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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Was ist das für ein Kondensator?


Autor: Maurice H. (maeckes)
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Hallo zusammen!

Ich habe den im Anhang zu sehenden Kondensator in dem Fußpedal einer 
Nähmaschine gefunden.
Der ist scheinbar durchgebrannt, was zur Folge hatte, dass die Maschine 
von alleine genäht hat.

Kann mir jemand sagen, welchen Kondensator ich benötige, damit ich den 
defekten ersetzen kann?

Perfekt wäre eine genaue Bezeichnung oder ein Link etc.
Habe leider nichts passendes finden können

Danke Euch!

Gruß
Maeckes

: Bearbeitet durch User
Autor: Jürgen Berger (hicom)
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Autor: Maurice H. (maeckes)
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Danke Dir für die schnelle Rückmeldung.

Nur zum Verständnis:
- Spannung muss > Netzspannung sein
- Die Kapazität (0,1µF) muss genau eingehalten werden?
- die Frequenz (4,9Mhz) ist an dieser Stelle nicht wichtig?
- X2 gibt Rückschluss auf die Impulsfestigkeit und muss eingehalten 
werden?

Sind noch andere Parameter bei der Auswahl wichtig?

Ist beim Aufbau auf die Polarität zu achten?

: Bearbeitet durch User
Autor: Jürgen Berger (hicom)
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Maurice H. schrieb:
> Danke Dir für die schnelle Rückmeldung.
>
> Nur zum Verständnis:
> - Spannung muss > Netzspannung sein
> - Die Kapazität (0,1µF) muss genau eingehalten werden?
> - die Frequenz (4,9Mhz) ist an dieser Stelle nicht wichtig?
> - X2 gibt Rückschluss auf die Impulsfestigkeit und muss eingehalten
> werden?
>
> Sind noch andere Parameter bei der Auswahl wichtig?
>
> Ist beim Aufbau auf die Polarität zu achten?

https://de.wikipedia.org/wiki/Entst%C3%B6rkondensator

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Im Datenblatt, das Reichelt zu den Typen anbietet ist eine Resonanzkurve 
auf der zweiten Sete unten rechts abgebildet. Der 0,1µF-Typ hat sein 
Minimum des Scheinwiderstands tatsächlich in der Gegend von 5 MHz, das 
passt also auch. Diese Frequenz war z.B. für Videorecorder zweckmäßig, 
der Farbträger 4,433 MHz (und die Tonträger 5,5MHz) liegen in der Nähe.

Autor: Maurice H. (maeckes)
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Danke Euch

Autor: Patrick S. (elektrofreak1)
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Der Kondensator ist für die Entstörung zuständig.

Du kannst in zum Testen kurz weglassen.

Die Polung ist bei Folien und Keramik Kondensatoren egal.

Nur bei Tantal und Elektrolytkondensatoren musst du aufpassen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter R. (pnu)
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1.In dieser Anwendung ist erst einmal das "X2" wichtig (für dauernden 
Anschluss ans Netz geeigneter Kondensator)
2.Die Kapazität dürfte unkritisch sein. (47µF geht sicher auch, größer 
als 100nF nicht)
3. Die Frequenz ca.5MHz gibt Aufschluss darüber, dass die Zuleitungen 
induktivitätsarm ausgeführt sind. (bei guter Qualität und moderner 
Bauform dürfte das sowieso der Fall sein) Montage mit zu langen 
Zuleitungen (mehrere cm) verschlechtert diesen Wert und verringert die 
Entstörwirkung.
4.Polung: bei der Ausführung auf dem Foto ist der "Mantel- oder 
Masseanschluss" nicht markiert, der Nachfolger braucht also keine 
gezielte Polung.

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Peter R. schrieb:
> (47µF geht sicher auch, größer
> als 100nF nicht)

Du meinst sicher 47nF.

Autor: Peter R. (pnu)
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Hp M. schrieb:
> Du meinst sicher 47nF.

tut mir leid, da hab ich mich vertippt! 47nF wäre richtig.

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