Hat jemand Erfahrungen mit dem genannten Thema? Wieviel Aufwand habt ihr
investiert und wie gut waren die Studienunterlagen zum Selbststudium
aufbereitet?
Konkret würde mich der LL.B. (Bachelor of Laws) interessieren, weniger
aus beruflichen Aspekten, mehr aus Interesse an der Materie an sich. Die
Kosten halt sich ja in Grenzen und sind steuerlich absetzbar.
Thomas1 schrieb:> Dafür gibt es noch Foren zum Fernstudium. An der Fernuni ist das> Staasexamen möglich.>> http://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/arbeiten/satzungen/2016/amtl_mit_03_2016.pdf
Ja auf der Seite selbst habe ich mich natürlich schon umgesehen. Mir
gehts eher um praktische Erfahrungen von Leuten die das nebenberuflich
tun oder getan haben.
Ich gucke mal nach fernunispezifischen Foren, aber falls sich hier
jemand findet wäre ich ebenso interessiert.
D. I. schrieb:> Hat jemand Erfahrungen mit dem genannten Thema?
Ja.
> Wieviel Aufwand habt ihr> investiert
Def. zuviel im Vergleich zum Erfolg!
> und wie gut waren die Studienunterlagen zum Selbststudium> aufbereitet?
Zum Selbsstudium einfach Unbrauchbar,
didaktisch nicht zum selbststudium zu gebrauchen
> Konkret würde mich der LL.B. (Bachelor of Laws) interessieren,
Echt?
> weniger> aus beruflichen Aspekten, mehr aus Interesse an der Materie an sich.
Staubtrockner Juratext!
Wer sichs antun will?
Mann an was leidest du!
Willst du dein Leben versauen?
> Die> Kosten halt sich ja in Grenzen und sind steuerlich absetzbar.
Was sind den das für Argumente?
Unterlagen für Informatik waren vor 25 Jahren hervorragend. Da die
Juristerei aber eher zu den Schwafelwissenschaften gehört, spielt das
keine große Rolle. Hauptsache auswendig aufsagen und dabei das Hirn
ausschalten. Das ist nur schädlich dabei.
klick klack schrieb:> Da die> Juristerei aber eher zu den Schwafelwissenschaften gehört, spielt das> keine große Rolle. Hauptsache auswendig aufsagen und dabei das Hirn> ausschalten. Das ist nur schädlich dabei.
Ja der landläufigen Meinung kann man sein, aber man merkt schnell den
Unterschied wenn man von einem guten oder von einem mittelmäßigen Anwalt
vertreten wird.
So kreativ wie wir Ings./Infs. beim entwickeln sein können, können die
beim argumentieren sein. Hauptberuflich wär das nix für mich, aber ich
sehe auch nicht viele Möglichkeiten wie man systematisch durch reines
Selbststudium etwas tiefer und sachkundiger in die Materie eintauchen
kann wenn man Interesse daran hat.
Das ist nur die reichhaltige Erfahrung mit über 50 Jahren hinterhältiger
und sinnloser Juristerei. Kreativ sind die Kameraden nur bei Erfindung
von neuen Einnahmequellen und Rechnungsposten. Das ist eben: Vor Gericht
und auf hoher See ...
Das Studium verlangt eine grosse Menge an Disziplin, um den zugesandten
Stoff zu bearbeiten. Das fristgerechte Rücksenden der Einsendeaufgaben
kann daher sehr stressig werden. Mitunter gibt es Präsensphasen mit
selbsterstellten Vorträgen, was als sehr informativ betrachtet werden
kann.
Mein Studium der Regelungstechnik an der Fernuni hat mich
weitergebracht!
Aber ohne Durchhaltevermögen und Motivation ist ein Studium zum
Scheitern verurteilt. Unsere Unterlagen waren sehr gut, da die
neuzeitliche didaktische Reduktion noch nicht durchgeführt worden war,
die Texte waren präzise formuliert, zum Jurabereich selbst kann ich
nichts mitteilen.
Ich war sehr froh, als ich das Studium beendet hatte und sehr viel mehr
von Regelungstechnik verstanden habe.
Gruss John
Nach der definition der Fernuni Hagen ist eine Teilzeitstudient jemand
der 20 Studen pro Woche arbeitet (Typisch für Hausfrau + Ehemann der
10h/w Hausarbeit erledigt) und 30h Workload pro Woche für`s Studium
aufwendet.
Und jetzt kann jeder zu rechnen anfangen wie er eine Seminararbeit von
300h Workload in 10 Wochen bei 40h Vollzeitjob ganz einfach neben den
Beruf "durchzieht"!
Hab auch abgebrochen.
Bei mir war es neben dem Beruf jeden Abend 2 bis 3 Stunden und am
Wochenende mindestens einen Tag Zeitaufwand.
1) Als Single mit wenig Freunden ist das machbar.
2) Mit Freundin ist es machbar, wenn man zu Punkt 1 zurückkehren
kann/möchte
3) Mit Frau und Kind... vergiss es!
Bei mir war es Punkt 2 der zu Punkt 3 wurde...
D.h. ich konnte die Rückkehr zu Punkt 1 verhindern.
1 und auch 2 geht. Als Single hat man eh massiv Zeit auch mit Hobbies
und Freunden. Auch t Freundin geht das wenn sie natürlich dahinter
steht. Mit Kindern kaum machbar mit Vollzeit Job. Außer man hat kein
Bock selbige zu sehen.
Das Fernuni Studium hat auch kaum Vorteile gegenüber FH Studiengängen
die besser mit der Freizeit in Einklang zu bringen sind
D. I. schrieb:> Hat jemand Erfahrungen mit dem genannten Thema? Wieviel Aufwand> habt ihr> investiert und wie gut waren die Studienunterlagen zum Selbststudium> aufbereitet?> Konkret würde mich der LL.B. (Bachelor of Laws) interessieren, weniger> aus beruflichen Aspekten, mehr aus Interesse an der Materie an sich. Die> Kosten halt sich ja in Grenzen und sind steuerlich absetzbar.
Wenn es dir nur um eigenes Interesse geht, warum gehst du dann nicht
einfach in die nächste Buchhandlung oder Bibliothek und besorgst dir ein
Buch?
Wenn du in deiner Steuererklärung darlegen kannst, dass du die Literatur
für deinen Job benötigst, kannst du diese auch als Werbungskosten
absetzen.
Ich habe auch 4 Semester Fern-Uni Hagen hinter mir. Leider auch
abgebrochen aufgrund Versetzung ins Ausland und persönlicher Erkrankung.
Ich habe ienn Informatikstudiengang gemacht. Der Stoff war teils sehr
gut, teils mangelahft. Immer benötigst du noch Bücher usw dazu (meist
aber gute Empfehlungen). Die Workload ist mit 30h%Woche angegeben, das
gilt aber nur, wenn du den Stoff schnell verstehst und auch drin bist.
Beim Einarbeiten von neuen Themen wird das schnell mehr, Freizeit hat
man kaum (Wochenenden gehen meist drauf, wenn man Vollzeit arebiten
geht).
Die Einsendeaufgaben können echt umfangreich sein, teils braucht man
allein dafür mehr als 10 Stunden. ich habe auch den Fehler gemacht
anfangs zu viele Module zu nehmen, dann wird es einfach zu viel. Mehr
als 2-3 ist nicht ratsam.
Du must dich sehr gut selber organisieren können und auch den nötigen
Durchhaltewillen haben. Teilweise ist der Stoff sehr trocken und
unitypisch SEHR theoretisch. Mir fehlte sehr oft der praxisbezug, was
dann negativ für meine Motivation war.
Die Unterstützung seitens der uni ist aber gut, man kann terminlich
vieles regeln (habe teils Klausuren im Ausland geschriben oder per
Online (webMeeting)). Da geht schon vieles. Preislich auch alles OK,
Bücher kannst du leihen.
Was fehlt ist der Zusammenhalt untereinander, du lernst eigentlich keine
Mitstudierende kennen, evtl sieht man mal den einen oder anderen beim
Präsenztag. D.h. gegenseitige Hilfe gibt es nicht, du bist ein
Einzelkämpfer. Das ist der große Unterschied zum Studium an der uni oder
FH, da hast du eine "Real-Life"-Community, die sich oft gegenseitig
hilft. War zumindest bei mir so bei meinen ersten (erfolgreich
abgeschlossenen) Studium.
Und vergiss den Altersfaktor nicht, ich bin über 40, da viel mir das
lernen doch nicht mehr so leicht wie mit 20 beim Erststudium :-)
Da ich das ganze auch nur aus Interesse und zur persönlichen
Weiterbildung gemacht habe, habe ich es dann drangegfeben, nachdem ich
alle Kurse gemacht habe, die mich interssiert haben.
Viel Erfolg.
Dieter
Jörg M. schrieb:> Hab auch abgebrochen.>> Bei mir war es neben dem Beruf jeden Abend 2 bis 3 Stunden und am> Wochenende mindestens einen Tag Zeitaufwand.>> 1) Als Single mit wenig Freunden ist das machbar.> 2) Mit Freundin ist es machbar, wenn man zu Punkt 1 zurückkehren> kann/möchte> 3) Mit Frau und Kind... vergiss es!lol
Ich studiere seit 2 Jahren an der FernUni.
Es wird einem nichts geschenkt, aber Freizeit habe ich trotzdem noch
genug. Nur in den Klausurphasen ist es natürlich streßiger.
Das aktivste Forum ist http://www.fernuni-filfe.de
Viel Erfolg!
Ich studiere seit 2 Jahren an der FernUni.
Es wird einem nichts geschenkt, aber Freizeit habe ich trotzdem noch
genug. Nur in den Klausurphasen ist es natürlich streßiger.
Das aktivste Forum ist http://www.fernuni-hilfe.de
Viel Erfolg!
Jenny Peschke schrieb:> Ich studiere seit 2 Jahren an der FernUni.> Es wird einem nichts geschenkt, aber Freizeit habe ich trotzdem noch> genug.
Und wie viele Std arbeitest du die Woche nebenher?
Ich mache zurzeit einen M.Sc. Informatik dort und ich glaube als
Teilzeitstudent mit einer Vollzeitberufstätigkeit(40 Stunden) ist es
ratsam maximal ein Modul pro Semester zu wählen.
Das gibt dir die Zeit das Modul gut zu verstehen und zu vertiefen. Die
Empfohlene Literatur kann man auch problemlos lesen und es gibt immer
noch genug Zeit zum Üben.
Zum Glück sind die Einsendeaufgaben im Master nicht Pflicht, von daher
muss man nicht unbedingt hinter der 2-Wochen-Abgabefrist rennen.
Man muss auch sagen, dass ein Fernstudium nicht für Jedermann ist. Ich
hatte mein Präzensstudium(B.sc. Informatik) auch fast als Fernstudium
gemacht indem ich die meisten Skripte zu Hause gelesen habe und nur bei
besonderen Fächern zur Labore oder Vorlesung gegangen
bin(Theoretiesche(1,2)/Technische(1,2,3) Informatik)...
Also für mich genau passend.
Dave schrieb:> Ich> hatte mein Präzensstudium(B.sc. Informatik) auch fast als Fernstudium> gemacht indem ich die meisten Skripte zu Hause gelesen habe und nur bei> besonderen Fächern zur Labore oder Vorlesung gegangen> bin(Theoretiesche(1,2)/Technische(1,2,3) Informatik)...> Also für mich genau passend.
Aber was ist da noch mit dem wilden Studentenleben? Warst du denn gar
nicht in Studentenkneipen, auf Studentenpartys, hast blau gemacht, dich
betrunken und wild herumgevögelt? Wozu dann überhaupt noch studieren,
wenn man den wirklich interessanten Part einfach weglässt?
Dave schrieb:> Ich mache zurzeit einen M.Sc. Informatik dort und ich glaube als> Teilzeitstudent mit einer Vollzeitberufstätigkeit(40 Stunden) ist es> ratsam maximal ein Modul pro Semester zu wählen.
Spiegelt auch genau meine Erfahrung wieder. Zwei Module sind zwar
theoretisch auch machbar, aber über so einen langen Zeitraum macht man
sich damit einfach kaputt (neben dem 40h Job).
Das gilt alles aber natürlich nur, wenn man es aus Interesse macht. Wenn
man den Abschluss "braucht", ist das was Anderes.
Wie lange braucht man denn für so ein Master-Studium, wenn man nur ein
Modul pro Semester macht?
Ist dann eine private Fern-Hochschule, wo man es geschenkt bekommt,
nicht besser?
Elektron schrieb:> Aber was ist da noch mit dem wilden Studentenleben? Warst du denn gar> nicht in Studentenkneipen, auf Studentenpartys, hast blau gemacht, dich> betrunken und wild herumgevögelt? Wozu dann überhaupt noch studieren,> wenn man den wirklich interessanten Part einfach weglässt?
Wahrscheinlich ironisch gemeint oder?
Ich glaube jeder muss für sich selbst entscheiden. In unserem 7-er WG in
Karlsruhe hatten wir schon genug Events ;)
Ich muss auch sagen, dass mein Fernstudium-Verhalten erst im
Hauptstudium angefangen hat, wenn ich 20 Stunden pro Woche als
Werkstudent bei Fraunhofer gearbeitet habe.
Manni schrieb:> Das gilt alles aber natürlich nur, wenn man es aus Interesse macht. Wenn> man den Abschluss "braucht", ist das was Anderes.
Genau, bei mir ist das jetzt aus reinem Interesse. Es gibt sehr viele
Studien und Fakten/Daten über die Tatsache, dass sich ein Master
gegenüber ein Bachelor finanziell nicht unbedingt lohnt. Wenn man
sowieso Dinge lernt und am Ende ein Thema mit einer Masterarbeit
vertiefen kann und einen höheren Abschluss bekommen kann, warum nicht?
Holger Cesinski schrieb:> Wie lange braucht man denn für so ein Master-Studium, wenn man nur ein> Modul pro Semester macht?
Theoretisch zwischen 4 und 6 Jahren. (8 Module + Seminararbeit +
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten + Abschlussarbeit(1 Jahr in
Teilzeit))
> Ist dann eine private Fern-Hochschule, wo man es geschenkt bekommt,> nicht besser?
An welcher Fern-Hochschule könnte ich mein Interesse am statischen
Programmanalyse und Programmiersysteme sowie parallel Computing
vertiefen?
Die meisten Fern-Hochschulen bieten überwiegend nur was im Bereich IT
Consulting/Management oder praktische Aspekte der Software-Entwicklung
mit denen ich sowieso jeden Tag bei der Arbeit konfrontiert bin. Sie
sind außerdem erheblich teurer als die Fernuniversität in Hagen.
Also an deiner Stelle würde ich es einfach probieren. Ich studiere
derzeit auch nebenbei (mache 2 Module pro Semester). Dass das eine
gehörige Portion Selbstdisziplin verlangt, ist klar, ich persönlich
brauche das Studium aber eigentlich nicht, sondern nutze es nur, um das
ein oder andere zu vertiefen und verbinde es so mit meinen beruflichen
Zielen.
Einer meiner Profs von damals hat bevor er Prof wurde ein komplettes
Studium in Wirtschaftswissenschaften an der Fernuni durchgezogen und
dann nebenberuflich promoviert, wohlgemerkt mit Frau und Kind. Ich
glaube ehrlich gesagt nicht, dass er vorher im Internet die Leute
gefragt hat, ob er das schaffen könne, er hat's einfach gemacht. Melde
dich doch mal an, vielleicht erstmal zum Akademiestudium, und schau, wie
du so zurecht kommst :)
Ich habe an der FU Hagen ein Aufbaustudium gemacht, parallel zum Studium
an der Uni, und fand das ganz gut. Das Abschlußzeugnis hilft mir jetzt
auch im Job und bei der Jobsuche.
Man muss sich beim Fernstudium an das Lernen aus Skripten gewöhnen und
die schriftlichen Prüfungen. Im Studium an der Präsenz-Uni hatte ich nur
mündliche Prüfungen, neben schriftlichen Übungsaufgaben und Protokollen,
sowie viele Vorlesungen.
Hilfreich sind auch die Präsenz-Übungen, die in Studienzentren vor Ort
angeboten werden.
Ich studiere nebenberuflich gerade den Master in Elektrotechnik an der
Fernuni in Hagen und schreibe gerade meine Masterarbeit und ich muss
sagen, ich gehe aufs Zahnfleisch. Morgens auf der Arbeit und dann abends
gehts weiter mit der Entwicklungsarbeit in meinem Büro für die Uni.
Da ich im Bachelor Fahrzeugtechnik studiert habe, schrieb ich mich für
den Schwerpunkt Mechatronik ein. Naja, mittlerweile arbeite ich
vollständig in der Elektronikentwicklung, merke aber das mir hier und da
doch Grundlagen fehlen.
Als Fächer habe ich Regelungstechnik (Zustandsraumdarstellung), Digitale
Regelungstechnik, Optimierung dynamischer Systeme, natürlich Mechatronik
und Robotik und Sensortechnik belegt. Da ich nur 180 CP hatte, musste
ich zwei zusätzliche Fächer belegen (Regenerative Energietechnik und
Signalverarbeitung)
Signalverarbeitung war/ist mein absolutes Lieblingsfach, was dazu
geführt hat, das ich mich im Embedded-Bereich weiterentwickeln möchte
und auch gerade mache. Die Studienbriefe sind sehr, sehr anspruchsvoll
und man muss diese intensiv bearbeiten und das neben den Job. Das sollte
man nicht unterschätzen. Freizeit hab ich keine (deswegen schreibe ich
hier auch gerade xD)
Die meisten Prüfungen sind mündlich in Hagen zu absolvieren, für
Signalverarbeitung musste ich zur Uni nach Bochum (wohne in Dortmund,
war also kein Problem).
Leider wird der Masterstudiengang von der Fernuni nicht mehr angeboten,
aber die Uni Essen/Duisburg bietet eine gute Alternative an.
Die Bibliothek hingegen ist eine Katastrophe. Kaum Bücher zur
Elektrotechnik, Embedded-Programmierung usw. sondern nur so
Pseudowissenschaften wie Kultur/Sozialwissenschaften. Man wird dann Zur
FH Südwestfalen weitergeleitet. Echt ätzend. Naja man konnte auch an der
UB Dortmund Bücher ausleihen.
Gruß
Daniel
Also gut, hier mein "Senf" dazu.
Die FernUni Hagen verschenkt keine Diplome!
Ich habe zwei davon, das dritte Diplom werde ich nicht schaffen.
BWL ist im Grundstudium machbar mir viel Fleiß.
Im Hauptstudium trennt sich die Spreu vom Weizen.
VWL hat ein extrem hohes Niveau und um Prof. Grosser kommt man nicht
herum.
Da können PräsenzUnis getrost einpacken.
BoL ist Katastrophe schlechthin.
2 stündige Grundstudiumsklausuren arten aus in 4 stündige!
Das Curriculum wird "umgeschmissen" und selbst das Prüfungsamt weiß
nicht mehr, was wirklich anrechnungsfähig ist oder was Sache ist.
Pro FernUni Hagen:
Man ist zeitlich flexibel.
Man erreicht ein extrem hohes Bildungsniveau.
Die Kosten halten sich in Grenzen.
Wer der Meinung ist, mal eben schnell ein Studium ""nebenher""
absolvieren zu können, der wird an jeder einzelnen Klausur scheitern.
Kontra:
Die BWL Skripte sind ok. Klausuren sind im Grundstudium mit ein oder
zwei normalen Lehrbüchern nebenher machbar.
Die VWL Skripte sind mega super. Da gibt es fast keine besseren
Lehrbücher zumindest im Hauptstudium.
BoL Skripte: Besser auf Standardwerke ausweichen und die FernUni Skripte
im Hinterzimmer stapeln. Wer diese im Grundstudium durchgeackert hat,
der wird keine einzige Klausur bestehen können. Vom Überblick im
jeweiligen Fachbereich ganz zu schweigen.
Fazit:
BWL Studium auch im Teilzeitstudium zu empfehlen.
VWL Studium.. da muß jeder selbst entscheiden, ob er das Niveau halten
kann.
BoL Studium: Nein! Auch wenn medienwirksam auf "allen Kanälen" geködert
wird zum Volljuristen.
Im Teilzeitstudium sollten maximal zwei Module pro Semester belegt
werden.
Wer die Zeit neben der Zeit neben der Zeit hat, zu
Präsenzveranstaltungen zu fahren, sollte dieses kostenlose Angebot
nutzen.
Die Internet-Lernumgebung Moodle ist im Endeffekt vergleichbar mit
Facebook. Hallo ich bin auch da. Je nach Lehrstuhl mehr oder weniger gut
moderiert.
Zum Schluss eine ehrliche Frage an mich selbst:
Hat das Studium an der FernUni Hagen mir etwas gebracht.
JA! Ich bin über mich selbst massiv hinaus gewachsen. Und ich bedanke
mich bei einigen Profs für Förderung und insbesondere für Forderung.
Würde ich es noch einmal machen?
Der Zeitaufwand ist immens!!!
Der Erkenntnisgewinn ebenso!!!
Was kann ich "Neustudenten" mit auf den Weg geben?
Versuchen, scheitern, wieder aufstehen und weiter machen. Die eigenen
(!!!) Fehler finden!Noch mal nachdenken. Nicht "Händchen halten" mit
Mitstudenten, die alles wissen und nichts können. Akzeptieren, dass der
Prof im Endeffekt doch Recht hat oder sich berechtigt anmaßen, mit dem
Prof eine zwei stündige Diskussion zum Sachverhalt führen zu können.
Wie unter jeder Klausur steht:
Viel Erfolg!
Anja schrieb:> VWL hat ein extrem hohes Niveau und um Prof. Grosser kommt man nicht> herum.> Da können PräsenzUnis getrost einpacken.
Ach und du hast auch an einer richtigen Uni studiert? Gescheitert?
Hallo,
also ich mache dort seit 2 Jahren Wirtschaftsinformatik nebenher.
Man muss sich bei der Fernuni im Klaren sein das man nichts geschenkt
bekommt. Ich kann gar nicht zählen wie oft ich mich bisher zwingen
musste in die Skripte zu schauen und was zu machen. An der Präsenz Uni
gibt’s Vorlesungen, da geht man halt hin… passt schon.
Besagte Skripte können vom Niveau und Schreibstiel her je nach Modul
extreme Schwankungen haben, die einen können super aufbereitet sein und
sogar Freude machen – andere sind so trocken (und gefühlt absichtlich
sperrig) dass man am Satzende schon den Anfang vergessen hat und die
Skripte nur noch weglegen möchte.
Abhilfe schaffen hier bedingt die Mentorate – bedingt da sie nur in den
Studienzentren und nur für die Basis Module angeboten werden. Während
also zB. BWL/VWL (Mainstream) meistens immer im Umkreis von 100 Km zu
finden sind wird Algorithmische Mathematik nur im Sommer Semester und
nur an 2 Standorten überhaupt angeboten.
Wenn man sich nun mit der Selbstmotivation und den Skripten arrangieren
kann bietet einem die Fernuni ein sehr flexibles Studium an. Zu jedem
Semester meldet man sich für beliebig viele Kurse an und kann bis zum
Semester ende entscheiden ob man den überhaupt die Klausur ablegen
möchte.
Kommt also Irgendetwas dazwischen, Familie-Arbeit-Zeit, wird einfach nur
eine Klausur abgelegt – oder keine. Meistens ist man in den ersten 5
Monaten etwas „faul“ und haut im letzten Monat dann alles durch.
Hilfreich ist es einen Leidensgenossen zu finden mit dem man lernen kann
(entweder einen Bekannten oder einen Mitstudenten den man auf
Mentoriaten/Foren finden kann).
Mir selbst bringt das Studium (im Moment) keine Beruflichen Vorteile,
könnte aber später mal nützlich sein und beweist Belastbarkeit. Klar
nimmt man immer etwas mit das einem auch Privat etwas bringt. Mit dem
Studentenausweis sind die Studiengebühren schnell wieder drinnen und so
bleiben als Kosten nur das Kursmaterial.
Fazit:
Beende ich dort mein Studium? – Ich denke schon
Würde ich es wieder machen? - Ganz ehrlich? Nein, aber jetzt abbrechen
fände ich auch doof.
FernStudent schrieb:> Wenn man sich nun mit der Selbstmotivation und den Skripten arrangieren> kann bietet einem die Fernuni ein sehr flexibles Studium an. Zu jedem> Semester meldet man sich für beliebig viele Kurse an und kann bis zum> Semester ende entscheiden ob man den überhaupt die Klausur ablegen> möchte.> Kommt also Irgendetwas dazwischen, Familie-Arbeit-Zeit, wird einfach nur> eine Klausur abgelegt – oder keine. Meistens ist man in den ersten 5> Monaten etwas „faul“ und haut im letzten Monat dann alles durch.> Hilfreich ist es einen Leidensgenossen zu finden mit dem man lernen kann> (entweder einen Bekannten oder einen Mitstudenten den man auf> Mentoriaten/Foren finden kann).>> Mir selbst bringt das Studium (im Moment) keine Beruflichen Vorteile,> könnte aber später mal nützlich sein und beweist Belastbarkeit. Klar> nimmt man immer etwas mit das einem auch Privat etwas bringt. Mit dem> Studentenausweis sind die Studiengebühren schnell wieder drinnen und so> bleiben als Kosten nur das Kursmaterial.>> Fazit:> Beende ich dort mein Studium? – Ich denke schon> Würde ich es wieder machen? - Ganz ehrlich? Nein, aber jetzt abbrechen> fände ich auch doof.
Ich überlege auch, dort meinen Master in Wirtschaftsinformatik zu
machen. Soviel ich weiß, ist man dort ja auch sehr flexibel bei der Wahl
der Kurse, also bei der Aufteilung von Wirtschaft & Informatikmodulen.
Wie schaut es denn bezüglich Seminar und Abschlussarbeit aus, hast du da
schon Erfahrungen sammeln können - oder weißt du von jemanden, wie gut
das dort machbar ist?
Klar, einem wird nichts geschenkt. Wenn ich aber so an meine Uni-Zeit
denke, waren die Vorlesungen zwar ganz nett, aber wirklich nützlich..
naja :), da kann ich mich auch direkt alleine hinsetzen und lernen. Ist
wahrscheinlich Typ-Sache.
Ich hab 2014 meinen Master in Elektrotechnik Vertiefungsrichtung
Eingebettete Systeme gemacht.
Die mündlichen Prüfungen waren alle problemlos mit den Noten zwischen
1,0 und 2,3 machbar. Die Skripte habe ich für keines der Fächer komplett
durchgearbeitet, eher oberflächlich.
Es gibt, ebenso wie bei den Präsenzunis, Gedächtnissprotokolle vieler
mündlichen Prüfungen. Die macht man durch und man besteht die Prüfungen
ohne weiteres.
Zeitaufwand: 1 Woche jeden Abend 1h + 1 Wochenden mit 3-6h, je nach
Vorkenntnisse.
Ich war zweimal für eine Ausarbeitung und Präsentation in Hagen und
einmal in Magdeburg bei einem Praktikum. War immer ganz ok.
Die Masterarbeit ging dann in die Vollen. Da war ich wirklich froh, als
dieses Thema durch war.
Fazit: Machbar, auch wenn zum Ende hin die Motivation weg ist.
Elektriker123 schrieb:> Es gibt, ebenso wie bei den Präsenzunis, Gedächtnissprotokolle vieler> mündlichen Prüfungen. Die macht man durch und man besteht die Prüfungen> ohne weiteres.
Die GPs sind auf jeden Fall eine große Hilfe und man erhält ein Gefühl
für die mündlichen Prüfungen, dennoch sollte man die Thematik verstanden
haben und wissen wovon man redet. Die Profs sind ja auch nicht doof und
haben immer wieder Fangfragen gestellt. Natürlich kennen sie auch die
entsprechende Google-Gruppe ;)
Mich würde interessieren, ob die anderen Fachbereiche Ähnliches haben.
Schade nur das die Uni den Bereich Elektrotechnik ganz beerdigt haben :(
Gruß
Daniel
Elektriker123 schrieb:> Ich hab 2014 meinen Master in Elektrotechnik Vertiefungsrichtung> Eingebettete Systeme gemacht.> [...]> Die Masterarbeit ging dann in die Vollen. Da war ich wirklich froh, als> dieses Thema durch war.
Waren die Professoren zu dir freundlich?
Elektriker123 schrieb:> Gedächtnissprotokolle vieler> mündlichen Prüfungen.Daniel V. schrieb:> Die GPs sind auf jeden Fall eine große Hilfe
Wo gibts denn die?
Liegen die offiziell irgendwo zum Download oder teilen sich das die
Studenten unter der Hand zu?
'Unter der Hand' in den Foren unter http://www.fernuni-hilfe.de/ oder
http://www.studienservice.de/, oft sind die Unterlagen auf dropbox
hochgeladen und die entsprechenden Links werden über PMs ausgetauscht.
Wenn ich alter Sack das richtig mitbekommen habe, handhaben das
heutzutage alle Studenten so, egal ob Fernuni oder normale Uni. Je nach
Engagement der Studenten des jeweiligen Studiengangs finden sich für
nahezu alle Fächer die kompletten Unterlagen auf Dropbox, das schließt
Vorlesungsskripte, Übungsunterlagen, alte Klausuren samt Lösungen,
Zusammenfassungen u.ä. ein.
Andererseits scheint es heute durchaus üblich zu sein, daß Studenten
ihre gesammelten Mitschriften (also in Papierform) auf Facebook zum
Verkauf anbieten. Solche Kommilitonen sind die besten: Alles
zusammenraffen, aber selber nix herausrücken wollen.
DL4BM schrieb:> 'Unter der Hand' in den Foren unter http://www.fernuni-hilfe.de/> oder> http://www.studienservice.de/, oft sind die Unterlagen auf dropbox> hochgeladen und die entsprechenden Links werden über PMs ausgetauscht.
Das stimmt doch gar nicht! Die Fachschaft hat diese Unterlagen.
Gruß Dennis
Professoren und Mitarbeiter mit denen ich zu tun hatte, waren zu jeder
Zeit freundlich. Kann mich nicht an was gegenteiliges erinnern. Hat
soweit gepasst.
Die GP hab ich damals über eine Google-Gruppe bezogen und meine
hochgeladen. Wo es da mittlerweile noch was gibt...keine Ahnung. Hatte
meine letzte Prüfung im März 2013.
DL4BM schrieb:> Wenn ich alter Sack das richtig mitbekommen habe, handhaben das> heutzutage alle Studenten so, egal ob Fernuni oder normale Uni.
Das war von Uni zu Uni sehr verschieden. Bei mir altem Sack war es vor
Jahrzehnten so, dass man völlig legal und von den Professoren
unterstützt alte Unterlagen und aktuelle Skripte bekam. Man merkte
schnell, dass alleine das Hamstern von Unterlagen einen keinen Schritt
weiter brachte.
Unsere Professoren hatten allerdings noch die Zeit, Mittel und
Motivation Klausuraufgaben stark zu variieren und neue zu erfinden.
Daher war der Nutzen alter Klausuraufgaben beschränkt. Mit den alten
Aufgaben gab es noch ein Problem. Vor den Lösungen, die die Runde
machten, warnten uns unsere Professoren. Die von Kommilitonen
gerechneten Lösungen enthielten durchgehend schwere Fehler. Wer sich
trotzdem drauf verließ war in der Tat angeschmiert.
All das war ganz unabhängig davon, dass das Plagiieren von
Studienleistungen (Hausaufgaben, Praktikumsberichte) natürlich verboten
war. Dagegen wurde durch Variationen in den Aufgabenstellungen und durch
mündliche Zusatzfragen vorgegangen.
> Andererseits scheint es heute durchaus üblich zu sein, daß Studenten> ihre gesammelten Mitschriften (also in Papierform) auf Facebook zum> Verkauf anbieten. Solche Kommilitonen sind die besten: Alles> zusammenraffen, aber selber nix herausrücken wollen.
Typische "Generation neoliberales Arschloch" halt.
Ich kann nix zu Jura an der Fernuni sagen, aber zum Master Elektro- und
Informationstechnik.
Nach dem Bachelor hatte ich direkt eine Stelle als Entwickler in Hard-
und Software gefunden, hauptsächlich Microcontroller und
KFZ-Bordnetz-bezogen.
Damals hatte die Uni sich entschieden, die Ingenieursstudiengänge
auslaufen zu lassen, deswegen habe ich mich dafür angemeldet.
Die ersten Semester habe ich ziemlich Gas gegeben, und eigentlich zu
viele Module gleichzeitig belegt. Alle zwei Wochen mussten wir
bearbeitete Aufgaben einsenden, um die Prüfungszulassung zu bekommen.
Das WE ging dafür komplett drauf.
Danach kamen Praktika und Seminare vor Ort, mit entsprechender
Vorbereitung. Das ging sich auch noch aus, neben der normalen Arbeit mit
40-60h die Woche.
Für die Prüfungen habe ich mir dann zum ersten mal Urlaub fürs Studium
genommen, für die erste drei Wochen, und für alle anderen dann nur eine.
Ich habe einen Monat vor der Prüfung mit Lernen angefangen und in der
Urlaubswoche dann nochmal intensiv nachgelegt. Ging auch noch ganz
gut...
Im Moment bin ich mit der Masterarbeit beschäftigt. Das ist ziemlich
finster, erstens schon allein zeitlich und zweitens durch die
Doppelbelastung. Rund vier bis sechs Wochen noch, dann bin ich fertig.
Fix und fertig, und heilfroh wenn es rum ist.
Ich bin aber froh dass ich das angefangen hab. So kann ich nach Lust und
Laune noch einen Dr Ing nachlegen, wenn ich bock habe :)