Gast
#4673920
Hallo, ist es moralisch verwerflich, der Bundeswehr beizutreten und dort zu forschen?
|
Anzeige
|
Der Bundeswehr beitreten
Gast
#4673920
Hallo, ist es moralisch verwerflich, der Bundeswehr beizutreten und dort zu forschen? Du bist zu spät. Freitag war gestern.
Gast
#4673930
Habe soeben beim ZDF nachgefragt: Bundeswehr ist OK ...
Gast
#4673937
Ok, danke.
Gast
#4673938
Masterand schrieb: > und dort zu forschen? Lies "Vier Tage im November: Mein Kampfeinsatz in Afghanistan": Freiwillig kam er nach Afghanistan, überzeugt, das Richtige zu tun. Doch die Realität des Krieges gehorcht eigenen Gesetzen. Als sie ihn einholt, gerät Clair mit seinen Idealen in Konflikt. Quelle:http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/vier-tage-im-november-9783548375212.html
Gast
#4673954
Friedhofsgärtner schrieb: > Lies "Vier Tage im November: Mein Kampfeinsatz in Afghanistan": > Freiwillig kam er nach Afghanistan, überzeugt, das Richtige zu tun. Doch > die Realität des Krieges gehorcht eigenen Gesetzen. Als sie ihn einholt, > gerät Clair mit seinen Idealen in Konflikt. > Quelle:http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/vier-tage-im-november-9783548375212.html So ein dummes Zeug, nicht das Buch, sondern Bundeswehr=kämpfen=Soldat. In der Bundeswehr gibt es sehr viele Möglichkeiten zu forschen oder wissenschaftlich tätig zu sein. Leg dich also wieder hin und kuriere dein posttraumatisches Gehabe aus.
Gast
#4673955
Freiwillig zur Bundeswehr ? Junge, mach lieber was aus Deinem Leben !
Gast
#4673956
OvWa schrieb: > In der Bundeswehr gibt es sehr viele Möglichkeiten zu forschen oder > wissenschaftlich tätig zu sein. Sind die Forschungen nur für die Bundeswehr oder auch für Unternehmen? Beispielweise forscht die UNI BW in München auch an dem Smart-Home. Ich sehe da keinen Bezug zur Bundeswehr. Wie erklärt man eine wissenschaftliche Tätigkeit bei der Bundeswehr einem späteren Arbeitgeber?
Gast
#4673959
Masterand schrieb: > Wie erklärt man eine wissenschaftliche Tätigkeit bei der Bundeswehr > einem späteren Arbeitgeber? Daß du nicht den vollmundigen Versprechungen der Fernsehwerbung ("Abenteuer/Verantwortung etc") widerstehen konntest, obwohl dein Bauchgefühl was anderes sagte.
Gast
#4673960
Masterand schrieb: > Hallo, > > ist es moralisch verwerflich, der Bundeswehr beizutreten und dort zu > forschen? Ja, das ist es.
Gast
#4673963
OvWa schrieb: > In der Bundeswehr gibt es sehr viele Möglichkeiten zu forschen oder > wissenschaftlich tätig zu sein. Bei der chronischen Geldknappheit? Aber vielleicht ist das ja das Forschungsgebiet. ;-b
Gast
#4673971
Danke, werde es mir überlegen
Gast
#4673974
Bertholt schrieb: > Masterand schrieb: > Hallo, > ist es moralisch verwerflich, der Bundeswehr beizutreten und dort zu > forschen? > > Ja, das ist es. Habe soeben zusätzlich bei der ARD nachgefragt: nein, ist es nicht.
Gast
#4673982
Dirk schrieb: > Bertholt schrieb: >> Masterand schrieb: >> Hallo, >> ist es moralisch verwerflich, der Bundeswehr beizutreten und dort zu >> forschen? >> >> Ja, das ist es. > > Habe soeben zusätzlich bei der ARD nachgefragt: nein, ist es nicht. ARD, ZDF und alle anderen Sender u. ä. zählen nicht, da ich die höheren moralischen, ethischen und sonstige Kompetenzen habe.
Gast
#4673997
Masterand schrieb: > UNI BW in München Die Universität der Bundeswehr in München gehört der Bundeswehr, ist aber letztendliche eine "ganz" normale Universität. Daher sind Forschungen im zivilen Bereich genauso möglich wie Forschungen für den militärischen Bereich. Masterand schrieb: > Wie erklärt man eine wissenschaftliche Tätigkeit bei der Bundeswehr > einem späteren Arbeitgeber? Warum sollte man sich erklären müssen?
Gast
#4673998
Inkognito schrieb: > Bei der chronischen Geldknappheit? Aber vielleicht ist das ja das > Forschungsgebiet. ;-b Das ist doch fast überall so.
Gast
#4674000
Der General schrieb: > Freiwillig zur Bundeswehr ? Junge, mach lieber was aus Deinem Leben ! Das ist bloß ein Schnack oder besser gesagt heiße Luft was du da von dir gibst im Zusammenhang mit dem Thema.
Gast
#4674001
Masterand schrieb: > ist es moralisch verwerflich, der Bundeswehr beizutreten und dort zu > forschen? Eine wirklich kompetente Antwort auf diese Frage erhält man selbst- verständlich nur von Fachleuten aus dem Hause von Frau Ursula...
Gast
#4674002
Masterand schrieb: > ist es moralisch verwerflich, der Bundeswehr beizutreten und dort zu > forschen? Bei der BW wird nicht geforscht, sondern allenfalls erprobt! In der Regel spielen dann die gewonnenen Versuchsergebnisse bei der Auftrags- vergabe an die Industrie keine Rolle mehr. Entschieden wird nach anderen Kriterien, die unterschiedlichster Natur sein können...
Gast
#4674003
Berholt schrieb: > ARD, ZDF und alle anderen Sender u. ä. zählen nicht, da ich die höheren > moralischen, ethischen und sonstige Kompetenzen habe. Du hast höchstens einen Sockenschuss mehr nicht! ;-)
Gast
#4674005
Dr. Strangelove schrieb: > Bei der BW wird nicht geforscht, Ganz schön forsch... Muss ja jeder selber wissen. Mein Gewissen würde da nicht mitmachen. Aber ich bin ja auch Pazifist und Idealist. Ich verurteile natürlich keinen der bei dem Verein ist. Da handhabe ich es dann wie die Zeugen Jechovas ;)
Gast
#4674102
Soweit ich das überblicken kann gibt es bei der Uni BW einige interessante Stellen für zivile wissenschaftliche Mitartbeiter. E13 Tvöd Bund. Letzten endes gibt es im Süden von Deutschland viele Firmen die auch im Bereich Verteidigung unterwegs sind. (Airbus, Rohde & Schwarz, Fraunhofer Institut IIS. ) Da bei diesen Firmen auch ehemalige Zeitsoldaten unterwegs sind sehe ich keinen Nachteil dort eine Promotion zu beginnen.
Gast
#4674106
BW ist Klasse! Kost, Logis, Klamotten inklusive. Nette Chefin (blond!). Viel Sports, weite Reisen, Mädels oft "next door".Life Ballerspiele.Nach dem Ausscheiden Frühpensionierung mit hervorragender Dotierung, und falls das nicht klappt, zumindest Staatsbegräbnis mit TV Übertragung und Joachim Gauck als Dankesredner. Also nichts wie hin, wer nicht als pollundertragender Entwicklungs- Ing. in einem öden Konzert verkümmern möchte.
Gast
#4674142
Gibt anscheinend bald einige Stellen bei der Bundeswehr Uni! http://www.sueddeutsche.de/muenchen/neubauplaene-digital-bedingt-abwehrbereit-1.3099181
Gast
#4674163
> Kost, Logis, Klamotten inklusive. Falls benötigt, gibt's auch auf die Mahagoni-Kiste Rabatt (die Standard-Truhe ist für die ausländischen Fachkräfte vorgesehen). > Nette Chefin (blond!) Kann schiefgehen: Lt. Artikel 115 GG geht im Verteidigungsfall die Befehls- und Kommandogewalt auf "den Bundeskanzler" über. Der aktuelle BK ist nicht blond, und wie "nett", das durften z.B. Koch, Merz und Wulff erfahren! Derzeit besteht noch kein Anlass zur Sorge: die aktuell von der Bw (mit)geführten Kriege dienen wohl nicht zur "Verteidigung". Einen solchen "Verteidigungsfall" müssten normalerweise die Fachkräfte in Bundestag und -rat mehrheitlich "feststellen". Wenn das nicht geht (alle Abgeordneten im Urlaub, unbekannt verzogen oder ausgebombt), kann das auch der Gemeinsame Ausschuss erledigen.
Gast
#4674184
> Freiwillig zur Bundeswehr ? Junge, mach lieber was aus Deinem Leben !
Du plenkst. Das passt auch zur Qualität des Inhalts deiner Aussage.
Wäre ich damals bei der BW geblieben und hätte dort studiert, ging es
mir heute sicherlich besser. Finanziell sowieso. Bei den miserablen
Jobaussichten für Elektroingenieure wenn man nicht gerade zu den Top10
seines Jahrganges gehört.
Gast
#4674211
Hast du nur Dollars im Kopf? Nach 45 hieß es, wer wieder ein Gewehr anfasst, dem soll der Arm abfaulen. Deutsche Soldaten stehen in Afrika, der Ukraine, Afghanistan, Balkan usw. Die Politiker haben nichts gelernt!
Gast
#4674223
Wenn man sich mal überlegt, daß die Erste Welt pro Kopf gesehen das Gros der globalen Ressourcen verballert, mit etwa 20% der Weltbevölkerung, dann sollte schon klar sein, daß dieser Deal nicht mit dem Konsens der übrigen 80% der Menschen zu haben ist. Die USA bräuchten 5 Erden, wenn jeder so leben wollte, und das ist schon ohne Nachhaltigkeit gerechnet. Mithin müßten sie auf 80% von allem verzichten. Westeuropa bräuchte 2 Erden, also müßten wir auf 50% von allem verzichten. Ist dazu jemand der Leute mit dem schlechten Gewissen praktisch auch bereit? Oder wird die strukturelle Gewalt, die diese Zustände stabil hält, einfach nur bequem outsourced, nach dem Motto, andere sollen die Dreckarbeit machen?
Gast
#4674224
michael_ schrieb: > der Ukraine dort steht kein einziger
Gast
#4674228
michael_ schrieb: > Nach 45 hieß es, wer wieder ein Gewehr anfasst, dem soll der Arm > abfaulen. Auch hier hat sich die Welt weitergedreht. Geht es nach diesen historischen Aussagen, dann hätten wir heute weder PC noch Internet.
Gast
#4674248
OvWa schrieb: > dort steht kein einziger Klar sind dort "Berater" drin. OvWa schrieb: > Auch hier hat sich die Welt weitergedreht. Geht es nach diesen > historischen Aussagen, dann hätten wir heute weder PC noch Internet. Ich kenne noch Menschen, wo ein Arm oder Bein gefehlt hat. Oder wo einer gar nicht mehr da war. OvWa schrieb: > michael_ schrieb: >> Nach 45 hieß es, wer wieder ein Gewehr anfasst, dem soll der Arm >> abfaulen. Das stammt nicht von mir! Übrigens hat der Braune drei Onkel von mir auf dem Gewissen. Und mein Vater hat glücklicherweise überlebt, obwohl er einen 3cm großen Granatsplitter im Leib hatte. Heldenmut ist scheinbar wieder modern!
Gast
#4674250
michael_ schrieb: > Klar sind dort "Berater" drin. In dem Atemzug "Deutsche Soldaten stehen in Afrika, der Ukraine, Afghanistan, Balkan usw." ist es eben falsch. Es ist eben nicht leicht, hier zu diskutieren mit Menschen, die eine vorgefertigte Meinung haben. Das ist dann so ähnlich, wie einem Dummen die Dummheit zu erklären.
Gast
#4674253
Diddi schrieb: > Wäre ich damals bei der BW geblieben und hätte dort studiert, ging es > mir heute sicherlich besser. Finanziell sowieso. Bei den miserablen > Jobaussichten für Elektroingenieure wenn man nicht gerade zu den Top10 > seines Jahrganges gehört. Eben, werde es versuchen und hoffen. Haben die kein Bewerbungsportal? Muss man Bewerbungen per Post einschicken?
Gast
#4674257
OvWa schrieb: > In dem Atemzug "Deutsche Soldaten stehen in Afrika, der Ukraine, > Afghanistan, Balkan usw." ist es eben falsch. Mach die Augen auf! Hast du in Erdkunde gefehlt?
Gast
#4674259
Überschlagsrechnung: Die ganze Welt kauft pro Jahr Rüstungsmaterial (=totes Kapital) in der Grössenordnung von 2 Billionen $. Unsere transatlantischen "Freunde" davon ca. die Hälfte. Die offiziellen Summen sind vermutlich "konservativ" gerechnet; für die USA sind's "nur" knapp 0,6 Billionen $/a; Indien verbrät satte 0,05 Billionen $/a: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157935/umfrage/laender-mit-den-hoechsten-militaerausgaben/ 2 Billionen $ pro annum bedeutet, dass JEDE Sekunde 63000 $ günstigenfalls ins Klo gespült werden, auch am Weltfriedenstag ... > Auch hier hat sich die Welt weitergedreht. Leider in eine blöde Richtung.
Gast
#4674262
michael_ schrieb: > Mach die Augen auf! > Hast du in Erdkunde gefehlt? Du wirst es nicht glauben, sogar in jedem Kontinent und in fast jedem Land "stehen" deutsche Soldaten.
Gast
#4674265
> Hast du nur Dollars im Kopf?
Eher nicht. Sonst hätte ich nicht Elektrotechnik studiert. Aber ich
hatte schon erwartet, dass ich als Elektroingenieur einen entsprechenden
Job finde, wo ich mindestens 2000EUR Netto pro Monat bekomme. Doch davon
bin ich weit entfernt. Das Studium hatte somit "nur" einen ideellen
Wert.
Gast
#4674266
Nix-Wissender schrieb: > Überschlagsrechnung: Passt zwar nicht zum Thema, ist aber nicht schlimm. Was willst du uns damit sagen? Bitte noch mehr solcher tollen Beispiele. Eins gefällig? 18,4 Millionen Tonnen Nahrungsmittel landen jedes Jahr im Müll, das sind 313kg/s. Und das alleine in Deutschland. Also diese Zahl finde ich noch krasser.
Gast
#4674267
du hast keine 2000 netto? wie alt? klar kannst du in der rüstung arbeiten, aber da gibt es so einige probleme: die knappsen nämlich auch rum, weil die elektronik da auch schon von der zulieferern gemacht wird und es gibt viel korruption. die schieben sich die aifträge gegenseitig hinten rein und es gibt eine verdienkette am ende macht es ein kleines ingenieurebüro oder wenn es die grossen selber machen, holen sie sich zeitarbeiter rein. bei der bundeswehr gibt es nix für uns elektronikentwickler, wenn, dann bei den grossen, aber die haben oft das problem, dass da viele alter rumhängen, die durchgefüttert werden wollen und daher können sie keine guten gehälter mehr zahlen bei der eads, mbda, rheinmetall, diehl und den anderen, gehen mehr gute leute weg, als hin.
Gast
#4674302
Diddi schrieb: > Aber ich > hatte schon erwartet, dass ich als Elektroingenieur einen entsprechenden > Job finde, wo ich mindestens 2000EUR Netto pro Monat bekomme. Doch davon > bin ich weit entfernt. Stimmt, bin ich auch, denn mein Nettoeinkommen ist etwa doppelt so hoch. > Das Studium hatte somit "nur" einen ideellen > Wert. Das ist aber auch sehr viel Wert, das Wissen kann dir niemand mehr nehmen.
Gast
#4674491
Hallo, Ein Schlüsselbegriff zur Beantwortung der Frage kann auch die sogenannte "Produktidentifikation" sein. Es gibt nach fernöstlicher Philosophie den Gedanken, dass die eigene Arbeit an einem Produkt dazu führt, dass etwas vom eigenen Sein in das Produkt übergeht. Man investiert schließlich seine Lebenszeit in das Produkt. Kann ich mich mit dem Produkt identifizieren? Ist das Produkt etwas zu dem ich "Ja" sagen kann? Denn was bleibt von uns wenn wir eines Tages sterben? Es bleibt das, was wir geschaffen haben. Was wollen wir schaffen? Was ist der Sinn des eigenen Lebens und wie definieren wir ihn?
Gast
#4674562
Ihr habt schon Recht, das Militärgebiet sollte man den Russen und Chinesen dieser Welt überlassen, bekommen wir dann später frei Haus von denen geliefert. Natürlich sind Militärausgaben verschwendetes Geld, sie machen keinen glücklicher, steigern nicht die Zufriedenheit usw.. Aber Sicherheit ist bei der Maslowschen Pyramide nunmal weit unten, und was bringt mir Porsche und Villa wenn sie sich morgen der Nachbar holt. Daher finde ich nichts verwerfliches daran, wenn wir keine BW hätten dann wäre schon längst jemand bei uns eingefallen, seid realistisch.
Gast
#4674565
Jedes Land hat eine Armee. Entweder die eigene oder eine fremde.
Gast
#4674566
Realist schrieb: > Daher finde ich nichts verwerfliches daran, wenn wir keine BW hätten > dann wäre schon längst jemand bei uns eingefallen, seid realistisch. Stattdessen fallen wir lieber in andere Länder ein.
Gast
#4674572
Realist schrieb: > Daher finde ich nichts verwerfliches daran, wenn wir keine BW hätten > dann wäre schon längst jemand bei uns eingefallen, seid realistisch. Kann man gut an WK I & WK II sehen.
Gast
#4674575
Nop schrieb: > Jedes Land hat eine Armee. Entweder die eigene oder eine fremde. Stimmt nicht. https://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Rica#Sicherheit
Gast
#4674581
Antimilitarist schrieb: > Stimmt nicht. > > https://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Rica#Sicherheit Aus dem von Dir verlinkten Text: "Am 1. Juli 2010 jedoch genehmigte das Parlament Costa Ricas auf Antrag der Präsidentin des Landes, Laura Chinchilla, die Stationierung von bis zu 46 Kriegsschiffen und 7000 Soldaten der USA in Costa Rica. Diese sollen den von Kolumbien ausgehenden Drogenschmuggel bekämpfen. Die Opposition sieht durch „das kriegerische Potenzial“ die nationale Souveränität des Landes verletzt und reichte Klage beim Verfassungsgericht ein. Die Stationierung wurde zunächst auf einen Zeitraum von sechs Monaten bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Seither wird sie um jeweils sechs Monate verlängert. Die Journalistin Eva Golinger wies darauf hin, dass in einem offiziellen Dokument, das die amerikanische Botschaft an das Ministerium für Sicherheit in Costa Rica geschickt hat, die uneingeschränkte Straflosigkeit von US-Soldaten zu einer Voraussetzung des Einsatzes gemacht wird, wie das bei allen Auslandseinsätzen des US-Militärs üblich ist" Also genau, was ich sagte. Die haben jetzt die US-Armee dort, welche sich völlige strafrechtliche Immunität gesichert hat. Nenn es, wie Du willst, ich nenne es Besetzung.
Gast
#4674588
Nop schrieb: > Antimilitarist schrieb: >> Stimmt nicht. >> >> https://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Rica#Sicherheit > > Aus dem von Dir verlinkten Text: > > "Am 1. Juli 2010 jedoch genehmigte das Parlament Costa Ricas auf Antrag > der Präsidentin des Landes, Laura Chinchilla, die Stationierung von bis > zu 46 Kriegsschiffen und 7000 Soldaten der USA in Costa Rica. Diese > sollen den von Kolumbien ausgehenden Drogenschmuggel bekämpfen. Die > Opposition sieht durch „das kriegerische Potenzial“ die nationale > Souveränität des Landes verletzt und reichte Klage beim > Verfassungsgericht ein. Die Stationierung wurde zunächst auf einen > Zeitraum von sechs Monaten bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Seither > wird sie um jeweils sechs Monate verlängert. Die Journalistin Eva > Golinger wies darauf hin, dass in einem offiziellen Dokument, das die > amerikanische Botschaft an das Ministerium für Sicherheit in Costa Rica > geschickt hat, die uneingeschränkte Straflosigkeit von US-Soldaten zu > einer Voraussetzung des Einsatzes gemacht wird, wie das bei allen > Auslandseinsätzen des US-Militärs üblich ist" > Also genau, was ich sagte. Die haben jetzt die US-Armee dort, welche > sich völlige strafrechtliche Immunität gesichert hat. Nenn es, wie Du > willst, ich nenne es Besetzung. Im Absatz steht, dass die USA den Drogenschmuggel bekämpfen. Zudem ist es bei allen Auslandseinsätzen der USA üblich, dass den Soldaten Straflosigkeit zugesichert wird. Fazit: keine Besatzung. Du kannst zwar eine eigene Meinung haben, aber keine eigenen Fakten.
Gast
#4674601
Na, das sieht die Opposition in Costa Rica auch anders als Du. Aber mal losgelöst davon: Die Armeelosigkeit hat für Costa Rica ja offensichtlich nicht so gut funktioniert. OvWa schrieb: > Du wirst es nicht glauben, sogar in jedem Kontinent und in fast jedem > Land "stehen" deutsche Soldaten. In Amerika stehen sie nicht, sie fliegen, ausbildungshalber. Und weshalb sollten sie sich nach Australien oder in die Antarktis verirren?
Gast
#4674615
Nop schrieb: > Na, das sieht die Opposition in Costa Rica auch anders als Du. Warum soll ich ausgerechnet die Meinung der Opposition haben. Mir geht es um Fakten. > Aber mal losgelöst davon: Die Armeelosigkeit hat für Costa Rica ja > offensichtlich nicht so gut funktioniert. Das ist nicht richtig, Costa Rica hat die Gelder aus dem Militärbereich u. a. in den Bildungsbereich investiert. Das hat eindeutig gut funktioniert.
Gast
#4674618
OvWa schrieb: > Der General schrieb: >> Freiwillig zur Bundeswehr ? Junge, mach lieber was aus Deinem Leben ! > > Das ist bloß ein Schnack oder besser gesagt heiße Luft was du da von dir > gibst im Zusammenhang mit dem Thema. War selber 15 Monate bei dem Verein (Wehrdienst). Soviele Schwachmaten und Zivilversager wie dort sind mir im späteren Leben nicht mehr begegnet. Kann den Trachtenverein einfach nicht ernst nehmen, im Nachhinein hätte ich lieber Zivildienst gemacht. Der General schrieb: > Soviele Schwachmaten > und Zivilversager wie dort sind mir im späteren Leben nicht mehr > begegnet. Sieh es mal positiv. Wo soll man die denn sonst unterbringen? ;-)
Gast
#4674636
Antimilitarist schrieb: > Das ist nicht richtig, Costa Rica hat die Gelder aus dem Militärbereich > u. a. in den Bildungsbereich investiert. Das hat eindeutig gut > funktioniert. Es hat nicht funktioniert. Deswegen haben sie sich ja eine andere Armee ins Land geholt, über die sie nichtmal irgendeine Art von rechtlichen Maßnahmen mehr ausüben können.
Gast
#4674650
Nop schrieb: > Antimilitarist schrieb: >> Das ist nicht richtig, Costa Rica hat die Gelder aus dem Militärbereich >> u. a. in den Bildungsbereich investiert. Das hat eindeutig gut >> funktioniert. > > Es hat nicht funktioniert. Deswegen haben sie sich ja eine andere Armee > ins Land geholt, über die sie nichtmal irgendeine Art von rechtlichen > Maßnahmen mehr ausüben können. Das hast du bereits geschrieben (Kreisargumentation). Hier geht es weiter: Beitrag "Re: Der Bundeswehr beitreten" Du kommst ab jetzt sehr gut ohne mich aus. Bon Voyage.
Gast
#4674772
Bekannte von mir promovierten bei der Uni der Bw. Moralisch verwerflich ist es nicht, bei der Bw zu arbeiten. Wäre schöner, wenn es auf der Welt keine Soldaten geben müsste, finden die Soldaten auch (oft). Das ist aber leider nicht so. Man geht zur Bw als Arbeitgeber, um in Lohn und Brot zu stehen (was die Frage zur ersten Motivation angeht)- ich meine damit, der Grund für die Arbeit bei der Bw ist der Gleiche, wie der, weswegen man zur Arbeit in eine Fabrik geht. Besser, du fragst, als du schimpfst pauschal auf Soldaten (kenne diese jetzt seit 40 Jahren. Das Schimpfen gibt's leider oft; ist eine Kriegsfolge).
Gast
#4674786
Der General schrieb: > War selber 15 Monate bei dem Verein (Wehrdienst). Soviele Schwachmaten > und Zivilversager wie dort sind mir im späteren Leben nicht mehr > begegnet. Kann den Trachtenverein einfach nicht ernst nehmen, im > Nachhinein hätte ich lieber Zivildienst gemacht. Da ist was wahres dran. Bildungsferne gehen zur BW, um dort viel Geld zu bekommen. Nur in der Politik ist es noch extremer. Technik funktioniert dort auch nicht. Drohnen, Hubschrauber und G36 versagen.
Gast
#4675078
Ui, schon seit Stunden keine Beiträge mehr, wo sind denn die Zivilversager, Wehrdienstverweiger und Pazifisten, habt ihr endlich gemerkt, dass diese Diskussion völliger Blödsinn ist?
Gast
#4675097
Beobachter schrieb:
... dass diese Diskussion völliger Blödsinn ist?
Schön dass du dich dran beteiligst!
Btw. hat man dir beim Bund nicht beigebracht, dass Diskussionen nicht
erwünscht sind????
Auf gehts! 100 Liegestütze! Mit klatschen!
Gast
#4675112
Tucholsky:Soldaten sind Mörder!
Gast
#4675113
genervt schrieb: > Btw. hat man dir beim Bund nicht beigebracht, dass Diskussionen nicht > erwünscht sind???? > > Auf gehts! 100 Liegestütze! Mit klatschen! Bin ich Bundi???
Gast
#4675115
Kurt schrieb: > Tucholsky:Soldaten sind Mörder! Ein Armutszeugnis unseres Landes.
Gast
#4675118
Kurt schrieb: > Tucholsky:Soldaten sind Mörder! Ach übrigens, Aurofahrer auch und das in noch schlimmerem Maße, oje oje
Gast
#4675119
Elektron schrieb: > Das ist aber auch sehr viel Wert, das Wissen kann dir niemand mehr > nehmen. Wissen verfällt, wenn du die schmalspur BWL`er (Bank- Logistik- und Industriekaufleute) dir anschaust, geht jeder von denen im Schnitt mit dem Gehalte ein Projekting. nach hause. Und das Wissen von der Hochschule ist def. zu nix zu gebrauchen. Selbst die sich selbstgefällig "university of applied sciences" nennen, da lernt man auch nur für den Schein am Ende. Wer sich dann auf den Bewerbermarathon macht wird feststellen wie wenig Anwendungsbezogen der Stoff der Hochschule ist!
Gast
#4675121
OvWa schrieb: > Quelle:http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/vier-tage-im-november-9783548375212.html > > So ein dummes Zeug, nicht das Buch, sondern Bundeswehr=kämpfen=Soldat. > > In der Bundeswehr gibt es sehr viele Möglichkeiten zu forschen oder > wissenschaftlich tätig zu sein. Kann man bei der Bundeswehr einen Vetrag bekommen und forschen, ohne eine militärische Grundausbildung zu absolvieren? Lässt sich ausschließen, militärisch eingesetzt zu werden? Nur wenn dieses gegeben ist, würde ich eine Tätigkeit dort anstreben! Moral ist eine Sache, die der Politik offenbar abhanden gekommen ist - die Soldaten der Bundeswehr müssen drunter leiden.
Gast
#4675122
Beobachter schrieb: > Kurt schrieb: >> Tucholsky:Soldaten sind Mörder! > > Ach übrigens, Aurofahrer auch und das in noch schlimmerem Maße, oje oje Ach der Tucholsky, ob der Spruch wirklich von ihm ist?
Gast
#4675125
Beobachter schrieb: > genervt schrieb: >> Btw. hat man dir beim Bund nicht beigebracht, dass Diskussionen nicht >> erwünscht sind???? >> >> Auf gehts! 100 Liegestütze! Mit klatschen! > > Bin ich Bundi??? Blöde fragem sind erst recht unerwünscht. Jetzt wird hinter dem Kopf geklatscht! Beobachter schrieb: > Bin ich Bundi??? Wenn es auf der Welt so weitergeht wie jetzt, bist du vielleicht schneller beim Bund als dir lieb ist. Beobachter schrieb: > Ach übrigens, Aurofahrer auch und das in noch schlimmerem Maße, oje oje Nein, Autofahrer sind meist "Körperverletzer mit Todesfolge", unter Umstanden auch Totschläger. Für den Mord fehlt die Tötungsabsicht. Ok, gelegentlich wird ein Fahrzeug als Tatwaffe verwendet, doch das ist jetzt mal nebensächlich. Beim Soldaten ist die Tötungsabsicht aber grundsätzlich vorhanden, schließlich lernt er ja, möglichst genau zu zielen oder die Bomben exakt abzuwerfen. Bevor jetzt Fragen kommen, ja, ich habe auch gedient. Allerdings haben wir den Sozialismus verteidigt, deshalb waren alle unsere Handlungen gutartig.
Gast
#4675163
Nop schrieb: > Also genau, was ich sagte. Die haben jetzt die US-Armee dort, welche > sich völlige strafrechtliche Immunität gesichert hat. Nenn es, wie Du > willst, ich nenne es Besetzung. Und die US-Armee ist eine Sautruppe! Die vergewaltigen dort regelmässig die Frauen und die können NICHT dagegen klagen - anders, als in Deutschland. Da passiert das auch, aber wenn, kann die Frau klagen und er kann von einem Gericht verurteilt werden - ausserhalb der Militärgerichtsbarkeit. In den USA gelten solche "Unfälle", als Kriegs- und Militärschaden und können nicht verklagt werden. Auch zivilrechtlich ist nichts zu machen. Kürzlich war ein Film im TV nachdem es dort über 9000 Frauen gibt, denen das passiert ist. Eine ist von ihrem Sergant zusammengeschlagen worden und kann nicht mal mehr richtig kauen oder venünftig essen.
Gast
#4675174
Das ist ja auch das zu erwartende Ergebnis, wenn man Menschen Macht gibt, ohne ihnen zugleich auch persönliche Verantwortung für ihre Handlungen aufzuerlegen. Das setzt sich so auch im zivilen Leben fort, bei Politikern, Managern und dergleichen. Oder bei Entwicklern, um mal rudimentär wieder allgemein ontopic zu werden. Leute entwickeln anders, wenn sie denken, daß sie selber in drei Jahren nochmal an ihre Sache ranmüssen. Deswegen habe ich immer an das Prinzip persönlicher Verantwortung geglaubt und lehne es grundsätzlich ab, wenn Individuen sich hinter institutioneller Verantwortungslosigkeit verstecken können.
Gast
#4675177
Jens P. schrieb: > Bevor jetzt Fragen kommen, ja, ich habe auch gedient. Allerdings haben > wir den Sozialismus verteidigt, deshalb waren alle unsere Handlungen > gutartig. Das ist nur das, was man euch damals eingetrichtert hat "den Sozialismus verteidigen". Der war niemals durch irgendwelche militärischen Angriffe des Westens auch nur ansatzweise gefährdet. In Wahrheit hab ihr damals was ganz anderes "verteidigt", nämlich die Doktrin des großen Brudervolks, der SU. Die ganzen lächerlichen Reden, die von den Führungskadern der SED dem deutschen Volk im Osten, das am heftigsten den verlorenen Krieg auszubaden hatte, ständig eingebläut wurden, waren doch nur Lügenkonstrukte, eine Gehirnwäsche, die das wirtschaftliche Elend im Osten durch die Projektion eines Feindbildes im Westen vergessen machen sollte. Also von wegen, "unsere Handlungen waren gutartig". Die Pläne, die die NVA bereits fertig in der Schublade ausgearbeitet hatte, um alle (eigenen) Staatsfeinde sofort zu internieren, wenn der Kriegsfall eintritt, waren auch nicht besser als das was in der Türkei gerade abläuft.
Gast
#4675179
Lanzette schrieb: > Das ist nur das, was man euch damals eingetrichtert hat "den Sozialismus > verteidigen". Der war niemals durch irgendwelche militärischen Angriffe > des Westens auch nur ansatzweise gefährdet. NEIN! DOCH! OHHH!
Gast
#4675180
Jens P. schrieb: > Beim Soldaten ist die Tötungsabsicht aber > grundsätzlich vorhanden "Der Soldat tötet nicht. Er macht den Gegner kampfunfähig!" [O-Ton Bundeswehr] ;-)
Gast
#4675183
Dr. Strangelove schrieb: > Jens P. schrieb: >> Beim Soldaten ist die Tötungsabsicht aber >> grundsätzlich vorhanden > > "Der Soldat tötet nicht. Er macht den Gegner kampfunfähig!" > [O-Ton Bundeswehr] ;-) Ihr habt doch sicher alle mal irgendwann Full Metall Jacket gesehen, oder?! ;) Dr. Strangelove schrieb: > "Der Soldat tötet nicht. Er macht den Gegner kampfunfähig!" Ja, und am besten so, dass er laut schreit und bei seinen Leuten Panik verbreitet. Und weil er nicht tot ist, müssen sich noch ein oder zwei seiner Kameraden um ihn kümmern, ihn bergen und versorgen und fallen damit zeitweilig als Kämpfer auch aus.
Gast
#4675280
Elektron schrieb: > Diddi schrieb: >> Aber ich >> hatte schon erwartet, dass ich als Elektroingenieur einen entsprechenden >> Job finde, wo ich mindestens 2000EUR Netto pro Monat bekomme. Doch davon >> bin ich weit entfernt. > > Stimmt, bin ich auch, denn mein Nettoeinkommen ist etwa doppelt so hoch. Das ist doch beachtlich Dein Nettoeinkommen. Du kannst Dich aber auch gerne woanders aufplustern und angeben. LOL Hier ging es um eine Frage zur Bundeswehr. Masterand schrieb: > ist es moralisch verwerflich, der Bundeswehr beizutreten und dort zu > forschen? Nein.
Gast
#4675348
Hallo, ich denke, man sollte die Arbeit angehen, bei der man ohne Zuworte anderer ein gutes Bauchgefühl hat. Die BW ist neben den militärischen Aktivitäten, so eingeschränkt sie auch immer seien, auch nichts weiter als weiterer Arbeitgeber, nur halt auf staatlicher Ebene. Man arbeitet dort, um Geld zu verdienen und seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Und sofern der TO nicht sowieso auf eine ausufernde Diskussion abzielte, war es bei der Fragestellung bereits im Vordergrund abzusehen, dass es mehrere Meinungen geben wird, die teilweise natürlich eher provokanter Natur sind. Es ist immer Interessant, wie manche Menschen das Militär pauschal verteufeln, genauso wie es Menschen gibt, die ihr blind vertrauen und für sie nicht nur sprichwörtlich in den Tod folgen würden. Es ist leider so, dass es niemals ohne organisierte Armee funktionieren würde, da sonst viele Gruppen, wie etwa terroristische Vereine, kaum noch Widerstand in der Welt hätten, um ihren Irrglauben "auszuleben" und zu "verbreiten". Ebenso ist es natürlich auch bedenklich, wenn die eigene Armee in den Konflikten anderer Nationen beteiligt wird, obwohl die Masse der Bevölkerung, diesen Einsätzen nie zustimmen würde. Manches davon macht Sinn und manches eben nicht. Eine Nato-Mitgliedschaft geht halt auch mit Verpflichtungen einher. Aber wenn immer auf die Affekt-Meinung der breiten Masse der Bevökerung hören würde, würde man vermutlich nun dastehen, wie die Briten, die sich ins eigene Bein geschossen haben. Und das ist sogar nur ein harmloses Beispiel. Ich will gar nicht wissen, was die Bevölkerung kurz nach der Sylvesternacht gefordert hätte... Der Grundtenor dieses Beitrages soll sein, dass die "militanten" Pazifisten (wortspiel) ^^ und die übertriebenen BW-Sympathisanten ein Militär als solches rational betrachten sollten und erkennen, dass es ohne dieses in der Welt aktuell (vermutlich auch künftig) nicht funktionieren würde und man aber ebenso die Sinnhaftigkeit der einzelnen Einsätze bzw. Grundmotivation des Militärs (Defensivarmee / Offensivarmee) kritisch aber konstruktiv hinterfragen. Denn ich möchte auch nicht den unnötigen Groll anderer Völker / Nationen auf mich (als fremde Nation) ziehen, nur weil eine temporäre Regierung meint, das Militär "überall" hinzuschicken, nur um seinen Namen aufgrund "ewig" zurückliegender historischer Ereignisse reinzuwaschen und sich "politisch" zu engangieren. Gruß Migelchen
Gast
#4675359
> ... temporäre Regierung ...
Die Regierung mag temporär sein, die Militärdoktrin ist es nicht. Nach
zwei Angriffskriegen der Deutschen inkl. Völkermord sollte man sich da
keinen Illusionen hingeben. Seit 1989 ist die kritische Masse wieder
zusammen.
Gast
#4675376
genervt schrieb: > Beobachter schrieb: >> genervt schrieb: >>> Btw. hat man dir beim Bund nicht beigebracht, dass Diskussionen nicht >>> erwünscht sind???? >>> >>> Auf gehts! 100 Liegestütze! Mit klatschen! >> >> Bin ich Bundi??? Unser Bufti kann`s! > Blöde fragem sind erst recht unerwünscht. > > Jetzt wird hinter dem Kopf geklatscht! Genau! Immer drufffff!
Gast
#4675378
Antimilitarist schrieb: >> ... temporäre Regierung ... > > Die Regierung mag temporär sein, die Militärdoktrin ist es nicht. Nach > zwei Angriffskriegen der Deutschen inkl. Völkermord sollte man sich da > keinen Illusionen hingeben. Seit 1989 ist die kritische Masse wieder > zusammen. Öh, steht jetzt schon wieder Armageddon vor der Tür? Antimilitarist schrieb: > Nach > zwei Angriffskriegen der Deutschen inkl. Völkermord sollte man sich da > keinen Illusionen hingeben. Seit 1989 ist die kritische Masse wieder > zusammen. Während meiner Armeezeit (1989) wurde uns im Politikunterricht immer eingetrichtert, dass es keine 48h dauern würde um die alte BRD einzunehmen. Der typische BW-Soldat würde es frühestens merken, wenn er montags früh aus dem Urlaub kommt und eine andere Fahne am Kasernentor weht. Zu der Zeit habe ich das für rote Propaganda gehalten, doch als ich zwei Jahre später eine BW-Kaserne besuchen durfte, war ich entsetzt. Die Offiziere zu NVA-Zeiten hatten nicht übertrieben, es war sogar noch schlimmer. Wenn ich mir jetzt die vielen Berichte über defekte und unzureichende Bewaffnung und Ausrüstung ansehe und die Aussagen, dass die jetzigen Auslandseinsätze die BW an die personelle Grenze bringen, habe ich keine Bedenken, dass aktuell von deutschem Boden ein Krieg ausgeht. Ich hab 'ne 4-jährige Laufbahn als... -na, wer will Mörder sagen? hinter mir. Die "Fahrenszeit" (Marine) möchte ich nicht missen. Spastofanten gibts in jeder Firma genug. Verwerflich wäre es der BW beizutreten, nur weil man "waffengeil" ist.
Gast
#4675415
Jens P. schrieb: > Während meiner Armeezeit (1989) wurde uns im Politikunterricht immer > eingetrichtert, dass es keine 48h dauern würde um die alte BRD > einzunehmen. Der typische BW-Soldat würde es frühestens merken, wenn er > montags früh aus dem Urlaub kommt und eine andere Fahne am Kasernentor > weht. Zu der Zeit habe ich das für rote Propaganda gehalten, doch als > ich zwei Jahre später eine BW-Kaserne besuchen durfte, war ich entsetzt. > Die Offiziere zu NVA-Zeiten hatten nicht übertrieben, es war sogar noch > schlimmer. > > Wenn ich mir jetzt die vielen Berichte über defekte und unzureichende > Bewaffnung und Ausrüstung ansehe und die Aussagen, dass die jetzigen > Auslandseinsätze die BW an die personelle Grenze bringen, habe ich keine > Bedenken, dass aktuell von deutschem Boden ein Krieg ausgeht. Natürlich war die Bundeswehr zu dem Zeitpunkt ein Sauhaufen. Da herrschte schließlich auch noch die Wehrpflicht. Was willst du von Leuten, die man zu etwas zwingt auch anderes erwarten?! Schließlich fehlte die Indoktrination der Bekämpfung des "Klassenfeindes", mit der man euch Ostler anscheinend gut motivieren konnte. Seit dem Ende Wehrpflicht sieht das aber deutlich anders aus und du hast in der BW nur noch Leute, die auch hinter ihrem Auftrag stehen, also motiviert sind. Ungeachtet dessen fehlt natürlich trotzdem Geld und Ausrüstung an allen Ecken und Enden. Das ist ein chronischer Zustand bei der BW. Lanzette schrieb: > Seit dem Ende > Wehrpflicht sieht das aber deutlich anders aus und du hast in der BW nur > noch Leute, die auch hinter ihrem Auftrag stehen, also motiviert sind. http://www.focus.de/politik/deutschland/bundeswehr-hunderte-wollen-armee-verlassen-knapp-500-antraege-in-zwei-jahren_id_5786886.html Das ist sicher nur die Spitze des Eisberges. Außerdem gibt es gerade im Bereich der freiwillig Wehrdienst Leistenden eine große Verunsicherung, wie es nach den 24 oder 48 Monaten weiter geht.
Gast
#4675436
Die Diskussion, ob und welche Art von Krieg/Kampfhandlungen o.Ä. auf Dich zukommen, ist meiner Meinung nach hier nicht relevant. Es geht darum, ob man für den Dienst als Soldat geeignet ist. Man wird für den Kriegsdienst ausgebildet, bei allen sportlichen/körperlichen Herausforderungen und Verantwortung als Führungspersonal muss man sich klar sein, dass man (unabhängig davon ob man dort forscht, selbst andere ausbildet, etc.) dazu ausgebildet wird, Menschen zu töten, wiederum unabhängig davon, ob es ein vom Volk getragener oder Abgelehnter Einsatz ist. Das hat auch den Soldaten nicht zu interessieren, er wird nicht gefragt, beauftragt o.ä., er wird - wie es so schön heißt - "verwendet". Wie wahrscheinlich das nun ist, dass man als deutscher Soldat diese Pflicht erfüllen muss, ist unerheblich. Es muss sich jeder selbst klar machen, was dieser "Beruf" bedeutet, dass es eben nicht nur der normale Beruf ist, sondern eben auch den militärischen Teil beinhaltet. Ob man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann, muss jeder selbst entscheiden, das kann kann niemand für einen selbst tun, weder ein Forum noch der gute Kurt. Denk einfach daran, dass Du als Soldat gewisse Grundrechte abgibst, so z.B. Dein Recht auf Leben und auf körperliche Unversehrtheit und dass diese auch jedem Deiner potentiellen Gegner aberkannt werden. Wenn Du damit gut leben kannst, ist die Bundeswehr der richtige Arbeitgeber, wenn nicht, wird Dich das spätestens nach dem Studium einholen... Jens P. schrieb: > Während meiner Armeezeit (1989) wurde uns im Politikunterricht immer > eingetrichtert, dass es keine 48h dauern würde um die alte BRD > einzunehmen. Das hatte man mir im Westen auch beigebracht. Nicht im Politikunterricht, aber der eine oder andere Offizier hatte eine realistische Einstellung dazu. Es war aber auch öffentlich nicht eben ein Geheimnis. Deshalb hatten die Franzosen ihre Atomraketen, die reichten nämlich grad mal bis nach Deutschland.
Gast
#4675473
Hmm. Die BW ist an sich ein Laden der permanent unterfinanziert ist, und dabei noch maximal uneffektiv mit den knappen Resourcen umgeht. Zudem muss man wissen, dass Militär = "Regeln für alles und jeden" hiesst. Je nach Teileinheit wird sehr auf die hirachichen Strukturen gepocht. (Militär halt) Als Jungspund wars ganz wizig bei dem Laden, wegen der "Ägdschn" die man mitmachen durfte. War aber auch was das Gewissen angeht meiner Meinung nach unproblematisch, weil Wehrdienstleistende nicht in einen Einsatz geschickt werden durften. Nach wie vor ist der Wegfall dieser Wehrpflicht stark problematisch. Die die sich als "normalen" Soldat zur verfügung stellen würd ich noch nicht mal mehr ein Buttermesser in die Hand geben. Ausserdem war es sehr wichtig bei dem Laden mal reinzuschauen um zu wissen wie das Läuft. Jemand der beim Bund war würde nie den Einsatz im innern fordern. Momentan würd ich mit dem Laden nix machen. (Die BW kann dafür aber nix) Das Problem ist, dass die BW grundsätzlich der inkompetenz unserer momentanen Politiker ausgesetzt ist. Es ist immer noch eine Armee die dazu da ist unseren Staat zu schützen. Nicht mehr und nicht weniger. Und solange dahingehend keine klare Trennung (unnötige auslandseinsätze) sichtbar ist, kann man das vergessen. Selbiges gilt in der Rüstung allgemein. Sehr interesante Themen und Technik, aber die potenzielle Möglichkeit das der Scheiss in falsche Hände gelangen kann (Saudi Arabien, Lizenztricks bei HK usw.) lässt einem dann noch die Motivation schwinden. Meiner Meinung nach ist es momentan nicht Möglich in diesem Bereich tätig zu sein und moralisch rein zu sein. Forschen bei der BW bedeutet ja wissen in evtl. Militärisch nutzbare Technik zu stecken die dann von KMW, Rheinmetall, EADS, HW, Diehl über umwege des schnöden Mammoens wegen an Leute verteilt wird denen man nicht mal Obst verkaufen sollte. Wäre die Forschung und die gewonnen Erkenntnisse nur für den Schutz unserer Demokratie im falle eines V-Falls wär das unproblematisch.
Gast
#4675481
Jens P. schrieb: > Während meiner Armeezeit (1989) wurde uns im Politikunterricht immer > eingetrichtert, dass es keine 48h dauern würde um die alte BRD > einzunehmen. Der typische BW-Soldat würde es frühestens merken, wenn er > montags früh aus dem Urlaub kommt und eine andere Fahne am Kasernentor > weht. Das ist so nicht ganz richtig. Es war vorgesehen die vorrückenden Warschauer Pakt Truppen an den Begrüßungsgeld Ausgabestellen abzufangen. Die Auszahlung hätte je Kompanie mehrerer Stunden gedauert. Die umliegenden Supermärkte wären im Kriegsfall mit einem speziellen Sortiment - Bananen, Stereoanlagen etc. - bestückt worden, so dass sich damit ebenfalls einige Stunden hätten gewinnen lassen. Alter_Walder schrieb: > Nach wie vor ist der Wegfall dieser Wehrpflicht stark problematisch. es gibt doch eine genügend lange "Vorlaufzeit" bis zum Ernstfall. Früher war immer die Rede von einem Jahr. Da lassen sich genügend Zwangsverpflichten. im heutigen Zustand würde ich bei dem Laden aber auch nicht mehr mitmachen. vor allem: wie kommen ungediente Fachfremde zum Ministerposten, was hat man da verloren? wir müssen ja in allen Bereichen echt tolle Koryphäen als Minister haben, so wie man da in den Ressorts hin und her hüpfen kann...
Gast
#4676468
Kurt schrieb: > Tucholsky:Soldaten sind Mörder! Ausbilder Schmidt: Natürlich sind sie Mörder! Was denn sonst? Und das wirst Du gleich merken... (https://youtu.be/_ppiyqzYgqs?t=1051) Nur noch Warmduscher und Beckenrand-Schwimmer! Ich glaube, wir müssen hier erst einmal eine leichte Erwärmung durchführen: In kurzen, schnellen Sprüngen bis zum Horizont. Dort hörbar anschlagen und in x+0 wieder zum Ausgangspunkt! Ausführung! MfG Paul
Gast
#4676486
Lanzette schrieb: > Das ist nur das, was man euch damals eingetrichtert hat "den Sozialismus > verteidigen". Der war niemals durch irgendwelche militärischen Angriffe > des Westens auch nur ansatzweise gefährdet. Ach, war das so? Natürlich haben wir die Geschichten von den imperialistischen Saboteuren sofort als Propaganda entlarvt. Um 25 Jahre später aus dem Spiegel zu erfahren, doch, die gab es. KgU, kontrolliert vom US-amerikanischen Militärgeheimdienst CIG, später finanziert durch die CIA. http://www.spiegel.de/politik/ausland/ddr-cia-finanzierte-sabotage-und-anschlaege-a-1019554.html https://de.wikipedia.org/wiki/Kampfgruppe_gegen_Unmenschlichkeit Brandanschläge in Kaufhäusern, versuchte Sprengung von Eisenbahnbrücken - heute würde man das als Terrorismus bezeichnen. Timm T. schrieb: > - heute würde man das als Terrorismus bezeichnen. das war aber eher Terror gegen Terror. Oder wie will man das "DDR"-Regime bezeichnen? ● J-A V. schrieb: > Timm T. schrieb: >> - heute würde man das als Terrorismus bezeichnen. > > das war aber eher Terror gegen Terror. Macht es das besser? > Oder wie will man das "DDR"-Regime bezeichnen? Ich als jemand, der zu jung ist, um da ernsthaft was mitbekommen zu haben, würde das nicht Terror nennen. Zumindest, wenn man sieht, was heute "Terror" heißt. Reinhard S. schrieb: > Zumindest, wenn man sieht, was heute "Terror" heißt. Yep. Beispielsweise wenn das Kind vom Nachbarn dauernd schreit.
Gast
#4676589
● J-A V. schrieb: > Oder wie will man das "DDR"-Regime bezeichnen? Wenn man versucht, Leute im Kaufhaus oder im Zug zu töten, hat man natürlich dem "Regime" einen fürchterlichen Schlag versetzt. Viel tragischer finde ich allerdings, daß diese Terroristen mit ihren Sabotageakten dem "Regime" eine Legitimierung für den "antifaschistischen Schutzwall" und den "Widerstand gegen den Imperialismus" geliefert haben. Die haben wahrscheinlich mit ihren Aktionen noch zur Stabilisierung des "Regimes" beigetragen. Aber steckte ja auch die CIA dahinter. Das Gleiche läuft heute im Irak, Afghanistan und Syrien: Finanzielle und materielle Unterstützung von "Widerstandskämpfern", um genau das Gegenteil von dem zu erreichen, was man offiziell erreichen will. Man könnte meinen: 60 Jahre und nichts dazugelernt. Man könnte auch meinen, das hat System. Denn was wäre ein Auslandsgeheimdienst und eine Militärorganisation ohne äußere Feinde und ohne Kriege? Timm T. schrieb: > Aber steckte ja auch die CIA dahinter. dann nenne aber unbedingt auch Russland und China im selben Atemzuge. Denn sobald es irgendwie um Verbesserungen in Sachen Menschenrechte in der Welt geht, blockieren diese Länder den sogenannten Sicherheitsrat. Russland und China exportieren ebenso Waffen und in die Stellvertrter-Kriege. Russland auch Soldaten. Oder was geht grad so in Syrien ab? kurzes (OT) noch: Wenn D auch nur ansatzweise glaubwürdig sein will, sollte D daran arbeiten alle Flüchtlinge aus der Türkei raus zu holen. -bei den diktatorischen Tendenzen dort? (/OT) Masterand schrieb: > ist es moralisch verwerflich, der Bundeswehr beizutreten und dort zu > forschen? Das hängt von deinen Moralvorstellungen ab. Ich hätte da keine Bedenken. M.E. wäre es naiv zu glauben, dass irgendein wirtschaftlich bedeutsames Land ohne Armee auskommen könnte. Wolfgang E. schrieb: > Ich hätte da keine Bedenken. M.E. wäre es naiv zu glauben, dass > irgendein wirtschaftlich bedeutsames Land ohne Armee auskommen könnte. Über das "wirtschaftlich bedeutsam" kann man streiten, aber Island hat jedenfalls keine. A. K. schrieb: > aber Island hat jedenfalls keine. Das waren doch die Typen, wegen denen man früher eine Armee gebraucht hat. Wolfgang E. schrieb: > M.E. wäre es naiv zu glauben, dass > irgendein wirtschaftlich bedeutsames Land ohne Armee auskommen könnte. Ich frag mich immer, was all die Leute, die es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können (...) ...im V-Fall machen würden. Sinnbildlich auch noch die 2.Wange hinhalten? Darauf hoffen, dass der Mensch gut sei? ● J-A V. schrieb: > ...im V-Fall machen würden. Bestens beschrieben von BAP in "Stell Dir Vüür": http://genius.com/Bap-stell-dir-vuur-lyrics dat üs keen Dütsch dat künnt wi nich lees'n A. K. schrieb: > Wolfgang E. schrieb: >> Ich hätte da keine Bedenken. M.E. wäre es naiv zu glauben, dass >> irgendein wirtschaftlich bedeutsames Land ohne Armee auskommen könnte. > > Über das "wirtschaftlich bedeutsam" kann man streiten, aber Island hat > jedenfalls keine. Es soll ja auch Leute geben, die kein Auto haben, weil sie mitten in der Großstadt wohnen und arbeiten. Heißt das jetzt, dass niemand ein Auto braucht?
Gast
#4677835
● J-A V. schrieb: > Ich frag mich immer, was all die Leute, > die es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können (...) > ...im V-Fall machen würden. Frau, Kinder und Hund schnappen und abhauen. Ich laß mir doch nicht für irgendwelche Politiker, die Krieg spielen wollen den Arsch aufreißen. Haus, Grundstück, Arbeit... ist alles ersetzbar, mein Leben kann mir keiner ersetzen. Dem "kleinen Mann" hat noch nie ein Krieg etwas Anderes außer Leid gebracht, Gewinner waren stets die Kriegstreiber. Und komm mir jetzt nicht mit Vaterland, Treue und Ehre, genau dieses Geschwätz hat die Kriege immer ermöglicht. @ Tim, damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Namaste Aber seit wann werden eindeutig politische Threads ins OT verschoben wo sie nicht geduldet sind? Kann es sein dass die Moderatoren langsam erkennen das man nicht unpolitisch sein kann ohne politisch zu sein? Wenn jetzt noch das Politikverbot überdacht würde zu Gunsten klarer Regeln für eine kultivierte politische Diskussion unter Technikern, das wäre mal ein klares Zeichen für mehr Verständigung auch in konträren Standpunkten. Namaste Winfried J. schrieb: > Aber seit wann werden eindeutig politische Threads ins OT verschoben wo > sie nicht geduldet sind? Vielleicht wollte man, wie schon so oft, die Diskussion abwürgen indem man den TE und einige andere Teilnehmer, die nicht angemeldet sind, aus der Diskussion aussperrt. OK, die Diskussion hier ist fürn Arsch und ein einziges Getrolle, die Welt wird ohne sie nicht ärmer. Allerdings würde es mir als TE sauer aufstoßen wenn man mich aus meinem Thread aussperrt. Timm T. schrieb: > Frau, Kinder und Hund schnappen und abhauen. Ich laß mir doch nicht für > irgendwelche Politiker, die Krieg spielen wollen den Arsch aufreißen. > Haus, Grundstück, Arbeit... ist alles ersetzbar, mein Leben kann mir > keiner ersetzen. Jipp, und die Holländer hätten vor den Deutschen abhauen sollen, genauso wie die Norweger, die Franzosen, die (späteren) Jugoslawen, die Russen... Merkste was? Mal ganz davon abgesehen, dass der Vorschlag exakt das ist, was viele Syrer gerade machen, und das schmeckt genügend Deutschen auch wieder nicht. Frei nach dem Motto "Seid mal schön Pazifisten und rennt vorm Krieg weg, aber bitte nicht zu uns." Winfried J. schrieb: > @ Tim, > > damit hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. > >>> Namaste Flüchtest du dann nach Nepal? Lu R. schrieb: > Mal ganz davon abgesehen, dass der Vorschlag exakt das ist, was viele > Syrer gerade machen, und das schmeckt genügend Deutschen auch wieder > nicht. Frei nach dem Motto "Seid mal schön Pazifisten und rennt vorm > Krieg weg, aber bitte nicht zu uns." Tim und Winfried schmeckt das. Das haben sie vor ca. einem halben Jahr sehr markant kundgetan. Anderen schmeckt das nicht, weil sie keine Verantwortung für das Geschehen tragen. MfG Paul Lu R. schrieb: > Mal ganz davon abgesehen, dass der Vorschlag exakt das ist, was viele > Syrer gerade machen, und das schmeckt genügend Deutschen auch wieder > nicht. Frei nach dem Motto "Seid mal schön Pazifisten und rennt vorm > Krieg weg, aber bitte nicht zu uns." es gibt in jedem Land solche und solche. solche, die für ihr Land kämpfen und solche, die fliehen. Ich finde es jedenfalls nicht in Ordnung, dass da so einige darunter sind, die man hier jetzt in Cafés und Spielhallen antreffen kann. Und krank sehen die Leute auch nicht gerade aus.
Gast
#4677978
Lu R. schrieb: > Jipp, und die Holländer hätten vor den Deutschen abhauen sollen, genauso > wie die Norweger, die Franzosen, die (späteren) Jugoslawen, die > Russen... Sind sie doch... Niederlande: Wilhelmina nach London Norwegen: Håkon VII. nach London Frankreich: Charles de Gaulle nach London, später Algier Jugoslawien: Petar II. nach London ... den Stalin wollte halt keiner Abgesehen davon ist das die gleiche dümmliche Argumentation wie die "Gewissensfrage" mit der vor 20 Jahren die Leute noch "geprüft" wurden, die Zivildienst machen wollten. Hat hier jemand echt noch Angst vorm Russen? Wer bitte soll denn Deutschland überfallen wollen und warum? |
Anzeige
|