brüller sind.
Warum unterschreibt man denn so einen Vertrag?
Das Gehalt müsste schon echt hoch sein, damit ich sowas unterschreibe.
Allerdings glaube ich bei den Zahlen auch nicht das die Firma
überdurchschnittlich bezahlt!?
John schrieb:> Warum unterschreibt man denn so einen Vertrag?> Das Gehalt müsste schon echt hoch sein, damit ich sowas unterschreibe.> Allerdings glaube ich bei den Zahlen auch nicht das die Firma> überdurchschnittlich bezahlt!?
Weil die Diverenz zwischen 0,nix € EK und 3000 Euronen im Monat macht
3160 Euro´s.
Kapiert du Holzkopf!
Und wenn der TO z.B. 6 Monate arbeitet, hat er min 6 Monate in der
Arbeitslosenversicherung eingezahlt plus 6 Monate wieder in die
Rentenversicherung. Und wenn er nicht in der KV noch Familienversichert
ist muß der die 160 Euro`s irgendwie selbst aufbringen.
Innerhalb der 6 Monate kann er sich immer noch woanders umsehen.
Sollte ihm der Auspresser rausschmeißen, so hat er immer noch die
Möglichkeit für 6 Wochen über die KV Krankengeld zu bekommen.
Unterm Strich sind die materiellen Vorteile immer noch mehr als zuhause
zusitzen um bei Facebook&Co. Urlaubsfotos zu posten!
Klar?
Cha-woma M. schrieb:> Unterm Strich sind die materiellen Vorteile immer noch mehr als
Die Rechnung stimmt aus Deiner Sicht. Frage wäre noch, wir hoch der
weitere Aufwand ist, dort anzufangen. Deswegen dort sofort eine Wohnung
einrichten scheint mir etwas übertrieben. Wie weit/wieviele Stunden der
tägliche Arbeitsweg sein wird, wissen wir nicht. 8h tägliche Arbeit +2
Überstunden + Fahrzeit= x
Cha-woma M. schrieb:> John schrieb:> Warum unterschreibt man denn so einen Vertrag?> Das Gehalt müsste schon echt hoch sein, damit ich sowas unterschreibe.> Allerdings glaube ich bei den Zahlen auch nicht das die Firma> überdurchschnittlich bezahlt!?>> Weil die Diverenz zwischen 0,nix € EK und 3000 Euronen im Monat macht> 3160 Euro´s.> Kapiert du Holzkopf!
Frage ich mich auch. Deppenapostroph und so...
> Klar?
Scheinbar nicht.
John schrieb:> Warum unterschreibt man denn so einen Vertrag?> Das Gehalt müsste schon echt hoch sein, damit ich sowas unterschreibe.> Allerdings glaube ich bei den Zahlen auch nicht das die Firma> überdurchschnittlich bezahlt!?
Steht in dem Teil, den du beim zitieren ausgelassen hast. Ich bin SW
Entwickler ohne Studium, nur mit Ausbildung. Da sieht es bei den meisten
tarifgebundenen Unternehmen eher mau aus.
Die Firma bezahlt normal, zumindest für solche KMU Entwickler Buden. Da
sind auch die 26 Tage Urlaub nicht unterdurchschnittlich.
Warum ich das so unterschrieben habe, die Firma bei der ich gearbeitet
hatte, hatte nur auf dem Papier bessere Konditionen und die anderen
Optionen waren einfach noch schlechter.
Ich bin jetzt dann sogar seit mehr als 6 Jahren dort, in der Zeit habe
ich auch einige Bewerbungen geschrieben, aber es war halt nie was dabei.
Ob die Stunden jetzt komplett abgegolten sind, was ja eigentlich eh
nicht erlaubt ist, oder es 35 Stunden im Monat oder 20% sind, kommt
letztlich aufs gleiche raus.
TS schrieb:> Steht in dem Teil, den du beim zitieren ausgelassen hast. Ich bin SW> Entwickler ohne Studium, nur mit Ausbildung. Da sieht es bei den meisten> tarifgebundenen Unternehmen eher mau aus.
In der Firma, in der ich arbeite, haben alle Entwickler, egal ob
zuständig für Hard- oder Software, ein Studium absolviert. Das ist bei
uns und den anderen Firmen, die ich kenne, der normale Standard. Ohne
Studium wirst du nämlich erst gar nicht zum Vorstellungsgespräch
eingeladen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wo die ganzen
Fachinformatiker so unterkommen...
Elektron schrieb:> TS schrieb:>> Steht in dem Teil, den du beim zitieren ausgelassen hast. Ich bin SW>> Entwickler ohne Studium, nur mit Ausbildung. Da sieht es bei den meisten>> tarifgebundenen Unternehmen eher mau aus.>> In der Firma, in der ich arbeite, haben alle Entwickler, egal ob> zuständig für Hard- oder Software, ein Studium absolviert. Das ist bei> uns und den anderen Firmen, die ich kenne, der normale Standard. Ohne> Studium wirst du nämlich erst gar nicht zum Vorstellungsgespräch> eingeladen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wo die ganzen> Fachinformatiker so unterkommen...
vllt. im Studium?
Da ja die Masse von denen davor schon Abitur hat, denke ich mir sind die
vom normalen Arbeitstag eines Fachinf. schon ziemlich genervt.
Warum sollten die dann nicht ein Studium dranhängen?
Elektron schrieb:> Ohne> Studium wirst du nämlich erst gar nicht zum Vorstellungsgespräch> eingeladen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wo die ganzen> Fachinformatiker so unterkommen...
Ich arbeite in einem Softwarehaus und dort sind einige FiAe und FiSi
angestellt. Für normale Toolprogrammierung und/oder niederkomplexe
Kundenprojekte auch völlig ausreichend, üblicherweise koordiniert von
einem studierten Informatiker.