mikrocontroller.net

Forum: FPGA, VHDL & Co. USB3.0 Interface für FPGA - FT60X vs. CYUSB303X


Autor: G. P. (Firma: ...) (gps2010)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Leute,

ich hoffe hier hat jemand Erfahrung mit FT60X und CYUSB303X.

Worin liegt der Unterschied der beiden ICs bei der Implentierung einer 
Kommunikationsschnittstelle zu einer FPGA? Welche Vor u. Nachteile gibt 
es?

Der FT60x scheint einfacher im Handling, bietet dafür nicht die per GPIF 
Designer bereitgestellte Möglichkeiten zur universellen Konfiguration.

Vielen Dank.

: Bearbeitet durch User
Autor: Kontroller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei Cypress muss man seine eigene VID haben (teuer) wenn man da ein 
Produkt draus machen will (für private Zwecke natürlich egal).

Autor: P. K. (pek)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
G. P. schrieb:
> ich hoffe hier hat jemand Erfahrung mit FT60X und CYUSB303X.

Ich bin vor zwei Jahren vom FX2 auf den CYUSB303X umgestiegen und soweit 
sehr zufrieden, mit den FTDI-Chips habe ich noch nicht gearbeitet. Drum 
nur Kommentar zum Cypress:

- Toolchain/DVK ist sinnvoll aufgesetzt, in etwas mehr als einem
  Arbeitstag hatte ich das BulkLoop-Beispiel auf dem Evaluation-Board
  am laufen.
- GPIF-Design hat gut geklappt. Auch das Auswechseln der GPIF-Config im
  Betrieb läuft einwandfrei (ich konfiguriere erst das FPGA via FX3
  (FPP-Mode), dann wird das SlaveFifo-I/F für Datentransfer aufgesetzt.
- Durchsatz: Je nach Hostcontroller-Chipset erreiche ich ~1.45 Gbit/s
  vom FPGA zum Host-PC (SlaveFifo-I/F 16-Bit/100 MHz)
- "MyCase"-Cypress-Support (Indien) ist gut, solange im Bereich API
  etwas klemmt, jedoch harzig, wenn es in die Tiefe geht und Wissen über
  die Anwendung darüberhinaus angezapft werden muss. So hat es
  beispielsweise über ein Jahr gebraucht, um ein "silicon issue"
  bestätigt zu kriegen.

Kontroller schrieb:
> Bei Cypress muss man seine eigene VID haben

Sollte man das für ein kommerzielles Produkt nicht generell haben?
Und für private oder firmen-interne Anwendungen muss man halt die eigene 
(nicht registrierte) VID/PID so wählen, dass es nicht mit der 
USB-Topologie auf dem eigenen PC kollidiert...

Autor: Christian R. (supachris)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wir setzen auch den FX3 ein, er hat zwar auch paar Ecken und Kanten 
(z.B. das Problem, dass bei mehr als 1.8V VCCIO am GPIF es immer 
SuperSpeed Abbrüche gibt), aber ansonsten ist das ein schöner Chip, halt 
sehr universell und dank dem ARM Kern genug Power für Anwendungen neben 
dem reinen Datentransfer. Geschwindigkeit erreichen wir so knapp 300MB/s 
IN bei 32 Bit, 80MHz. Treiber nutzen wir WinUSB, sa war keinerlei 
Anpassung vom FX2 zum FX3 nötig, läuft alles voll transparent.

Autor: Kontroller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
P. K. schrieb:
> Kontroller schrieb:
>> Bei Cypress muss man seine eigene VID haben
>
> Sollte man das für ein kommerzielles Produkt nicht generell haben?


Bei FTDI halt nicht unbedingt notwendig.
5000 Dollar für eine 16 Bit Nummer sind schon ein Wort - da kann man 
stattdessen auch sehr viele FT60x für kaufen...

Autor: Delta (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bevorzuge aus verschiedenen Gründen den FT60X:
1) Der FT60X lässt sich bei bedarf von Hand löten, besonders praktisch 
für den Prototyp.
2) Keine Firmware (für den USB Controller) notwendig, deshalb schnellere 
Entwicklung
3) Geringe Anzahl von Komponenten (ein paar Kondensatoren und ein 
Oscillator reichen aus)

Mit dem FT600 komme ich auf eine Datenrate von 175MB/s (theoretisches 
Maximum ist 200MB/s). Mit dem FT601 geht da sicher mehr!

Eine PID kann übrigens gratis bezogen werden:
http://www.ftdichip.com/Support/Documents/Technica...

Autor: Klaus L. (klausi5000)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was braucht es denn noch an SW, um mit einem solchen Controller Daten in 
den PC zu bekommen?  Gibt es dafür einen Standardtreiber oder muss man 
einen entwicklen?

Es ginge um eine selbstentwickelte Platine, die Daten zu einem Mini-PC 
schieben soll. Die Frage ist Ethernet oder USB. Ich hätte gern USB und 
ein einfaches Programm, dass Rohdaten per USB empfangen und auf die 
Platte schreiben kann.

Autor: Rudi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du musst halt eine kleine Host Applikation schreiben, ist aber keine 
grosse Sache, ich habe es auch hingekriegt und es gibt einige Beispiele 
(bei Cypress mehr als bei FTDI). Falls du den FTDI verwenden willst, 
dann schau dass du nicht die "A" Serie bekommst, die hat noch einige 
Fehler drin.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [vhdl]VHDL-Code[/vhdl]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.