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Forum: PC-Programmierung Ideensammlung: Zeit buchen / Arbeitszeiterfassung


Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Guten Morgen miteinander,

dieser Thread richtet sich an diejenigen, die für ihre Projekte Stunden 
schreiben müssen, um diese hinterher auf irgendwelche Zeitkonten zu 
buchen.

Bisher wird in unserer Abteilung ein selbstgestricktes Tool eingesetzt, 
das die Zeiterfassung macht (läuft minimiert in der Tastkleiste).

Was mich daran immer geärgert hat, ist, dass bei jedem Neustart die 
Werte auch wieder weg waren, und ich dieses Icon im Balken nicht mag.

Also habe ich mir was selbst zusammen gestrickt, das wenigstens im 
Infobereich verschwindet.

Allerdings bin ich nicht ganz so glücklich darüber, daher möchte ich das 
Teil nochmal anständig neu programmieren und den Code anschließend auch 
unter der Beerware-Lizenz offenlegen.

Daher kurz und knapp gefragt: Welche Features sollte das Programm haben? 
Bisher:

- Startet mit Windows, beendet sich mit Windows, ein manuelles Starten 
oder Aktivieren ist nicht nötig.
- Pausenzeiten werden berücksichtigt (hier gibt's noch keine 
Einstellmöglichkeit)
- Anzeige der verschiedenen Zeitparameter. Idealerweise möchte ich sogar 
eine Art Balkendiagramm mit den jeweiligen Aktivzeiten darstellen
- Korrektur falscher Zeitwerte

Welches Schweinderl hätten wir gern sonst noch?

Grüße M.S.

PS: Ich schreibe das Ding in meinen Mittagspausen. Von heute auf morgen 
wird das nicht gehen :)

Autor: Torsten Robitzki (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Hallo Martin,

ich nutze hier Work-Timer. Das Tool ist nicht schlecht, aber mir fehlen 
auch einige features.

Martin S. schrieb:
> - Startet mit Windows, beendet sich mit Windows, ein manuelles Starten
> oder Aktivieren ist nicht nötig.

Bei mir ist der Start des Rechners nicht mit Arbeitsbegin -Ende 
verbunden.

> - Pausenzeiten werden berücksichtigt (hier gibt's noch keine
> Einstellmöglichkeit)

Als Selbstständiger brauche immer eine Möglichkeit, die Zeiterfassung 
anzuhalten und wieder zu starten (Pause).

> - Anzeige der verschiedenen Zeitparameter. Idealerweise möchte ich sogar
> eine Art Balkendiagramm mit den jeweiligen Aktivzeiten darstellen

Darauf könnte ich sehr gut verzichten.

> - Korrektur falscher Zeitwerte

- Manuelle Erfassung.
- Schneller Wechsel zwischen Projekten.
- Client für OS/X
- Persistente Erfassung von Arbeits-/Pausen-Start und Ende. Damit kann 
man alle nötigen Informationen Erfassen und über einen Rechner-Neustart 
retten.

mfg Torsten

Autor: edgar S. (hbl333)
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Da gibt es doch eine viel einfachere Möglichkeit NPP.....

Autor: Draco (Gast)
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edgar S. schrieb:
> Da gibt es doch eine viel einfachere Möglichkeit NPP.....

??? Was ist NPP?

Autor: John Drake (drake)
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Draco schrieb:
>
> ??? Was ist NPP?

Das ist ein Bandscheibenvorfall (Nukleus Pulposus-Prolaps).

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Draco schrieb:
> edgar S. schrieb:
>> Da gibt es doch eine viel einfachere Möglichkeit NPP.....
>
> ??? Was ist NPP?

Ein Nationales Naturdenkmal in Tschechen.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Torsten R. schrieb:
> Hallo Martin,
>
> ich nutze hier Work-Timer. Das Tool ist nicht schlecht, aber mir fehlen
> auch einige features.

Problem ist mit solchen Tools auch immer, dass das irgendwie im Browser 
oder als Standalone software läuft und ich durch die vielen offenen 
Programme in der Taskleiste dann immer mal wieder darüber stolpere, oder 
es aus Versehen zu mache.

> Martin S. schrieb:
>> - Startet mit Windows, beendet sich mit Windows, ein manuelles Starten
>> oder Aktivieren ist nicht nötig.
>
> Bei mir ist der Start des Rechners nicht mit Arbeitsbegin -Ende
> verbunden.

Das muss in der Tat berücksichtigt werden, und war als Feature schon 
angedacht. Bisher fahre ich meinen Rechner runter, damit die Zeiten 
stimmen :)

>> - Pausenzeiten werden berücksichtigt (hier gibt's noch keine
>> Einstellmöglichkeit)
>
> Als Selbstständiger brauche immer eine Möglichkeit, die Zeiterfassung
> anzuhalten und wieder zu starten (Pause).

Ja, das ist klar. Vermutlich werde ich die Funktion so gestalten, dass 
ungenutzte Zeit (also Zeit, die nicht auf einen Kostenträger läuft) auf 
den Gemeinkostenträger geht (optional).

>> - Anzeige der verschiedenen Zeitparameter. Idealerweise möchte ich sogar
>> eine Art Balkendiagramm mit den jeweiligen Aktivzeiten darstellen
>
> Darauf könnte ich sehr gut verzichten.

Elementar ist das tatsächlich nicht. Mir geht es aber eher darum, dass 
man aus Listen von Zahlen kaum Lücken und Unterbrechungen herauslesen 
kann.

>> - Korrektur falscher Zeitwerte
>
> - Manuelle Erfassung.

Muss rein! :)

> - Schneller Wechsel zwischen Projekten.

Muss sowieso sein!

> - Client für OS/X

Das wird schwierig. Ich denke, da wird man auf eine Übersetzung warten 
müssen.

> - Persistente Erfassung von Arbeits-/Pausen-Start und Ende. Damit kann
> man alle nötigen Informationen Erfassen und über einen Rechner-Neustart
> retten.

Was meinst Du genau damit?

Autor: Torsten Robitzki (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Martin S. schrieb:

>> - Persistente Erfassung von Arbeits-/Pausen-Start und Ende. Damit kann
>> man alle nötigen Informationen Erfassen und über einen Rechner-Neustart
>> retten.
>
> Was meinst Du genau damit?

Bei dem jetzigen Tool, dass ich verwende, sind die Zeiten futsch, wenn 
der Rechner mal abstürzt (der FTDI-Treiber). Wenn so ein Tool aber 
einfach alle Start-Zeit und Ende-Zeiten erfasst, kann es daraus die 
Zeiten zwischen Start und Ende ausrechnen. Wenn es noch keine Ende-Zeit 
gibt, dann läuft die Zeiterfassung halt noch. Das ist deutlich robuster, 
als am Ende der Zeiterfassung die Menge der Erfassten Zeit zu 
persistieren.

Autor: Torsten Robitzki (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Martin S. schrieb:
>> - Client für OS/X
>
> Das wird schwierig. Ich denke, da wird man auf eine Übersetzung warten
> müssen.

Naja, Du könntest z.B. Qt verwenden, dann sollte das relativ einfach 
portierbar sein.

Autor: Georg (Gast)
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Torsten R. schrieb:
> Bei dem jetzigen Tool, dass ich verwende, sind die Zeiten futsch, wenn
> der Rechner mal abstürzt

Für eine Abrechnung von Projektzeiten kann das ja noch akzeptabel sein, 
aber nicht für die Arbeitszeiterfassung der Arbeitnehmer, das wäre wohl 
gesetzwidrig. Daher sind professionelle Zeiterfassungssysteme auch hoch 
abgesichert, z.B. werden Zeiten sowohl an den Server gemeldet als auch 
lokal im Terminal gespeichert, mit Batterieversorgung. Es soll ja 
tatsächlich vorkommen, dass Server ausfallen oder nicht erreichbar sind.

Georg

Autor: Torsten Robitzki (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Georg schrieb:
> Für eine Abrechnung von Projektzeiten kann das ja noch akzeptabel sein,
> aber nicht für die Arbeitszeiterfassung der Arbeitnehmer, das wäre wohl
> gesetzwidrig.

Du meinst das wäre in einem Gesetz geregelt? Welches sollte das den 
sein? Steht da auch, dass wenn man so etwas handschriftlich macht, 
wasser-feste Wachsmalkreide zu verwenden ist?

SCNR Torsten

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Georg schrieb:
> Torsten R. schrieb:
>> Bei dem jetzigen Tool, dass ich verwende, sind die Zeiten futsch, wenn
>> der Rechner mal abstürzt
>
> Für eine Abrechnung von Projektzeiten kann das ja noch akzeptabel sein,
> aber nicht für die Arbeitszeiterfassung der Arbeitnehmer, das wäre wohl
> gesetzwidrig. Daher sind professionelle Zeiterfassungssysteme auch hoch
> abgesichert, z.B. werden Zeiten sowohl an den Server gemeldet als auch
> lokal im Terminal gespeichert, mit Batterieversorgung. Es soll ja
> tatsächlich vorkommen, dass Server ausfallen oder nicht erreichbar sind.

Wir reden hier aber nicht von einer Arbeitszeitabrechnung für Firmen, 
sondern darüber, seine eigene Zeit bei der Vielzahl aktuell offener 
Projekte auf die Kostenträger buchen zu können, ohne dass man mit Stift 
und Zettel alles mitkritzelt.

Autor: Georg (Gast)
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Torsten R. schrieb:
> Du meinst das wäre in einem Gesetz geregelt? Welches sollte das den
> sein?

Du meinst also, wenn einem Mitarbeiter keine Überstunden bezahlt werden, 
weil der Computer abgestürzt ist oder der Chef den Zettel verschlampt 
hat, dann wäre das völlig in Ordnung, der Mitarbeiter hat halt Pech 
gehabt? Ganz so einfach ist das wohl nicht, nicht mehr seit den Zeiten 
des Frühkapitalismus.

Georg

Autor: Torsten Robitzki (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Georg schrieb:
> Du meinst also, wenn einem Mitarbeiter keine Überstunden bezahlt werden,
> weil der Computer abgestürzt ist oder der Chef den Zettel verschlampt
> hat, dann wäre das völlig in Ordnung, der Mitarbeiter hat halt Pech
> gehabt?

Nein, meine ich nicht.

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