Oszilloskop 24V Ausgang genau Messen

OP #4667524
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Hallo Leute,

von einem Netzteil würde ich gerne die Ausgangsspannung (24V DC, nicht 
geerdet) messen. Mich interessiert hier das Rauschen auf den 24V. Jetzt 
ist aber das Problem, dass das Oszi ja nur im kleinen Spannungsbereich 
so genau misst?

Also wenn ich das Rauschen bei 24V im mV Bereich messen will, wie stelle 
ich das dann an? Die Masse vom Oszi in die Nähe von den 24V anheben und 
dann in einem kleinen Bereich messen?

LG
Gast #4667542
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Bernhard W. schrieb:
> Hallo Leute,
>
> von einem Netzteil würde ich gerne die Ausgangsspannung (24V DC, nicht
> geerdet) messen. Mich interessiert hier das Rauschen auf den 24V. Jetzt
> ist aber das Problem, dass das Oszi ja nur im kleinen Spannungsbereich
> so genau misst?
>
> Also wenn ich das Rauschen bei 24V im mV Bereich messen will, wie stelle
> ich das dann an? Die Masse vom Oszi in die Nähe von den 24V anheben und
> dann in einem kleinen Bereich messen?
>
> LG

Grundsätzlich hast Du die Möglichkeit der AC-Kopplung an jedem Oszi. Ob 
das überhaupt sinnvoll ist, hängt davon ab, ob Du das Rauschen von 
0~100MHz oder von 20~20000Hz messen willst. Im letzteren Fall ist ein 
Scope ziemlich ungeeignet aufgrund der viel zu hohen Bandbreite. 
Rauschen im hörbaren Bereich kann man wesentlich besser messen mit einer 
Soundkarte.
#4667543
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Michael X. schrieb:
> Rauschen ist Wechselspannung

Im einfachsten Falle einfach einen Kondensator vor den Eingang des 
Oszilloskops schalten, dieser filtert den Gleichspannungsanteil heraus 
und übrig bleibt der Wechselanteil. Du solltest nur beachten, dass 
dieser mit dem Eingangswiderstand (typisch 1Mohm) einen Hochpass bildet, 
die Grenzfrequenz liegt bei 1/(2*PI*R*C).
Gast #4667660
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voltwide schrieb:
> kann man weSentlich besser messen mit einer Soundkarte.
Nö, wenn Du die Soundkarte nicht selbst erstmal vermisst um den 
Frequenzgang und die Empfindlichkeit festzustellen kannst Du mit der 
garnichts messen sondern höchstens ein paar bunte Kurven auf den Monitor 
bringen.
Gast #4667894
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voltwide schrieb:
> Im letzteren Fall ist ein
> Scope ziemlich ungeeignet aufgrund der viel zu hohen Bandbreite.

Bei einem ordentlichen digitalen Oszi sollte man die Bandbreite 
einstellen können.
Und selbst ein analoges Oszi hat mindestens die 20 MHz Filterung.

Bernhard W. schrieb:
> Also wenn ich das Rauschen bei 24V im mV Bereich messen will, wie stelle
> ich das dann an? Die Masse vom Oszi in die Nähe von den 24V anheben und
> dann in einem kleinen Bereich messen?

Mit AC-Kopplung wie schon erwähnt.
Üblicherweise betrachtet man eine definierte Bandbreite.
z.B. 10 Hz-100kHz oder 10 Hz-1kHz.
Die untere Grenzfrequenz bestimmt auch die Mindest-Meßdauer.
(100 ms bei 10 Hz).

Gruß Anja
Gast #4668228
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Anja schrieb:
> Bei einem ordentlichen digitalen Oszi sollte man die Bandbreite
> einstellen können.

Ich habe hier ein ordentliches Scope von TEK. Wo kann ich da eine 
Bandbreite von 20kHz einstellen? - und nein, 20MHz sind nun mal zuviel 
Bandbreite für Audiomessungen.
Gast #4668933
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> Einen solchen Kondensator hat praktisch jedes
> mir bekannte Oszilloskop bereits eingebaut.

Neuere DSOs haben den Kondensator nicht unbedingt da,
wo klassische Oszilloskope ihn hatten.

Das kann schon mal lustige Effekte hervorrufen...

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