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Forum: Markt ATmega-Programmierer gesucht


Autor: Daniel C. (apokya)
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Hallo µC-Gemeinde,

ich habe mal wieder etwas vor.
Diesmal soll ein ATmega programmiert werden.
Hierbei handelt es sich um eine Drehzahl und Ganganzeige für ein Kart, 
wie bei einem Formel 1-Wagen.

Es gibt zwei verschiedene Schaltpläne, die ich hier im Anhang 
reinstelle.
Die PIN-Belegung kann nach Bedarf geändert werden, sollte es die 
Programmierung vereinfachen oder dieser von nöten sein.

Das Programm muss Folgendes können:
- Drehzahl einer Hochspannungskondensatorzündung (CDI) ohne Zündspule 
messen
- Drehzahl über 15 LEDs anzeigen (F1-Wagen)
- Drehzahl einmal 0 - 10.000 U/min und/oder
- Drehzahl 0- ca. 2000 U/min, dann ca. 2000 - 4000 U/min, usw.
- Gang anzeigen (eigentlich nur D, N, R und P)
- Gänge fiktiv nach Drehzahl anzeigen und berechnen (1, 2, 3, 4 und 5)
- Umschalten zwischen DNR und 1-5
- Helligkeit über PWM mittels LDR
- Wenige Ein- und Ausgänge seperat schalten
- Nebelschlussleuchte blinken lassen, je nach Eingang
- Blinken mit Taster wechsel-, start- und stopbar

Da ich den Aufwand dieser Programmierung nicht kenne rechne ich 
vorrangig erstmal mit einem Programmieraufwand von bis zu 50€.
Darüber kann man aber gerne Sprechen.

Die Programmierung sollte leicht verständlich sein, damit ich 
geringfügige Änderungen selbst vornehmen kann.
Platine wurde noch nicht bestückt, da ich mich vorher gerne mit dem 
Programmierer besprechen möchte.

Gibt es hier jemanden, der sich meinem Projekt annehmen möchte?
Und scho mal vielen Dank für hilfreiche Kommentare und Tipps.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel

: Bearbeitet durch User
Autor: Werner P. (wpfundstein)
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Daniel C. schrieb:
> Da ich den Aufwand dieser Programmierung nicht kenne rechne ich
> vorrangig erstmal mit einem Programmieraufwand von bis zu 50€.
> Darüber kann man aber gerne Sprechen.

Glaube Du hast da ein K vergessen. bis zu 50K€.

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
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Daniel C. schrieb:
> rechne ich
> vorrangig erstmal mit einem Programmieraufwand von bis zu 50€

Pro Stunde?

ROFL...

Aber zur Ehrenrettung des TO möchte ich die ausführliche 
Aufgabenstellung ernsthaft loben, das bekommt man selten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Markus M. (adrock)
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Ich würde den LEDs separate Vorwiderstände spendieren. Oder sind alle 
LEDs exakt der gleiche Typ (Farbe, Durchlasspannung, Durchlasstrom)?

Kann man zwar auch über die PWM ausgleichen, aber im Falle einer 
Fehlfunktion könnte dann ggf. über längere Zeit zu hoher Strom durch die 
LEDs fließen.

Inklusive testen etc. wird das ganze schon ein paar Stündchen kosten, da 
sind 50 EUR tatsächlich etwas gering angesetzt. Was mir von der 
Aufgabenstellung nicht klar ist:

- Drehzahl 0- ca. 2000 U/min, dann ca. 2000 - 4000 U/min, usw.
- Gänge fiktiv nach Drehzahl anzeigen und berechnen (1, 2, 3, 4 und 5)

Normalerweise ist doch die Drehzahl unabhängig vom Gang?! Und es wäre 
wohl notwendig zu klären wie die Impulse für die Drehzahlmessung 
aussehen.

(Nein, ich implementiere es nicht, ist nur Hobby und ich habe ATmega 
zugunsten STM32 abgeschworen :-)

Autor: Jonas G. (jstjst)
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Hallo,

ich kann mir vorstellen das zu machen.
Kannst du noch beschreiben wie die Eingangssignale aus sehen. Vor allem 
ob man sie sauber auswerten kann.
Die beiden Punkt die Markus schon genannt hat sind mir auch noch nicht 
ganz klar.

Gruß Jonas

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> rechne ich vorrangig erstmal mit einem Programmieraufwand von bis zu 50€.

Ich schätze einen Programmieraufwand von 40 Stunden, sofern ein Prototyp 
der Hardware mitsamt Signalquelle und vollständige Anforderungen 
bereitgestellt werden.

Dazu kommen 100 Stunden fürs Testen und 30 Stunden für die 
Dokumentation.

Macht grob geschätzt 5000 Euro.

In diesem Bereich erfahrene Entwickler nehmen locker ein vielfaches 
dafür.

: Bearbeitet durch User
Autor: Oliver H. (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Wo ist das ganze und wie schnell soll das fertig werden? Wieviele 
Änderungen sind in Zukunft zu erwarten und wird eine volle Dokumentation 
erwünscht? Welche Eingangssignale sind wie vorhanden (Spannung H/L, max. 
Strom, Frequenz, e.t.c.)

Gruß aus NRW, Oliver

Autor: Harry D. (harry_d)
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Die Ansteuerung der PNP-Transistoren wird so nicht funktionieren.

Autor: Daniel C. (apokya)
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Schon mal vielen vielen Dank für die Antworten.

Alle Eingänge, bis auf eins, sowie auch die Transistoren werden gegen 
GND gezogen.
Das Signal von der CDI ist mir leider unbekannt, da ich keinen
Ozillator habe. Aber eine LED blitzt, also müsste theoretisch das 
glätten reichen. Ggf. über Transistor oder ähnlichem auch auf GND 
ziehen.

Die LEDs sind nicht gleich, allerdings haben diese jeweils einen eigenen 
Vorwiederstand, da die Transistoren links in PWM angesteuert werden 
sollen und somit immer nur ein Transistor läuft. Eine Art Matrix.

Bezüglich der Gänge:
Da das Kart keine Gänge hat, aber ich die Optik gerne eines F1-Wagens 
hätte, sollen die Gänge "durchschalten" auf Basis der Drehzahl.
Inwieweit das später gut aussieht muss ich gucken.

Zu guter Letzt: Es geht NUR um die programmierung. Testen und prüfen und 
löten und alles andere, wird von mir erledigt.
Ich möchte mich da aber, wie schon geschrieben, mit dem Programmierer 
vorher unterhalten und abklären, wie es aussieht.

@jstjst: Du würdest dich (immer noch) bereit erklären?

@dobson: Wo genau in NRW? :P

: Bearbeitet durch User
Autor: Mark B. (markbrandis)
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Daniel C. schrieb:
> Zu guter Letzt: Es geht NUR um die programmierung. Testen und prüfen und
> löten und alles andere, wird von mir erledigt.

Das ergibt so natürlich keinen Sinn. Nicht getestete Software ist in 
aller Regel auch nicht funktionierende Software.

Autor: Daniel C. (apokya)
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Es ist leider unmöglich die Eingangsquelle des Drehzahlsignals bereit zu 
stellen.

Ggf. wäre die Elektronik bereitstellbar.
Aber auch hier würde ich das mit dem Programmierer besprechen.

Autor: Rene H. (Gast)
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Ganz ehrlich, Daniel. Du würdest Dir gut tun wenn Du selber 
programmieren lernst. So schwierig ist das auch wieder nicht und die 
Hilfe hier im Forum ist in der Regel ungemein gross.

Ganz abgesehen davon, dass es viel mehr Spass macht, alles selbst 
entwickelt zu haben.

Denk darüber nach.

Grüsse,
René

Autor: Florian S. (fcs)
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Die beiden Leitungen über dem ATMega sind verdreht, im Moment ist VCC 
mit GND verbunden.

Autor: Daniel C. (apokya)
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Florian S. schrieb:
> Die beiden Leitungen über dem ATMega sind verdreht, im Moment ist VCC
> mit GND verbunden.

Vielen Dank, ist mir garnicht aufgefallen


Rene H. schrieb:
> Ganz ehrlich, Daniel. Du würdest Dir gut tun wenn Du selber
> programmieren lernst. So schwierig ist das auch wieder nicht und die
> Hilfe hier im Forum ist in der Regel ungemein gross.
>
> Ganz abgesehen davon, dass es viel mehr Spass macht, alles selbst
> entwickelt zu haben.
>
> Denk darüber nach.
>
> Grüsse,
> René

Würde ich sehr gerne machen, so ist es nicht. Allerdings fehlt mir die 
Zeit und ich bin eher ein Mensch, der lieber in kurzer Zeit alles 
Erklärt bekommt, als Jahre lang sich einzuarbeiten.
Zumal das Projekt ja auch irgendwann laufen soll.

Leider halte ich die Programmierung hier für sehr schwer, da ich jetzt 
schon daran scheitere, die Transistoren getrennt zu beschalten, aber in 
einer Frequenz die passt.


Ich glaube ich habe noch was vergessen:
Wenn Strom angeschlossen wird, soll in 3 Sekunden, einmal das LED-Band 
(15 LEDs) rauf und runter laufen (von links nach rechts ansteigend und 
umgekehrt abfallend) und das SegmentDisplay in dieser Zeit einmal 
komplett aufleuchten und dann alle Gangmöglichkeiten darstellen.

Sry, wenn das zu spät kommt.

Autor: Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite
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Daniel,
wie wäre es denn mit Arduino?
Kauf Dir ein Arduino-Evalboard und bau Dir die Firmware.

Wenn Du damit zufrieden bist, könntest Du die Hardware bauen.

Und dann bist Du der Master of Magic und kannst das Teil so hinfrickeln, 
wie es Dir wirklich gefällt.

Wie schon gesagt, hat Deine Schaltung ein paar böse Fehler, 
offensichtlich sind:
- Zuvorderst fallen die Highside Transistoren auf - die bekommst Du 
nicht sauber ausgeschaltet. Die korrekte Schaltung wäre hier ein 
zusätzlicher Pull-Up-Widerstand zwischen Basis und Emitter. Der Portpin 
wird dann als Open-Collector betrieben. Die beiden Widerstände werden so 
ausgelegt, dass bei 0V am Portpin ca. 50x mehr Strom durch die 
Widerstände fließt als der LED-Strom sein soll und gleichzeitig die 
Spannung über dem Pull-Up ca. 0,7V ist.
- es fehlen noch einige Schutzmaßnahmen für die Eingänge

Zerlege das Projekt doch in zwei Threads:
- Schaltung
- Firmware -> wer hilft mir bei Arduino

Marcus

P.S.: Ich habe wenig Ahnung von Arduino. Müsste ich die Platine 
programmieren, würde ich WinAVR und/oder Assembler verwenden.

Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Marcus H. schrieb:
> Wie schon gesagt, hat Deine Schaltung ein paar böse Fehler,
> offensichtlich sind:
> - Zuvorderst fallen die Highside Transistoren auf - die bekommst Du
> nicht sauber ausgeschaltet. Die korrekte Schaltung wäre hier ein
> zusätzlicher Pull-Up-Widerstand zwischen Basis und Emitter. Der Portpin
> wird dann als Open-Collector betrieben. Die beiden Widerstände werden so
> ausgelegt, dass bei 0V am Portpin ca. 50x mehr Strom durch die
> Widerstände fließt als der LED-Strom sein soll und gleichzeitig die
> Spannung über dem Pull-Up ca. 0,7V ist.

Zeichne das mal auf und guck dann mal, ob das wirklich anständig 
funktioniert, wenn die Emitter der Transistoren an +12 V liegen...

MfG Paul

Autor: Dennis X. (debegr92)
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Daniel C. schrieb:
> ich habe mal wieder etwas vor.
> Diesmal soll ein ATmega programmiert werden.

Daniel C. schrieb:
> Gibt es hier jemanden, der sich meinem Projekt annehmen möchte?
> Und scho mal vielen Dank für hilfreiche Kommentare und Tipps.

Ich dachte DU hast mal wieder was vor. "Es soll programmiert 
werden..." oO

Autor: Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite
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Paul B. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> Wie schon gesagt, hat Deine Schaltung ein paar böse Fehler,
>> offensichtlich sind:
>> - Zuvorderst fallen die Highside Transistoren auf - die bekommst Du
>> nicht sauber ausgeschaltet. Die korrekte Schaltung wäre hier ein
>> zusätzlicher Pull-Up-Widerstand zwischen Basis und Emitter. Der Portpin
>> wird dann als Open-Collector betrieben. Die beiden Widerstände werden so
>> ausgelegt, dass bei 0V am Portpin ca. 50x mehr Strom durch die
>> Widerstände fließt als der LED-Strom sein soll und gleichzeitig die
>> Spannung über dem Pull-Up ca. 0,7V ist.
>
> Zeichne das mal auf und guck dann mal, ob das wirklich anständig
> funktioniert, wenn die Emitter der Transistoren an +12 V liegen...

Wenn Du die MCU-internen Klemmdioden nicht vergisst und davon ausgehst, 
dass der Port zwischen 0V und 5V schaltet, kann man die Widerstände so 
rechnen, dass die BE-Spannung zwischen, sagen wir -0,4V und 0,75V 
schwankt.
hfe habe ich mit 100 angenommen.
Zeichnung im Anhang, ich verzichte sogar auf die OC-Forderung.
Bonusfrage: wie müssen die Widerstände ausgelegt werden, damit die 
Schaltung von -20..70°C funktioniert. ;)

Wenn genug Platz ist, können wir natürlich noch einen zusätzlichen NPN 
spendieren...

Autor: David P. (chavotronic)
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Daniel C. schrieb:
> Programmieraufwand von bis zu 50€.

BITTE?????????

Autor: Jonas G. (jstjst)
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Daniel C. schrieb:
> @jstjst: Du würdest dich (immer noch) bereit erklären?

Ja, wenn du meinst das Theater hier stimmt mich um: diese Kommentare 
kommen in jedem thread zu so einem Thema.

Schick mir mal eine PN

Gruß Jonas

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Marcus H. schrieb:
> Daniel,
> wie wäre es denn mit Arduino?
> Kauf Dir ein Arduino-Evalboard und bau Dir die Firmware.

Sowieso wäre es sinnvoll, erst einmal einen Prototypen mit Evalboard und 
Steckbrett zu bauen, bevor man eine Platine erstellt und bestückt.

Jonas G. schrieb:
> Ja, wenn du meinst das Theater hier stimmt mich um: diese Kommentare
> kommen in jedem thread zu so einem Thema.

Ich sehe hier kein Theater, sondern gerechtfertigte Einwände und 
wertvolle Hinweise an den Themenersteller bezüglich Fehlern die er im 
Entwurf gemacht hat.

Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Marcus H. schrieb:
> Wenn genug Platz ist, können wir natürlich noch einen zusätzlichen NPN
> spendieren...

Lieber spendiere ich einen zusätzlichen Transistor oder eine Z-Diode 
-bin dann aber nicht darauf angewiesen, daß die 12 Volt exakt sein 
müssen.
Aber: Jeder nach seiner Fasson.

MfG Paul

Autor: Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite
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Wenn man sich die Rechnerei über den Einsatzbereich sparen möchte, wird 
man natürlich auf eine NPN/PNP Kombi setzen.

Einverstanden, Paule?

Nebenbei bemerkt: wenn die Schaltung bei mir zum Review für Zulassung 
landen würde, dann wäre hinterher außer dem Zeichnungsnamen nichts mehr 
gleich. Sozusagen "Plan_5.0".
Ziel meines Kommentars war, dass die Bastelei erstmal funktioniert.

 ;)

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Marcus H. schrieb:
> Wenn man sich die Rechnerei über den Einsatzbereich sparen möchte, wird
> man natürlich auf eine NPN/PNP Kombi setzen.
>
> Einverstanden, Paule?

In Ochtnung. Einverstanden, Meister!
:)
MfG Paul

Autor: Daniel C. (apokya)
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Paul B. schrieb:
> Lieber spendiere ich einen zusätzlichen Transistor oder eine Z-Diode
> -bin dann aber nicht darauf angewiesen, daß die 12 Volt exakt sein
> müssen.

Heute mir es aufgefallen, dass ich an die PNP-Transistoen 12V anlegen, 
die keinesfalls gleich sind: Schwankendes Netz zwischen 12 und 15V.

Daher überlege ich diese über den 7805 auf 5V laufen zu lassen.
Gute oder schlechte Idee? Eure Meinungen. Was muss geändert werden?


Marcus H. schrieb:
> Wenn man sich die Rechnerei über den Einsatzbereich sparen möchte, wird
> man natürlich auf eine NPN/PNP Kombi setzen.

Sollte ich das dann einpflegen, oder wie sieht es jetzt damit aus?

Autor: Joachim B. (jar)
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Markus M. schrieb:
> Ich würde den LEDs separate Vorwiderstände spendieren.

ich würde LED Stripes nehmen WS2812B o.ä. alles andere viel zu viel 
Aufwand!

Autor: Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite
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Daniel C. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> Wenn man sich die Rechnerei über den Einsatzbereich sparen möchte, wird
>> man natürlich auf eine NPN/PNP Kombi setzen.
>
> Sollte ich das dann einpflegen, oder wie sieht es jetzt damit aus?
Naja, meinen Segen hättest Du.
Denk daran, die Widerstände für den kompletten Spannungsbereich 
auszulegen...

Autor: Daniel C. (apokya)
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Joachim B. schrieb:
> Markus M. schrieb:
>> Ich würde den LEDs separate Vorwiderstände spendieren.
>
> ich würde LED Stripes nehmen WS2812B o.ä. alles andere viel zu viel
> Aufwand!

Wie ich schon schrieb, haben doch alle LEDs einen Vorwiderstand, oder 
sehe ich das falsch?

Und: Stripes sind eine gute Idee, gehen aber Projektbedingt nicht, 
sodass ich auf "normale" LEDs angewiesen bin. ;)

Autor: Joachim B. (jar)
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Daniel C. schrieb:
> Und: Stripes sind eine gute Idee, gehen aber Projektbedingt nicht,

das ist keine Erklärung!

Die LEDs gibt es auch einzeln, Layout und Ansteuerung würden sich 
dramtisch vereinfachen!

wenn es an der Update Rate liegt dann APA LEDs
http://g04.s.alicdn.com/kf/HTB1KXO3FVXXXXbWXpXXq6x...

: Bearbeitet durch User
Autor: Daniel C. (apokya)
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Joachim B. schrieb:
> Die LEDs gibt es auch einzeln, Layout und Ansteuerung würden sich
> dramtisch vereinfachen!

Dann sagen wir mal so: Diese LED müssen wasserfest sind und sollen durch 
eine Metallplatte zu sehen sein.
Wenn es dafür Fenster, bzw. Gehäuse gibt, dann wäre das gut.

Und wenn 15 LEDs im Stripe auf max. 9cm passen, ist das eine Überlegung 
werd.
Natürlich dann RGB, weil ich 3x 5 LEDs in grün, rot, blau habe.

Die Idee ist gut, so ist es nicht, habe selber schon drüber nachgedacht, 
aber leider ist der Abstand dafür zu groß - glaube ich.

Autor: Joachim B. (jar)
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Daniel C. schrieb:
> Dann sagen wir mal so: Diese LED müssen wasserfest

alle LEDs sind wasserfest!

Daniel C. schrieb:
> und sollen durch
> eine Metallplatte zu sehen sein.

ich kann keine LED durch eine Metallplatte sehen!

Daniel C. schrieb:
> Und wenn 15 LEDs im Stripe auf max. 9cm passen

bei WS2812b Stripes gibt es welche mit 144 LEDs/meter, das macht einen 
LED-Abstand von 0,7cm x 15 Stk. 10,41cm im Stripe auf einer Leiterplatte 
kann man die enger packen, da sollten 9cm erreicht werden können.

Daniel C. schrieb:
> aber leider ist der Abstand dafür zu groß - glaube ich.

glauben gehört in die Kirche und ist nicht wissen

Autor: Oliver H. (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Daniel C. schrieb:
> @dobson: Wo genau in NRW? :P

Aus der schönsten Stadt am Rhein. Aus Köln natürlich.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Oliver H. schrieb:
> Aus der schönsten Stadt am Rhein. Aus Köln natürlich.

Die Städte Basel, Straßburg, Speyer, Mainz, Wiesbaden, Koblenz und 
Düsseldorf würden gerne ein Wörtchen mit Dir reden. :-D

Autor: Oliver H. (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Mark B. schrieb:
> Die Städte Basel, Straßburg, Speyer, Mainz, Wiesbaden, Koblenz und
> Düsseldorf würden gerne ein Wörtchen mit Dir reden. :-D

Können gerne herkommen. Dann künnen mer da bei nem juten Kölsch drüver 
kalle. ;D

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Kölsch: Pfui Deivel. Wenn schon kein Pils, dann muss ein Alt sein. Und 
ein Killepitsch.

Autor: Oliver H. (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Wie Volker Pispers schon sagte:
"Die einen trinken Bier und die anderen, dass was sie dafür halten."
Und wie ich sage:
"Gib nem Ami ein Pils oder nem Russen ein Kölsch. Beide werden es 
hassen."

: Bearbeitet durch User
Autor: Oliver H. (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Falls es weiterhilft, man könnte einen gewissen Teil der Schaltung auch 
"diskret" aufbauen:
http://www.fda-technology.de/download.php

Autor: Jörg P. R. (jrgp_r)
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Stefan U. schrieb:
> Kölsch: Pfui Deivel. Wenn schon kein Pils, dann muss ein Alt sein. Und
> ein Killepitsch.

Genau so. Alt und Killepitsch.

Autor: Daniel C. (apokya)
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Ich melde mich hier vorrangig schon einmal und gebe kurz Bescheid:

Die Suche ist beendet, denn ich habe meinen Programmierer gefunden.
Vielen, vielen Dank an die Tipps, Ideen und Anregungen.

Weiter so!

Mit freundlichen Grüßen
Daniel

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Super, und danke für die Rückmeldung

Autor: Daniel C. (apokya)
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Tut mir Leid, den Thread wieder aufwärmen zu müssen, allerdings ist seit 
letztem Jahr der Programmierer ohne Rückmeldung abgesprungen.

D.h. ich brauche einen Neuen. :D
Gibt es Jemanden, der sich der Sache wieder annehmen kann?

Die Hardware steht, nur das Programm fehlt.

Ich freue mich über tolle Neuigkeiten.

Gruß Daniel

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Daniel C. schrieb:
> Die Hardware steht, nur das Programm fehlt.

Ein halbes Jahr ist vergangen. Wurde denn in dieser Zeit überhaupt gar 
kein Code erstellt?

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Ich kann Dir anbieten Dich zu unterstützen. Du müsstest aber 
programmieren lernen.

Grüsse,
René

Autor: Daniel C. (apokya)
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Mark B. schrieb:
> Daniel C. schrieb:
>> Die Hardware steht, nur das Programm fehlt.
>
> Ein halbes Jahr ist vergangen. Wurde denn in dieser Zeit überhaupt gar
> kein Code erstellt?

Doch wurde es. Aber leider mit wenig Erfolg.

Der letzte Kontakt fand vor 5 Monaten statt. Und bis jetzt wurden nur 
einfach Ein- und Ausgangs-, sowie Wenn-Dann-Szenarien entwickelt.

Kein Multiplexen, nichts mit Timer, kein Dimmen.


René H. schrieb:
> Ich kann Dir anbieten Dich zu unterstützen. Du müsstest aber
> programmieren lernen.
>
> Grüsse,
> René

Wie sähe denn die Unterstützung aus?

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Primär per Mail, ab und an bin ich auch in Köln.

Grüsse,
René

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Daniel C. schrieb:
>> Ein halbes Jahr ist vergangen. Wurde denn in dieser Zeit überhaupt gar
>> kein Code erstellt?
>
> Doch wurde es.

Du könntest den bisher vorhandenen Code hier im Forum posten und Dir bei 
den fehlenden Teilen helfen lassen.

Autor: Daniel C. (apokya)
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Mark B. schrieb:
> Daniel C. schrieb:
>>> Ein halbes Jahr ist vergangen. Wurde denn in dieser Zeit überhaupt gar
>>> kein Code erstellt?
>>
>> Doch wurde es.
>
> Du könntest den bisher vorhandenen Code hier im Forum posten und Dir bei
> den fehlenden Teilen helfen lassen.


Erst einmal stellt sich die Frage, ob es überhaupt mit Arduino 
programmierbar ist. Denn das Projekt hat schon eine gewisse 
(zeitbasierte) Komplexität.
Der Code wurde vorrangig nur in Arduino erstellt.

Ich habe leider auch so viele Wünsche, die im Code implementiert sein 
sollen, dass es nicht mal für mich einfach ist, alles nachvollziehen zu 
können.

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Daniel C. schrieb:
> Arduino

Oh, dann bin ich raus. Arduino mache ich nicht.

Grüsse,
René

Autor: Daniel C. (apokya)
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Das ist ja kein Problem.

Ich habe mal mit einem Professor aus der Hochschule bei mir gesprochen 
und der empfahl mir schon auf AVR-Studio zu wechseln.

D.h. im Endeffekt steht wieder kein Code.

Autor: Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite
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Daniel C. schrieb:
> Da ich den Aufwand dieser Programmierung nicht kenne rechne ich
> vorrangig erstmal mit einem Programmieraufwand von bis zu 50€.
> Darüber kann man aber gerne Sprechen.

...

> Tut mir Leid, den Thread wieder aufwärmen zu müssen, allerdings ist seit
> letztem Jahr der Programmierer ohne Rückmeldung abgesprungen.

Hat sich Dein bisheriger Dienstleister mit den "bis zu 50€" aus dem 
Staub gemacht?

Autor: Daniel C. (apokya)
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Marcus H. schrieb:
> Daniel C. schrieb:
>> Da ich den Aufwand dieser Programmierung nicht kenne rechne ich
>> vorrangig erstmal mit einem Programmieraufwand von bis zu 50€.
>> Darüber kann man aber gerne Sprechen.
>
> ...
>
>> Tut mir Leid, den Thread wieder aufwärmen zu müssen, allerdings ist seit
>> letztem Jahr der Programmierer ohne Rückmeldung abgesprungen.
>
> Hat sich Dein bisheriger Dienstleister mit den "bis zu 50€" aus dem
> Staub gemacht?


Nein. Geld gibt es nur bei Leistung und nicht bei Vorkasse ;)

Solange kein Code rauskommt gibt es auch kein Geld.

Klar, gewisses Vertrauen muss da sein, aber das setzt ich auch vorraus.

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Pass auf, lerne C und ich helf dir Kostenlos.

So schwierig ist das nicht und Du wirst Spass habeb, glaub mir das.

Grüsse,
René

Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Daniel C. schrieb:
> Ich habe leider auch so viele Wünsche, die im Code implementiert sein
> sollen, dass es nicht mal für mich einfach ist, alles nachvollziehen zu
> können.

Das ist aber das Wichtigste überhaupt: Du MUSST Dir die Frage stellen:

"Wie isst man einen Elefanten?"

Nein, ich bin nicht verrückt geworden, ich will darauf hinweisen, daß 
man ein großes Problem nur lösen kann, in dem man es in kleine und 
kleinste Häppchen zerlegt. Nimm ein A3-Blatt und einen Bleistift mit 
Radiergummi dran und dann zeichne Dir IN RUHE einen Programmablauf (in 
normaler Alltagssprache) "Spiele" das durch, um zu sehen, ob Du Alles 
"erwischt" hast, was eintreten kann.

Wenn DAS richtig geht, dann kannst Du jemandem den Auftrag geben, das 
in einen Quelltext zu verwandeln (Nein, ich schlage keine Sprache vor, 
um Ärger zu vermeiden und es ist auch ziemlich egal, wer womit 
zurechtkommt)

Du könntest DANN aber auch SELBER dran gehen, weil: Die Hauptarbeit (das 
Zerlegen der Aufgabe und den Algorithmus) ist bereits vorn DIR gemacht 
worden.

Obendrein hast Du:
-Geld gespart
-Dir dämliches Genöle erspart
-Dir Etwas beigebracht, was Du immer wieder gebrauchen kannst

In diesem Sinne
MfG Paul

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Daniel C. schrieb:
> Nein. Geld gibt es nur bei Leistung und nicht bei Vorkasse ;)

Er wird gemerkt haben, dass man selbst für Hobby-Begriffe darin
am Ende viel zu viel Zeit verheizen kann, als dass es die 50 Euro
noch wert wäre.

Ich schließe mich Rene an, lass dir hier im Forum helfen.

@Rene: Arduino ist doch auch weiter nichts als (einfaches) C++, bei
dem jemand anders das main() vorgegeben hat als:
int main(void)
{
   setup();

   for (;;) loop();
}

… und die Datei auf .ino endet. ;)

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Ich hatte damals (siehe oben) unter gewissen Annahmen 5000 Euro 
geschätzt. Du kannst mir gerne eine persönliche Mail mit den Dokumenten 
schicken, dann erstelle ich Dir ein unverbindliches Angebot mit 
Festpreis.

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Jörg W. schrieb:
> @Rene: Arduino ist doch auch weiter nichts als (einfaches) C++, bei
> dem jemand anders das main() vorgegeben hat als:

Ich weiss :). Ich mag nur dieses Framework Zeugs nicht, ich möchte 
wissen was ich mache, vor allem dann, wenn man mit begrenztem Speicher 
zu tun hat. Oder anders: dann programmiere ich doch gleich in C++.

Grüsse,
René

Autor: Daniel C. (apokya)
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Stefan U. schrieb:
> Ich hatte damals (siehe oben) unter gewissen Annahmen 5000 Euro
> geschätzt. Du kannst mir gerne eine persönliche Mail mit den Dokumenten
> schicken, dann erstelle ich Dir ein unverbindliches Angebot mit
> Festpreis.

Ich bin armer Student und habe kein Geld.
Und da Projekt ist für ein Hobby und nur als einmaliges Teil gedacht.
Keine Massenproduktion oder ähnliches.

Aber Danke fürs Angebot.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Daniel C. schrieb:
> Ich bin armer Student und habe kein Geld.

Dann solltest du auch keins dafür ausgeben.

Die erste Aufgabe eines Studenten ist es doch zu lernen, wie man
lernt.  Also lernst du eben, wie man programmiert.  Ist diesmal
Lernen fürs Hobby, aber schadet ja nichts – könnte ja allemal auch
sein, dass du das später für den Beruf brauchst.  (War bei mir
übrigens in der Tat so: Programmieren war während des Studiums
reines Hobby, ist aber später zum Beruf geworden.)

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Und da Projekt ist für ein Hobby

Ach so, Ok. Dann macht es Dir sicher Spass, das Programmieren zu lernen. 
Versuche es einfach mal.

Autor: Klaus I. (klauspi)
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Daniel C. schrieb:
> Ich habe leider auch so viele Wünsche, die im Code implementiert sein
> sollen, dass es nicht mal für mich einfach ist, alles nachvollziehen zu
> können.

Jetzt ehrlich: Dann solltest Du es wirklich selbst machen und 
programmieren lernen. So etwas möchte sich doch kein normaler Mensch für 
das Freizeitprojekts eines anderen an die Backe binden.

Schau Dir am Besten mal LunaAVR oder Bascom an. Da kommt man recht 
schnell zu Ergebnissen. Wenn ich mich recht entsinne nutzt der 
Chefentwickler von LunaAVR seine Sprache auch für Motoransteuerungen. 
Dann werden die damit entwickelten Programme vermutlich auch für Dein 
Problem leistungsfähig genug sein. Bei Arduino wäre ich mir da nicht so 
sicher.

Autor: Falk B. (falk)
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Tri Tra Tollalarm.

Mein Gott, wenn es der OP in über 1 1/2 Jahren noch nicht geschafft hat, 
sich mal selber dranzusetzen, dann ist es auch nicht wichtig und er hat 
auch keinen Bock. Er sucht nur einen Dummen, dem er was sagen kann, ein 
kleiner Möchtegern-Chef.

Und sowas nennt sich "Student" . . .

https://de.wikipedia.org/wiki/Student

"Als Studenten (v. lat.: studens „strebend (nach), sich interessierend 
(für), sich bemühend um“, im Plural studentes) bezeichnet man Personen, 
die in einer Einrichtung des tertiären Bildungsbereichs immatrikuliert 
sind und dort eine akademische Ausbildung betreiben oder sich einer 
hochschulmäßigen Weiterbildung unterziehen."

Noch Fragen Kienzle?

Autor: Thomas R. (sunnyingtom)
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Daniel C. schrieb:
> Da ich den Aufwand dieser Programmierung nicht kenne rechne ich
> vorrangig erstmal mit einem Programmieraufwand von bis zu 50€.
> Darüber kann man aber gerne Sprechen.

Siehe Anlage.
Wieviel Zeit kriege ich für dieses Projekt von dir?

Autor: Thomas R. (sunnyingtom)
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Werner P. schrieb:
> Daniel C. schrieb:
>> Da ich den Aufwand dieser Programmierung nicht kenne rechne ich
>> vorrangig erstmal mit einem Programmieraufwand von bis zu 50€.
>> Darüber kann man aber gerne Sprechen.
>
> Glaube Du hast da ein K vergessen. bis zu 50K€.

Ja, das kommt ungefähr hin, es kommen aber noch die Zusatzkosten dazu - 
siehe Anlage..

Autor: Robin R. (elec-lisper)
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50€ find ich realistisch, für einen Schüler der viel
eigene Motivation hat und seine Freizeit da reinstecken kann.
Aber erwarte keinen sauberen Code oder das es nach 1 Woche fertig ist
oder das er die Anforderungen überhaupt jemals erfüllt bekommt.

Sogar unser Student der einmal die Woche 8 Stunden kommt, bekommt
mehr gezahlt.

Zumal die Entwicklung nur mit engen Iterationen funktionieren kann,
dh. die Hardware muss fertig aufm Tisch stehen mit Testmöglichkeit.

Finde es faszinierend was es für Vorstellungen gibt. Nichtmal beim
Entwickeln einer Platine funktioniert das Wasserfall-Modell. Da sind
auch Iterationen, aufm Breadboard, mit Prototypen, bei der EMV-Abnahme
usw. usf.

Jeder der genug Erfahrung hat, ist ja fast schon in der Pflicht sie 
nicht
für solche Dumping-Preise inkl. Schulung nebenher zu "verkaufen".

Für 50€ würde ich das maximal für einen sehr guten Freund oder Bekannten 
machen.
Und dem Bekannten würde ich eher eine kurze Schulung für Arduino geben.
Und bei meinem Freund die Erwartungen erstmal runterschrauben.
Nur für meine Frau mache ich sowas umsonst, aber die kommt auch mit
Prototypen klar, die mal crashen. Zumal sie genau weiss, wenn ich 8h
am Wochenende in sowas stecke, dann bleiben andere Dinge im Haus liegen.

Autor: Klaus I. (klauspi)
Datum:

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Robin R. schrieb:
> Für 50€ würde ich das maximal für einen sehr guten Freund oder Bekannten
> machen.

Ist immerhin der Gegenwert von 3 Kisten Bier. Ja, ich komme ursprünglich 
aus Bayern ;o)

Im Prinzip finde ich das Anliegen des TO ja komplett in Ordnung, 
vielleicht findet sich hier ja ein Hobbyist, der an soetwas auch Freude 
hat. So wurden schon langfristige Freundschaften geschlossen.

Es sei denn, man fängt an sich über das Flaschenpfand zu streiten ;o)


> Nur für meine Frau mache ich sowas umsonst,

Hüstel na klar. Für meine Frau mache ich auch ganz viel umsonst und 
das immer ganz ohne Hintergedanken.

Komisch - Wenn aber bei meiner jungen Nachbarin (meist leicht bekleidet) 
der Siphon leckt, repariere ich das und wische sogar noch den Boden auf. 
Und dann fallen mir ganz proaktiv immer noch ein paar andere Sachen ein, 
die man mal richten sollte ;o)

Autor: Robin R. (elec-lisper)
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Klaus I. schrieb:
> Im Prinzip finde ich das Anliegen des TO ja komplett in Ordnung,
> vielleicht findet sich hier ja ein Hobbyist, der an soetwas auch Freude
> hat. So wurden schon langfristige Freundschaften geschlossen.

Ja, ich nehme auch an, dass er sowas im Sinn hatte. Aber das hätte
er dann auch klarer sagen können, und nicht einfach so 50€ in den
Raum werfen. 50€ sind evtl. gerade mal der Stundenlohn meines
Elektrikers oder Klempners - aber ohne Steuer und ohne Anfahrt.
Eine Programmiererstunde liegt im Verkauf üblicherweise um die ~125€.
Im "Einkauf" ist sowas natürlich billiger, also bei einem Gehalt von
55k€/Jahr und angenommenen 250 Arbeitstagen a 8h sind wir bei
einem Stundenlohn von 27,50€.

Aber in 2h schafft man realistisch nicht wesentlich mehr als den
Testaufbau, ein Projekt im Atmel-Studio anlegen und ein paar LEDs 
blinken
zu lassen. Wenn man hoch motiviert ist, schafft man evtl. noch
ein bissl Prototyping-Code für die 16-Segment-Anzeige.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
Datum:

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Daniel C. schrieb:
> Stefan U. schrieb:
>> Ich hatte damals (siehe oben) unter gewissen Annahmen 5000 Euro
>> geschätzt. Du kannst mir gerne eine persönliche Mail mit den Dokumenten
>> schicken, dann erstelle ich Dir ein unverbindliches Angebot mit
>> Festpreis.
>
> Ich bin armer Student und habe kein Geld.
> Und da Projekt ist für ein Hobby und nur als einmaliges Teil gedacht.
> Keine Massenproduktion oder ähnliches.
>
> Aber Danke fürs Angebot.

Ich geh auch immer zum Porsche Händler und sag: "Ich nehm den 911 Turbo 
da drüben für 200€" ---"Der kostet 65000€, mein Herr"---"Ich hab aber 
kein Geld und ich will das Auto WIRKLICH haben!"

Wenn du es nicht selber machen willst, verdiene erstmals Geld. Für 
2000-3000€ findet sich vielleicht jemand. Für 50 € les ich ja nichtmal 
die Aufgabenstellung ganz durch...

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Als ich noch Schüler/Azubi war, hatte ich mir mir Aushilfs-Jobs Geld 
dazu verdient. Da bekam ich ca 100 DM pro Tag. ich denke, das entspricht 
heute etwa 100 Euro.

Für 50 Euro hätte ich als Schüler also einen halben Tag gearbeitet. Das 
reicht nicht einmal aus, um die Anforderungen zu sichten.

Es ist also kmmerziell vollkommen uninteressant. Lasst uns besser nicht 
mehr über Geld diskutieren. Der TO sucht jemanden, der ihm das Programm 
quasi kostenlos aus Spaß an der Arbeit programmiert. Mit viel Glück 
findet sich ja auch jemand.

: Bearbeitet durch User
Autor: Daniel C. (apokya)
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Soo, jetzt würde ich erst einmal sagen, alle Leute die hier nur über 
Geld reden und nichts zum Thema selbst beitragen können, dürfen diesen 
Thread gerne verlassen.

Allen Anderen sage ich schon mal Danke und ich schaue mal, ob ich 
irgendwann die Zeit finde selber mit der Programmierung anzufangen.

Sollte sich trotzdem jemand melden, wie Klaus I. schon schrieb, freue 
ich mich auf die Rückmeldung.

Klaus I. schrieb:
> Im Prinzip finde ich das Anliegen des TO ja komplett in Ordnung,
> vielleicht findet sich hier ja ein Hobbyist, der an soetwas auch Freude
> hat. So wurden schon langfristige Freundschaften geschlossen.

Autor: Klaus I. (klauspi)
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Robin R. schrieb:
> Klaus I. schrieb:
>> Im Prinzip finde ich das Anliegen des TO ja komplett in Ordnung,
>> vielleicht findet sich hier ja ein Hobbyist, der an soetwas auch Freude
>> hat. So wurden schon langfristige Freundschaften geschlossen.
>
> Ja, ich nehme auch an, dass er sowas im Sinn hatte. Aber das hätte
> er dann auch klarer sagen können, und nicht einfach so 50€ in den
> Raum werfen. 50€ sind evtl. gerade mal der Stundenlohn meines
> Elektrikers oder Klempners - aber ohne Steuer und ohne Anfahrt.

Ja schon klar. Andererseits hat er sich vergleichsweise schon Mühe 
gemacht, die Situation so gut wie es ihm möglich ist zu beschreiben. 
Soetwas liest man eher selten.

Die genannten 50 EUR sehe ich halt eher als Zeichen des guten Willens 
und dass er nichts umsonst haben möchte. Für Profis ist das sicherlich 
lächerlich. Wenn ich hier im Thread ein paar Sätze reintippe und nach 
meinem Tarif nachrechnen würde, hätte ich die Summe auch schon längst 
überschritten.

Ich sehe die angebotenen 50 EUR eher als nette Geste für die Mithilfe 
bei einem reinen Hobby-Projekt. Ich kann den TO leider nicht 
weiterhelfen. Wenn ich es könnte würde ich aber niemals den 50er 
annehmen, ich würde auf die wirkliche Auslieferung von 3 Kisten Bier 
(nach meiner Wahl!) bestehen. Das ist dann Ehrensache.

Autor: Mark B. (markbrandis)
Datum:

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Klaus I. schrieb:
> Wenn ich es könnte würde ich aber niemals den 50er
> annehmen, ich würde auf die wirkliche Auslieferung von 3 Kisten Bier
> (nach meiner Wahl!) bestehen. Das ist dann Ehrensache.

Nur sind 50 Euro halt leichter durch die Gegend zu schicken als 3 Kästen 
Bier. ;-)

Autor: Stefanus F. (stefanus)
Datum:

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Willst du jetzt selbst programmieren oder soll das jemand anderes für 
Dich machen? Irgendwie ist mir das noch nicht klar.

Wie ist dein Kenntnisstand bezüglich der Programmierung und dem Umgang 
mit den Tools? An Welcher Stelle kannst du Hilfe gebrauchen?

Können wir Dir noch beim Schatplan helfen? Der erste Entwurf enthielt ja 
einige Fehler. Sind die jetzt alle behoben?

Autor: Charly B. (charly)
Datum:

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Daniel C. schrieb:
> Soo, jetzt würde ich erst einmal sagen, alle Leute die hier nur über
> Geld reden und nichts zum Thema selbst beitragen können, dürfen diesen
> Thread gerne verlassen.

wie gut das du hier nix zu sagen hast.........

(sry, musste sein)

@elec-lisper: wenn ein Schueler 2 mal Rasen maeht beim Nachbar o. Oma
hat er auch die 50€ mit wesentlich weniger 'aufwand'


gegenvorschlag Daniel C. : f. die gleiche Zeit die ich programmiere
kommst du z.B. meinen Garten umgraben u.Aehnliches (das kannste doch, 
oder?)
ok ?

VlG
Charly

Autor: Daniel C. (apokya)
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Charly B. schrieb:
> Daniel C. schrieb:
>> Soo, jetzt würde ich erst einmal sagen, alle Leute die hier nur über
>> Geld reden und nichts zum Thema selbst beitragen können, dürfen diesen
>> Thread gerne verlassen.
>
> wie gut das du hier nix zu sagen hast.........
>
> (sry, musste sein)
>
> @elec-lisper: wenn ein Schueler 2 mal Rasen maeht beim Nachbar o. Oma
> hat er auch die 50€ mit wesentlich weniger 'aufwand'
>
> gegenvorschlag Daniel C. : f. die gleiche Zeit die ich programmiere
> kommst du z.B. meinen Garten umgraben u.Aehnliches (das kannste doch,
> oder?)
> ok ?
>
> VlG
> Charly

Wie gut, dass du meinen letzten Post nicht verstanden hast.
Entweder es findet sich Jemand, der Spaß am programieren hat und mit der 
Spende einverstanden ist, oder nicht. Und alle und du scheinbar mit 
eingeschlossen, die nur davon reden, was ein Profi alles an Geld haben 
möchte für sowas, brauche ich hier nicht. Dass das kein Profi oder 
Unternehmen für das Geld programmiert ist mir klar und das 50€ nicht dem 
Gegenwert der Leistung entspricht, aber so ist das Angebot und fertig.

Wem das nicht passt, hat hier im Thread einfach nichts zu suchen.
Egal ob ich was zu sagen habe oder nicht.



Und jetzt endlich mal zum eigentlichen Thema zurück:

Stefan U. schrieb:
> Willst du jetzt selbst programmieren oder soll das jemand anderes
> für
> Dich machen? Irgendwie ist mir das noch nicht klar.
>
> Wie ist dein Kenntnisstand bezüglich der Programmierung und dem Umgang
> mit den Tools? An Welcher Stelle kannst du Hilfe gebrauchen?
>
> Können wir Dir noch beim Schatplan helfen? Der erste Entwurf enthielt ja
> einige Fehler. Sind die jetzt alle behoben?

Tut mir leid, wenn ich das etwas doof geschrieben habe ;)
Na, vorrangig will ich es nicht programmieren, da ich grade die Zeit 
nicht dazu habe. Aber je länger ich mich damit beschäftige es machen zu 
lassen, desto eher fällt auf, wie kopliziert es wohl ist.
Daher werde ich mich mit der Programmierung befassen müssen und selbst 
programmieren.

Mein Kenntnisstand besteht aus PinEingang auf 0 und 1 prüfen und den 
Ausgang analog und digital schalten.
Tool habe ich in der Zeit Arduino und Atmel-Studio kennen gelernt, wobei 
ich jetzt momentan zu Atmel übergehe.
Hilfe bräuchte ich eig. indem einer daneben sitzt und mir hilft, so blöd 
es klingt. Ich befürchte, wenn ich das hier im Forum mache, kommt 50% 
Sch**** raus (im Sinne von blöden Bemerkungen) und der Rest ist 
konstruktiv, wobei es aber zu jeder Kleinigkeit fragen gibt.
Es beginnt mit Fragen über, wie man am Besten startet, bis hin zu was 
kommt als nächstes.

Der Schaltplan, sowie auch die Hardware sind fertig. Das einzige was 
noch aussteht ist die Überprüfung der Hardware im Bereich der 
Drehzahl-Umformung, was ich aber, wenn es wieder wärmer wird in der Uni 
versuche zu prüfen und dem Aufbau des Programms.
Fehler kann ich leider nicht mal in der Hardware ausschließen, weil es 
das Know-How des damaligen Programmieres war und ich nicht versichern 
kann, wie richtig das im Endeffekt ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Daniel C. schrieb:
> Der Schaltplan, sowie auch die Hardware sind fertig.

Na, dann zeig mal - alle sind gespannt ...

Autor: Daniel C. (apokya)
Datum:
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Hier der Schaltplan, der auch in der Hardware umgesetzt wurde

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
Datum:

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Wie gesagt Daniel, mein Angebot steht.

Grüsse,
René

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Daniel C. schrieb:
> Und alle und du scheinbar mit eingeschlossen, die nur davon reden, was
> ein Profi alles an Geld haben möchte für sowas

Nein.  Sehr viele erzählen dir auch, dass sie dich dabei unterstützen
würden, dass du sowas selbst lernst.  Es ist keine Raketenwissenschaft,
und du wirst solch eine Fähigkeit in deinem Leben immer wieder brauchen
können.

Autor: Daniel C. (apokya)
Datum:

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Jörg W. schrieb:
> Daniel C. schrieb:
>> Und alle und du scheinbar mit eingeschlossen, die nur davon reden, was
>> ein Profi alles an Geld haben möchte für sowas
>
> Nein.  Sehr viele erzählen dir auch, dass sie dich dabei unterstützen
> würden, dass du sowas selbst lernst.  Es ist keine Raketenwissenschaft,
> und du wirst solch eine Fähigkeit in deinem Leben immer wieder brauchen
> können.


Sorry. Scheint falsch rüber gekommen zu sein.
Ich dachte mit dem Teil "Und alle (...), die nur davon reden, was ein 
Profi alles an Geld haben möchte (...)" dachte ich, ich hätte mich nur 
auf die Personen bezogen, die dieses leidige Thema "Es sind mehr als 
50€, Pech gehabt" hier ausreizen.

Natürlich sind alle herzlich willkommen, die mir mit WERTVOLLEN Tipps 
einen besseren Einstieg ermöglichen und die schönen Seiten der 
Programmierung aufzeigen :)

Autor: Andreas R. (daybyter)
Datum:

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Versteh einiges im Schaltplan noch nicht, und hab bisher nur in der 
Arduino IDE an Arduinos gearbeitet.

Aber meine erste Aktion wäre mal das Schreiben von (mindestens) 2 
Funktionen.

1. Funktion wäre so etwas wie

/**
 * @param revs The current revs 0..14.
 */
void showRevs( uint8_t revs) {
...
}

welche die entsprechenden LEDs für die Drehzahl aktiviert.

Die 2. Funktion wäre für die 7-Segment Anzeigen und würde ein Bitmuster 
übergeben, welches das entsprechende Segment aktiviert.

Dann würde ich mir per #define für jeden Gang das entsprechenden 
Bitmuster definieren.

#define GEAR_D 0x...

, so dass man einfach mit showGear( GEAR_D) den entsprechenden Gang 
anzeigen kann.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
Datum:

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Insgesamt ist dieser Schaltplan ein schreckliches Suchbild, er ist sehr 
mühsam zu lesen. Die losgelösten Funktionsblöcke in Kombination mit 
falschen Pin-Nummern und Namen machen das Lesen zu einem Ratespiel.

Ich kann nur hoffen, dass deine Stecker zusammen passen und richtig 
miteinander verbunden werden.

C10 scheint mir ziemlich groß zu sein. Ich hätte hier 10µF verwendet.

Die ganzen Vorwiderstände der LED's sind sehr klein. Bis du sicher, dass 
du sie damit nicht überlastest? Bedenke, dass das Multiplexing (vor 
allem während der Entwicklungsphase) mal ausfallen (stehen bleiben) 
kann, dann erhalten die LED's einen hohen Dauerstrom. Ich würde nicht so 
knapp an die Grenzwerte gehen.

Am Reset Pin fehlt ein Kondensator.

Bei den Transistoren fehlt die Anagbe, welche Typen du verwendest.

Wo geht denn PD0 hin? Etwa an das Plastik-Gehäuse von U2?

An AREF gehört ein Kondensator, siehe Datenblatt.

Der Spannungsregler ist ohne weitere Filter nicht für KFZ geeignet. 
Benutze mal die Suchfunktion im Forum, dann findest du detaillierte 
Diskussionen zu dem Thema und auch konkrete Schaltungsvorschläge.

Ich bin verwundert, dass du den alten Atmega32 verwendet hast. Aktuell 
wäre der Atmega324 oder 1284 mit mehr Speicher und besseren Timern.

Für einen Programmier-Anfänger ist das eine recht komplexe Schaltung. 
Aber so wie du sie aufgebaut hast, kann man sich schön nacheinander mit 
den einzelnen Funktionsblöcken beschäftigen. Man muss ja nicht alles 
gleichzeitig ans Laufen bringen.

Ich denke, es könnte sehr hilfreich sein, Debug Meldungen über einen 
seriellen Pin (TxD) auszugeben. Nur hast du den leider schon anders 
belegt. Du kannst allerdings problemlos Soft-Serial (Vorlage dazu: 
http://stefanfrings.de/avr_hello_world/index.html) auf dem noch freien 
Pin PA0 verwenden.

Klar ist, dass du eine Form von Multi-Tasking programmieren musst. Damit 
du Dich dabei nicht in eine Sackgasse verrennst, beginne damit, etwas 
über Zustandautomaten zu lernen. Ich denke, dass du zuerst einen 
Zustandsautomaten implementieren solltest, der dann das Grunsgerüst für 
alle weiteren Features wird. Die kannst du dann modular in den 
Zustandsautomaten einbauen und im Fall eines Problems einzeln 
deaktivieren.

Ein anderer Lösungsansatz ist, viel Funktionalität in Interrupt-Routinen 
unterzubringen. Das würde ich aber sein lassen, da Interruptroutinen mit 
vielen Fallstricken verbunden sind, die Anfängern das Programmieren 
erschweren. Sorge dafür, dass deine Interruptroutinen möglichst primitiv 
und klein sind. Eventuell kannst du (bis auf einen Timer zur 
Zeitmessung, siehe meine oben verlinkte Vorlage) ganz auf Interrupts 
verzichten.

Lies das: http://stefanfrings.de/net_io/protosockets.html

Und eventuell hilft Dir auch mein Buch, vor allem Band 1 und Kapitel 11 
von Band 2: http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/index.html

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan U. schrieb:
> Ein anderer Lösungsansatz ist, viel Funktionalität in Interrupt-Routinen
> unterzubringen. Das würde ich aber sein lassen, da Interruptroutinen mit
> vielen Fallstricken verbunden sind, die Anfängern das Programmieren
> erschweren.

Naja, das Weiterschalten des Multiplexings gehört meiner Meinung nach
schon direkt in einen Interrupt.  Allerdings müssen die Daten dann
möglichst einfach dort beschaffbar sein, damit die Interruptroutine
überschaubar bleibt.

Das ist aber die beste Gewähr dafür, dass das Multiplexing nicht durch
Softwarebugs mal ausfällt (und die LEDs durchbrennen).

Autor: Daniel C. (apokya)
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Stefan U. schrieb:
> Insgesamt ist dieser Schaltplan ein schreckliches Suchbild, er ist
> sehr
> mühsam zu lesen. Die losgelösten Funktionsblöcke in Kombination mit
> falschen Pin-Nummern und Namen machen das Lesen zu einem Ratespiel.

Ja es ist ein Suchbild, für mich aber ausreichend :D
Ich sehe keine falsche Beschriftung


> Ich kann nur hoffen, dass deine Stecker zusammen passen und richtig
> miteinander verbunden werden.

Alles funktioniert


> C10 scheint mir ziemlich groß zu sein. Ich hätte hier 10µF verwendet.

Ok, danke für den Hinweis. Lasse es erst einmal so


> Die ganzen Vorwiderstände der LED's sind sehr klein. Bis du sicher, dass
> du sie damit nicht überlastest? Bedenke, dass das Multiplexing (vor
> allem während der Entwicklungsphase) mal ausfallen (stehen bleiben)
> kann, dann erhalten die LED's einen hohen Dauerstrom. Ich würde nicht so
> knapp an die Grenzwerte gehen.

Reichen aus, ich kann hier Minuten lang standlicht haben, kein Problem


> Am Reset Pin fehlt ein Kondensator.

Ist mir nicht bekannt, wofür soll der sein?


> Bei den Transistoren fehlt die Anagbe, welche Typen du verwendest.

Die Transistoren-Typen sind doch eigentlich egal, oder?
Klar, um die Schlatung zu kontrollieren, aber es funktioniert ohne 
Probleme


> Wo geht denn PD0 hin? Etwa an das Plastik-Gehäuse von U2?

Nein, so wie auch PC7 an den ULN, da der aber in der Biblio des 
Zeichenprogramms nicht vorhanden sind, mit 8 Pins, und ich keine Lust 
hat das auch noch zu editieren, habe ich es einfach so angezeichnet.
Nicht alles sooo kleinlich sehen ;)


> An AREF gehört ein Kondensator, siehe Datenblatt.

Ist mir auch nicht bekannt, wofür das denn?


> Der Spannungsregler ist ohne weitere Filter nicht für KFZ geeignet.
> Benutze mal die Suchfunktion im Forum, dann findest du detaillierte
> Diskussionen zu dem Thema und auch konkrete Schaltungsvorschläge.

Okay, woran liegt das, kurz erklärt?


> Ich bin verwundert, dass du den alten Atmega32 verwendet hast. Aktuell
> wäre der Atmega324 oder 1284 mit mehr Speicher und besseren Timern.

Wusste ich damals nicht, nun ist es der :P


> Für einen Programmier-Anfänger ist das eine recht komplexe Schaltung.
> Aber so wie du sie aufgebaut hast, kann man sich schön nacheinander mit
> den einzelnen Funktionsblöcken beschäftigen. Man muss ja nicht alles
> gleichzeitig ans Laufen bringen.
>
> Ich denke, es könnte sehr hilfreich sein, Debug Meldungen über einen
> seriellen Pin (TxD) auszugeben. Nur hast du den leider schon anders
> belegt. Du kannst allerdings problemlos Soft-Serial (Vorlage dazu:
> http://stefanfrings.de/avr_hello_world/index.html) auf dem noch freien
> Pin PA0 verwenden.
>
> Klar ist, dass du eine Form von Multi-Tasking programmieren musst. Damit
> du Dich dabei nicht in eine Sackgasse verrennst, beginne damit, etwas
> über Zustandautomaten zu lernen. Ich denke, dass du zuerst einen
> Zustandsautomaten implementieren solltest, der dann das Grunsgerüst für
> alle weiteren Features wird. Die kannst du dann modular in den
> Zustandsautomaten einbauen und im Fall eines Problems einzeln
> deaktivieren.
>
> Ein anderer Lösungsansatz ist, viel Funktionalität in Interrupt-Routinen
> unterzubringen. Das würde ich aber sein lassen, da Interruptroutinen mit
> vielen Fallstricken verbunden sind, die Anfängern das Programmieren
> erschweren. Sorge dafür, dass deine Interruptroutinen möglichst primitiv
> und klein sind. Eventuell kannst du (bis auf einen Timer zur
> Zeitmessung, siehe meine oben verlinkte Vorlage) ganz auf Interrupts
> verzichten.
>
> Lies das: http://stefanfrings.de/net_io/protosockets.html
>
> Und eventuell hilft Dir auch mein Buch, vor allem Band 1 und Kapitel 11
> von Band 2: http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/index.html


Danke, werde ich mir bei Gelegenheit mal anschauen

Autor: Klaus I. (klauspi)
Datum:

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Daniel C. schrieb:
> Stefan U. schrieb:

>> Am Reset Pin fehlt ein Kondensator.
>
> Ist mir nicht bekannt, wofür soll der sein?

Das Bordnetz ist sehr "unsauber" (Habe da aber keine eigenen 
Erfahrungen), der Kondensator soll Störungen unterdrücken.
https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Check...


>> An AREF gehört ein Kondensator, siehe Datenblatt.
>
> Ist mir auch nicht bekannt, wofür das denn?

Weil es im Datenblatt steht ;o) bei Verwendung der internen Referenz für 
den ADC
https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutor...


>> Ich bin verwundert, dass du den alten Atmega32 verwendet hast. Aktuell
>> wäre der Atmega324 oder 1284 mit mehr Speicher und besseren Timern.
>
> Wusste ich damals nicht, nun ist es der :P

Hat mich auch verwundert, aber er Atmega32 wird schon tun. Zudem ist er 
bei Reichelt  aktuell deutlich günstiger als die Nachfolger. Vor einiger 
Zeit war der modernere ATmega644 billiger.

Oder habe ich da etwas übersehen? Die neuen sind ja richtig teuer 
geworden.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Ich sehe keine falsche Beschriftung

Dann schau Dir mal die Pin-Nummern der Stiftleisten zwischen den 
Anzeigen und der Hauptplatine hin. Teilweise passt die Anzahl der Pins 
nicht und ich meine, sie sind auf der hauptpaltine alle anders herum 
nummeriert, als auf der Anzeige-Platine.

>> Am Reset Pin fehlt ein Kondensator.
> Ist mir nicht bekannt, wofür soll der sein?

Um Störimpulse abzublocken, die durch die Leiterbahnen empfangen werden. 
Der Reset Pin löst schon bei sehr schwachen Impulsen aus.

> Das Bordnetz ist sehr "unsauber" (Habe da aber keine eigenen
> Erfahrungen), der Kondensator soll Störungen unterdrücken.

Nein, das ist nciht der Grund. Jede Leitung wirkt wie eine Antenne. Der 
Kondensator setzt die Resonanzfrequenz der Antenne so weit herab, dass 
sie fast nichts mehr empfängt, denn niedrige Frequenzen erfordern lange 
Antennen.

Kleines Experiment dazu: Nimm zwei CMOS Inverter (z.B. CD4069):
        ____              ____
       |    |            |    |
-------| 1  |o-----+-----| 1  |o-----|>|---[===]----|
       |____|      |     |____|
                   |
                   +-----------------|>|---[===]----|
Als Antenne verwendest du ein paar Zentimeter Draht. Betreibe die 
Schatung mit Batterien und laufe damit durch deine Wohnung. Du wirst 
staunen, wo die Schaltung überall ein "Signal" empfängt (=beide LED's 
flackern).

>> An AREF gehört ein Kondensator, siehe Datenblatt.
> Ist mir auch nicht bekannt, wofür das denn?

Um die intern erzeugte Referenzspannung des ADC zu stabilisieren, damit 
sie nicht rauscht.

>> Der Spannungsregler ist ohne weitere Filter nicht für KFZ geeignet.
> Okay, woran liegt das, kurz erklärt?

Nee du, lies bitte einen der Zahlreichen Thread die das Thema 
durchdiskutiert haben. Nur ganz Kurz: Im KFZ Netz gibt es 
Spannungs-Spitzen, die den Spannungsregler zerstören können. Abgesehen 
davon kann er auch nicht alle Störungen schnell genug heraus regeln, so 
dass auch der Mikrocontroller dahinter gefährdet ist.

> Oder habe ich da etwas übersehen? Die neuen sind ja richtig
> teuer geworden.

Ich glaube, Reichelt will keine AVR's mehr verkaufen. Manche Modelle 
bekommt man bei Amazon im 5er Pack fast zum selben Preis.

: Bearbeitet durch User
Autor: Daniel C. (apokya)
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Erst einmal Danke für alle Anregungen, Tipps und Hilfestellungen.

Da ich in der nächsten Zeit zwar kaum Zeit habe, ich aber nebenbei 
trotzdem schon mal ein wenig anfangen möchte, eine Frage an euch:

Soll ich für mein Projekt, da das ja hier ein Programmierer-Thread ist, 
einen neuen aufmachen in dem ich alles nochml notiere und wo man 
gemeinsam anfangen kann daran zu arbeiten?
Oder kann man den Teil, der sich nur noch um den Bau und die 
Programmierung dreht abtrennen und in das passende Forum verschieben?

Gruß Danielli

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Ich dachte, die Schaötung steht schon fest.
Ich würde sagen, du lernst die Programmierung und stellst konkrete 
Fragen in einzelnen Threads. Ich stehe nicht so auf endlos lange Threads 
(wie den mit der Uhr) wo man als Quereinsteiger gar nicht mehr erkennt, 
worum es eigentlich geht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Daniel C. (apokya)
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Die Schlatung steht fest, das stimmt.
Das mit "Bau" habe ich nur so gesagt :D

Na das Problem ist, dass ich gerne mit der Hilfe des Forums gezeigt 
bekommen möchte, wie man am Besten beginnt, was die ersten Schritte sind 
und dann anhand meines Themas direkt in die Praxis einsteigen kann. 
Sodass man mir konkret vorschlagen kann womit ich anfangen soll, was 
danach kommt und wie was wo.

Deswegen die Frage nach einem einzelnen Thread. Aber ich glaube ich 
mache es einfach. Dann schreibe ich alles in einen Neuen und hoffe um 
viel Mithilfe. :)


Edit: Hier ist der neue Beitrag: 
Beitrag "F1-Drehzahlanzeige selber programmieren"


Gruß Daniel

: Bearbeitet durch User
Autor: Johannes S. (jojos)
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Gibt es denn jetzt lauffähige Hardware? Foto?

Anderer Vorschlag: Es gibt mittlerweile viele 'Makerspaces' oder wie 
auch immer die sich nennen, in Köln findet man nach kurzem googlen z.B. 
http://dingfabrik.de/mitmachen .

Autor: Daniel C. (apokya)
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Johannes S. schrieb:
> Gibt es denn jetzt lauffähige Hardware? Foto?
>
> Anderer Vorschlag: Es gibt mittlerweile viele 'Makerspaces' oder wie
> auch immer die sich nennen, in Köln findet man nach kurzem googlen z.B.
> http://dingfabrik.de/mitmachen .

Gibt es. Wofür wird ein Foto verwendet? :P

Autor: Johannes S. (jojos)
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um einen Eindruck davon zu bekommen wie das jetzt aussieht. Wenn die 
Hardware korrekt aufgebaut ist kann man Stückweise Code für die 
einzelnen Komponenten schreiben um diese zu testen, also zB das LED Band 
leuchten lassen, definierte Signale an die Eingange geben und abfragen 
usw.
Die Schwierigkeit bei solchen Projekten ist das man Fehler im Design, in 
der Fertigung und der Software machen kann. Wenn irgendjemand die SW 
schreiben soll möchte er sich auf die HW verlassen können. Wo ist der 
Fehler wenn etwas nicht funktioniert? Und wenn die Komponenten jetzt 
irgendwie auf Lochraster zusammengeklebt sind dann ist das Projekt noch 
in einer sehr frühen Konzeptphase.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Johannes S. schrieb:
> Gibt es denn jetzt lauffähige Hardware?

Wie willst du wissen, ob die Hardware lauffähig ist, wenn die Software
noch nicht fertig ist? ;-)

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Jörg W. schrieb:
> Wie willst du wissen, ob die Hardware lauffähig ist, wenn die Software
> noch nicht fertig ist? ;-)

Ich glaube er meint das eher so:
"Könnt ihr an der Hardware erkennen, dass sie NICHT lauffähig ist?"

Schönes Rest-WE zusammen.

Autor: Daniel C. (apokya)
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Angehängte Dateien:

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Johannes S. schrieb:
> Und wenn die Komponenten jetzt irgendwie auf Lochraster zusammengeklebt
> sind dann ist das Projekt noch in einer sehr frühen Konzeptphase.

Das kann man so nicht sagen. Denn ich arbeite sehr gerne mit Lochraster 
und habe auch nicht die Möglichkeiten und die Lust auf Platine zu ätzen. 
;)

Aber gerne zeige ich ein paar Fotos von der Elektronik.
Ich freue mich, wenn es hilft.

Gruß Danielli

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Sieht aus wie meine Arbeiten :-)

Für den Anfang solltest du mal berichten,

- wie so deine Programmierkenntnisse sind
- ob du engliche Datenblätter lesen kannst
- mit welchem Betriebsystem du arbeitest

Hast du schonmal ein AVR Tutorial durchgearbeitet? Mit welchen 
Funktionseinheiten (Ports, ADC, Interrupts, Timer, etc) hast du dich 
vertraut gemacht? Welche hast du nur mal kurz ausprobiert aber nicht 
weiter vertieft?

Es gibt viele Anleitungen, wo man das Programmieren anhand kleiner 
einfacher Schaltungen (meistens auf Steckbrett, manchmal eine 
vorgegebene Platine) erlernt. Du hast hier eine eigene Schaltung.

Nun ist es so, dass meistens eine Person mit viel Zeiteinsatz ein 
Tutorial schteibt, damit es viele nutzen.

In deinem Fall brauchst du wohl Anleitungen von vielen für eine einzige 
persönliche Schaltung. Hier stimmt für alle betroffenen außer Dir das 
Verhältnis von Aufwand zu Nutzen nicht.

Deswegen frage ich Dich, ob du bereit bist, deine Schaltung erstmal 
beiseite zu legen und das Programmieren anhand von vorgegebenen 
Schaltungen und Programmfragmenten zu üben. Du kannst dich ja gezielt 
auf die Teile konzentrieren, die für dein konkretes Ziel hilfreich sind. 
Und nach dem Tutorial stellst du in einem neuen Thread konkrete Fragen 
zur Umsetzung des Gelernten auf DEINE Schaltung. Was hälst du davon?

Das waren viele Fragen. Beantworte sie, dann wird es sicher konkrete 
Vorschläge für Anleitungen, Tutorial, Bücher, Baukästen, ... hageln.

: Bearbeitet durch User
Autor: Daniel C. (apokya)
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Stefan U. schrieb:
> Sieht aus wie meine Arbeiten :-)

Das freut mich. Ich habe einen neuen Bereich geöffnet. Ich würde 
vorschlagen, dass wir da alles nötige besprechen:
Beitrag "F1-Drehzahlanzeige selber programmieren"

: Bearbeitet durch User
Autor: Johannes H. (Firma: Kreatronik) (menschenskind)
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Daniel, Du musst zu allererst mal einsehen, dass Dich ein Großteil der 
Threadleser hier als Poser ansieht, der meint, er weiß wie der Hase 
läuft und wertvolle Tipps und Hinweise sowie Hilfsangebote knallhart 
ignoriert.

Überhaupt nur auf die Idee zu kommen OHNE! nennenswerte 
Hardwarekenntnisse(ja, hast Du) diese Schaltung aufzubauen, grenzt an 
Wahnwitz.
Mein erstes µC-Projekt war ein MP3-Player (ATMega, MP3-Decoderchip, 
SD-Karte) und als ich angefangen habe, stellte recht schnell fest, dass 
ich ohne eine Schritt-für-Schritt Vorgehensweise nicht ans Ziel kommen 
würde. Also wie schon bereits gesagt: LED an/aus, Taster auslesen, 
SD-Karten-Zugriff, Kommunikation mit dem Decoderchip.
Das hat mich mit C-Vorkenntnissen vom Studium 1 Jahr lang beschäftigt, 
bis erstmals was aus den Lautsprechern kam.
So hat sich nach und nach mein Verständnis für Hard- & Software 
gebildet. Nur wenn Du Dich selbst auch mit der Software auseinandersetzt 
wirst Du die Hardware verstehen und andersrum. Bei der Programmierung 
hab ich noch einiges an der Hardware optimieren müssen.
Das ist ein dynamischer Prozess, da muss man sich entlang arbeiten.

P.S. Du hättest die Bauteile auf Deiner Lochrasterplatine großflächig 
verteilen können. Das alles so eng zu platzieren wird Dich in dem Moment 
ärgern, wenn Du einen Fehler entdeckst und da noch rumlöten musst.

: Bearbeitet durch User
Autor: Daniel C. (apokya)
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Das kommende ist kein Rückfall, nur eine Interessens-Frage:

Ihr habt ja schon öfters geschrieben, wieviel so etwas zu entwickeln 
kostet. Ich würde jetzt einfach mal aus Interesse der Wertigkeit halber 
wissen, was der Aufbau der Programmierung wirklich kosten würde. Dabei 
wäre ich über realistische Preise sehr froh ;)

Freue mich auf eure Antworten. Gruß

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> "Aufbau der Programmierung"

Was genau soll das bedeuten?

Autor: Daniel C. (apokya)
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Stimmt, blöd vormuliert.

Ich wüsste gerne mal, was das Programmieren der Software wirklich kosten 
würde. Komplett.

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Daniel C. schrieb:
> Stimmt, blöd vormuliert.
>
> Ich wüsste gerne mal, was das Programmieren der Software wirklich kosten
> würde. Komplett.

Wie lange dauert es denn?

Autor: Stefanus F. (stefanus)
Datum:

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Die harware ist ja nun weitgehend klar.
Liste mal auf, welche Funktionen die Software haben soll.
Dann kann man ungefähr den Zeitaufwand abschätzen.
Kannst du dem Entwickler einen Prototypen von der Hardware bereit 
stellen?

> Das Programm muss Folgendes können:
> - Drehzahl einer Hochspannungskondensatorzündung (CDI) ohne
>   Zündspule messen
> - Drehzahl über 15 LEDs anzeigen (F1-Wagen)
> - Drehzahl einmal 0 - 10.000 U/min und/oder
> - Drehzahl 0- ca. 2000 U/min, dann ca. 2000 - 4000 U/min, usw.
> - Gang anzeigen (eigentlich nur D, N, R und P)
> - Gänge fiktiv nach Drehzahl anzeigen und berechnen (1, 2, 3, 4 und 5)
> - Umschalten zwischen DNR und 1-5
> - Helligkeit über PWM mittels LDR
> - Wenige Ein- und Ausgänge seperat schalten
> - Nebelschlussleuchte blinken lassen, je nach Eingang
> - Blinken mit Taster wechsel-, start- und stopbar

Das müsste man deutlich detaillierter aufdröseln, sonst bekommst du 
nachher irgendwas, aber nicht das, was du Dir vorgestellt hattest.
Siehe 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/172526/...

: Bearbeitet durch User
Autor: Daniel C. (apokya)
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Stefan U. schrieb:
> Liste mal auf, welche Funktionen die Software haben soll.
> Dann kann man ungefähr den Zeitaufwand abschätzen.
> Kannst du dem Entwickler einen Prototypen von der Hardware bereit
> stellen?

Ja, könnte man drüber nachdenken. Mit Vorliebe eher nicht, da ich nur 
einen Prototyp hätte.


- Drehzahl über 15 LEDs anzeigen (F1-Wagen)
- Segment zeigt Gänge 1-5, D, N, R oder P an
- Eingang auf D = Gang D
- Eingang auf R = R
- Eingang auf D und R = N
- Anzeige Gang P hat vorrang (Eingang auf Handbremse)
- Umschalten zwischen Gänge 1-5 und D über drei Sekunden beide Taster 
drücken
- Bei Gang D, N, R und P  Drehzahl von 1000 - 9000 U/min; LED 1 bei 
1000, LED 2 bei 1.100 und LED 3 bei 1200. Theoretisch alle LEDs 
einstellbar, nach Bedarf
- Bei den Gängen 1-5 ähnlich. Gang eins vn 1000 - ca. 4000; Gang 2 4000 
bis 6000 u.s.w.; LEDs bei Bedarf einzeln einstellbar
. Wenn Gang R und Drehzahl über 3000, dann Warnung also Drehzahlband 
blinkend (abwechselnd 10101010101 und 01010101010)
- Helligkeit über PWM mittels LDR
- Nebelschlussleuchte hat 4 verschiedene Blinkmodi, über die 4 einzelnen 
LED anzeigbar; jeweils einstellbar
- Modus 1: 3x Blinken im 0,5 sec-Takt
- 2.: Langsam blinken (1s-Takt)
- 3.: Modus 1& 2 zusammen
- 4.: Schnelles Blinken (0,5s-Takt)
- Und Aus (Leds auch aus)
- Start&Stopp durch Startbutton
- Auswählen des Modus durch Auswahlbutton. Kann auch im Betrieb 
ausgewählt werden und dann durh erneutes drücken vn tart neue auswahl 
starten. Gleiches gilt für aus.
- Wie man Modus An oder Aus (also nur ausgewählt) unterscheiden kann, 
weiß ich selber nicht


Wenn ich was vergessen habe, dann schreibe ich das.

Bin mal gespannt, was das als Rückmeldungen gibt :D
Viel Spaß beim Kalkulieren, freue mich auf Antworten

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Daniel C. schrieb:
> Viel Spaß beim Kalkulieren, freue mich auf Antworten

Mal anders herum - wie viel würdest Du maximal ausgeben wollen? Für 
einen privaten Spaß würde ich da eher eine "kleine Hausnummer" vermuten. 
Da wird den meisten potenziellen Anbietern der Spaß vergehen ...

Wohlgemerkt - ich werde nicht zu den Anbietern gehören; ich mache was 
ich in Richtung MC mache aus Spaß :-)

Autor: Daniel C. (apokya)
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Dieter F. schrieb:
> Daniel C. schrieb:
>> Viel Spaß beim Kalkulieren, freue mich auf Antworten
>
> Mal anders herum - wie viel würdest Du maximal ausgeben wollen? Für
> einen privaten Spaß würde ich da eher eine "kleine Hausnummer" vermuten.
> Da wird den meisten potenziellen Anbietern der Spaß vergehen ...
>
> Wohlgemerkt - ich werde nicht zu den Anbietern gehören; ich mache was
> ich in Richtung MC mache aus Spaß :-)

Naja, es ist erstmal nur eine Frage, wieviel es überhaupt kostet. Der 
Beitrag hier ging damals schon um das Thema Geld, als ich sagte, dass es 
max. 50€ sein sollen. Daher bin ich einfach mal gespannt, was überhaupt 
so dabei raus kommt. Klar, wenn jemand mit 1000€ ankommt ist das nicht 
grade mein Geschmack, ich würde aber einfach gerne wissen, was die 
Hobby-Prgrammierer und ähnliche überhaupt für sowas haben wollen.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Daniel C. schrieb:
> Der
> Beitrag hier ging damals schon um das Thema Geld, als ich sagte, dass es
> max. 50€ sein sollen.

Vergiss es. Kurz und schmerzlos.

Autor: Daniel C. (apokya)
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Dieter F. schrieb:
> Daniel C. schrieb:
>> Der
>> Beitrag hier ging damals schon um das Thema Geld, als ich sagte, dass es
>> max. 50€ sein sollen.
>
> Vergiss es. Kurz und schmerzlos.

Es GING damals um 50€. Jetzt will ich einfach nur mal einen Wert haben 
;)

Das macht keiner für 50€, das steht hier in jeder Antwort, die nicht von 
mir ist ;)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Daniel C. schrieb:
> Das macht keiner für 50€, das steht hier in jeder Antwort, die nicht von
> mir ist ;)

Ich sage 8.500 € - und, was hast Du davon? Nichts. Weil Du das niemals 
für Dein Vorhaben ausgeben willst. Du hast keinerlei Ahnung, ob Du das 
irgendwie vermarkten kannst (eher weniger) und hoffst auf 
Gleichgesinnte. Mag sein dass jemand das Risiko eingeht und für 0 
mitmacht - aber das schätze ich eher gering ein.

Was Du beschreibst gibt es schon lange in Spielhallen - soweit mir 
bekannt (ich war schon sehr lange in keiner mehr).

Autor: Daniel C. (apokya)
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Dieter F. schrieb:
> Daniel C. schrieb:
>> Das macht keiner für 50€, das steht hier in jeder Antwort, die nicht von
>> mir ist ;)
>
> Ich sage 8.500 € - und, was hast Du davon? Nichts. Weil Du das niemals
> für Dein Vorhaben ausgeben willst. Du hast keinerlei Ahnung, ob Du das
> irgendwie vermarkten kannst (eher weniger) und hoffst auf
> Gleichgesinnte. Mag sein dass jemand das Risiko eingeht und für 0
> mitmacht - aber das schätze ich eher gering ein.
>
> Was Du beschreibst gibt es schon lange in Spielhallen - soweit mir
> bekannt (ich war schon sehr lange in keiner mehr).

Danke für den Wert. Und ist es schlimm, dass ich frage? Auch wenn ich 
nichts davon habe?!
Und wieso gehen hier alle vom Vermarkten aus? :D
Das ist ein Prototyp und für den privaten Gebrauch. ;)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

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Daniel C. schrieb:
> Das ist ein Prototyp und für den privaten Gebrauch. ;)

Na, wenn Du dafür ordentlich Geld ausgeben willst ist das natürlich auch 
O.K.

Autor: Robin R. (elec-lisper)
Datum:

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Also mal grob über den Daumen gepeilt, da es ja eigentlich "nur" um 
LED-Blinken geht, an sowas würde ich für eine erste Prototypen-Version 
gut ein paar Nachmittage sitzen. Wenns eines meiner Freizeit-Projekte 
wäre, bei entsprechender Eigen-Motivation, würde nach rund 1-2 
ungestörten Wochenenden (ohne Frau) ein Prototyp da sein. Der hätte dann 
aber noch mindestens 3-5 "scharfe Kanten", die man noch fixen müsste. 
Der Teufel steckt halt im Detail, und wenn etwas provisorisch hält, 
hälts bei mir im Freizeitbereich meist ewig.

Rechnen wir mal ganz grob pro Wochenende 10 Stunden, dann wären wir bei 
2 Wochenenden bei 20 Stunden. Bei einem Stundenlohn von rund 25€ sind 
wir bei einer Hausnummer von 500€.

Das ist alles ganz grob, und ohne die 5-8h die man am Ende unter dem 
Strich mit Kommunikation mit dem Auftraggeber verbracht hat.

Das sind alles aber nur grob in die Luft gesponnene Zahlen. Wenn da noch 
versteckte Komplexitäten sind, kommt man schnell vom zehnten ins 
hundertste. Letztes Jahr hatte ich auf Arbeit ein Projekt was auf rund 
12 Wochen angesetzt war, es ging nur ums Umherschaufeln von 
Warenwirtschafts-Daten (Stammdaten mit Artikeln und Kunden, und am Ende 
abgeschlossene Vorgänge). An sich etwas, was man in weit weniger als den 
12 Wochen schätzen würde. Aber durch den Kunden, der immer wieder neue 
Ideen hatte, und die Koordinierung mit 2 anderen Schnittstellen und 
einen immer komplexer werdenden Austausch von Steuer-Kennzeichen, wurden 
aus den 12 Wochen schnell 20 und mehr. Eine Programmiererwoche kostet da 
rund 5000€, und das sind an sich noch günstige Preise - insbesondere 
wenn man Bedenkt, dass ein "Consultant" pro Beratungs-Tag beim Kunden 
gerne mal seine 2000-3000€ nimmt. Aber das ist alles der 
"Enterprise"-Bereich, wo in Umsätzen gerechnet wird. Zuhause investiere 
ich teilweise genausoviel Zeit in meine privaten Projekte - die wären 
vom Preis her unverkäuflich. Ist dann rein für den Spaß an der Freude, 
und dass man sich über einen selbst gebauten Hausbus freuen kann oder 
eine selbst entworfene Programmiersprache als 
Kunst-Schneeflocken-Projekt - in welches einem kein doofer Kunde 
reinredet oder die Geschäftsführung einem sagt, dass man etwas nicht 
perfekt machen kann, weil etwas was sonst 10 Tage braucht für 2 verkauft 
wurde...

Autor: Stefanus F. (stefanus)
Datum:

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Wenn du keinen Prototyp bereit stellst, muss der Programmierer sich 
selbst einen bauen. Das treibt die Kosten in die Höhe. Nur auf Basis des 
lückenhaften Schaltplans würde ich hier 300 Euro schätzen.

Diene Funktionsliste ist immer noch viel zu knapp, sie lässt sehr viel 
Spielraum für Interpretation. Aber es reicht für einen ersten Wurf. Für 
den würde ich schätzungsweise 50 Stunden brauchen.

Dann wirst du ein paar Mängel reklamieren, wo ich die Anforderungen 
völlig missverstanden habe. Dafür kommen weitere 50 Stunden dazu.

Und dann nochmal 20 Stunden für ordentliche Dokumentation.

Für Hobby-Arbeiten an Wochenenden nehme ich 20 Euro pro Stunde ohne 
Gewähr. Wenn Du Gewährleistung brauchst (also Nachbesserung aller 
eventuellen Mängel im Kaufpreis), wird es doppelt so teuer.

Das wären dann zusammen rund 5000 Euro ohne und 10000 Euro mit 
Gewährleistung. Schau mal, was ich am 9.8.2016 schrieb...

> Und ist es schlimm, dass ich frage?
Nein, nur hattest du ja schon mehrere Schätzungen vor einem halben Jahr 
bekommen.

> wieso gehen hier alle vom Vermarkten aus?
Weil Hardware und Softwareentwicklung so unglaublich teuer und 
Zeitaufwändig ist, dann man sowas nicht für eine einzelne Anwendung 
finanziert. Jedenfalls nicht, wenn Geld eine Rolle spielt. Das für Dich 
Geld eine Rolle spielt, hast du ja schon gleich zu Anfang klar gestellt. 
Daher war schon von Anfang an klar, dass du das nicht bezahlen wirst.

Ich habe mal für jemanden ein besonders individuelle ALarmanlage 
designt, mit merkwürdigen Schnickschnack Funktionen, die der Kunde 
unbedingt haben wollte. Nachdem wir uns einig waren, dass für ihn Geld 
keine Rolle spielt, bekam ich letztlich den Auftrag und er war am Ende 
mit seiner ganz persönlichen Anlage glücklich. Aber das hat ihn so viel 
gekostet, wie ein PKW. Ich hätte mir sowas nie im Lebeln leisten können.

> 2 Wochenenden bei 20 Stunden
Das halte ich für eine totale Fehleinschätzung.

> Aber durch den Kunden, der immer wieder neue
> Ideen hatte, und die Koordinierung mit 2 anderen Schnittstellen und
> einen immer komplexer werdenden Austausch von Steuer-Kennzeichen,
> wurden aus den 12 Wochen schnell 20 und mehr.

Das ist der Normalfall, das muss man von Anfang an mit rein kalkulieren. 
Bei jedem Entwicklungsprojekt jeder Art. Es ist immer so, dass die 
Entwickler eine Minimal-Lösung ohne Haken und Schnörkel im Sinn haben, 
weil die im Auftrag nicht klar benannt werden. Aber der Auftraggeber 
wird sich im Laufe des Projektes (vor allem beim Testen) dieser Haken 
bewusst und fordert sie nach - ohne mehr Zeit+Geld bereit zu stellen. 
Ich entwickle Elektronik geöegentlich und Software hauptberuflich seit 
30 Jahren. Und glaube mir, es läuft fast immer so.

> Zuhause investiere ich teilweise genausoviel Zeit in meine
> privaten Projekte - die wären vom Preis her unverkäuflich.

Ganz Recht, das ist dann der Bereich, wo Zeit keine Rolle spielt. Da 
achtet man eher auf bezahlbare Materialkosten. Aber die Arbeitsleistung 
muss man dann auch selbst erbringen, anstatt das Projekt zu beauftragen.

: Bearbeitet durch User
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