Im SciFi-Bereich (Literatur oder Filme) ist häufig von sog. "Lebenszeichen" oder "Bio-Signaturen" die Rede, wenn es z.B. um die Suche nach Vermissten oder die Untersuchung fremder Orte/Raumschiffe o.ä. geht. Was gibt es denn tatsächlich in der Richtung? Ich meine jetzt nicht Wärmebild oder PIR, sondern die Wahrnehmung z.B. des Vorhandenseins eines (erwachsenen) lebenden Menschen auf größere Entfernung (auch kein Schall!). Mit fällt dazu momentan Nichts ein ... sollte es? Evtl. noch Radar, das auch Wände durchdringt, aber das meldet auch sich bewegende Maschinen (z.B. Roboter) ohne jedes Leben ...
Mithilfe der Spektrallinien dürfte sowas durchaus möglich sein. Nur die Messung ist etwas teuer.
Frank E. schrieb: > Mit fällt dazu momentan Nichts ein ... sollte es? Evtl. noch Radar, das > auch Wände durchdringt, aber das meldet auch sich bewegende Maschinen > (z.B. Roboter) ohne jedes Leben ... Jo sowas geht. http://www.welt.de/wissenschaft/article106606570/Terahertz-Strahlen-eroeffnen-grossartige-Moeglichkeiten.html Nur aus dem Orbit, Dir beim Scheißen zu sehen, wird sicher schwierig ;)
SF-Esoterik. Früher dachte man sich einen Unterschied zwischen anorganischer und organischer Chemie als die "Lebenskraft" in letzterer. Solche eher magische als wissenschaftliche Denkweise hat sich in die amerikanisch geprägte SF rüber gerettet, die seit jeher bemüht ist, archaische Szenarien und Denkmuster in neuem Gewand wiederzukäuen. Das Problem fängt damit an, "Leben" zu definieren. Und läuft dann andersrum ab, d.h. du suchst ein messbares Kriterium und definierst damit "Leben" im Sinn des Messgeräts. Ist natürlich ein Zirkelschluss.
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