Saubere 5V-Spannung

OP #4667804
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Hallo zusammen,

ich habe mir schon durchs Forum gelesen, wollte euch aber nochmal 
fragen, ob ich wirklich richtig liege.

Kurz zum Problem: ich will einen MQ135 CO2-Sensor an folgendem Arduino 
betreiben:

http://wiki.aprbrother.com/wiki/Cactus_Micro_Rev2

Der MQ135 braucht aber eine saubere 5V Spannung, um zuverlässige Werte 
zu liefern. Via USB kommt da leider nichts brauchbares direkt an. Die 
Spannung würde ich daher über die 3.3V Schiene des Boards über einen 
step-up Wandler auf 5V bringen:

http://www.exp-tech.de/pololu-5v-step-up-spannungsregler-u1v10f5

Um die Spannung zu säubern würde ich noch einen 1000 µF Kondi zwischen 
VCC und GND schalten. Hab gelesen, das es als Faustregel 1000 µF/A sein 
sollten.

Hab ich das richtig verstanden oder fehlt noch was?

Danke euch! :-)

Gruß

Alex
(Firma: matzetronics) #4667814
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Alex G. schrieb:
> Um die Spannung zu säubern würde ich noch einen 1000 µF Kondi zwischen
> VCC und GND schalten.

Wennn du ein wenig Pech hast, hebelst du mit so einem dicken Reservoir 
Elko die Regelung des DC/DC Wandlers aus. Besser ist es, wenn du gezielt 
die Schaltfrequenz des Wandlers filterst mit einem PI Filter (aka CLC 
Filter).
Kondensatoren und Drossel werden dann auf eine tiefe Grenzfrequenz 
dimensioniert, wies passt. Kleiner Kondensator am Eingang, ein paar 
hundert µH als Drossel und dann noch ein grösserer Kondensator  - z.B. 
100nF oder 1µF, evtl. parallel noch einen 10nF oder so.
OP #4667838
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Danke für die schnelle Antwort. Ich muss aber gestehen, dass das leider 
über meine Kenntnisse geht. Ich habe mir den Wikipediaeintrag zu dem 
Thema kurz durchgelesen und berechnen kann ich das leider nicht 
wirklich.

Gibt es sowas evtl. als fertiges Bauteil? Oder sind die step-up Teile 
schon so gut, was die Sauberkeit der Spannung angeht?
Gast #4668006
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5V runter und dann wieder raufregeln, warum sollte man das tun? Das 
Board kriegt 5V vom USB oder?

Wenn die 5V tatsaechlich so "unsauber" sind, nimm ein LC-Glied, um 
Stoerungen auszufiltern. Irgendeinen Ferritkern mit moeglichst vielen 
Windungen bewickeln und einen Elko, fertig.
OP #4668036
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Ja, sind sie leider. Je nach USB-Warze schwankt es gehörig. 5,0V kommen 
quasi nie am RAW-PIN an, den ich bisher verwende. Darum die Idee die 
3,3V Schiene auf 5V wieder hochzuregeln. Da ich davon auch 10 Stück 
bauen muss, will ich die Schaltung auch so einfach wie möglich halten.
Gast #4668049
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Prinzipiell wuerde man dann eher auf eine hoehere Spannung wandeln(z.B. 
5V->7V) und von dort wieder runter mit einem Linearregler (7805), dann 
hat man eine wirklich saubere Spannung. Aber ob das nicht etwas 
uebertrieben ist? Die USB Spannung sollte doch bei +/- 0.5V bleiben, 
denke ich.
Gast #4668295
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Alex G. schrieb:
> Widerstände/Kondensatoren brauche
> ich keine dazu?

Ja, gut, die +/- 0.1V Anforderung ist schon schwierig. Nimm einen 
Step-up-Wandler (MC34063 oder fertiges Modul) und stell den auf "etwas 
ueber" 5V ein, wieviel hoeher, haengt von dem nachfolgenden Linearregler 
ab. Normale 7805-Regler brauchen mindestens 2V Dropout (d.h. >7V 
Eingangsspannung). Mit einem Low-Dropout-Regler muessten je nach Typ 
6-7V dicke reichen. Der Linearregler buegelt auch die Rippelspannung vom 
Stepup-Wandler weg, hinter dem Linearregler darf dann kein Elko mehr 
sein, da dies zu Regelschwingungen fuehren wuerde (typischerweise nimmt 
man noch max. 100nF hinter dem Regler, genaueres sagen die 
Datenblaetter).
OP #4669607
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Ok, d.h. wg. 2V Dropout bei einem 7805 würde ich jetzt z.B. auf 9V 
gehen:

http://www.exp-tech.de/pololu-9v-step-up-spannungsregler-u3v12f9

Und mit diesem 7805 wieder auf 5V:

http://www.reichelt.de/TS-7805-CZ/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=115941&artnr=TS+7805+CZ&SEARCH=7805+5v

Laut Datenblatt braucht der Regler keinen Kondensator. Man kann aber 
0,1µF nehmen.

Hab ich das alles halbwegs richtig verstanden? :-)

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