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Forum: Gesperrte Threads Meister = Master


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von Dominik S. (Gast)


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Gespräch vom Wochenende bei der Familienzusammenkunft:

Mutter: Der Michi, dein Cousin, der hat jetzt seinen Meister in 
Lagerlogistik fertig. Damit ist er im Prinzip ja jetzt auf deiner Stufe.
Ich: Nein Mama. Was ich habe, ist ein Master, M.Sc. Ein akademischer 
Grad. Was Michi hat, ist ein Meistertitel, ein höherer Berufsabschluss 
nach einer Aufstiegsfortbildung. Das hat nix mit einem universitären 
Master zu tun.
Mutter: Naja, wie ich in den Nachrichten gehört habe, ist das jetzt 
gleichgestellt mit euren Abschlüssen. Insofern kann man schon sagen, 
dass das ungefähr auf einer Stufe ist.
Ich: Es hat nichts miteinander zu tun, höchstens vom Namen her (Meister 
= Master)
Mutter: Nun gönn deinem Cousin doch mal etwas!
Ich: Ich gönne es ihm doch und ich wünsche ihm auch alles gute, aber 
Fakt ist, dass Meister nicht gleich Master.
Mutter: Die Zeiten ändern sich. Auch die Leute mit Ausbildung holen auf. 
Jetzt bekommt ihr Studierten Konkurrenz
Ich: ?? Häää... was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Mutter: Na, dass man heutzutage nicht studiert haben muss. Man macht 
seine Ausbildung und danach seinen Meister und ist genauso weit wie nach 
einem Studium
Ich: ?? Es mag sein, dass ein Meister mittelfristig ähnlich verdient wie 
ein MINT Akademiker, aber was haben beide Ausbildungswege hinsichtlich 
Anspruch und Vergleichbarkeit gemein?
Mutter: ...

Das ging dann noch so weiter, bis ich es aufgegeben habe.
Seit ein Paar Jahren werde ich regelmäßig mit diesem Vergleich Meister = 
Master konfrontiert. Es nervt nur noch.

: Verschoben durch Admin
von Timmo H. (masterfx)


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Tja geht halt nichts über ein echtes Diplom ;-)  leider sind die Zeiten 
vorbei

von Erwin D. (Gast)


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Dominik S. schrieb:
> Seit ein Paar Jahren werde ich regelmäßig mit diesem Vergleich Meister =
> Master konfrontiert. Es nervt nur noch.

Das kommt von der Sprachvergewaltigung durch die Leute, die meinen, 
alles und jeden mit einer englischen Bezeichnung versehen zu müssen.
Ich war auch schon in einem "food shop" und habe dort gefragt, ob man 
hier auch mit deutschem Geld bezahlen kann :-)

von Magister (Gast)


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> ... MINT Akademiker ...

Akademisches Subproletariat.

Nebenbei: Du stehst weder über noch unter einem Meister!

Noch Nebenbei: Werdet ihr Trolle denn nie müde?

von Cyblord -. (cyblord)


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Sehe ich genauso: Meister, Master, Bachelor, Klempner. Da dreh ich die 
Hand nicht für um.

von Karls Q. (karlsquell)


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Selber schuld! Was diskutierst du auch mit deiner Mutter??

von Richard H. (richard_h27)


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Dominik S. schrieb:
> Seit ein Paar Jahren werde ich regelmäßig mit diesem Vergleich Meister =
> Master konfrontiert. Es nervt nur noch.

Sei nur froh, dass Du kein Hilfsakademiker (Bachelor) bist und mit den 
Typen aus dem Fernsehen verglichen wirst.

von Draco (Gast)


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Ich hab schon Master gesehen, die hatten nichtmal mehr Ahnung als nen 
Lehrling... von daher: Deine Mutter hat schon recht!

von Wurzelpeter (Gast)


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Der Freitag kommt immer früher

von Wolfgang E. (Firma: janeeisklar) (whattheheck)


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Dominik S. schrieb:
> Seit ein Paar Jahren werde ich regelmäßig mit diesem Vergleich Meister =
> Master konfrontiert. Es nervt nur noch.

Jou! - Solche Threads nerven auch.

von Frank T. (unwichtig)


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Dominik S. schrieb:
> Gespräch vom Wochenende bei der Familienzusammenkunft:
> Mutter: Naja, wie ich in den Nachrichten gehört habe, ist das jetzt
> gleichgestellt mit euren Abschlüssen. Insofern kann man schon sagen,
> dass das ungefähr auf einer Stufe ist.

Sowas habe ich schon öfters von Kollegen gehört, die Techniker im 
Abnedform gemacht haben(nur halt in diesem Falle Techniker=Bachelor :-)) 
)...

Dabei habe ich ich jedes mal nett geschmunzelt und nix dazu gesagt...

Habe nix gegen Techniker, ist aber nicht dasselbe wie Bachelor...

von Anti Dunkelblinder (Gast)


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https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Qualifikationsrahmen

Daher gilt in einem gewissen Sinne:

Bachelor == Meister == Techniker

Von der Bildungsstufe her sind die drei also sozusagen gleich. Was 
wirklich hintendran steht, ist etwas anderes...

von Inkognito (Gast)


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Draco schrieb:
> Ich hab schon Master gesehen, die hatten nichtmal mehr Ahnung als
> nen Lehrling... von daher

He he, der Master hat sich bloß nicht auf den Vergleich eingelassen.

Magister schrieb:
> Du stehst weder über noch unter einem Meister!

Wo steht er dann?

Erwin D. schrieb:
> Das kommt von der Sprachvergewaltigung durch die Leute,

Das ist doch noch gar nichts. Die Leute denken doch, dass jeder,
der einen Schraubenzieher halten kann, als Techniker durch geht.

von Anti Dunkelblinder (Gast)


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Frank T. schrieb:
> Habe nix gegen Techniker, ist aber nicht dasselbe wie Bachelor...

Und ich kann mich als Techniker nicht auf eine Bachelorstelle bewerben? 
Frag mal meinen Chef...

Warum darf ich dann nach dem Techniker direkt Master studieren, ohne 
Umwege? Klar hat man an der FH/Uni mehr Theorie gelernt und das ist auch 
besser angesehen, keine Frage. Sinn macht es selten, aber es mag 
Ausnahmen geben. Der Techniker aber macht das locker durch Praxis wett.

Beispiel aus dem wahren Leben: Die Aufgabe war: "Berechnen Sie die 
nötigen Schrauben (Anzahl und Dicke).":

Bachelor: 4 x M60
Techniker: 30 x M12

Nicht immer alles schön reden, nur weil man studiert hat. Das ganze hat 
schon seine Daseinsberechtigung und Ausnahmen gibt es immer...

von MaWin (Gast)


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Dominik S. schrieb:
> Mutter: Nun gönn deinem Cousin doch mal etwas!

Darum geht es im Kern. Du benimmst dich, als ob du mehr wert wärst.
Irrtum.

Dominik S. schrieb:
> Damit ist er im Prinzip ja jetzt auf deiner Stufe.

Ist er auch. Er musste ungefähr gleich lang lernen. Er hat zwar andere 
Dinge gelernt, z.B. Selbständigkeit, aber in der Summe sicher nicht 
weniger gelernt als du. Deine Arroganz ist nichts anderes als 
Überheblichkeit.

In Ländern ohne Lehre werden die Berufe für die man in Deutschland eine 
Lehre besucht (vom Zimmermann bis zur Kindergärtnerin) auch nach der 
Schule angeboten, an Universitäten oder wenn sie es differenzieren 
Colleges, und natürlich auch mit Bachelor und Master angeschlossen, so 
wie hier Geselle und Meister.

Dominik S. schrieb:
> Es mag sein, dass ein Meister mittelfristig ähnlich verdient wie
> ein MINT Akademiker

Ein wahrer Meister in seinem Fach sollte deutlich mehr verdienen können 
als der hunderttausendste Linux-Admin.

von alex (Gast)


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In Deutschland steht ein Meister über einem Master weil ein Meister mehr 
Befugnisse hat, jedenfalls im Bereich Elektrotechnik.
Es gibt nur ganz wenige Tätigkeiten wo ein Master zwingend notwendig 
ist. Ein Meister ist hingegen in vielen Fällen notwendig.

Inkognito schrieb:
> Die Leute denken doch, dass jeder,
> der einen Schraubenzieher halten kann, als Techniker durch geht.

Und die Leute denken, ein Ingenieur wüsste nicht wie man einen 
Schraubendreher benutzt.

von MaWin (Gast)


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alex schrieb:
> In Deutschland steht ein Meister über einem Master weil ein Meister mehr
> Befugnisse hat, jedenfalls im Bereich Elektrotechnik.

Nicht wirklichm, er hat ANDERE Befugnisse, ganz einfach weil er auch 
ANDERE Dinge gelernt hat. Z.B. darf er deine E-Installation machen. Aber 
kein Ingenieuerbüro eröffnen und keine Promotion um Professor zu werden, 
dafür darf er Lehrlinge ausbilden.

von Interessant (Gast)


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Schon echt sehr interessant was manche Menschen hier für eine Meinung 
haben. Wenn man halt nur die eigene Seite kennt, dann muss diese 
natürlich die Beste sein. Wie die Abschlüsse wirklich einzuordnen sind, 
sollte dennoch jeder am Ende vom Tag wissen.
Ich verstehe auch, dass man sich bei so einem Vergleich "verteidigt". 
Immerhin will ein Elektromeister auch nicht mit einem Friseurmeister 
verglichen werden.
Je nachdem, worauf man seinen Schwerpunkt bei dem Vergleich Meister und 
Master setzt gewinnt eben der eine oder andere... Jetzt gibt es noch 5 
Minuten Denkzeit....
Ja, das ist deshalb, weil die Aufgabengebiete völlig andere sind. Ein 
Elektro-Ing. wird keine Kabel verlegen und ein Meister wird keine 
Platinen entwickeln - Lassen wir den Vergleich und freuen uns über beide 
;-)

von Mark B. (markbrandis)


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Dominik S. schrieb:
> Das ging dann noch so weiter, bis ich es aufgegeben habe.
> Seit ein Paar Jahren werde ich regelmäßig mit diesem Vergleich Meister =
> Master konfrontiert. Es nervt nur noch.

Kaum glaubwürdig. Die meisten Menschen interessieren sich regelmäßig 
nicht dafür, wer welchen Berufsabschluss hat. In der normalen 
zwischenmenschlichen Interaktion spielt dies nämlich schlicht keine 
Rolle.

von SchnauzeVoll (Gast)


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Das kommt von der Proletarisierung der akademischen Welt.

Man muss nur mal spaßeshalber in einer Uni spazieren, um den 
Straßenslang von - auch migrantischen - Subkulturen im Foyer, in der 
BIBO und vor den Hörsälen zu hören.

Die rote Bildungsoffensive hat ein - wie oben erwähnt - akademisches 
Subproletariat entstehen lassen, dass mit dem Humboldtschen, 
ganzheitlichen Bildungsideal nichts, absolut gar nichts, gemein hat.

Das Abitur erhielten nur 5% der Bevölkerung, nicht 50%. Qualität statt 
Quantität. Hohe Anforderungen in vielen Hinsichten.

Inzwischen nimmt die Welt Abstand vom Deutschen Wesen, an der die Welt 
nicht mehr genesen kann.

Ein Brite hat dieses Land letztes Jahr im übertragenen Sinne als 
verkommenes Hippie-Land bezeichnet.

Die Weltleitkultur ist jetzt nur noch Britisch.

von logo (Gast)


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SchnauzeVoll schrieb:
> Das kommt von der Proletarisierung der akademischen Welt.
>
> Man muss nur mal spaßeshalber in einer Uni spazieren, um den
> Straßenslang von - auch migrantischen - Subkulturen im Foyer, in der
> BIBO und vor den Hörsälen zu hören.
>
> Die rote Bildungsoffensive hat ein - wie oben erwähnt - akademisches
> Subproletariat entstehen lassen, dass mit dem Humboldtschen,
> ganzheitlichen Bildungsideal nichts, absolut gar nichts, gemein hat.
>
> Das Abitur erhielten nur 5% der Bevölkerung, nicht 50%. Qualität statt
> Quantität. Hohe Anforderungen in vielen Hinsichten.
>


Stimme ich voll und ganz zu! Titelinflation nennt sich das, was gerade 
abläuft.

von logo (Gast)


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Wenn ich berücksichtige, auf was ich alles in der Kindheit und Studium 
verzichtet habe, während die Leute, die jetzt "Meister" sind draußen mit 
Freunden rumgesprungen sind, fühle ich mich betrogen!

von Alois (Gast)


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Aus den Zulassungsvoraussetzungen einer FH für einen Post-Graduate 
Master Kurs:

"180 ECTS oder entsprechene Berufserfahrung"
(Abitur ist nicht erforderlich)

In einem mir bekannten Fall wurde ein Bachelor in Gartengestaltung 
aufgrund fehlender Berufserfahrung im Bereich IT als Bachelor für den 
Master in Informationstechnologie akzeptiert - wobei die FH aber offen 
zugab "Das geht aber nur falls wir nicht genügend Anmeldungen bekommen." 
- Und es ging...

Pecunia non olet...

Ich gründe auch eine private Hochschule. Bologna macht es möglich...

von Alois (Gast)


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Wobei es eigentlich in der Technik ganz einfach ist fähige Mitarbeiter 
zu finden:

Im Assessment Test eine einfache Diff. Gleichung lösen lassen:

- Schafft es der Bewerber, so ging der Stoff im Master vermutlich über 
ein paar Wochenendkurse hinaus und man kann weiter reden...

- Schafft er es nicht, dann waren die paar Tausend Euro für den 
gekauften irgendwas Master sowieso umsonst. Dann reicht es bestenfalls 
noch für das Management ;-)

von Gastino G. (gastino)


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Anti Dunkelblinder schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Qualifikationsrahmen
>
> Daher gilt in einem gewissen Sinne:
>
> Bachelor == Meister == Techniker
>
> Von der Bildungsstufe her sind die drei also sozusagen gleich. Was
> wirklich hintendran steht, ist etwas anderes...

Die Einordnung ist aus fachlicher Sicht völliger Humbug. Ein Meister ist 
fachlich weitestgehend auf Gesellen-Niveau plus Fortbildung zur 
eigenständigen Führung eines Betriebs und Ausbildungsbefähigung. Man 
könnte dann auch gleich den Lehrling mit dem Bachelor gleichsetzen.

Echte fachliche Weiterbildung läuft beim Techniker, aber auch das ist 
meiner Erfahrung nach in der Praxis nicht mit einem Hochschulstudium 
vergleichbar.

Das ganze "durchlässig machen" der Bildungswege ist nichts anderes als 
eine massive Niveau-Absenkung, um eine möglichst hohe Akademiker-Quote 
zu erreichen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dominik S. schrieb:
> Mutter: Na, dass man heutzutage nicht studiert haben muss. Man macht
> seine Ausbildung und danach seinen Meister und ist genauso weit wie nach
> einem Studium

Stimmt, Meister+2 Jahre BE = Bac.!

MaWin schrieb:
> In Ländern ohne Lehre werden die Berufe für die man in Deutschland eine
> Lehre besucht (vom Zimmermann bis zur Kindergärtnerin) auch nach der
> Schule angeboten, an Universitäten oder wenn sie es differenzieren
> Colleges, und natürlich auch mit Bachelor und Master angeschlossen, so
> wie hier Geselle und Meister.
Geselle=Facharbeiter=Fachschule=Baccalaureate

Meister = bachelor professional = Fachabitur(Fachakademien)

von Draco (Gast)


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Gastino G. schrieb:
> Die Einordnung ist aus fachlicher Sicht völliger Humbug. Ein Meister ist
> fachlich weitestgehend auf Gesellen-Niveau plus Fortbildung zur
> eigenständigen Führung eines Betriebs und Ausbildungsbefähigung. Man
> könnte dann auch gleich den Lehrling mit dem Bachelor gleichsetzen.

Was hast du denn geraucht?! :-D

von Anti Dunkelblinder (Gast)


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Gastino G. schrieb:
> Ein Meister ist fachlich weitestgehend auf Gesellen-Niveau...

Guter Witz, redet euch eure hochgestochen Abschlussbezeichnungen nur 
schön ;)

Bei so einem Niveau will ich gar nicht mehr dazu sagen, außer folgendes:

Jeder hat in seinem Fachgebiet seine Fachkompetenz und die Höhe im 
Vergleich zum Höchsten was man in diesem Beruf/Sparte erreichen kann 
zählt halt. Ein Meister ist ein Meister seines Fachs. Ein 
Schreinermeister hat im direkten Vergleich zu einem 
Elektrotechnikmeister unter Garantie nicht so viel Fachwissen.

Oder seid ihr alle "Luschen" (so wie ihr die Meister seht) weil ein 
E-Technik Master im Vergleich zu einem Jurist oder Mediziner viel 
weniger kann bzw. einfacher zu erlangen ist? Neeeein, da stellt ihr euch 
auf eine Stufe...

Lachhaft ;)

PS: Ist vielleicht etwas überspitzt... Ich hoffe ihr versteht worauf ich 
hinaus will...

von chris (Gast)


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Nicht jeder Meister ist auch ein richtiger Meister.
Nicht jeder Master ist auch ein richtiger Master.

Man sollte endlich mal wieder zum altbewährten System zurückkommen hart 
aussieben und wer das Zeug hat darf weitermachen. Diesen komischen Müll 
mit Bachelor und wie das Gesockse heißt wird echt zu viel. Die Arroganz 
und das angebliche BESSER SEIN gegenüber aus der Geschichte begründete 
Titel und durchdachte Bildungstufen sind das was man heute wieder 
braucht. Was nützen ein diese ganzen Halbstudierten, die nicht mal 
Ansatzweise Prozessabläufe, geschweige denn sich Arbeitsplannungen 
zurecht legen können, das ein sauberer Arbeitsfluß zustande kommt ohne 
Stress, NIX nützen sie.

von Gastino G. (gastino)


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Anti Dunkelblinder schrieb:

> Guter Witz, redet euch eure hochgestochen Abschlussbezeichnungen nur
> schön ;)

Ach daher weht der Wind: Komplexe... :)

> Oder seid ihr alle "Luschen" (so wie ihr die Meister seht) weil ein
> E-Technik Master im Vergleich zu einem Jurist oder Mediziner viel
> weniger kann bzw. einfacher zu erlangen ist? Neeeein, da stellt ihr euch
> auf eine Stufe...

Wie kommst Du darauf, Dir dazu ein Urteil bilden zu können? Alles schon 
durchstudiert?

von Freizeit Revue (Gast)


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Master beim Dienstleister auf ANÜ steht nicht über selbstständigen 
Meister mit eigenem Betrieb und 10 Angestellten.

von Paul B. (paul_baumann)


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Schon Richard Wagner mahnte die Überheblichen:
"Verachtet mir die Meister nicht!"

https://www.youtube.com/watch?v=Mq1peuFbQZc

MfG Paul

von Tsentrum (Gast)


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Schon unglaublich, an welchen Schrauben der te drehen muss, um bestimmte 
reaktionen zu bekommen. Immer wieder...

Jeder versucht, was besonderes zu sein, besser zu sein als der andere.

Wir sind alle nur Durchschnitt. In 100 Jahren kräht kein Hahn mehr 
danach.

Einzigartige Schneeflocken? Denkste !

von Wühlhase (Gast)


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Ich bin erstaunt wie kurz die Woche war...


Ich verstehe den ganzen Bildungspenizvergleich auch nicht wirklich...man 
sollte meinen sowas sei nötig, wenn man von seinen eigenen Leistungen 
nicht allzusehr überzeugt ist.

Im ersten Semester hatte ich einen selbständigen Elektromeister als 
Komilitonen und hab ihn mal gefragt, wie leicht ihm die ganzen 
Grundlagen fallen (Gesamtwiderstand von Parallel- und Reihenschaltung 
und sowas...)
Er und noch zwei andere, die ebenfalls bereits eine Ausbildung hatten, 
meinten, der ganze Kram sei bei ihnen schon ewig her, wurde nie 
gebraucht, sei deshalb vergessen und im Endeffekt mußten sie ebenso 
lernen wie ich.

Vorteil durch Praxiserfahrung? Vollkommener Blödsinn.

Tja, und als Gegenbeispiel fallen mir zwei "Spezialisten" ein, die eine 
Mechatronikklausur mit 1 bestanden haben, deswegen für ein Projekt 
ausgewählt wurden und nun sitzen sie in unserer Werkstatt (Formula 
Student Team), machen unser Equipment kaputt, verheizen Arduinos (Zitat: 
"Davon sind ja genug da...") und sind am Ende gar zu blöd, eine LED an 
einem Ausgangspin desselben anzuschließen (Zitat: "Vorwiderstand...was 
fürn Ding?") oder ihn gar zu berechnen.

Ich selber sitz grad an meiner Abschlussarbeit, "nur" Bachelor, bin im 
neunten Semester (Regelstudienzeit sind 6) und das auch noch FH, bzw. 
UAS. Und dann noch nichtmal mit wirklich guten Noten.

Na, und? Ich hätte mir mein Studium wesentlich leichter machen können 
(Laborprotokolle von Vorgängern abschreiben usw.), hab sowas aber 
gelassen und lieber selber gelernt. Die letzten eineinhalb Semester hab 
ich fast nur für das Motorsportprojekt gelebt wegen meines 
Abschlussprojekts, eine weit im Auto verteilte Steuerung über fünf 
Platinen + Zusätze zum Demonstrieren der Funktionalität, 
EMV-Berücksichtigung, Auslegung verschiedener Filter, Tiefgehende 
Einarbeitung in Altium, und was sonst noch alles dazugehört.
Was ich kann geht halt aus den üblichen Parametern wie Studiendauer, 
Noten, Uni/FH usw. nicht hervor, ich hab aber auch schon festgestellt 
daß das zunehmend kaum noch irgend einen Personaler interessiert. Und 
ich hab genug, auf das ich verweisen kann um meine Fähigkeiten zu 
demonstrieren. Das ist weitaus besser als prima Noten (wo eh keiner weiß 
wie lehrreich die Vorlesung und wie anspruchsvoll die Klausur wirklich 
war) oder eine kurze Studiendauer.

Klar werd ich auch nicht gern mit irgendwelchen Handlangern verglichen. 
Aber mich stören da vielmehr Bacheloranten als Gesellen/Meister, weil 
die mir direkt meinen Abschluss entwerten.

Aber was solls, dann sieben eben nicht Hochschulen, sondern die Firmen 
später. Die haben extra Leute für sowas...

von Walter S. (avatar)


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Tsentrum schrieb:
> Wir sind alle nur Durchschnitt. In 100 Jahren kräht kein Hahn mehr
> danach.

Optimist ;-)

von Joachim B. (jar)


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Erwin D. schrieb:
> Das kommt von der Sprachvergewaltigung durch die Leute, die meinen,
> alles und jeden mit einer englischen Bezeichnung versehen zu müssen.

ist es nicht eher Titelgeilheit?

Früher waren Professoren Lehrer, Universitäten Schulen, dann 
Hochschulen, dann Universitäten, also wurden die Lehrer, 
Hochschulleherer, dann Professoren, das konnten die FHler nicht so 
lassen also wurden dort die Lehrer auch Professoren. Der Ing. grad wurde 
diplomiert, aber promovieren durfte man nut theoretisch weil man i.d.R. 
keinen "Doktorvater" fand.

Mich stinkt jedenfalls die Abgehobenheit der Uniangehörigen und 
Absolventen und diesen Mief wird man heute immer noch finden.

von il Conte (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Tja, und als Gegenbeispiel fallen mir zwei "Spezialisten" ein, die eine
> Mechatronikklausur mit 1 bestanden haben, deswegen für ein Projekt
> ausgewählt wurden und nun sitzen sie in unserer Werkstatt (Formula
> Student Team), machen unser Equipment kaputt, verheizen Arduinos (Zitat:
> "Davon sind ja genug da...") und sind am Ende gar zu blöd, eine LED an
> einem Ausgangspin desselben anzuschließen (Zitat: "Vorwiderstand...was
> fürn Ding?") oder ihn gar zu berechnen.

Tja, das sind die Fettaugen die in jeder Suppe obenauf schwimmen.

von genervt (Gast)


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Äpfel = Birnen = Kartoffeln, fertig ist das Freitagskompott!

Guten Appetit!

von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,

Wühlhase schrieb:
> Er und noch zwei andere, die ebenfalls bereits eine Ausbildung hatten,
> meinten, der ganze Kram sei bei ihnen schon ewig her, wurde nie
> gebraucht, sei deshalb vergessen und im Endeffekt mußten sie ebenso
> lernen wie ich.
>
> Vorteil durch Praxiserfahrung? Vollkommener Blödsinn.

Da hast du etwas falsch verstanden...
Der Vorteil zeigt sich nicht im Studium!
Da kann es eher sogar ein Nachteil sein. Dort mag das eine oder andere 
Praktikum (Laborübung - für die nichtstudenten) leichter fallen wenn man 
bereits eine Ausbildung als Elektroniker oder Fachinformatiker hat und 
da auch mehr als Hilfstätigkeiten gemacht hat. Das war es aber auch 
schon im großen und ganzen. Wenn man sehr viel Glück hat reicht das 
Wissen vielleicht noch um bei Informatik 1 oder Digitaltechnik 1 
geringfügg besser da zu stehen.

Es besteht jedoch immer die Gefahr das zu Beginn der Vorlesung einem 
viel bekannt vorkommt und man erst einmal einen Gang runter schaltet - 
Nur um dann irgendwann mit Erschrecken festzustellen das sich plötzlich 
große Lücken auftun weil man viele wichtige (und neue) Dinge dadurch 
einfach verpennt hat.

Zudem ist man gerade in Mathe etwas gehindert da das Ausbildungsmathe 
dann doch ein ganz anderes Niveau meist sogar unterhalb des Niveaus des 
letzten Schuljahres war. Bei dem einen Job etwas mehr, beim anderen 
etwas weniger.
Da ist man gerade bei den anspruchsvolleren Dingen und der ganzen 
Herangehensweise aus der Übung und hat erst mal zu kämpfen dort wieder 
den Anschluss zu finden.

Der Vorteil zeigt sich NACH dem Studium...
Aber freilich nur bei bestimmten Tätigkeiten/Positionen.
Lange nicht bei allen! In einem Konzern spielt es für die meisten 
Einstiegstätigkeiten höchstens im Bereich der Soft Skills eine winzig 
kleine Rolle - Man hat schon mal gearbeitet...

In einem KMU kann es hingegen für die Stellenvergabe der entscheidende 
Vorteil gegenüber den Mitbewerbern sein!
Generell kann man dabei aber sagen: Je kleiner die Firma um so größer 
der Vorteil (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel)

Aber auch hier gilt das immer noch nur für Stellen die auch etwas mit 
Technik zu tun haben! Und es ist vor allem auch abhängig avon was man 
vorher gelernt hat und welche Tätigkeiten man ausgeführt hat.
Ein (vor dem Studium) gelernter Elektroinstallateur wird z.b. für eine 
spätere Tätigkeit in der Elektronikentwicklung genausowenig von seiner 
vorherigen Ausbildung profitieren wie ein EGSler der die ganze 
Ausbildung lang nur nach Schema F Geräte verkabelt hat.
Ein RFTler oder EGSler der aber in der Ausbildung schon viel mit 
Prototypenbau inkl. Inbetriebnahme oder aber Fehlersuche und Reparatur 
an komplexen Elektronikbaugruppen gemacht hat, der hat gerade zu Beginn 
- vielleicht sogar die ersten Jahre - erhebliche Vorteile bei allem was 
die PRAKTISCHE Seite im Umgang mit der Elektronik betrifft.

KOMBINIERT mit einem GUTEN theoretischen Wissen aus dem Studium ist das 
gerade zu Beginn des Arbeitslebens -FÜR DIESE ART VON TÄTIGKEITEN- ein 
entscheidender Vorteil.

Wobei ich da aber auch ganz klar sage:
Die Ausbildung ist nur EIN Weg von mehreren um an das praktische Wissen 
zu kommen. Ein "nur" Student, der direkt vom Gymnasium auf die FH/UNI 
gegangen ist, kann genau so gut über die notwendigen praktischen 
Fähigkeiten bereits direkt zu Beginn seiner Berufstätigkeit verfügen.

Vorraussetzung ist halt das er sich für das Thema interessiert und schon 
früh im Studium (oder besser noch vorher) über das notwendige Maß hinaus 
auch mit der praktischen Seite befasst hat.
Auf Deutsch -> Elektronik oder Programmieren wirklich als Hobby ansieht 
und dadurch auch in der Freizeit praktisch damit arbeitet und aus diesem 
Interesse heraus die Theorie nicht nur lernt um die Prüfung zu bestehen 
sondern um die Sache wirklich zu verstehen.
So jemand wird vermutlich noch geeigneter sein als jemand der zwar vor 
dem Studium eine Ausbidung gemacht hat, das ganze aber bereits zu dieser 
Zeit nur als Job zum Geldverdienen ansieht und keine Sekunde länger als 
absolut notwenig mit dem Stoff verbringt.

Wühlhase schrieb:
> Was ich kann geht halt aus den üblichen Parametern wie Studiendauer,
> Noten, Uni/FH usw. nicht hervor, ich hab aber auch schon festgestellt
> daß das zunehmend kaum noch irgend einen Personaler interessiert. Und
> ich hab genug, auf das ich verweisen kann um meine Fähigkeiten zu
> demonstrieren. Das ist weitaus besser als prima Noten (wo eh keiner weiß
> wie lehrreich die Vorlesung und wie anspruchsvoll die Klausur wirklich
> war) oder eine kurze Studiendauer.

Genau das ist es...
Wobei es aber schon eine Rolle spielt bei welcher Art von Firma man 
Anfangen will. Beim Konzern ist es natürlich schwer so direkt auf eine 
der (vor allem wegen GEhalt) so begehrten festen Anstellungen zu 
rutschen. Insbesondere wenn man von draussen kommt und keinen Türöffner 
hat.
Einfach weil da zumeist erst einmal nach den "üblichen" Kriterien von 
der HR vorsortiert wird. Stur nach Schema F.
Erst wenn diese Hürde genommen ist schaut sich jemand den Hintergrnd an.
(Gibt dennoch wege wie man eine reelle Chance hat, sofern man das 
überhaupt möchte -> Konzernarbeitswelt ist nicht jedermanns Sache.)

Aber im Bereich KMU ist das nicht selten das auf solche Dinge viel mehr 
Wert gelegt wird als auf Noten und Studiendauer...
(Und es gibt ja auch KMU die nach IGM zahlen. Zwar eher im Süden als im 
Norden - aber es gibt sie. Davon abgesehen muss jeder für sich selbst 
abwägen was ihm wichtig am Job ist)

 Ich bin ja selbst in einer Position wo ich auch Bewerbungen beurteilen 
und eine Vorauswahl treffen muss. Und da handhabe ich das auch genau so. 
Wichtig ist für mich ein roter Faden der mir zeigt das jemand  wirklich 
Interesse an der Materie hat. Noten sind nicht völlig irrelevant, aber 
auch nicht zu entscheidend.
Wichtig für mich ist halt bei eher schlechten Noten & Co. das es dafür 
eine nachvollziehbare Erklärung -z.b. einschlägige Berufstätigkeit neben 
dem Studium- gibt.

Gruß
Carsten

von Dipl.-Ing (Gast)


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Heinrich H. schrieb im Beitrag #4677485:
> Mehr als Dreisatz haben die in der Meisterschule nicht behandelt. Ich
> muss mich immer schlapp lachen, wenn ich in alten Meisterunterlagen
> meines Vaters sehe, was die da so rechnen...
>
> 2/x = 4/22
>
> => Lösen sie nach x auf.
> Und solche Späße ;=D
Ein Meister hat in der Regel viel mehr Praxiserfahrung als ein Master 
und genau dafür ist der Meister ja auch gemacht. Warum sollten sie Dinge 
lernen die in der Praxis überhaupt nicht angewendet werden?!
Ich hals Dipl.-Ing. brauche jetzt auch nicht viel mehr als Dreisatz in 
meinem Berufsleben. Viel wichtiger ist das Hintergrundwissen, wieso und 
weshalb sich etwas so verhält, wie es sich verhält. Berechnungen machen 
Programme für mich.

Es gibt sicherlich mehr "Master" als "Meister" die im realen Berufsleben 
nichts auf die Reihe bekommen weil sie nur die Theorie betrachten.

von Guest (Gast)


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2/x = 4/22? Ist das dein Ernst? Das ist in etwa das Niveau des 
qualifizierenden Hauptschulabschlusses.

von Carsten S. (dg3ycs)


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Mark B. schrieb:
> Dominik S. schrieb:
>> Das ging dann noch so weiter, bis ich es aufgegeben habe.
>> Seit ein Paar Jahren werde ich regelmäßig mit diesem Vergleich Meister =
>> Master konfrontiert. Es nervt nur noch.
>
> Kaum glaubwürdig. Die meisten Menschen interessieren sich regelmäßig
> nicht dafür, wer welchen Berufsabschluss hat. In der normalen
> zwischenmenschlichen Interaktion spielt dies nämlich schlicht keine
> Rolle.

Kommt zwar nicht all zu häufig vor, aber hier muss ich Mark voll 
zustimmen!
In einem "normalen" Miteinander, egal ob unter guten Freunden in der 
Clique, in der Kneipe, ein Schwatz mit Urlaubsbekanntschaften oder gar 
ein kurzes Gespräch in der Warteschlange mit Fremden...
Ja selbst wenn es sich um eine anbahnende Beziehung dreht:

Die Frage nach dem Berufsabschluss ist praktisch irrelevant.
Das kommt ausserhalb der konkreten Bewerbungssituation so selten auf. 
Wenn überhaupt, dann meist nur zwanghaft Aufgedrängt von welchen die 
sich auf "ihr" jeweiliges Papier sonst was einbilden und allen zeigen 
wollen was sie doch toll sind.

Wenn es sich überhaupt mal um das Thema Job dreht, dann geht es doch 
viel eher darum was man für eine Tätigkeit ausübt und vielleicht noch 
was man alles schon vorher ausgeübt hat.
Aber sicher nicht ob man nun Facharbeiter, Techniker, Bachelor oder 
Master ist...
Das interessiert ausserhalb des konkreten Arbeitsumfeldes niemanden 
ernsthaft. Ja noch nicht einmal die moralisch besonders fragwürdigen 
Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts die nur nach einem Versorger 
und im Bekanntenkreis vom Job her vorzeigbaren Mann suchen.
(Umgekehrt F->M gibts das natürlich auch, nicht das mir noch sexismus 
unterstellt wird)
Selbst diese  sind nur am aktuellen Job interessiert, denn das ist das 
Kriterium was über Geld und Stellung entscheidet. Nicht irgendein Papier 
für das man sich nichts kaufen kann.

Daher ist das in der realen Welt überhaupt kein Problem wie diese 
Abschlüsse zueinander eingestuft werden. Und es wird auch nie ein 
Problem werden. Ein Meister in Lagerlogistik wird niemals als 
Entwicklungsingenieur, Vertriebsingenieur oder ähnlichen im Elektronik 
bzw. Informatikbereich arbeiten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird er 
auch deutlich weniger Währungseinheiten bei erheblich schlechteren 
Arbeitsbedingungen nach Hause bringen.
Also ist die Einstufung soetwas von egal...

Aber auch in anderen Fall. In dem seltenen (aber nicht unmöglichen) Fall 
wo der Logistikmeister dann vielleicht Niederlassungsleiter eines 
Logistikzentrums mit hunderten Angestellten und noch viel mehr 
währungseinheiten auf de Kontoauszug wird, spielt die Einstufung keine 
Rolle. Da könnte der Master-Abschluss noch so hoch bewertet sein - von 
den "normalen" Menschen würde trotzdem der Niederlassungsleiter als der 
erfolgreichere mit dem "höheren" Job angesehen.
Ja das wäre sogar dann der Fall wenn der nicht mal einen Meistertitel 
sondern nur eine normale Ausbildung hätte...
Wie gesagt: In der realen Welt ausserhalb des konkreten Arbeitsumfeldes 
spielt das einfach keine Rolle!

Und selbst innerhalb des konkreten Arbeitsumfeldes ist das von eher 
untergeordneter Bedeutung. Es ist maximal eine Eintrittskarte um 
überhaupt eine Chance auf ein Vorstellungsgespräch zu haben. Aber mehr 
wirklich nicht.
Keine vernünftige Firma zahlt jemanden ein Gehalt nur weil man eine 
schöne Urkunde an der Wand hat. (Von einigen wenigen Fällen mit viel 
Vitamin B mal abgesehen). Für die Urkunde am der Wand des Mitarbeiters 
kann sich die Firma nichts, aber auch gar nichts, kaufen.

Wenn, dann wird man für die Fähigkeiten bezahlt die man mitbringt.
Und die Urkunde ist nichts weiter als ein Beleg dafür das man bestimmte 
Prüfungen bestanden hat. Und der Arbeitgeber nimmt diesen Beleg das man 
die Prüfungen bestanden hat als Indiz dafür das man das geforderte 
Können haben könnte. Also das es sich lohnen könnte diese Bewerber näher 
anzuschauen.
Dann wird in den meisten Fällen geschaut ob die wirklich die Fähigkeiten 
haben und ob die ins Team passen. Ist auch nur eine von beiden 
Bedingungen nicht erfüllt bringt der Wisch einem in dieser Firma gar 
nichts!

Wühlhase schrieb:
> Aber was solls, dann sieben eben nicht Hochschulen, sondern die Firmen
> später. Die haben extra Leute für sowas...

Naja - EXTRA Leute haben nur die großen Firmen. Und gerade diese "Extra 
Leute" sieben nur nach Formalien. Die endgültige fachliche Auswahl 
treffen dann zumeist die späteren Vorgesetzten... (Im Einvernehmen mit 
der Unternehmensführung bzw. dessen Beauftragten)

Aber ich muss sagen das ich diese Titel- und Neiddiskussionen richtig 
gut finde. Nicht hier im Forum, da bringt es nichts...
Aber im realen Leben haben die einen echten Mehrwert!

Da kann man gleich sehr zutreffend Einschätzen was fachlich von jemanden 
zu halten ist. Die Faustregel die mich bisher noch nie getäuscht hat:
Je mehr jemand auf seinen "tollen Abschluss" herumreitet (egal ob 
Meister, Techniker, Bachelor oder Master) um klar zu machen was er doch 
für ein toller Hecht ist, um so weniger steckt bei dem fachlich 
dahinter!
Die Leute die am lautesten Schreien haben am wenigsten auf dem Kasten!
Ist einfach bis jetzt immer so gewesen.

Wobei es ich ja auch gut erklären lässt:
Wer etwas drauf hat, der weiß was er kann. Er muss es nicht jedem unter 
die Nase reiben sondern überzeugt durch Qualifikation (solides Wissen in 
Gesprächen und gute Arbeit). Wenn so jemand es dann doch irgendwie nötig 
hat sich über irgendwas zu definieren, dann über seine Fähigkeiten!

Jemand aber der über KEINE nennenswerten Fähigkeiten Verfügt, der kann 
weder im GEspräch überzeugen noch besonders überzeugende 
Arbeitsergebnisse bringen. Also muss er sich Krampfhaft an dem einzigen 
Festhalten von dem er sich auch nur ein wenig Anerkennung verspricht! 
Und das ist das Papier das ihm bescheinigt das er eine gewisse Zahl an 
Prüfungen irgendwann in seinem Leben mal bestanden hat. Da es das 
einzige "tolle" ist wird sich dann darüber definiert und es allen unter 
die Nase gerieben. Und natürlich wird alles und jedes das in deren Augen 
auch nur die "besonderheit" dieses Papiers ankratzen kann verteufelt und 
verurteilt.

Wie gesagt, das hat sich bis jetzt praktisch immer bestätigt!
NAtürlich waren FAST alle die mich bis jetzt Fachlich 
beeindruckt/überzeugt haben studiert. Durchaus öfter auch promoviert!
Gerade bei tieferen theoretischen Dingen öfter auch ehemalige Uni 
Absolventen als FH-ler.
Aber in allen diesen Fällen hat der Hintergrund überhaupt keine Rolle 
gespielt. ISt dann später in offiziellen Dokumenten Teil der 
Unterschrift gewesen, stand mal am Türschild oder wenn hat man beim 
Kaffee (oder Bier) im Rahmen von Smalltalk drüber geredet...

Aber ausnahmslos ALLE die sofort mit ihrem Abschluss gekommen sind, 
diesen z.b. als erstes bei der Vorstellung im kleinen Kreis (damit meine 
nicht eine Offizielle Vorstellung bei Vorträgen o.ä.) genannt haben oder 
diesen gar als Argument in Diskussionen einbrachten stellten sich dann 
früher oder später als fachliche Flachpfeifen heraus (meist Früher ;-) )
Egal ob es sich um einen Dr. irgendwas, Master oder den Radio- und 
Fernsehtechnikermeister aus dem Laden im Nachbarort handelte

Von daher:
Ich finde die Möglichkeiten für Diskussionen die unser System bietet 
einfach nur praktisch.

Gruß
Carsten

von alex (Gast)


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> Ja, das ist deshalb, weil die Aufgabengebiete völlig andere sind. Ein
> Elektro-Ing. wird keine Kabel verlegen und ein Meister wird keine
> Platinen entwickeln - Lassen wir den Vergleich und freuen uns über beide


Entscheident ist, dass jeder Meister Platinen entwickeln darf (manche 
tun es auch) aber kein Ingenieur Kabel verlegen oder Elektroanlagen 
prüfen darf.

von MaWin (Gast)


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alex schrieb:
> aber kein Ingenieur Kabel verlegen oder Elektroanlagen prüfen darf.

Ein Ingenieur in den Studiengängen der Elektrotechnik ist nach DIN VDE 
1000-10 Abschnitt 5.2 Elektrofachkraft. Er kann sich in das 
Installateursverzeichnis eintragen lassen, wenn er drei Jahre 
Berufserfahrung hat. Ohne die kann er den Sachkundenachweis für den 
Anschluss elektrischer Anlagen an das Niederspannungsnetz per TREI 
Prüfung nachweisen
Macht er den Ausbilderschein, kann er sich an der Handwerkskammer als 
Elektro-Meister eintragen lassen.

von MaWin (Gast)


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MaWin schrieb:

> Ein Ingenieur in den Studiengängen der Elektrotechnik ist nach DIN VDE
> 1000-10 Abschnitt 5.2 Elektrofachkraft. Er kann sich in das
> Installateursverzeichnis eintragen lassen, wenn er drei Jahre
> Berufserfahrung hat. Ohne die kann er den Sachkundenachweis für den
> Anschluss elektrischer Anlagen an das Niederspannungsnetz per TREI
> Prüfung nachweisen
> Macht er den Ausbilderschein, kann er sich an der Handwerkskammer als
> Elektro-Meister eintragen lassen.

Dann müsst sich ein Meister aber umgekehrt auch als Ingenieur eintragen 
lassen können. Das ist doch dann eine Frage der Bildungsgerechtigkeit.


Cyblord -. schrieb:

> Sehe ich genauso: Meister, Master, Bachelor, Klempner. Da dreh ich die
> Hand nicht für um.

80% aller Softwareprojekte scheitern. Nur mal soviel zu Kompetenz deiner 
diplomierten Gilde.

von Ingeniör (Gast)


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Dieses hin und her zwischen Ingenieur, Meister, Bachelor, Techniker ist 
doch eine reine EGO-Diskussion und die gab es in diesem Forum schon all 
zu oft.

Erinnert mich ein enig an; Hose runter Gemächtvergleich.

von Student (Gast)


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Meister != Master, zumindest was dass wissen angeht!

Mit mir haben 3 Techniker und 1 Master mit dem Studium begonnen.
Ein Techniker und der meister flogen ím 1. Semester raus. Ein weiterer 
Techniker brauchte 1 Semester länger.

Wenn sie dass ganze Studiumswissen schon vorher gehabt hätten, hätten 
sie wohl eher mit Bestnoten abgeschnitten.

Bei der IHK hieß es jedoch dass der Meister = Bachelor ist.

von Student (Gast)


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Es waren natürlich 3 Techniker und 1 Meister!

von Katatafisch (Gast)


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Wie ich diese Threads liebe :-)
Meine Lieblingsprotagonisten haben auch schon alle Abschlüsse 
runtergemacht bis auf den eigenen.

In meinem bereits abgeschlossenem Studium zum B.Eng, welches neben dem 
Beruf ablief, fanden sich unter den Komilitonen Facharbeiter, Techniker, 
Meister, Abiturienten, usw.
Jeder Einzelne hatte bestimmte Fachgebiete in denen er hervorstach.

Wo ein Techniker viele Themen schon hatte, allerdings bei weitem nicht 
in der Tiefe, war ein Abiturient in Mathe der Überflieger.
Die Facharbeiter konnten viel mehr bei Bauteilen und Schaltungen 
punkten.

Da war keiner besser als der Andere.

Jetzt beim konsekutiven Master sitzen neben den Bachelor Absolventen 
auch Dipl. Ings in den Vorleseungen.

von Frank T. (unwichtig)


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Anti Dunkelblinder schrieb:
> Frank T. schrieb:
>> Habe nix gegen Techniker, ist aber nicht dasselbe wie Bachelor...
>
> Und ich kann mich als Techniker nicht auf eine Bachelorstelle bewerben?
> Frag mal meinen Chef...
Klaro, du kannst sogar ohne irgendwelche Abschlüsse auf Ingenieurstelle 
bewerben, verboten ist das nicht...

> Warum darf ich dann nach dem Techniker direkt Master studieren, ohne
> Umwege? Klar hat man an der FH/Uni mehr Theorie gelernt und das ist auch
Kennst du wenigstens einen der mit dem Techniker direkt den Master 
gemacht hat?

> Bachelor: 4 x M60
> Techniker: 30 x M12
Vollpfosten gibts in jedem Berufszweig...

> Nicht immer alles schön reden, nur weil man studiert hat. Das ganze hat
> schon seine Daseinsberechtigung und Ausnahmen gibt es immer...
Keine Frage, will auch niemanden nieder machen, jeder Berufszweig hat 
sein Daseinberechtigung.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Katatafisch schrieb:
> Wie ich diese Threads liebe :-)
> Meine Lieblingsprotagonisten haben auch schon alle Abschlüsse
> runtergemacht bis auf den eigenen.

Am besten ist Dipl. Ing. (FH) mit 8 Semestern!

von Tekker (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Katatafisch schrieb:
>> Wie ich diese Threads liebe :-)
>> Meine Lieblingsprotagonisten haben auch schon alle Abschlüsse
>> runtergemacht bis auf den eigenen.
>
> Am besten ist Dipl. Ing. (FH) mit 8 Semestern!

Oder ein Technieker Studium :)

von MaWin (Gast)


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Autor:  MaWin (Gast)
Datum: 10.08.2016 04:51

MaWin schrieb:
> MaWin schrieb:

Ich antworte mir selber ? Nein. Der Psychopath, der seinen Namen nicht 
kennt und stattdessen MaWin ins Naensfeld schreibt, ist wieder aktiv.

von Mark B. (markbrandis)


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MaWin schrieb:
> Autor:  MaWin (Gast)
> Datum: 10.08.2016 04:51
>
> MaWin schrieb:
>> MaWin schrieb:
>
> Ich antworte mir selber ? Nein. Der Psychopath, der seinen Namen nicht
> kennt und stattdessen MaWin ins Naensfeld schreibt, ist wieder aktiv.

Wenn Du den Anspruch auf einen bestimmten Benutzernamen durchsetzen 
willst, dann musst Du Dich halt anmelden. Ist das so schwer zu 
verstehen?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Frank T. schrieb:

> Kennst du wenigstens einen der mit dem Techniker direkt den Master
> gemacht hat?
https://www.techniker-forum.de/thema/sinnvolle-weiterqualifikation-nach-staatl-gepr-techniker-informatik-gesucht.76666/
Da diskutiern sie auch deine Frage!

Och, da gibt`d doch die MBA Professional

und noch besser:
Geprüfter Betriebswirt / Master Professional (CCI) of Business 
Management"

Die Zulassungsvoraussetzungen
Zur Prüfung wird zugelassen, wer ....

...

Zur Prüfung kann auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von 
Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, Fertigkeiten, 
Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) erworben zu 
haben, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Zugelassen wird außerdem, wer die Prüfung zum „Industrie-Betriebswirt 
(IHK)“, „Handels-Betriebswirt (IHK)“, „Dienstleistungs-Betriebswirt 
(IHK)“ oder „Europa-Betriebswirt (IHK)“ erfolgreich abgelegt hat.


Na, da kommst dann auf dem Betrieb an, was sie dir bescheinigen!



Und die IHK Akademie Westerham, da kannste sogar den Msc machen!

Also von wegen mit den  Techniker ned  den Master dran hängen können!

von MaWin (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Wenn Du den Anspruch auf einen bestimmten Benutzernamen durchsetzen
> willst, dann musst Du Dich halt anmelden. Ist das so schwer zu
> verstehen?

Klingt, als ob Mark Brandis dieser Psychopath ist. Ich will, daß die 
Beiträge zuordnungsbar sind, und wenn hier ein Psychopath versucht das 
durch Namensgleichheit unmöglich zu machen, dann schreibe ich halt eine 
Erklärung dazu in den Thread. Ist das so schwer zu verstehen ?

von Mark B. (markbrandis)


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MaWin schrieb:
> Mark B. schrieb:
>> Wenn Du den Anspruch auf einen bestimmten Benutzernamen durchsetzen
>> willst, dann musst Du Dich halt anmelden. Ist das so schwer zu
>> verstehen?
>
> Klingt, als ob Mark Brandis dieser Psychopath ist.

Bullshit.

> Ich will, daß die Beiträge zuordnungsbar sind

Dafür gibt es eine probate Lösung. Warum willst Du diese nicht nutzen?

von MaWin (Gast)


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MaWin schrieb:

> 80% aller Softwareprojekte scheitern.

Aus welchen Finger hast du dir diesen Unfug gezogen?

P. s. Damit das klar ist, wenn einen unter dem Nick MaWin Beiträge 
schreibt, dann bin ich es.

von Joachim B. (jar)


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alex schrieb:
> aber kein Ingenieur Kabel verlegen oder Elektroanlagen
> prüfen darf.

ist das so?

Komisch mir hatte das EVU für Arbeiten am Zähler nach Vorlage 
Gesellenbrief und Dipl. Zeugnis eine Sondergenehmigung für meine Wohnung 
und der Laube meines Vater erteilt!

von Planlos (Gast)


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MaWin schrieb:
> P. s. Damit das klar ist, wenn einen unter dem Nick MaWin Beiträge
> schreibt, dann bin ich es.

Da haben wir mal hohen Besuch von Martin Winterkorn höchstpersönlich, 
und du vergraulst ihn nur wegen der Namensähnlichkeit gleich wieder?

von MaWin (Gast)


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> Autor:  MaWin (Gast)
> Datum: 10.08.2016 04:51
> Autor:  MaWin (Gast)
> Datum: 10.08.2016 11:49
> Autor:  MaWin (Gast)
> Datum: 10.08.2016 12:13

Witzig ? Nein, Zeichen einer schweren Persönlichkeitsstörung. Legt euch 
mal einen eigenen Namen zu.

von MaWin (Gast)


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MaWin schrieb:
>> Autor:  MaWin (Gast)
>> Datum: 10.08.2016 04:51
>> Autor:  MaWin (Gast)
>> Datum: 10.08.2016 11:49
>> Autor:  MaWin (Gast)
>> Datum: 10.08.2016 12:13
>
> Witzig ? Nein, Zeichen einer schweren Persönlichkeitsstörung. Legt euch
> mal einen eigenen Namen zu.

Find ich auch, das ist nicht witzig.

von 2⁵ (Gast)


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alex schrieb:
> aber kein Ingenieur Kabel verlegen oder Elektroanlagen prüfen darf

So ein Quatsch. Kabel verlegen darf (fast) jeder! Im industriellen 
Umfeld gibt es jede Menge E-Ingenieure, die Elektroanlagen prüfen und 
abnehmen.
Auch im Bereich des "Häuslebauens" wäre dies (mit etwas Aufwand) 
möglich, nur ist das für E-Ingenieure einfach nicht so interessant.

von Achherrje (Gast)


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Tja, so ist das.

In den Köpfen einfacher Leute gibte es eben nur einfache Zusammenhänge.

Master = Meister = der mit dem Blaumann.

Das gilt bei denen aber auch für das Diplom, das kenne ich aus dem 
eigenen Bekanntenkreis
Diplom Elektrotechnik = der, der die Steckdosen anklemmen

Ist halt so.

Was mich am meisten Anzipft ist sowas:
"Ich habe keine Ahnung von Waschmaschienen"
"du hast das doch studiert".
"Nein wirklich, ich habe noch nie eine Waschmaschiene von innen gesehen"
"Da ist Strom drin, also musst du dich damit auskennen".

Wenn man sich weigert, ist mann in kürzester Zeit als dumm, faul oder 
inkompetent verschreien, darum repariert man den Mist dan notgedrungen. 
Gratis oder für ein schales Bier.

Lösung: Wenn die Leute fragen was man arbeitet, erzählt man was von 
"Hardwareentwickler" oder "Schaltungsentwicklung". Die dummen kapieren 
nicht was das ist und trauen sich nicht fragen, die schlaueren wissen es 
und fragen dich danach deswegen nicht nach der Waschmaschienenreparatur.

von DE Dritte Welt (Gast)


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MaWin schrieb:
> 80% aller Softwareprojekte scheitern. Nur mal soviel zu Kompetenz deiner
> diplomierten Gilde.

Warum wohl? In den USA oder Indien muss man sehr gut programmieren 
können, um überhaupt einen Job zu kriegen. die Interviewer quetschen die 
Bewerber auch aus. In DE kriegt jeder hans und franz einen 
Programmierjob ohne überhaupt irgendwas zu können. Deutschland ist 
dritte Welt im Tech.

von Der Andere (Gast)


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Achherrje schrieb:
> Lösung: Wenn die Leute fragen was man arbeitet, erzählt man was von
> "Hardwareentwickler" oder "Schaltungsentwicklung". Die dummen kapieren
> nicht was das ist und trauen sich nicht fragen, die schlaueren wissen es
> und fragen dich danach deswegen nicht nach der Waschmaschienenreparatur.

Die schlauere Lösung: Du nennst ihnen deinen Stundensatz: > 120 Euro/h.

von Der Andere (Gast)


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DE Dritte Welt schrieb:
> Deutschland ist dritte Welt im Tech.

Träum schön weiter, oder besser geh in die dritte Welt, dann sind wir 
wieder einen los :-)

von Richard H. (richard_h27)


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Achherrje schrieb:
> Ich habe keine Ahnung von
> Waschmaschienen
             |

Ich glaub Dir das.

von Titelinflation (Gast)


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Heute ist Studieren doch nix mehr exklusives worauf man sich was 
einbilden muss. Heute studiert doch jeder Hinz und Kunz. Was im 
Berufsleben zählt ist, was man beruflich drauf hat und weniger die 
Titel. Allerdings ist die Sache mit Meister = Master eher was typisches 
für die Arbeiterschicht. Die kennen sich mit Titel oft nicht so gut aus 
und wenn dann nur vom Hören-Sagen und dann wird eben schon mal aus einem 
Master ein Meister oder umgekehrt. Ich kenne auch eine Frisörin, die 
meinte sie habe ja auch studiert, da sie einen Fernlehrgang in 
Nageldesign absolviert habe. Mit solchen Leuten sollte man sowas gar 
nicht erst diskutieren, sondern sie einfach in ihrem Glauben lassen und 
darüber stehen.

Zum Meister: Auch ich kenne einige Kandidaten, die sich schon in der 
Hauptschule schwer taten mit der Schule, später aber erfolgreich den 
Meister geschafft haben. Oft waren das Männer, die damals nicht ins 
Schulsystem gepasst haben. Solche die lieber was mit den Händen 
gearbeitet haben, statt in der Schule Schönschrift zu üben und still zu 
sitzen. Manch einer von denen hat später mit dem Meister eine 
erfolgreiche Firma gegründet und steht finanziell oft erheblich besser 
da, als mancher Ingenieur der sich beim Dienstleister ausnutzen lassen 
muss. In solchen Fällen steht der Meister tatsächlich über dem Master.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Joachim B. schrieb:
> Komisch mir hatte das EVU für Arbeiten am Zähler nach Vorlage
> Gesellenbrief und Dipl. Zeugnis eine Sondergenehmigung für meine Wohnung
> und der Laube meines Vater erteilt!

Und steht alles noch?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Der Andere schrieb:
> Die schlauere Lösung: Du nennst ihnen deinen Stundensatz: > 120 Euro/h.

Oder gleich den Tagessatz 1000€ + bezahltw An-und Rückfahrt +Spesen!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Planlos schrieb:
> Da haben wir mal hohen Besuch von Martin Winterkorn höchstpersönlich,
> und du vergraulst ihn nur wegen der Namensähnlichkeit gleich wieder?

Supiiii, der Martin ist auch im Forum!

von H. K. (spearfish)


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Irgendwo ist das doch alles die Diskussion um des Kaisers Bart.

Ein LKW und ein Ferrari sind beides KRAFTFAHRZEUGE. Genauso sind ein 
MSc-Absolvent und ein (Industrie)meister ausgebildete, technisch 
versierte Personen. Käme aber irgendjemand auf die Idee, seinen 
ISO-Container mit dem Ferrari zu transportieren? Genauso käme wohl 
niemand auf die Idee, einen MSc mit der Elektroinstallation seines 
Hauses zu beauftragen. Bei der Auslegung eines Transformators für eine 
neue Lokomotive wird man dagegen kaum beim Meister anfragen.

von Joachim B. (jar)


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Cha-woma M. schrieb:
> Und steht alles noch?

klar seit 30 Jahren, das einzige was jetzt abgefault ist war die 
Vorsicherungsfassung, die hatte ich nicht erneuert!

Obwohl ich "nur" Ing und RFS Techniker bin funktioniert die Elektrik 
besser als was deutsche Meisterbetriebe abliefern, bei meinem Freund im 
neuen Haus, alle Schrauben lose und die Schraubklemmen im Verteiler 
hatten schon "Anlassfarben" bekommen

: Bearbeitet durch User
von Gastino G. (gastino)


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Cha-woma M. schrieb:

> Zur Prüfung kann auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von
> Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, Fertigkeiten,
> Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) erworben zu
> haben, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Und wer drei Mal hintereinander laut furzen kann, wird gleich 
promoviert.

> Na, da kommst dann auf dem Betrieb an, was sie dir bescheinigen!
>
>
>
> Und die IHK Akademie Westerham, da kannste sogar den Msc machen!
>
> Also von wegen mit den  Techniker ned  den Master dran hängen können!

Umso wichtiger ist es, sich bei den Bewerbern den Lebenslauf genau 
anzuschauen, damit man nicht auf solche Mickey Mouse-Studiengänge 
hereinfällt.

von Ingeniör (Gast)


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Dieses hin und her zwischen Ingenieur, Meister, Bachelor, Techniker ist
doch eine reine EGO-Diskussion und die gab es in diesem Forum schon all
zu oft.

Erinnert mich ein enig an; Hose runter Gemächtvergleich.

von Engineer = Maschinist (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Obwohl ich "nur" Ing und RFS Techniker bin funktioniert die Elektrik
> besser als was deutsche Meisterbetriebe abliefern, bei meinem Freund im
> neuen Haus, alle Schrauben lose und die Schraubklemmen im Verteiler
> hatten schon "Anlassfarben" bekommen


Ich bin schon in manchen Häusern in den Steckdosen statt 220 - 230 V nur 
die Hälfte der Wechselspannung gemessen.

Für so manche Geräte und Lampen funktioniert es ja noch (weil ja 
wahrscheinlich vor der Steckdose eine Lampe dranhängt), aber ich habe 
die Befürchtung, so mancher Elektromeister hat noch nicht verstanden, 
was eine Parallelschaltung ist.

von Paul B. (paul_baumann)


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Engineer = Maschinist schrieb:
> Ich bin schon in manchen Häusern in den Steckdosen statt 220 - 230 V nur
> die Hälfte der Wechselspannung gemessen.

Da hatte der Kunde die Rechnung nur zur Hälfte bezahlt.

MfG Paul

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Gastino G. schrieb:
> Umso wichtiger ist es, sich bei den Bewerbern den Lebenslauf genau
> anzuschauen, damit man nicht auf solche Mickey Mouse-Studiengänge
> hereinfällt.

Genau!
Nur wer macht das schon?
Die meisten Firmen  sind beim Recruiting sowas von schlampig!
Die zählt nur checkliste raus und abhaken. Und bitte keine Bewerber mit 
komischen Namen oder Ü35!
So läuft Recruiting in der DDR4.0!

von Cyblord -. (cyblord)


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MaWin schrieb:

> 80% aller Softwareprojekte scheitern. Nur mal soviel zu Kompetenz deiner
> diplomierten Gilde.

Software erlaubt dir, dies hier zu schreiben. 20% aller SW reicht 
anscheinend aus um die Welt am laufen zu halten. Damit komm ich dann 
klar.

von Ingeniör (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Software erlaubt dir, dies hier zu schreiben. 20% aller SW reicht
> anscheinend aus um die Welt am laufen zu halten. Damit komm ich dann
> klar.

Wobei das ja nicht stimmt. Vermutlich wollte "unser" MaWin sich auf die 
Chaos-Studie beziehen. Von den restlichen 80% liegt das Projekt nur 
nicht innerhalb des Zeit-, Kosten- und Funktionsumfangs. Hier muss also 
deutlich differenziert werden.

von Ingeniör (Gast)


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... und nur ein Teil davon scheitern wirklich, ca. 1/3 der Projekte.

von Nop (Gast)


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DE Dritte Welt schrieb:
> In den USA oder Indien muss man sehr gut programmieren
> können, um überhaupt einen Job zu kriegen.

LOL. Also was ich bisher so an Code aus Outsourcingprojekten nach Indien 
gesehen habe, läßt eher den Schluß zu, daß man allenfalls wissen muß, 
wie herum man eine Tastatur auf den Tisch legt.

von WaMin (Gast)


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Ist doch die Frage warum man Studiert (hat).
Ist es die Anerkenung?
Der Stolz sich Ingenieur zu nennen?
Oder die möglichkeit sich im Beruf selbst zu verwirklichen, das Gefühl 
etwas erreicht zu haben.

Für "außenstehende" sind Bezeichnungen völlig egal.
UNI = FH = Schule
Master, Bachelor, Diplom = alles Ingenieure

E-Technik Ingenieur = Elektrofuzzi der alles elektrische im Schlaf 
beherrscht.

Wichtig ist nur: Hauptsache ihr habt spaß!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Nop schrieb:
> DE Dritte Welt schrieb:
>> In den USA oder Indien muss man sehr gut programmieren
>> können, um überhaupt einen Job zu kriegen.
Ind den USA muß gut seine Patente vermarkten.
In Indien muß man der richtigen Kaste angehören.
> LOL. Also was ich bisher so an Code aus Outsourcingprojekten nach Indien
> gesehen habe, läßt eher den Schluß zu, daß man allenfalls wissen muß,
> wie herum man eine Tastatur auf den Tisch legt.
Die Inder wissen auch, dass die Westeuropäer die in in Indien Geschäfte 
machen wollen keine Ahnung von It&Co. Wenn`s hochkommt verhandeln da 
IT`er die Wirtinf., Mediendesinger, Soziologen mit (NF Inf oder Math) 
oder BWL`er mit den indern über`s outsourcen!
Das auf der anderen Seite ausgebuffte Geschäftsleute sitzen kapiert das 
"Management" aus den ehemaligen Kolonialstaaten nicht, und folgt den 
Sinnspruch "Boni sein Dank"  und räkelt sich in der Sonne der 
kurzfristigen Wohltaten.


Wer kann nur so blöd sein und glauben die Inder hätten die Kolonialzeit 
vergessen?
Was glaubt ihr haben die Spanier,Portugiesen, Engländer, Holländer und 
Franzosen über Jahrhunderte auf dem Subkontinent getrieben.
Die Inder haben das nicht vergessen.
Warum sollten die dann für die lausigen Euro`s die die Neo-Kapitalisten 
denen zahlen wollen, Qualität liefern?

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