Eigentlich suche ich ja eine billige E6-Reihe von 100M-680M, aber weder
bei SMD noch bei THT finde ich billige Varianten. Die kosten da alle
schon 20-80 Cent pro Stück. Da kauft man sich als Bastler ungern mal
eben 100 Stück....
Manni schrieb:> Eigentlich suche ich ja eine billige E6-Reihe von 100M-680M, aber weder> bei SMD noch bei THT finde ich billige Varianten. Die kosten da alle> schon 20-80 Cent pro Stück. Da kauft man sich als Bastler ungern mal> eben 100 Stück....
Ja, die hätte ich vor kurzem auch gebraucht ;-)
Auch mir waren sie zu teuer.
Ich persönlich hätte sie für einen Geigerzähler gebraucht. Und zwar als
Feedback für die Regelung der Hochspannung. Da ist ein Spannungsteiler
von 100-700V auf <3V drin. Da brauts nicht viel Strom, wenn man den
richtigen Komparator nimmt. Und hochpräzise und breitbandig muss es ja
auch nicht sein. Rei theoretisch wäre das sogar mit 1G noch schnell
genug gewesen.
Bei 700V ist jedes µA teuer, wenn man von 3V6 da hinmuss. Da wären 220M
oder 470M schöner als die jetzigen 6x10M gewesen.
Der ernsthafte Bastler hat sowas schlicht auf Lager. Das sind ja quasi
die wichtigsten Widerstandswerte in der Dauersuche, alles über 22M und
alles unter 1R. Den Rest bekommt man bei Bedarf sowieso
hinterhergeschmissen.
Beim Distri sollte man sowas natürlich weniger kaufen...denn das hatten
wir ganz früher mal, daß Wert und Preis einer Ware übereinstimmten.
Heute geht es vielmehr darum: wie dringend braucht der Kerl die Ware,
und was is der Preis, bei dem er sie gerade eben noch zähneknirschend
kauft?!
Manni schrieb:> Die kosten da alle> schon 20-80 Cent pro Stück.
Und sie können noch viel teurer werden, wenn du eng tolerierte brauchst.
Sehr hochohmige Widerstände sollte man mit den Fingern auch nicht am
Körper anfassen, sondern nur an den Drähten, weil der Handschweiss den
Widerstandswert arg verändern kann.
Ob die sonst erforderliche aufwändige Reinigungsprozedur den gewünschten
Erfolg hat, kann man oft nicht einwandferi feststellen.
Die Hintereinanderschaltung von 10M Widerständen hat natürlich Grenzen,
aber es ist nicht die schlechteste Lösung, wenn du einen Spannungsteiler
für hohe Spannungen suchst. Viele der gebräuchlichen Widerstände haben
nämlich maximal zulässige Betriebspannungen von nur 200V oder so.
Für richtig hohe Spannungen im kV-Bereich sollte man die Widerstände
auch eingiessen, oder die Kette in einen Isolierschlauch stecken, sonst
verfälschen Sprühentladungen das ohmsche Gesetz.
Oh Gott, furchtbar! Elektronik kostet ja GELD!1!11
Da baut ihr lieber die schlechtere Lösung als mal 90 Cent für den HV
Spannungsteiler auszugeben?
P.S. Überhaupt kotzt mich diese Einstellung zum Geld so übel an. Man
stellt hier ein gutes Projelt vor und die erste Antwort ist: Nee ist zu
teuer, Chinasing xyz kostet 2,50 und sieht
Tr schrieb:> Oh Gott, furchtbar! Elektronik kostet ja GELD!1!11> Da baut ihr lieber die schlechtere Lösung als mal 90 Cent für den HV> Spannungsteiler auszugeben?>> P.S. Überhaupt kotzt mich diese Einstellung zum Geld so übel an. Man> stellt hier ein gutes Projelt vor und die erste Antwort ist: Nee ist zu> teuer, Chinasing xyz kostet 2,50 und sieht
ja viel farbenfroher und schöner aus. (Oder was wolltest Du sagen?) In
dem Fall wird leider vor allem öfter mal die Spannungsfestigkeit der
Einzelwiderstände, ähm, ich sage mal, leicht überschätzt...
Ärgere Dich doch nicht über sowas ("...zu teuer..."). Ich baue für mich
auch teils lieber haltbare Sachen. Sogar, wenn sich "die
Amortisationsrechnung" evtl. nur knapp zugunsten, oder auch mal knapp
entgegen, meiner "Version" berechnet/verhält.
Dann muß man nämlich weit seltener tauschen (hofft man zumindest -
manchmal failt ja ein unvorhergesehenes Bauteil).
Aber wer wann und wie was für die sinnvollere Lösung hält, China/billig
etc., liegt halt manchmal an untersch. Einstellung - ist doch aber
"wurscht".
Solche Widerstände brauchst du üblicherweise nur in Spezialfällen. Diese
können Trickreich sein. Also bitte beachten:
- Direkt in einem HV Spannungsteiler haben sie eventuell zu geringe
Spannungsfestigkeit, insbesondere wenn es sich um kleinere SMD Baugrößen
handelt. Oftmals musst du allein schon deshalb auf eine Reihenschaltung
mehrerer geringerer/kleinerer Widerstände setzen.
- Jenachdem was noch an diesem Knoten hängt kann dieser extrem hochohmig
werden, wodurch er empfindlich wird für Störungen und andere
Einkopplungen. Beachte auch die Biasströme und ähnliches, wenn
beispielsweise dahinter ein OpAmp kommt!
- Die Anforderungen ans Handling der Widerstände sind hoch. Nicht direkt
anfassen, nach dem Löten gründlichst reinigen und eventuell sogar auf
Teflonpfosten und nicht direkt auf dem Board montieren. Je nach
Anwendung.
In vielen (nicht allen!) Fällen ist ein solch großer Widerstand auch gar
nicht die Lösung und das Problem liegt wo anderes in der Schaltung. Lass
doch mal hören, was du vor hast!
Warum es so teuer ist?
- Weil 10kOhm öfters gebraucht wird als 500MOhm.
- Vermutlich der Prozess bei der Herstellung komplexer ist? (vermutung!)
Tr schrieb:> Oh Gott, furchtbar! Elektronik kostet ja GELD!1!11> Da baut ihr lieber die schlechtere Lösung als mal 90 Cent für den HV> Spannungsteiler auszugeben?
In meinem Fall:
Kosten Widerstände : >7€ da Einzelbestellung bei RS *1)
Koste größerer Akku : 1€ mehr
Der Stromverbrauch von 2mA statt 3mA wird das Klima nicht kippen lassen.
Und auch für 3mA braucht man nicht gerade eine Autobatterie für
sinnvolle Laufzeiten.
*1) Versandkosten gibts übrigens auch...
Da ist es Blödsinn, die Widerstände zu kaufen.
--> Das Berücksichtigen von Nebenkosten kann fallweise die Augen öffnen.
--> Die Lösung mit größerem Akku ist technisch gleichwertig.
Holger R. schrieb:> easylife schrieb:>> wofür braucht man das?>> Sensortasten
Da habe ich noch nie Widerstände > 10M verbaut. Eher im Gegenteil
kleinere Widerstände. Klassische zweipolige Sensortasten verdrecken ja
auch - schon durch Handschweiß. Aber auch durch Staub und Feuchte. Und
für einpolige Sensortasten braucht man gar keinen Hochohmwiderstand,
wenn man Qtouch o.ä. implementiert.
> C-Mos Oszi
"Oszi" soll "Oszillator" heißen? Warum braucht man da so große
Widerstände? Klar, für sehr niedrige Frequenzen kann ein großer
Widerstand dabei helfen, den benötigten Kondensator klein zu halten.
Aber hier kriegt man auch wieder das Problem rein, daß extrem große
Widerstände anfällig sind auf Dreck und Feuchte. Dann doch lieber einen
etwas schnelleren Takt und einen Teiler hinterher. Gibts als 4060 sogar
komplett in einem IC.
> Entladuung static
Meinst du "Ableitwiderstand für statische Entladungen"? Warum braucht
man da 100M und mehr? Will man das nicht eher im Bereich um 1M haben?
Fazit 1: Holger, du mußt an deinen Kommunikationsfähigkeiten arbeiten.
Dringend. Sowohl Rechtschreibung als auch Ausdruck sind deutlich
verbesserungsfähig.
Fazit 2: Die Frage steht immer noch. Wozu braucht man ein Widerstands-
sortiment für Werte >= 100M? Wozu gar noch 100er Stückzahlen? Ich sehe
Anwendungsfälle wo man einen oder einige wenige Widerstände mit so
großen Werten braucht. Aber sonst?
20 Cent pro R geht doch noch...
Ich musste letzhin 6 "krumme" Werte (469k z.b.) mit 0.01% kaufen, da
kostet ein R so um die 1.5 € :-) das tut der Bastlerkasse schon weh.
Uwe S. schrieb:> Der ernsthafte Bastler hat sowas schlicht auf Lager. Das sind ja quasi> die wichtigsten Widerstandswerte in der Dauersuche,
Genau, sozusagen als Standardwerte für LED-Vorwiderstände.
>> Der ernsthafte Bastler hat sowas schlicht auf Lager. Das sind ja quasi>> die wichtigsten Widerstandswerte in der Dauersuche, alles über 22M und>> alles unter 1R.> Und sie können noch viel teurer werden, wenn du eng tolerierte brauchst.
Oft sind die Dinger gefaked.
Besonders die Null-Ohm-Widerstände liegen meist ausserhalb
der Toleranz ...
>Ich musste letzhin 6 "krumme" Werte (469k z.b.) mit 0.01% kaufen, da
kostet ein R so um die 1.5 € :-) das tut der Bastlerkasse schon weh.
Uiii ... musste ich als Profi bisher noch nicht. Naja einmal 10kOhm
Folienwiderstaende fuer 22.10 bei Abnahme von 15 Stueck.
@Peter M. (r2d3)
> vergossener_100kV-Teiler_klein.jpg>Die vor dem Teiler befindliche Sandale wurde von der PTB nicht gebaut.
;-)
>Der Teiler ist vergossen, was man auf dem Bild nicht sehen kann.
Doch kann man, wenn man ein Auge dafür hat. Sieht nach Silikon aus.
RT604?
Wieviel MOhm hat der?
Falk B. schrieb:> Doch kann man, wenn man ein Auge dafür hat. Sieht nach Silikon aus.
Potzblitz, alle Achtung! :)
Ich habe zwar eine Brille für mein Auge, aber kein Auge für das Silikon.
> RT604?> Wieviel MOhm hat der?
Ich muss passen! Ich hatte bisher keine Anwendung für 100kV - bin ja nur
interessierter Laienbastler.
Vielleicht meldet sich noch einer, der es weiß, oder ich frag'
vielleicht beim Tag der offenen Tür in einer Woche nach.
Mir fehlt noch ein kg-Normal und ich habe gelesen, da gibt es so schicke
Kügelchen - kann man vielleicht unauffällig gegen eine polierte
Boule-Kugel tauschen? :)
(Nur ein Witz!!!)
Peter M. schrieb:> Mir fehlt noch ein kg-Normal und ich habe gelesen, da gibt es so schicke> Kügelchen
Nun, wenn diese Kügelchen erst einmal in Benutzung sind,
werden die alten Urkilogramme ja überflüssig. Vielleicht
landen die ja günstig auf dem Gebraucht-Platin-Iridium-Markt.
Hp M. schrieb:> Und welches Schicksal ereilte die Sandale?
Die Sandale wurde nicht vergossen (was ich persönlich mit blossem Auge
nicht erkennen kann).
Sie befindet sich gerade unter meinem rechten Fuss.
Eigentlich diente sie nur als Größenmaßstab.
Da mir in dem Moment eine Messlatte fehlte, musste das Honnefer
Schuhwerk herhalten.
Peter M. schrieb:> Sie befindet sich gerade unter meinem rechten Fuss.> Eigentlich diente sie nur als Größenmaßstab.
Hmm, und was für eine Schuhgröße hast Du?
> das Honnefer Schuhwerk herhalten.
Du trägst also ein Honneffer Modell?
https://de.wikipedia.org/wiki/Honnefer_Modell
Harald W. schrieb:> Peter M. schrieb:>>> Sie befindet sich gerade unter meinem rechten Fuss.>> Eigentlich diente sie nur als Größenmaßstab.>> Hmm, und was für eine Schuhgröße hast Du?>>> das Honnefer Schuhwerk herhalten.>> Du trägst also ein Honneffer Modell?> https://de.wikipedia.org/wiki/Honnefer_Modell
Ich habe Schuhgröße 42 und bin beim Honnefer Modell auf die Edelsandalen
beschränkt.
Jeder der blauen Widerstände in dem 100 kV Vorwiderstand hat 250 MOhm.
26 Stck :) plus ....
Der wurde aber ebensowenig in der PTB gebaut, wie die Sandale :)
(Stammt aus einem HV-Messgerät.... Heinzinger WIMRE)
und das Bild wurde auf der Maker-Fair Hannover 2016 gemacht :)
Wo ich gerade ein antikes Tera-Ohmmeter (Jahre D-1) :) bekommen habe,
kann ich den glatt mal bei 100V messen....
Gruß Henrik
Peter M. schrieb:> Vielleicht sollte ich doch die Geschichte zum Bild immer gleich> notieren. :)
Das lohnt sich bestimmt.
Den Outlet in Bad Honnef gibt es m.W. noch, aber die Gesundheitslatschen
werden mittlerweile elsewhere hergestellt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Birkenstock
Hübsch auch etwas weiter unten die jüngere Firmengeschichte zu lesen...
Wenn ich darauf ziele, ein Messgerät für 100 bis 1000 M Ohm zu bauen,
dann wäre es auch gut, namhafte Hersteller zu Rate zu ziehen, auch
wenn die Bauteile einige Euronen mehr kosten...
Dann wird es auch funktionieren...
Aber, man kann alles "verschlimmbessern" oder "billiger" machen...
Axel S. schrieb:> Fazit 1: Holger, du mußt an deinen Kommunikationsfähigkeiten arbeiten.> Dringend. Sowohl Rechtschreibung als auch Ausdruck sind deutlich> verbesserungsfähig.
Moin Axel.
Erstens: ist das hier kein Rechtschreibforum.
Zweitens: sollten alle wissen was ich gemeint habe,
Du hast ja auch realisiert was ich sagen wollte.
Drittens: Wenn du Streß oder Ärger hast, laß es bitte nicht bei mir aus.
Trotzdem Schöne Grüße
HolgerR