“Die MVG hat seit 2013 bereits sechs Elektrobusse verschiedener Hersteller getestet. Ergebnis: Alltagstauglich sind die Stromer nicht. Laut MVG müssen die Batterien noch erheblich leistungsfähiger, aber auch kleiner und leichter werden, um zuverlässig eingesetzt und finanziert werden zu können.“ http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/mvg-stellt-e-busflotte-zurueck-zeit-nicht-reif-dafuer-6637450.html Hm, da scheinen noch einige Leute nicht gerade überzeugt vom neuen Lieblingsprojekt obgleich es ja auch alternativen zum Batteriebus gibt. in Zürich und Sankt Gallen aber auch Salzburg gibt es sie wieder und Berlin zieht ihn auch wieder in Betracht, den Trolleybus. Namaste
> Laut MVG müssen die Batterien noch erheblich leistungsfähiger, > aber auch kleiner und leichter werden, um zuverlässig eingesetzt > und finanziert werden zu können. Na toll. Dafür brauche ich keinen Bus bauen, das weiß selbst jeder Öko-Depp alleine.
Hier fahren sie quietschvergnügt herum: http://badlangensalza.thueringer-allgemeine.de/web/badlangensalza/startseite/detail/-/specific/Bad-Langensalza-Elektrobusse-schlagen-sich-tapfer-durch-Stadtverkehr-193435229 MfG Paul
Paul B. schrieb: > Hier fahren sie quietschvergnügt herum: > > http://badlangensalza.thueringer-allgemeine.de/web/badlangensalza/startseite/detail/-/specific/Bad-Langensalza-Elektrobusse-schlagen-sich-tapfer-durch-Stadtverkehr-193435229 > > MfG Paul Winfried schrieb " finanziert". Da ist wohl der Knackpunkt. Gewaltig subventioniert kann man den Scherz machen. Grüße Bernd
Drollige Forderung.. Bus- Technik ist der KFZ-Technik ca. 8-10 Jahre hinterher in der Entwicklung. Vor 2025 wirds wohl kaum brauchbare Serien-E-Busse geben..
@Fabian F. (fabian_f55) >Drollige Forderung.. Aus der Politk . . . >Bus- Technik ist der KFZ-Technik ca. 8-10 Jahre hinterher in der >Entwicklung. Vor 2025 wirds wohl kaum brauchbare Serien-E-Busse geben.. Sachkenntnis kann jede lebhafte Diskussion nur behindern!
E-Busse gabs doch schon Anfang des 20sten Jahrhunderts: https://de.wikipedia.org/wiki/Batteriebus#Fr.C3.BChe_Vertreter_im_20._Jahrhundert Zu Hoch-Zeiten der CeBIT sind da auch Elektrobusse auf dem Messegelände rumgefahren, hat eben weniger gestunken als damalige Diesel-Räucheröfen.
Wie im bei Wikipedia auch zu lesen ist, sind die in den 70'er und 80'er Jahren in Düsseldorf gefahren. Ich kann mich noch gut an die Busse mit Anhänger erinnern. In Solingen fahren immer noch die O-Busse oder Trolleybuse. Gerade gelesen: Es werden wieder neue O-Busse gebaut. http://www.linied.net/fahrzeuge/busse_9063.html http://www.sobus.net/vossloh-kiepe-und-solaris-bauen-neue-generation-o-busse/ Ich hoffe die links sind anklickbar.
Mit Oberleitung braucht man keine Batterie mitschleppen. ;-) Also Kind haben mich die Busse mit Obelleitung total Fasziniert. Ja klar, etwas unflexibler, aber die Perfekte Welt gibts nicht mal auf dem Ponyhof...
In Hamburg fährt nen Gemisch aus Wasserstoff und E-Bussen scheint ganz gut zu laufen jedenfalls werden Fleißig diese Schnellade Stationen gebaut man sieht immer mehr davon, denke das ist auch immer ne Frage der Umsetzung.
Ein Fuchs, der auf die Beute ging, fand einen Weinstock, der voll schwerer Trauben an einer hohen Mauer hing. Sie schienen ihm ein köstlich Ding, allein beschwerlich abzuklauben. Er schlich umher, den nächsten Zugang auszuspähn. Umsonst! Kein Sprung war abzusehn. Sich selbst nicht vor dem Trupp der Vögel zu beschämen, der auf den Bäumen saß, kehrt er sich um und spricht und zieht dabei verächtlich das Gesicht: Was soll ich mir viel Mühe nehmen? Sie sind ja herb und taugen nicht.
> Na wo bleibt denn der E-Mobil Bernd?
Der braucht noch paar Tage für die restlichen 50km bis zuhause.
Akkus laden...
Ich denke, die Angelegenheit ist - wie so Vieles - zweischneidig. Einerseits ist die Batterietechnik wohl wirklich noch nicht so recht da angekommen, wie wir uns das wünschen, andererseits ist sie auch nicht so schlecht, dass es sinnlos wäre, quasi in "geschützen Biotopen" damit endlich anzufangen. Was aber so sicher ist, wie das Amen in der Kirche: Da gibts reichlich Lobbyarbeit GEGEN die Elektromobilitiät. Die Öl/Kraftstoffindustrie wird wohl nicht sonderlich begeistert sein - so eine Busflotte einer mittleren Stadt, das ist ja mengenmäßig schon eine Ansage. Und die traditionlellen Fahrzeughersteller wollen ihre Claims natürlich so lange verteidigen, wie es irgend geht ... Deshalb sollte man ruhig auch mal nachforschen, wer diese (im Eingangspost genannte) Entscheidung getroffen hat und wo der und/oder seine Verwandschaft inzwischen arbeiten.
@ Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat) >Ich denke, die Angelegenheit ist - wie so Vieles - zweischneidig. >Einerseits ist die Batterietechnik wohl wirklich noch nicht so recht da >angekommen, wie wir uns das wünschen, andererseits ist sie auch nicht so >schlecht, dass es sinnlos wäre, quasi in "geschützen Biotopen" damit >endlich anzufangen. Das ist unbestritten. Und diese "Biotope" sind ja die kleinen Versuchsflotten. ABER! Hier wurde von der Politk gefordert, auf Biegen und Brechen die GESAMTE Flotte umzustellen. Das ist schlicht Unsinn. >Was aber so sicher ist, wie das Amen in der Kirche: Da gibts reichlich >Lobbyarbeit GEGEN die Elektromobilitiät. Die Öl/Kraftstoffindustrie wird >wohl nicht sonderlich begeistert sein - so eine Busflotte einer >mittleren Stadt, das ist ja mengenmäßig schon eine Ansage. Und die >traditionlellen Fahrzeughersteller wollen ihre Claims natürlich so lange >verteidigen, wie es irgend geht ... Da Gleich gilt PRO E-Mobil. Da locken im Moment noch satte Subventionen, siehe aktuelle E-Mobil Förerdungen etc.
Hallo, ich persönlich finde E-Mobilität toll, aber technisch gesehen ist ein Bus eher ein schlechter Einsatzort für einen reinen Elektroantreib mit Akku, da die benötigte Energiemenge recht hoch ist. Von daher ist ein chemischer Kraftstoff besser geeignet, da seine Energiedichte höher ist. Oberleitung für den Bus ist natürlich eine gute Option, allerdings auch recht aufwendig und in den Augen vieler Menschen unschön, weil es nach Technik aussieht und nicht nach Wald und Wiese, was sie lieber hätten (auch in den Städten). Einen guten Ansatz finde ich persönlich Hybridbusse, bei denen der Antrieb der Räder rein über den Elektromotor erfolgt und die "Strombereitstellung" über Batterie und Dieselmotor. Dabei wird der Dieselmotor im optimalen Bereich bei fester Drehzahl betrieben und speist per Generator den Elektromotor bzw. den Überschuss in die Batterie und schaltet bei genügend gespeicherter Energie ab. Beim Abbremsen des Bus wird per Rekuperation ebenfalls Energie in die Batterie gespeist. Gruß Kai PS: Ja, ich weiß, das am Ende nicht die beste Technologie eingesetzt wird, sondern die, mit der die meisten wirtschaftlichen und politischen Interessen befriedigt werden.
Kai S. schrieb: > ich persönlich finde E-Mobilität toll, aber technisch gesehen ist ein > Bus eher ein schlechter Einsatzort für einen reinen Elektroantreib mit > Akku, da die benötigte Energiemenge recht hoch ist. Sehe ich genau umgekehrt. Denn beim Stadtbus mit seinen festen Kursen ist die benötigte Energiemenge pro Kurs gut kalkulierbar. Aufladung oder Akkuwechsel an festen Stützpunkten sind daher gut in die Einsatzplanung einbaubar. Im Gegensatz dazu klappt das bei PKW und LKW ohne feste Touren weitaus schlechter.
@ Kai S. (kai1986) >Einen guten Ansatz finde ich persönlich Hybridbusse, bei denen der >Antrieb der Räder rein über den Elektromotor erfolgt und die >"Strombereitstellung" über Batterie und Dieselmotor. Das alles muss sich aber sowohl technisch wie ökomomisch auszahlen, sonst bleibt es ein teures Prestigeobjekt. Hat jemand belastbare Zahlen zu den Betriebskosten, Energieeinsparzung, Abgaseinsparung etc. zu Hybridbussen?
@ A. K. (prx) >Denn beim Stadtbus mit seinen festen Kursen ist die benötigte >Energiemenge pro Kurs gut kalkulierbar. Aufladung oder Akkuwechsel an >festen Stützpunkten sind daher gut in die Einsatzplanung einbaubar. Stimmt, aber das ist nur ein Workaround für schlechte Akkusleistung ;-)
Falk B. schrieb: > Stimmt, aber das ist nur ein Workaround für schlechte Akkusleistung ;-) Ein halb gefüllter Bus dürfte pro Nase deutlich weniger Energie verbrauchen, als ein PKW auf gleicher Strecke. Da man bei angepasster Bauweise auch erheblich mehr Akku hinein bekommt, sollte die Wegstrecke pro Ladung entsprechen besser sein. Wenn man allerdings normale Diesel-Niederflurbusse auf Akku umbauen will, dann fehlt schlicht der Platz dafür. So gehts also nicht. Da ist schon etwas mehr Kreativität gefragt.
Falk B. schrieb: > Das alles muss sich aber sowohl technisch wie ökomomisch auszahlen, > sonst bleibt es ein teures Prestigeobjekt. Muhaha, seit wann das denn? Aufgabe: Berechnen Sie, wieviele E-Busse man mit dem für den Neubau der Berliner Stadtschloß-Fassade verschwendeten Geld hätte kaufen können. Berechnen Sie weiterhin, wie weit man diese E-Busse mit den laufenden Betriebskosten für den unvollendeten Berliner Flughafen monatlich fahren lassen könnte.
Timm T. schrieb: > Falk B. schrieb: >> Das alles muss sich aber sowohl technisch wie ökomomisch auszahlen, >> sonst bleibt es ein teures Prestigeobjekt. > > Muhaha, seit wann das denn? > > Aufgabe: Berechnen Sie, wieviele E-Busse man mit dem für den Neubau der > Berliner Stadtschloß-Fassade verschwendeten Geld hätte kaufen können. > Berechnen Sie weiterhin, wie weit man diese E-Busse mit den laufenden > Betriebskosten für den unvollendeten Berliner Flughafen monatlich fahren > lassen könnte. Zu Geil, ein teueres Prestigeprojekt mit anderen teueren Prestigeprojekten gegenzurechnen...
Bernd T. schrieb: >> Aufgabe: Berechnen Sie, wieviele E-Busse man mit dem für den Neubau der >> Berliner Stadtschloß-Fassade verschwendeten Geld hätte kaufen können. >> Berechnen Sie weiterhin, wie weit man diese E-Busse mit den laufenden >> Betriebskosten für den unvollendeten Berliner Flughafen monatlich fahren >> lassen könnte. > > Zu Geil, ein teueres Prestigeprojekt mit anderen teueren > Prestigeprojekten gegenzurechnen... Elektrobusse transportieren heute schon Menschen. Beim BER dauert das noch 10-20 Jahre und einige Milliarden Euro. Von da schon eine plausible Rechnung
@Fabian F. (fabian_f55)
>Elektrobusse transportieren heute schon Menschen.
Das tun Fahrradrikschas auch. Und die schaffen Arbeitsplätze, u.a. für
unsere Neubürger . . .
@ A. K. (prx) >> Stimmt, aber das ist nur ein Workaround für schlechte Akkusleistung ;-) >Ein halb gefüllter Bus dürfte pro Nase deutlich weniger Energie >verbrauchen, als ein PKW auf gleicher Strecke. Schon wieder Ausflüchte und Äpfel mit Karroten vergleichen. Die Meßlatte liegt im Moment beim dieselgetriebenen Bus mit aktueller Abgastechnologie. Und nicht die Briketschleuder aus den 60ern! > Da man bei angepasster >Bauweise auch erheblich mehr Akku hinein bekommt, sollte die Wegstrecke >pro Ladung entsprechen besser sein. Auch das löst das Grundproblem der niedrigen Energiedichte, geringen Ladeleistung und hohen Kosten kaum bis gar nicht. >Wenn man allerdings normale Diesel-Niederflurbusse auf Akku umbauen >will, dann fehlt schlicht der Platz dafür. So gehts also nicht. Da ist >schon etwas mehr Kreativität gefragt. Auf's Dach, dort sind heute schon Umrichter und Speicher bei Hybridbussen untergebracht. Allerdings wirds irgendwann ein wenig kopflastig. 8-0
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