Frage Verpolschutzdiode in einem Empfänger

Gast #4672956
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Hallo,

sicherlich ist es mir nicht gelungen, in meinem Betreff genau das zu 
formulieren, was ich wissen möchte.

Zur Sache:

Ich habe hier einen Kurzwellenempfänger zur Reparatur, welcher im Grund 
auch wieder funktioniert.

Auf der Spannungsversorgungseinheit (Platine) werden unterschiedliche 
Spannungen bereit gestellt.

Der Empfänger selbst hat kein eigenes Netzteil, sondern wird extern mit 
12V gespeist. Auf der Platine ist als Verpolungsschutz eine MUR120 
einglötet, sprich in Serie mit einer Schmelzsicherung direkt nach dem 
12V-Anschluss.

Die MUR120 ist lediglich für einen Strom von 1A ausgelegt. Der Empfänger 
nimmt aber gem. Spezifikation 2,5A auf. Die Diode wird extrem heiß.

Nun meine Frage: Ist das eine Fehlkonstruktion?

Klaus
#4673002
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Klaus schrieb:
> Diode wird extrem heiß.
> Ist das eine Fehlkonstruktion?

Ist die Diode original? Hat schon jemand vor Dir daran herumgelötet? Was 
heißt "in Serie mit der Schmelzsicherung"? Mit der richtigen Polarität 
im normalen Stromweg oder gegenpolig zw. Schmelzsicherung und GND/Masse?
Gast #4673107
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Hallo Rainer,

danke für die Antwort. Schmelzsicherung sowie Diode befinden sich im 
Pluszweig der Spannungsversorgung.

Im Schaltplan ist an dieser Stelle eine UES1104 vorgesehen, diese ist 
auch für 2A ausgelegt. In diversen Übersichten taucht die MUR120 als 
Ersatz für die UES1104 auf. Vermutlich hat diese die gleichen Kenndaten, 
bis auf die Strombelastbarkeit. Nach dem Lötbild scheint diese auch 
schon mal getauscht worden zu sein. Also hier ligt wohl der Hase im 
Pfeffer.

Klaus

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