mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Der Seitenumfang einer Masterarbeit


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Heinz (Gast)


Bewertung
-16 lesenswert
nicht lesenswert
wieviel ist gut?

von Wasserblau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frage am besten denjenigen, der darüber entscheidet was sehr gut, gut, 
befriedigend, ausreichend oder mangelhaft ist.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
wen hätte man vor 30 Jahren die Frage nach dem Umfang
einer Arbeit gefragt?

von Sarah (Gast)


Bewertung
10 lesenswert
nicht lesenswert
1 Deckblatt / Titel
1 Selbständigkeitserklärung
1 Inhaltsverzeichnis
1 Abstraktion
1 Inhalt
1 Quellenverzeichnis

Also mindestens 6 Seiten, der Rest ist Kür ;-)

Wir hatten mal gelernt Qualität geht vor Quantität.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sarah schrieb:
> der Rest ist Kür

wohl eher Kopie

von Leooo (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> wohl eher Kopie

Haha, der ist gut!

Ne, die Seitenzahl kann man so nicht pauschalisieren. Ich habe 80 Seiten 
geschrieben und das war meines Erachtens für das Thema schon fast zu 
viel.

Bei uns hat einer eine Dissertation mit nur 35 Seiten abgegeben und eine 
Gute Note erhalten.

Also einfach eine Gliederung ausdenken und losschreiben, dann ergibt 
sich die Seitenzahl von alleine.

Außerdem hast du möglicherweise massenhaft Abbildungen oder Tabellen, 
die deine Seiten füllen. Also Seitenzahl ist zweitrangig, viel wichtiger 
ist, dass dein Prof mit der Gliederung zufrieden ist.

VG

von logo (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

von Ben S. (theben)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gab schon eine Doktorarbeit deren Inhalt nur aus einer Seite bestand 
und die Arbeit war mit bestnote Ausgezeichnet.
Es kommt aber auch an was man studiert. Meine Freundin hat BWL studiert 
und hatte eine fest vorgegebenen Bereich wieviele Seiten die Arbeit zum 
schluss haben darf.
Bei den Ingeneure Studiengängen, sowie bei den Naturwissenschafftlichen 
Studiengängen kommt es eher auf den Inhalt an.
Aber dein begleitender Prof. der die Arbeit ja auch benoten wird hat 
meist eine genaue Vorstellung davon. Einfach fragen.

von D. I. (Gast)


Bewertung
12 lesenswert
nicht lesenswert
Der übliche Seitenumfang einer Masterarbeit beträgt:

2 * Längskantenlänge(DIN A4) + 2 * Querkantenlänge(DIN A4)

von Ben S. (theben)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
D. I. schrieb:
> Der übliche Seitenumfang einer Masterarbeit beträgt:
>
> 2 * Längskantenlänge(DIN A4) + 2 * Querkantenlänge(DIN A4)

Nein das wäre eine Bachelorarbeit. Du musst schon die Papierdicke in µm 
dazu rechenen :)

von der mechatroniker (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oder 2 * Querkantenlänge (DIN A4) + 2 * Papierstärke (DIN A4).
Oder 2 * Längskantenlänge (DIN A4) + 2 * Papierstärke (DIN A4).

Oder war gar das sog. Gurtmaß gemeint?

Back to topic: Meine Diplomarbeit hatte 65 Seiten. Mein betreuender 
Assistent (oder war es der Prof selbst? Weiß nimmer) hat angemerkt, noch 
nie eine so kurze Diplomarbeit gesehen zu haben. Negative Auswirkungen 
auf die Note hatte das keine.

von D. I. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Papierstärke ist üblicherweise keine Funktion die abhängig vom Format 
ist.

von Asdf (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zu meiner Zeit (Mitte der 90er) gab es die Maßgabe: Sie dürfen über 
alles schreiben, nur nicht über 80 Seiten! Nach unten war mehr 
Spielraum.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Es gab schon eine Doktorarbeit deren Inhalt nur aus einer Seite bestand
> und die Arbeit war mit bestnote Ausgezeichnet.
Welche?
Ich finde 3 Seiten und da war augenscheinlich Beschiss dabei:
https://www.google.de/?#q=doktorarbeit+kürzeste

von Tobias T. (ignoty)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mein Professor hat damals ca. 80 Seiten ohne Verzeichnisse/Anhang 
verlangt.

Frag am besten deinen betreuenden Professor, der kann dir genau sagen, 
welchen Umfang/Stil/etc. er wünscht.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ben S. schrieb:
> Es gab schon eine Doktorarbeit deren Inhalt nur aus einer Seite bestand
> und die Arbeit war mit bestnote Ausgezeichnet.

Psychologie?
und die Arbeit hat die Jury dann hypnotisiert ;)

von Der Andere (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
420

von Chinamann (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Vorzugsweise schreibt man seine Sinologie Masterarbeit in Kalligraphie 
auf Seidenpapier oder auf gespaltenem Bambus beliebigen Formats. Zum 
Beeindrucken des Lehrkörpers kann man ersteres noch nett als Origami 
herrichten, aber nicht übertreiben!

von Ordner (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Chinamann schrieb:
> Vorzugsweise schreibt man seine Sinologie Masterarbeit in Kalligraphie
> auf Seidenpapier oder auf gespaltenem Bambus beliebigen Formats.

Nee die Prüfung eines Chinesischen Beamten ist in 8 Kapiteln zu 700 
Zeichen abzufertigen, auch das Versmaß ist einzuhalten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Beamtenpr%C3%BCfung_w%C3%A4hrend_der_Qing-Dynastie

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chinamann schrieb:
> Sinologie Masterarbeit (...) noch nett als Origami herrichten

hat mit Sinologie nicht viel zu tun.

von Rick M. (rick-nrw)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Inhalt ist wichtig, nicht die Seitenanzahl.

Du kannst 478 Seiten fast nur mit Bildern, nichtssagenden Grafiken, 
Diagrammen, etc. füllen und den Rest vollmüllen oder in ca. 60 Seiten 
präzise auf den Punkt kommen.

Nicht Deine Oma muss die Arbeit verstehen, sondern dein Prof.
Dein Prof hat sicher keine Lust 478 Seiten komplett durchzulesen, wenn 
das meiste davon Geschwafel ist.

Ich halte ca. 80 Seiten für ein gutes Maß, es sei denn der Prof hat 
andere Vorstellungen.

von Ordner (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rick M. schrieb:
> Ich halte ca. 80 Seiten für ein gutes Maß, es sei denn der Prof hat
> andere Vorstellungen.

Zu meinen Zeiten stand in der Prüfungsordnung oder in einer Uni-internen 
Richtlinie zur Form der Diplomarbeit eine Richtzahl. Gibt es heute sowas 
nicht mehr? Oder scheut der Bakkalaureus resp. die Bakkalaurea von heute 
den Weg ins Prüfungsamt?

Hier eine aus Sucxsonia: 
http://www.et.tu-dresden.de/ifa/fileadmin/user_upload/www_files/richtlinien_sa_da/wiarb_97.pdf

Da findet sich auf Seite 3 Richtwerte für die Seiten einer Diplomarbeit, 
für ne Masterarbeit würde ich das gleiche ansetzen.

von Thomas1 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Dissertation von Einstein hatte nur 17 Seiten.

http://www.news.uzh.ch/de/articles/2005/1552.html

von MaWin (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Heinz schrieb:
> wieviel ist gut?

Der Beste meiner Uni hat 4 Seiten abgegeben. Gab natürlich eine 1 mit 
Auszeichnung. Wer dümmer ist, schreibt mehr. Ab 50 Seiten gibt es 
Punktabzug weil der Professor bei der Korrektur zu viel lesen muss.

von Rasenmäher (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Frag die Person die dich noch füttert und deine Schuhe bindet.

von gerdi (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also Richtlinie an den meisten Hochschulen ist wohl:
B.Sc. 20 bis 40 Seiten.
M.Sc. 60 bis 80 Seiten

von H. K. (spearfish)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Die Dissertation von Albert Einstein ist 24 Seiten lang inkl Deckblatt 
usw. Daran kannst du dich orientieren.

: Bearbeitet durch User
von proxyhatch (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Heinz K. schrieb:
> Die Dissertation von Albert Einstein ist 24 Seiten lang inkl Deckblatt
> usw. Daran kannst du dich orientieren.

Meine Güte, dann habe ich damals 4.91666666667 Einstein-Dissertationen 
zusammengeschrieben! Das entspricht etwa 1600 Tweets! Holy moly! ;-)

von Amateur (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Eine Standard-DIN-A4 Seite hat eine Länge von 297 mm und eine Breite von 
210 mm.

Daraus ergibt sich dass der Umfang Deiner Masterarbeit 1014 mm 
beträgt;-)

von Chris F. (chfreund) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hatte bei meiner Abschlussarbeit etwa 90 Seiten geschrieben plus 
eine CD-R mit Quelltexten und Datenblättern und sie war "sehr gut" ... 
frage sowas lieber Deinen Betreuer. :-P

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> wen hätte man vor 30 Jahren die Frage nach dem Umfang
> einer Arbeit gefragt?

Den Betreuer!

Es gibt Prüfungsordnungen in denen die ca. Seitenzahl angegeben wird!
Was natürlich allerhand an "Arbeiten" zuläßt!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Amateur schrieb:
> Daraus ergibt sich dass der Umfang Deiner Masterarbeit 1014 mm
> beträgt;-)

Hmm?
Was ist wenn die Din A5 in der Prüfungsordnung vorgeben?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
den Umpfang kamman noch anners mess'n

von Ordner (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> den Umpfang kamman noch anners mess'n

Bei Master   und Bachelor     zählt Länge,  nicht Umfang.
Bei Masterin und Bachelorette zählt Umfang, nicht Länge. ;-)

SCNR,

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ordner schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> den Umpfang kamman noch anners mess'n
>
> Bei Master   und Bachelor     zählt Länge,  nicht Umfang.
> Bei Masterin und Bachelorette zählt Umfang, nicht Länge. ;-)
>


2x Länge plus 2x Dicke

2x Breite + 2x Dicke

-is auch Umfang.

(;

von Individualist (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Wieso gibt es überhaupt Vorgaben. Der eine hat mehr zu sagen, der andere 
ist wortkarg.

80 Seiten für eine Masterarbeit sind sehr knapp. Das zeugt von Unlust, 
Schreibblockade, Ausdrucksschwäche und Artikulationsschwierigkeiten.

Halt das Übliche bei den Ingenieuren. Nur der Lötkolben und nicht das 
Wort sind das wahre Werkzeug.

Hier denkt jeder, das es den Normmenschen mit der Normabschlussarbeit 
geben soll.
Warum eigentlich!? Soll doch jeder selbst entscheiden, wie er seine 
Arbeit gestalten will.

Wenn jemand 200 Seiten Bachelorarbeit macht, dann hat es doch vielleicht 
einen plausiblen Grund. Da will jemand mal aus der Norm herausstechen.

---------------
Also Richtlinie an den meisten Hochschulen ist wohl:
B.Sc. 20 bis 40 Seiten.
M.Sc. 60 bis 80 Seiten-
---------------

Genauso wie der, der eine 20 Seitige Bachelorarbeit macht.

Nur mal so aus Neugier: Was bringt einer auf 20 Seiten unter aus seiner 
Absicht, eine Bachelorarbeit verfassen zu wollen?

von genervt (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ganz einfach: So viele, wie nötig.

von Markuhs (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Aufgabe: Schreiben Sie einen Aufsatz der verdeutlicht, was Mut ist:

Einziger Inhalt: Das ist Mut!

So könnten auch drei Worte reichen ;)

von DDDr. Wenkman (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Also mein Ghostwriter hat bei der letzten Arbeit 74 Seiten geliefert.

von Hannes J. (Firma: professional Professional) (pnuebergang)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Individualist schrieb:
> Wieso gibt es überhaupt Vorgaben.

Weil die Damen und Herren Professoren keine Lust haben längere Werke zu 
lesen. Das hält vom akademischen Wissenschaftszirkus ab.

> 80 Seiten für eine Masterarbeit sind sehr knapp.

Dann muss man das Ganze etwas seichter angehen oder besser auf den Punkt 
bringen.

> Hier denkt jeder, das es den Normmenschen mit der Normabschlussarbeit
> geben soll.
> Warum eigentlich!? Soll doch jeder selbst entscheiden, wie er seine
> Arbeit gestalten will.

Ah, ein Individualist. Darf ich raten, du kannst zwar nichts besonderes, 
aber drückst deine Individualität bevorzugt durch ein Hippster-Bärtchen, 
Tattoos und durch die Fresse gezogene Metallteile aus?

> Wenn jemand 200 Seiten Bachelorarbeit macht, dann hat es doch vielleicht
> einen plausiblen Grund.

Ja, hat es. Entweder hat man ihn mit einem viel zu komplizierten Thema 
verarscht oder er kennt kein Maß und keine Grenzen.

Wenn jemand zu einem nicht-trivialen Thema inhaltlich 200 aufeinander 
aufbauende, inhaltlich relevante Seiten füllen kann, dann sollte er sich 
170 Seiten für später aufheben, zum Teil für die Masterarbeit, zum Teil 
für die Doktorarbeit zu dem Thema.

> Da will jemand mal aus der Norm herausstechen.

Das kommt im Beruf besonders gut. "Müller, sie sollten ein rechtes 
Hinterrad konstruieren, was soll ich mit einem Riesenrad und einer 
ganzen Kirmes drumherum?!"

> Nur mal so aus Neugier: Was bringt einer auf 20 Seiten unter aus seiner
> Absicht, eine Bachelorarbeit verfassen zu wollen?

Übliche wissenschaftliche Aufsätze, solche mit trivialem Blabla, genau 
so wie solche mit echtem wissenschaftlichen Fortschritt, sind je nach 
Zeitschrift auf 5, 10 Seiten begrenzt. Da man einen wissenschaftlichen 
Durchbruch schon mal in fünf Seiten beschreiben kann, sollte ein 
Bachelor in 20 Seiten den Nachweis erbringen können das er ohne 
wissenschaftlichen Anspruch ingenieurmäßiges Vorgehen imitieren kann.

von DerMacker (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hannes J. schrieb:
> Übliche wissenschaftliche Aufsätze, solche mit trivialem Blabla, genau
> so wie solche mit echtem wissenschaftlichen Fortschritt, sind je nach
> Zeitschrift auf 5, 10 Seiten begrenzt. Da man einen wissenschaftlichen
> Durchbruch schon mal in fünf Seiten beschreiben kann, sollte ein
> Bachelor in 20 Seiten den Nachweis erbringen können das er ohne
> wissenschaftlichen Anspruch ingenieurmäßiges Vorgehen imitieren kann.

Wir reden hier aber nicht über Artikel von kommenden Nobelpreisträgern 
in den Magazinen Science und Nature.

Hier geht es erst mal um Absolventen, die zeigen sollen, dass sie was 
gelernt haben während ihrer Unizeit, idealerweise auch in ihren Praktika 
und Werkstudententätigkeiten.
Ingenieure schreiben schon für ein Pflichtenheft mit System- und 
Anforderungsspezifikation gut gerne 50 bis 100 Seiten.

Für ein gänzlich neues System können sogar tausende Seiten Dokumente 
zusammenkommen.

Für mich sind 20 Seiten daher nicht mehr als eine Ausarbeitung eines 
Laborversuchs und können in keinster Weise den Anspruch einer 
Abschlussarbeit einer angesehen Uni haben.

Oh, ich vergaß. Hier kommunizieren ja meistens nur Dorf-FH-Abgänger. 
Bitte ein bisschen mehr Demut und nicht die eigene Mittelmäßigkeit 
penetrant kultivieren.

von Jay (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
DerMacker schrieb:
> Für mich sind 20 Seiten daher nicht mehr als eine Ausarbeitung eines
> Laborversuchs und können in keinster Weise den Anspruch einer
> Abschlussarbeit einer angesehen Uni haben.

Eine merkwürdige Fixierung auf Seiten als Qualitätskriterium. Spielen 
wir es mal durch.

Die Eliteuni RWTH sieht 360 h, verteilt auf maximal 3 Monaten für die 
Bachelorarbeit vor. Die Prüfungsordnung gibt keine Seiten-Untergrenze 
an, die Obergrenze in E-Technik sind 50 Seiten. Profs verziehen bei 50 
Seiten schon das Gesicht, also eher weniger in der Praxis.

Zum Vergleich, die gleiche Prüfungsordnung der RWTH schreibt für die 
schriftliche Ausarbeitung eines Referats in einem Seminar mindestens 10, 
maximal 100 Seiten vor. Na, das ist ja mal ein dolles Ding. Doppelt so 
viel wie eine Bachelorarbeit.

Nach deiner Lesart wären der Anspruch an Referate damit doppelt so hoch.

Ach ja, an der RWTH enthalten die 360h auch die Ausarbeitung eines 
Vortrags.

> Oh, ich vergaß. Hier kommunizieren ja meistens nur Dorf-FH-Abgänger.
> Bitte ein bisschen mehr Demut und nicht die eigene Mittelmäßigkeit
> penetrant kultivieren.

Darf ich raten? Eliteuni-Abschluss und von Dorf-FHlern im Beruf 
abgehängt worden?

von Dipl.- G. (hipot)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas1 schrieb:
> Die Dissertation von Einstein hatte nur 17 Seiten.
>
> http://www.news.uzh.ch/de/articles/2005/1552.html

Und war eine der 3 nobelpreiswürdigen Arbeiten (in 4 Schriftstücken), 
die er 1905 veröffentlichte.

: Bearbeitet durch User
von Dipl.- G. (hipot)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was bei dieser lustigen Diskussion übersehen wird, ist die Norm, daß 
gewöhnlich 1 1/2 zeilig und einseitig geschrieben wird. Und selbst da 
kann man ins Schwimmen kommen, 50 oder 60 Textseiten zu machen. Bspw. 
wenn die zu bewältigenden Hauptschwierigkeiten der Arbeit bei 
numerischer Mathe, MATLAB, datenintensiven Simulationen usw. liegen. Wie 
einige schon richtig bemerkten: Der Inhalt zählt.

von Ordner (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dipl.- G. schrieb:
> Thomas1 schrieb:
>> Die Dissertation von Einstein hatte nur 17 Seiten.

> Und war eine der 3 nobelpreiswürdigen Arbeiten (in 4 Schriftstücken),
> die er 1905 veröffentlichte.

Nö, die gerade nicht. Die Diss zum Thema "Eine neue Bestimmung der 
Moleküldimensionen" wird gerade nicht zu den 4 bahnbrechenden Werken des 
Jahres 1905 gezählt. Diese sind:

-spe Rel-Theo (26.9)
-Erkl. d. Brownschen Beweg. (11.05)
-E=mcc (30.06)
-photoelektr. Effekt (17.05) der dan expl im Nobelpreis erwähnt wird.

von Dipl.- G. (hipot)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ordner schrieb:

> Nö, die gerade nicht. Die Diss zum Thema "Eine neue Bestimmung der
> Moleküldimensionen" wird gerade nicht zu den 4 bahnbrechenden Werken des
> Jahres 1905 gezählt. Diese sind:
>
> -spe Rel-Theo (26.9)
> -Erkl. d. Brownschen Beweg. (11.05)
> -E=mcc (30.06)
> -photoelektr. Effekt (17.05) der dan expl im Nobelpreis erwähnt wird.

In Retrospektive schon. Die Arbeit hatte das gleiche nobelpreiswürdige 
Niveau, wie die anderen drei Arbeiten/vier Aufsätze.
Du hast insofern recht, daß ich mich total falsch ausgedrückt habe.

von gerdi (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Individualist schrieb:
> Nur mal so aus Neugier: Was bringt einer auf 20 Seiten unter aus seiner
> Absicht, eine Bachelorarbeit verfassen zu wollen?

Die Seitenzahl bezieht sich nur auf den Inhalt, also Inhaltsverzeichnis, 
Deckblatt, Abstract, Anhang etc. exkludiert.

von Elektrofan (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Seitenumfang ? Hauptsache das Thema klingt interessant, wie z.B.:

"Person und Gewissen – Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und 
Erfordernissen heutiger Gewissensbildung."

https://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Schavan#Ausbildung_und_Beruf

Ein bisschen Eigenes sollte schon dabei sein, wenn man z.B. einen Doc 
braucht.
Für weitere Seiten tut's ein normaler Kopierer oder auch spezielles 
PC-Zubehör:

http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/guttenberg-tastatur-v2.jpg

Das lästige Lesen und Verstehen der Arbeit kann man bei Zeitknappheit 
auch delegieren ? ...

http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-29408/schavanplag-dokumentiert-plagiat-nach-diesem-muster-erschlich-sich-annette-schavan-ihren-doktorgrad-sie-hat-die-originaltexte-wahrscheinlich-nie-gelesen_aid_914798.html

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Profitip aus den Tiefen des Internets:
Satzzeichen in 14pt eingeben, das bringt locker eine Seite extra...

Als ich meine Diplomarbeit (Elektrotechnik) geschrieben habe, war die 
Vorgabe noch Schreibmaschine, 1,5-zeilig.
Ich habe allerdings dann in Aldus Pagemaker ein Musterkapitel vorgelegt 
und daraufhin die Genehmigung bekommen, in 10,5pt, zweispaltig, zu 
schreiben.
Waren augenfreundliche 63 Seiten zzgl. Anhang. Lag wohl auch am 1200dpi 
Laserdrucker, den ein Freund zur Verfügung gestellt hat.

Schönes Wochenende,
 marcus

von funky (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Individualist schrieb:
> 80 Seiten für eine Masterarbeit sind sehr knapp. Das zeugt von Unlust,
> Schreibblockade, Ausdrucksschwäche und Artikulationsschwierigkeiten.

Du bist kein Individualist sondern ein Horst!

von Fragender (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
MaWin schrieb im Beitrag #4672234:
> Achso, und schreib bitte kein Vorwort zu deiner Abschlussarbeit.


Wieso kein Vorwort? Verstehe ich gar nicht.


Was spricht überhaupt dagegen, eine angemessene Arbeit mit einem 
ordentlichen Theorieteil zu erstellen, der das Thema auch für den 
erhellt, der nicht im Stoff drin ist.

Kann ja sein, dass man im Fachgebiet Physik eine Bachelorarbeit mit 
Programmieranteil drin hat.

Was spricht dagegen, mal für den unbedarften Physik-Prof einige 
Grundlagen des Programmierens aufzubereiten?

von Franco. A (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Prof bei uns (Produktionstechnik) meinte: nicht mehr als 100 Seiten... 
wir sollten 70 Seiten anpeilen.

von Miss Ratgeber (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Mein (Diplom-)Betreuer meinte zu meiner Arbeit, dass sie kein
Wort zu viel enthalten wuerde, aber auch keins zuwenig.
Geschrieben in 7 Tagen. Davon 5 Tage Kladde schreiben und
2 Tage die Kladde abtippen (auf Pergament mit Kohlebogen von
hinten). Punktgenau fertig zum Abgabetermin.

27 Seiten + 1x A3 Schaltplan

von Miss Ratgeber (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Was spricht überhaupt dagegen, eine angemessene Arbeit mit einem
> ordentlichen Theorieteil zu erstellen, der das Thema auch für den
> erhellt, der nicht im Stoff drin ist.

Tja, Theorieanteil meiner Arbeit praktisch Null.
Mathematik und Formeln ebenfalls Fehlanzeige.
Das wurde auch nicht hinterfragt.
Der praktische Aufbau funktionierte ja gemaess der Spezifikation.
Mathematik ist fuer Elektroniker eben nur eine Hilfswissenschaft.

Ein (kurzes) Vorwort gehoert natuerlich in jede Arbeit.

von 1234567890 (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Dipl.- G. schrieb:
> Was bei dieser lustigen Diskussion übersehen wird, ist die Norm, daß
> gewöhnlich 1 1/2 zeilig und einseitig geschrieben wird. Und selbst da
> kann man ins Schwimmen kommen, 50 oder 60 Textseiten zu machen.

Wiese denn das? Füge doch einfach ein paar Seiten voll mit Leerzeichen 
an. Dann hast du auch die erforderlich Zeichenanzahl.
(Wem also so etwas, wie eine einzuhaltende Zeichenanzahl einfalle kann?)

Beitrag #6111474 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6111476 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bildungsverweigerer (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe keine Masterarbeit abgegeben. Generell halte ich das Konstrukt 
Bachelor- und Masterarbeit in den gängigen technischen Berufen für 
völlig überbewertet und fehl am Platze.

Ich habe seit meinem Baschluss nie wieder so eine Art Text/Arbeit 
geschrieben und vor allem nicht mit diesem ganzen Zitate bla bla...

Es sollte viel mehr eine technische Arbeit abgeliefert werden müssen mit 
kurzer knackiger und präzier Dokumentation < 20 Seiten.

Mein Prof meinte damals: Hau einfach ne Hand voll Zitate rein, die 
werden wir eh nicht prüfen/lesen.

Es hat mich auch noch nie jemand nach meiner Bachelorarbeit gefragt, ich 
glaube ich habe die inzwischen auch von meiner Festplatte gelöscht, da 
die eh total hingerotzt war. Hab halt damals schon erkannt, dass das ein 
völlig sinnloses Unterfangen ist. Es wird nicht der gelernte Stoff oder 
die Umsetzung bewertet. Nein, es zählt die schriftliche Arbeit, die 
Zitate und so ein Müll.

Völlig am Thema vorbei, aber das entsteht wenn man technische Beurfe mit 
geisteswissenschaftlichen Berufen gleich schaltet, dort wo die Leute 
sich über Quellenangaben und Zitate definieren.

von Gustl B. (-gb-)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Bildungsverweigerer schrieb:
> vor allem nicht mit diesem ganzen Zitate bla bla...

Dazu dient eine solche Arbeit aber auch. Damit der Prüfling zeigt, dass 
er korrekt zitieren kann. Das ist eben eine wissenschaftliche Arbeit.

Bildungsverweigerer schrieb:
> Es sollte viel mehr eine technische Arbeit abgeliefert werden müssen mit
> kurzer knackiger und präzier Dokumentation < 20 Seiten.

Das hängt total vom Fach ab. Was macht du bei einem Master in Mathe, 
Bio, Chemie, Psycho, Religion, Sport, ...?

Bildungsverweigerer schrieb:
> Mein Prof meinte damals: Hau einfach ne Hand voll Zitate rein, die
> werden wir eh nicht prüfen/lesen.

Ja, das gibt es, stimmt, aber ich kenne auch Fälle in denen eigentlich 
nur der Inhalt gezählt hat. Das kommt wohl sehr auf den Prüfer drauf an. 
Bei uns an der Uni gab es auch Prüfer zu denen keiner wollte weil es 
dort nur sehr selten gute Noten gab. Leider waren das die Prüfer die 
mehr Wert auf Inhalt gelegt haben. Es fällt den Studenten eben oft 
einfacher korrekt zu zitieren und blumig viele Seiten zu füllen als sich 
in zum Teil schwere Sachen einzuarbeiten und die korrekt auf Papier zu 
bringen.

Eîne solche Arbeit finde ich generell schon sinnvoll, denn das macht man 
ein einer Uni. Und Leute die an einer Uni sind machen später 
traditionell auch Dinge bei denen sie ab und zu mal einen 
wissenschaftlichen Text schreiben. Die machen einen Doktor, gehen in die 
Forschung, schreiben an Patenten mit, ... Das ist eben keine Ausbildung 
sondern ein Studium.

von Freiherr von und zu (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sarah schrieb:
> 1 Deckblatt / Titel
> 1 Selbständigkeitserklärung
> 1 Inhaltsverzeichnis
> 1 Abstraktion
> 1 Inhalt
> 1 Quellenverzeichnis
>
> Also mindestens 6 Seiten, der Rest ist Kür ;-)
>
> Wir hatten mal gelernt Qualität geht vor Quantität.


Bei einer Doktorarbeit kann man das Quellenverzeichnis auch weglassen. 
Dann reichen 5 Seiten.

von Dominik (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bachelor: 30-70
Master: 60-99

von Miss Ratgeber (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Damit der Prüfling zeigt, dass er korrekt zitieren kann.

Die, die nicht zitieren muessen, sind die Besten :-).

von c r (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Miss Ratgeber schrieb:
> Die, die nicht zitieren muessen, sind die Besten :-).

Die, die nicht zitieren

A) arbeiten im Vakuum, damit fehlt der Beweis, dass der Student 
vorhandene Forschung finden und nutzen kann -> schlecht

B) erfindet das Rad neue -> beweist, dass der Student nicht vorhandene 
Forschung finden und nutzen kann -> sehr schlecht

Egal wie "innovativ" ein Thema ist, es baut immer auf irgendwas 
Bestehendem auf.

von c r (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
c r schrieb:
> erfindet das Rad neue

"erfinden das Rad neu" soll das heißen

von Gustl B. (-gb-)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt schon Ausnahmen, und zwar dann wenn etwas komplett Neues gemacht 
wird. Aber selbst da ist es üblich zu beschreiben was schon gemacht 
wurde in diesem Gebiet. Krasse Ausnahme wäre z. B. in Mathe ein Beweis 
für eine bisher unbewiesene Vermutung. Da würde es dann wahrscheinlich 
auch eine sehr gute Note geben wenn Inhaltsverzeichnis und Quellen 
komplett fehlen und die Arbeit nur eine Seite lang ist. Da ist dann eben 
der Inhalt überragend gut.

Üblich ist es bei Studierenden uns Schülern, dass Inhalt und 
Formalitäten auf ähnlichem Niveau liegen, so meine Erfahrungen. Die, die 
keinen Bock haben sind bei beidem nicht gewissenhaft und die, die sich 
Mühe geben bekommen beides gut auf die Reihe. Es gibt dann noch die 
Gruppen, die wissen, dass sie den Inhalt nicht verstanden haben, dafür 
aber eine formal gute Arbeit hinlegen, und die, die den Inhalt 
verstanden haben, aber denen Formalien zu mühsam sind.

von Miss Ratgeber (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
> Es gibt schon Ausnahmen, und zwar dann wenn etwas komplett Neues gemacht
> wird.

Richtig.
Ich haette da nur aus meiner eigenen Belegarbeit davor zitieren koennen.
Aber sich selbst muss man ja nicht als Zitatequelle angeben...
Aus dieser (Vor-)Arbeit habe ich auch nichts uebernommen.


> A) arbeiten im Vakuum, damit fehlt der Beweis, dass der Student
> vorhandene Forschung finden und nutzen kann -> schlecht
>
> B) erfindet das Rad neue -> beweist, dass der Student nicht vorhandene
> Forschung finden und nutzen kann -> sehr schlecht

Das entspricht wohl eher dem C&P-Denken in den Hirnen mancher.

Zum Einsatz kamen Grundschaltungen der Elektronik, in einer
dem Problem angemessenen relativ komplexen Kombination.

Man muss auch keine vorhandene Forschung auswerten wenn es
eine naheliegende Loesung gibt, die sich auch praktisch
umsetzen laesst.

Bei der Diplomverteidigung wurde ich auch nicht auf fehlende
Quellen angesprochen, sondern gefragt ob ich das Konzept selbst
erarbeitet haette. Das konnte ich dann einfach bejahen.
Und von schlecht oder sehr schlecht war da ueberhaupt keine Rede.

von Bildungsverweigerer (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gustl B. schrieb:
> Das hängt total vom Fach ab. Was macht du bei einem Master in Mathe,
> Bio, Chemie, Psycho, Religion, Sport, ...?


Wozu sollten die eine Master/Bachelorarbeiten schreiben sollen?

von Bildungsverweigerer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also vor allem Sport und Mathe.

von T. S. (signalprocessingbeta)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Gustl B. schrieb:
> Es gibt schon Ausnahmen, und zwar dann wenn etwas komplett Neues gemacht
> wird. Aber selbst da ist es üblich zu beschreiben was schon gemacht
> wurde in diesem Gebiet. Krasse Ausnahme wäre z. B. in Mathe ein Beweis
> für eine bisher unbewiesene Vermutung. Da würde es dann wahrscheinlich
> auch eine sehr gute Note geben wenn Inhaltsverzeichnis und Quellen
> komplett fehlen und die Arbeit nur eine Seite lang ist. Da ist dann eben
> der Inhalt überragend gut.

Am Kern deiner Aussage ist sicherlich was wahres dran, aber das Beispiel 
ist schon etwas zu krass gewählt: Wenn das Mathegenie aus deinem 
Beispiel z.B. keine Quellen angibt, von wo soll dann der Leser wissen, 
dass es sich um eine bisher unbewiesene Vermutung handelt? Quellen sind 
doch das A und O in der Wissenschaft. Und ohne Inhaltsverzeichnis ist es 
an sich keine Abschlussarbeit, kann mir nicht vorstellen dass irgendein 
Professor sowas akzeptieren würde.

Weils gerade zum Thema passt: Linus Torvalds hat angeblich seine 
Masterarbeit an einem Wochenende zusammengeschrieben und das Thema war 
sein Betriebssystem Linux. Die Arbeit war trotzdem über 50 s lang: 
https://www.cs.helsinki.fi/u/kutvonen/index_files/linus.pdf und Quellen 
hat er auch angegeben. Tja, auch Genies bleiben davon nicht verschont :)

von Gustl B. (-gb-)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Bildungsverweigerer schrieb:
> Wozu sollten die eine Master/Bachelorarbeiten schreiben sollen?

Bildungsverweigerer schrieb:
> Also vor allem Sport und Mathe.

Wozu man einen Master machen sollte? Es gibt eben kein Diplom mehr. 
Master ist ein Abschluss einer Hochschule. Wenn du den nicht machen 
magst, dann mache den doch einfach nicht. Der Abschluss ist freiwillig.

Ein Abschluss mit Note dient dazu, dass eine Firma eine grobe 
Orientierung hat was ein Bewerber kann. Jemand mit Mathe Master musste 
während seinem Studium eine Reihe an Prüfungen bestehen. Auf dem Zeugnis 
steht auch die Uni, also kann die Firma sogar nachgucken welche 
Prüfungen genau zu diesem Master dazugehörten.

Es gibt auch andere Abschlüsse, z. B. Bachelor, Meister, Staatsexamen, 
...

Ja, auch Sport kann man wissenschaftlich angehen. Die Studenten spielen 
da nicht den ganzen Tag Fußball genauso wie Mathestudenten nicht so irre 
viel rechnen.

Du hast jetzt in deinen Posts durchblicken lassen, dass du den 
Unterschied zwischen Hochschule und Ausbildung nicht so ganz verstanden 
hast.

Tobias S. schrieb:
> Wenn das Mathegenie aus deinem
> Beispiel z.B. keine Quellen angibt, von wo soll dann der Leser wissen,
> dass es sich um eine bisher unbewiesene Vermutung handelt?

Weil die in der Mathematik oft Namen haben. Hier ist eine Liste: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Ungel%C3%B6ste_Probleme_der_Mathematik

Tobias S. schrieb:
> [...] kann mir nicht vorstellen dass irgendein
> Professor sowas akzeptieren würde.

Damit hast du im Normalfall recht, aber ich vermute mal sehr stark, dass 
du trotzdem den 1er bekommst wenn du auch nur auf einer Seite eines der 
unbewiesenen Matheprobleme beweist. Oder auch als Anwendung einen Weg 
zeigst wie man schnell Zahlen in ihre Primfaktoren zerlegen kann.

von Thomas1 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Früher hat einer seine Dissertation mit 17 Seiten geschrieben.

https://www.news.uzh.ch/de/articles/2005/1552.html

von Xaver aus Xanten (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gustl B. schrieb:
> Oder auch als Anwendung einen Weg
> zeigst wie man schnell Zahlen in ihre Primfaktoren zerlegen kann.

Das macht man aber lieber nicht bei Professor Krause an der FH 
Hinterholzminden sondern eher in Harvard.

von Gustl B. (-gb-)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Xaver aus Xanten schrieb:
> Das macht man aber lieber nicht bei Professor Krause an der FH
> Hinterholzminden sondern eher in Harvard.

Und warum? Willst du das noch begründen?

von Bildungsverweigerer (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Gustl B. schrieb:
> Du hast jetzt in deinen Posts durchblicken lassen, dass du den
> Unterschied zwischen Hochschule und Ausbildung nicht so ganz verstanden
> hast.

Doch den habe ich. Den habe ich ja selber durchlaufen und mich dann 
entschlossen den Master nicht dran zu hängen.

Ich stelle lediglich den Anspruch bzw. die Notwendigkeit in Frage, dass 
man in allen Bachelor / Master Fächern, sei es an einer UNI oder ein FH 
eine sogenannte klassische Bachelor/Masterarbeit schreiben muss.

In meinem Fall der Technischen Informatik musste ich diese 
Bachelorarbeit auch verfassen. Diese Arbeit ging mit einer Gewichtung 
von ich glaube 10-20% in die Endnote ein, was völlig überzogen war.

Viel mehr Sinn, als diese unnütze sog. wissenschaftliche Arbeit hätte 
viel mehr eine Überprüfung der Fähigkeiten an einer technischen Arbeit 
stattfinden sollen. Warum? Weil der Großteil der Absolventen eh nicht 
voll konkret krasse wissenschaftliche Arbeiten machen wird, sondern in 
Klitschen, KMUs oder Konzernen in der Entwicklung, als Codemonkey, als 
Projektleiter etc. landen werden.

Und dort interessiert niemanden, ob du richtig zitieren kannst - weil 
das eben völlig unnötig ist. Ausserhalb der Wissenschaft schreibst du 
Dokumentationen nach Normen oder eigenen Vorgaben. Und vor allem zählt: 
Kannst du das Projekt in der vorgegebenen Zeit mit dem vorgegebenen 
Budget umsetzen? Die (unwissenschaftliche) Dokumentation wird ggf. sogar 
von extra Schreiberlingen umgesetzt - vor allem in großen Buden.

Viel mehr interessiert mich als potentieller Chef: Was hast du in der 
Ausbildung/Studium gelernt? Wo hast du gearbeitet? Wodran hast du 
gearbeitet? Welche Referenzen konntest du sammeln?

So ne langweilige Bachelorarbeit mit viel Bla Bla geht mir am 
Allerwertesten vorbei.

von Gustl B. (-gb-)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bildungsverweigerer schrieb:
> Ich stelle lediglich den Anspruch bzw. die Notwendigkeit in Frage, dass
> man in allen Bachelor / Master Fächern, sei es an einer UNI oder ein FH
> eine sogenannte klassische Bachelor/Masterarbeit schreiben muss.

Also du meinst man sollte Bachelor/Master bekommen können ohne die 
Bachelor/Masterarbeit? Hm ...

Bildungsverweigerer schrieb:
> Diese Arbeit ging mit einer Gewichtung
> von ich glaube 10-20% in die Endnote ein, was völlig überzogen war.

Tja das ist jetzt eine Gefühlssache. Ich habe Staatsexamen. Und da muss 
man am Ende nicht nur eine Arbeit schreiben, sondern Prüfungen (das 
Staatsexamen) über fast den ganzen Stoff des Studiums ablegen, in allen 
Fächern in kurzer Zeit. Zusätzlich natürlich zu den normalen Klausuren 
während des vorangegangenen Studiums und man musste noch eine 
Zulassungsarbeit schreiben was in etwa eine Bachelor/Masterarbeit ist.

Ich finde das schon OK so, dass man sich auch mal selber hinsetzen muss 
und eine Arbeit schreibt. Man zeigt, dass man seine Arbeit sinnvoll 
gliedern kann, ordentlich erklären kann und so weiter, eben fähig ist 
selbständig mal etwas größeres anzupacken und zu vollenden.

Bildungsverweigerer schrieb:
> Viel mehr Sinn, als diese unnütze sog. wissenschaftliche Arbeit hätte
> viel mehr eine Überprüfung der Fähigkeiten an einer technischen Arbeit
> stattfinden sollen. Warum? Weil der Großteil der Absolventen eh nicht
> voll konkret krasse wissenschaftliche Arbeiten machen wird, sondern in
> Klitschen, KMUs oder Konzernen in der Entwicklung, als Codemonkey, als
> Projektleiter etc. landen werden.

Warum studieren die dann? Das ist eigentlich nicht Sinn eines Studiums. 
Ja, ich weiß dass das so ist, und heute ist auch gerade der Bachelor 
nicht so irre viel wert, aber das hätte ja nicht so kommen müssen und 
das könnte man ja auch wieder ändern. Das mit der wissenschaftlichen 
Arbeit stammt aus einer Zeit als noch nicht so viele Leute studiert 
haben und die danach großteils in Akademia geblieben sind.
Für Leute die etwas praktisches machen gibt es auch praktische 
Abschlüsse mit praktischen Abschlussarbeiten. Den Meister, den 
Techniker, ...

ABer ja, Politik und Schulen feiern es wenn immer mehr ein Abi haben, 
Unis und Politik feiern es wenn immer mehr studieren. Ob das vielleicht 
so ist weil maches einfacher wird bleibt unhinterfragt. Ich kann nur zu 
meinem STudium sagen, dass war ein Witz. Ernsthaft. Ich war zwar nicht 
gut, aber ich bin da ohne Anstrengung durchgekommen und das sollte nicht 
möglich sein finde ich. Man braucht sich dann nicht wundern, dass Firmen 
die Bacheloranten als Codingmonkey anstellen, das ist eben nicht mit 
einem Diplom vergleichbar wenn es reicht, dass man gut auswendiglernen 
kann (wobei man damit vermutlich auch früher einige Studiengänge hätte 
bestehen können).

Bildungsverweigerer schrieb:
> Was hast du in der
> Ausbildung/Studium gelernt? Wo hast du gearbeitet? Wodran hast du
> gearbeitet? Welche Referenzen konntest du sammeln?

Naja, wenn der Chef einen Master der Informatik anstellt, dann erwartet 
der schon etwas ganz anderes wie wenn er einen mit Ausbildung zum 
Fachinformatiker anstellt.

: Bearbeitet durch User
von Ntldr -. (ntldr)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias S. schrieb:
> Quellen sind
> doch das A und O in der Wissenschaft. Und ohne Inhaltsverzeichnis ist es
> an sich keine Abschlussarbeit, kann mir nicht vorstellen dass irgendein
> Professor sowas akzeptieren würde.

Die Frage ist eben auch inwiefern da ein echte wissenschaftliche Arbeit 
rauskommen soll/wird. Sowohl Bachelor- als auch Masterarbeit waren bei 
mir effektiv reine Implementierungsaufgaben mit runtergetippter 
Dokumentation.
Bachelorarbeit waren 40 Seiten Inhalt, davon dann ~20 Seiten 
Hintergründe (verwendete Technologien etc.) und 20 Seiten zum 
eigentlichen Projekt. Insgesamt dafür 6 Quellen. Die Masterarbeit hatte 
70 Seiten Inhalt, davon ~30 Seiten Hintergründe, ~30 Seiten Projekt und 
10 Seiten zu einem konkreten Anwendungsbeispiel. Da warens dann 11 
Quellen. Hat in beiden Fällen für sehr gute Bewertungen gereicht. 
Wirklich sinnvoll war die Schreibarbeit aber dennoch nicht...

Gustl B. schrieb:
> Auf dem Zeugnis
> steht auch die Uni, also kann die Firma sogar nachgucken welche
> Prüfungen genau zu diesem Master dazugehörten.

Sofern es an der Uni im Master Pflichtprüfungen gibt. Bei mir gabs keine 
und ich durfte mir relativ frei Module aussuchen. Ein guter Teil der 
Module wird heute auch nicht mehr Angeboten (Dozent weg/in Rente), 
wodurch dazu ein AG nur den Modulnamen vom Zeugnis ablesen könnte. Was 
dann im Detail dahintersteckt bekommst du kaum noch raus.

von Bildungsverweigerer (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Gustl B. schrieb:
> Naja, wenn der Chef einen Master der Informatik anstellt, dann erwartet
> der schon etwas ganz anderes wie wenn er einen mit Ausbildung zum
> Fachinformatiker anstellt.

Ich erwarte, dass ich einen kreativen und gut ausgebildeten Mitarbeiter 
bekommen, der über ein großes Fachwissen verfügt, welcher diesr auch 
durch Erfahrung z.B. als Werksstudent oder andersartige Projekte 
erweitern kann.

Die Masterarbeit oder Bachelorarbeit interssiert mich da eher weniger, 
denn damit kann ich kein Geld verdienen.

Wie löst dieses technische Problem das der Kunde will? Hast du noch 
Verbesserungsvorschläge? Schaffen wir das Projekt mit diesen 
Anforderungen in dieser Zeit? Gibt aktuelle Technologien, die der Kunde 
noch nicht kennt jedoch von Vorteil sind? Usw. usw., das sind Dinge die 
einem im Berufsleben tangieren.

Gustl B. schrieb:
> Warum studieren die dann?

Normalerweise studiert man ein Fach, weil einen dieses brennend 
interssiert. Man möchte in diesem Wissen eine große Expertise aufbauen 
und eine gefragter Mitarbeiter werden. Manche wollen auch in die 
Forschung, wobei das als Informatiker eher die wenigsten sind. Diese 
dürfen von mir aus auch eine Bachelor/Masterarbeit schreiben.

Gustl B. schrieb:
> Man zeigt, dass man seine Arbeit sinnvoll
> gliedern kann, ordentlich erklären kann und so weiter, eben fähig ist
> selbständig mal etwas größeres anzupacken und zu vollenden.

Da liegt der Hund begraben. Wenn man dann nach dem Produkt hinter der 
Arbeit fragt kriegt man zu hören: Wurde nie zu Ende umgesetzt, nur ein 
theoretisches Produkt oder die schriftliche Arbeit wurde inhaltlich 
deutlich aufgehübscht.

von Gustl B. (-gb-)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Bildungsverweigerer schrieb:
> Ich erwarte, dass ich einen kreativen und gut ausgebildeten Mitarbeiter
> bekommen, der über ein großes Fachwissen verfügt, welcher diesr auch
> durch Erfahrung z.B. als Werksstudent oder andersartige Projekte
> erweitern kann.

Bwahaha. Und woran willst du das erkennen? An der Note? Eine 
Masterarbeit kannst du als zukünftiger Chef zumindest lesen.

Bildungsverweigerer schrieb:
> Wie löst dieses technische Problem das der Kunde will? Hast du noch
> Verbesserungsvorschläge? Schaffen wir das Projekt mit diesen
> Anforderungen in dieser Zeit? Gibt aktuelle Technologien, die der Kunde
> noch nicht kennt jedoch von Vorteil sind? Usw. usw., das sind Dinge die
> einem im Berufsleben tangieren.

Das kannst du auch alles nicht an einer Note ablesen. Gut, vermutlich 
nicht an einer Masterarbeit.

Bildungsverweigerer schrieb:
> Normalerweise studiert man ein Fach, weil einen dieses brennend
> interssiert. Man möchte in diesem Wissen eine große Expertise aufbauen
> und eine gefragter Mitarbeiter werden.

Ja? Da kenne ich nur sehr wenige. Die Leute die ich kenne wollten 
großteils nur den Abschluss. Möglichst schnell. Die haben auch jetzt den 
Abschluss und oft gute/ordentliche Noten. Ob sie etwas von ihrem Fach 
verstehen weiß ich nicht. Mein Studium hätte man nur oder fast nur durch 
auswendiglernen schaffen können.

Bildungsverweigerer schrieb:
> Wenn man dann nach dem Produkt hinter der
> Arbeit fragt kriegt man zu hören: Wurde nie zu Ende umgesetzt, nur ein
> theoretisches Produkt oder die schriftliche Arbeit wurde inhaltlich
> deutlich aufgehübscht.

Aber das ist doch gut! In einem Bewerbungsgespräch kann der Personaler 
zumindest danach fragen. Wenn der da jetzt einen Master Absolventen ohne 
Masterarbeit hätte, nach was soll er fragen? So hat man schon mal ein 
Thema in dem der Bewerber Experte seien sollte - und kann genau danach 
fragen.

von Bildungsverweigerer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gustl B. schrieb:
> Bwahaha. Und woran willst du das erkennen? An der Note? Eine
> Masterarbeit kannst du als zukünftiger Chef zumindest lesen.

Ich habe nicht von Noten geredet. Noten sidn gut, um einen groben 
Eindruck zu erhalten. Wenn jemand nur 3en und 4en ind Mathe hat, kann 
das schon einen Eindruck hinterlassen.

Aber letztendlich merkt man recht schnell im VG, ob ein Bewerber etwas 
taugt. Und sollte dies der Fall sein, wird dieser auf seine Fähigkeitrn 
natürlch nochmal überprüft, z.B. durch Testaufgabenn und längere 
Fachgespräche (z.B. über einen Tag verteilt - dann gibt es auch nur noch 
eine sehr sehr enge Auswahl an Bewerbern).

Wie bei vielen Klitschen üblich komplett ohne Nachweise oder Tests 
erhält bei mir keiner einen Job.

Gustl B. schrieb:
> Ja? Da kenne ich nur sehr wenige. Die Leute die ich kenne wollten
> großteils nur den Abschluss

Ok, ich korrigiere mich. Normalerweise sollte man ein natürliches 
innerliches Interesse an seinem Fach haben. Das dem oft nicht so ist, da 
gebe ich dir Recht. Zeigt sich auch bei den hier immer wieder 
auftauchenden Fragen, mit welchen Beruf man am meisten verdient...

Gustl B. schrieb:
> Aber das ist doch gut! In einem Bewerbungsgespräch kann der Personaler
> zumindest danach fragen. Wenn der da jetzt einen Master Absolventen ohne
> Masterarbeit hätte, nach was soll er fragen? So hat man schon mal ein
> Thema in dem der Bewerber Experte seien sollte - und kann genau danach
> fragen.

Hätte man bei einer vernünftigen technischen Abschlussarbeit auch. 
Zusätzlich könnte dieser dann seine Leiterplatte/Software etc. gleich 
mitbringen, samt (pragmatischer, nicht wissenschaftlicher) Dokumentation 
und Quellen.

Hat der Bewerber diesen Test bestanden kommt dieser zu mir für ein 
ausdauerndes Fachgespräch, in welchem auch sein allgemeines/weiteres 
Fachwissen geprüft wird.

von Gustl B. (-gb-)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Bildungsverweigerer schrieb:
> ätte man bei einer vernünftigen technischen Abschlussarbeit auch.
> Zusätzlich könnte dieser dann seine Leiterplatte/Software etc. gleich
> mitbringen, samt (pragmatischer, nicht wissenschaftlicher) Dokumentation
> und Quellen.

Das gibt es doch alles, aber eben nicht beim Studium. Wenn du einen 
Elektroniker anstellen willst der einen Meister oder Techniker hat, dann 
musste der auch was praktisches machen. Der Fachinformatiker musste auch 
etwas programmieren. Studium ist eben etwas wissenschaftliches. In einer 
Studium der Mathematik lernt man nicht Rechnen und in einem Studium der 
Informatik lernt man nicht Programmieren.

Ich habe meine Zulasssungsarbeit für das Examen in der Physik 
geschrieben. Die war als Bachelorarbeit ausgeschrieben. Gemacht habe ich 
dabei etwas was nichts oder fast nichts mit Physik zu tun hat. 
Reverseengeneering alter Hardware, Elektronik gebaut, 
Hardwarebeschreibung für ein FPGA und etwas PC Software. Das hat für den 
Lehrstuhl ein akutes Problem gelöst und ich hätte da auch etwas das ich 
herzeigen könnte.
Was also konkret in einer Abschlussarbeit an der Uni gemacht wird hängt 
auch sehr am Studenten was der sich raussucht. Er muss aber immer auch 
einen Text schreiben, kann aber je nach Thema auch zusätzlich etwas 
bauen oder/und Software schreiben ... oder in Kunst etwas zeichnen, ...

: Bearbeitet durch User
von WiMi (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich sag meinen Studenten immer 40Seiten ist wenig, 60Seiten passt und 
80Seiten ist viel. Da kann man aber natürlich mit Schrift und Bildern 
locker +-50% rausholen.

Es kommt halt schlecht, wenn ne Standard Masterarbeit viel zu kurz ist.

von kik (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Heinz schrieb:
> wieviel ist gut?

so viel wie vorgegeben wird ^^

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hängt vom Prof ab ...

0 bis gefühlt 100 000 Seiten

von Ralph (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wasserblau schrieb:
> darüber

Inhalt ist wichtiger. Wer es schafft sich auf 60 Seiten gut auszudrücken 
hat Vorteile gegenüber 120 Seiten Unsinn. Kann man so pauschal nicht 
sagen...

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.