Sprudler beschweren

Gast #4677651
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Mich ärgert immer, das der Sprudler von meiner Ätzküvette "auftauchen" 
möchte.
Jetzt habe ich mir vom Reifenhändler ein paar Klebegewichte aus Zink 
geben lassen und der Sprudler bleibt unten.

Leider scheint aber das Natriumpersulfat mit den Zinkgewichten zu 
reagieren.
Nach zwei Tagen Farbumschlag in hellgrün und ein schwarzer Belag auf den 
Gewichten.

Scheint also auch nicht die Lösung zu sein.
Was könnte ich sonst noch verwenden?
Gast #4677694
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"Seltsamerweise" lösen sich Gummibänder und Kabelbinder in der Suppe 
auch auf, bzw. verspröden und brechen. Warum wird das dann so 
ausgeliefert?
Auch "niedlich" Sprudler aus HOLZ. Sehr Säureresistent.
Ebenso die Sprudlerschläuche, warscheinlich aus dem Aquarienbedarf.
Maximale Haltbarkeit 1 Jahr im Dauergebrauch, dann fallen sie 
auseinander.
Jetzt tut ein "selbstgebohrter" Schauch dort seinen Dienst aber das 
Problem des Aufsteigens bzw. Befestigung eines Gewichtes habe ich noch 
nicht dauerhaft gelöst wobei ich auf Edelmetalle erst als letzteres 
zurückgreifen möchte :-)
Gast #4677725
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Blei läuft zwar an, ist aber Säurefest, wurde in der Chemie-Industrie 
zur Beschichtung für Säurebehälter 
(Schwefelsäure,Salpetersäure,Salzsäure) verwendet als es in den Urzeiten 
(z.B. DDR-Zeit und noch früher)noch kein Teflon gab.  Gruß Opa Manfred
Gast #4677879
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Fabian F. schrieb:
> Stein mit Titan-Draht festbinden?

Steine sind so allgemein keineswegs säureresistent, z.B. Kalkstein löst 
sich rasant auf. Für Galvanikbedarf gibt es säurefesten Ziegelstein, 
aber den bekommt man weder im Baumarkt noch beim Handwerker um die Ecke.

Am besten Blei in ein Kunststoffrohr einpassen und das dicht 
verschliessen.

Georg
#4678040
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Georg schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> Stein mit Titan-Draht festbinden?
>
> Steine sind so allgemein keineswegs säureresistent, z.B. Kalkstein löst
> sich rasant auf. Für Galvanikbedarf gibt es säurefesten Ziegelstein,
> aber den bekommt man weder im Baumarkt noch beim Handwerker um die Ecke.
>
> Am besten Blei in ein Kunststoffrohr einpassen und das dicht
> verschliessen.
>
> Georg

Ich hab für mein Eloxierbad mit heißer Schwefelsäure einen Granit-Block 
mit Titandraht verwendet. Der Stein ist etwas verfärbt, zeigt aber 
abgesehen davon keine Zerfallserscheinungen nach stundenlangen 
Säurebädern.
Gast #4678052
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Georg schrieb:
> z.B. Kalkstein

Da nimmt man ja auch Quarz!

Joachim B. schrieb:
> wie wäre es mit Glas?
> Vom Glaser einige dicke Reststücke besorgen und auf den Schlauch legen.

Das ist eine gute Idee, die kann man sich schön zurechtschneiden 
(lassen), dass die genau in die Küvette passen.

opamanfred schrieb:
> wurde in der Chemie-Industrie
> zur Beschichtung für Säurebehälter

Nur dass beim Kupfer ätzen keine Schwefelsäure benutzt wird, sondern ein 
starkes Oxidationsmittel in saurer Umgebung. Und das oxidiert Blei 
genauso wie Kupfer.
Gast #4678062
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Andreas schrieb:
> Jetzt habe ich mir vom Reifenhändler ein paar Klebegewichte aus Zink
> geben lassen und der Sprudler bleibt unten.

Ist schon wieder Freitag ?

> Leider scheint aber das Natriumpersulfat mit den Zinkgewichten zu
> reagieren.

Da konnte man auch ÜBERHAUPT nicht vorher drauf kommen (wenn man 
komplett in der Schule gefehlt hatte).

PVC ist recht natriumpersulfatresistent. Daraus kann man nicht nur die 
Platinenhalter bauen, sondern auch ein Rohr als Sprudler, mit Löchern 
versehen (Platinenbohrmaschine habt ihr ja hoffentlich), mit 90 Grad 
Bogen versehen, mit aufsteigendem Rohr versehen, am Deckel festmachen, 
am Ende mit einem Stopfen zukleben (Tangit).

https://www.pvc-welt.de/PVC-U-Rohr-6mm
Gast #4678867
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Ja, ich hab ein der Schule gefehlt.
Als ich aus der einen Schule im Ausland kam, fing Chemie/Physik gerade 
an, in der nächsten Schule in D waren da schon 3 Jahre um und es gab 
keine Fördermöglichkeiten. Das macht dann keinen Spass mehr, die Jahre 
alleine nachzuholen.

So, habe meiner Holden ihre Glasperlen geklaut und das scheint prinma zu 
klappen

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