Ich mag kate, ein Texteditor der Code Highlighting, Anzeigen von Dateien
ni Versionsverwaltungen wie Git und SVN anzeigen, etc. kann. Es gibt
dafür auch ein compile shortcut plugin. Es gibt noch die Editoren gedit
und kwrite, die weniger als kwrite können, und trotzdem weniger
stabil/flüssig laufen.
Emacs kann mehr als Kate, tatsächlich gibt es fast nichts, dass er nicht
kann. Aber Emacs ist ein Editor, der eine GUI haben kann, aber nicht GUI
Orientiert ist, und andere Tastenkombinationen verwendet als andere
Editoren, z.B. CTRL+_ statt CTRL+z oder CTRL+x CTRL+S statt CTRL+S, etc.
Allerdings kann man das alles einstellen. Das Emacs frontend erinnert
ein wenig an eine Konsole, das Backend setzt sich aus vielen Komponenten
zusammen, und man steuert es überwiegend mit Tastenkombinationen. Ich
denke der XKCD Commic zeigt ganz gut, was es mit emacs auf sich hat:
https://xkcd.com/378/
Dann gibt es noch die Konsolenbasierten editoren wie (emacs), nano, vi,
vim, ed, etc. Von denen bevorzuge ich nano, sicher, vi, vim und ed wären
schneller wenn man die Befehle auswendig lernt, aber nano ist so
wunderbar einfach zu bedienen.
Der TO sucht vermutlich aber garkeinen Texteditor, sondern eine IDE.
Emacs und Kate können einen Grossteil üblicher IDE Funktionalität
bieten. Die bekannteste IDE, wenn auch nicht unbedingt für C++ ist
Eclipse. Code Blocks ist eine bekannte, solide und simple IDE für C++
Projekte, und einfacher als eclipse für diese Aufgabe einzurichten.
Reany kenne ich nicht, meinst du Geany? Geany habe ich noch nicht
ausprobiert, aber es erinnert mich etwas an Code Blocks.
Schlussentlich ist es Geschmackssache, welche IDE man nimmt.