mikrocontroller.net

Forum: Haus & Smart Home Lampe an/aus und Mikrocontroller immer an


Autor: Peter L. (aggro600)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten Abend,
ich habe mir heute eine Ikea Lampe zugelegt und möchte sie 
Automatisieren,so wie hier
( 
http://www.instructables.com/id/Remote-Controlled-... 
)
Nur ich verstehe nicht so ganz wie das mit dem Lichtschalter 
funktioniert.
Ich schalte ja die Lampe an und aus aber damit auch den Mikrocontroller. 
Aber wenn die Lampe aus ist muss der Motor noch die Lampe zu fahren.

Mein eigener Lösungsansatz war, zu meinem Lichtschalter Parallel eine 
Diode zu hängen. Dann nutze ich die positiven Wellen für meinen 
Mikrocontroller und beim Kurzschließen der Diode habe ich dann noch 
Spannung für das Licht.

Könnte man auch nen Kondensator benutzen der nach dem Abschalten den 
Motor antreibt? Wieviel Kapazität bräuchte ich dann ca.?

Autor: Tr (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So wie ich seine Beschreibung und das Programm lese, hat der immer 
Spannung an der Elektronik anliegen und schaltet die Glühbirne über ein 
Relais im Baldachin. Den Lichtschalter hat er dann wahrscheinlich 
abgeklemmt und auf einen GPIO Pin gelegt.

Eine Glühbirne leuchtet auch mit Halbwellen.. Du könntest das als 
Statussignal nutzen und die Fassung nur bei "vollständiger" Netzspannung 
versorgen.
Netzteil könnte schwierig werden, ich weiß nicht wie die kleinen 
Schaltnetzteile mit dem halben Sinus zurecht kommen. Ein Trafo wird 
brummen.
Ein Kondensator wird viel zu groß, ich würde einen kleinen LiPo Akku 
nehmen (und den Antrieb an dessen Spannung anpassen, oder einen Step-Up 
reinhäkeln).

Autor: Peter L. (aggro600)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nen Akku fände ich nicht so schön.
Mit der einen Halbwelle weiß ich leider auch nicht was da dann raus 
kommt. Aber leider sehe ich gerade keine Möglichkeit. Ich glaube ja 
nicht das er an seiner Lampe nen extra Leitung hat mit Phase.
Hast du evtl noch ne Idee?

Autor: Michael U. (amiga)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

die Beschreibung ist die übliche Katastrophe...
Da er auch noch einen "üblichen Wandschalter" passend programmiert hat, 
dürfte er also immer Spannung an der Lampe haben und bedient sie per 
Funk mit der Fernbedienung oder dem programmierten Wandschalter.

Ist ein Problem, über das ich auch schon nachgedacht habe.
Die Halbwellen-Version werde ich wohl mal testen, ein 
Weitbereichswandler sollte damit eigentlich klarkommen, da ist sowieso 
nur Gleichrichter und Ladeelko dran.

Geschaltet muß also immer an der Lampe. Ich habe noch keone sinnvolle 
Lösung für einen Funkschalter gefunden, die billig ist (EnOcean ist mir 
für eine Spielerei einfach zu teuer).
Möglich wäre für mich Schalterleitung brücken und 433MHz-Sender mit 
ATTiny mit Taster statt des Schalters. Dann natürlich da 
Batteriebetrieben. Würde mich nicht stören, eine CR2032 überlebt das ein 
paar Jahre.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Peter L. (aggro600)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann man nicht vllt am Wandschalter schon ein Netzteil einbauen sodass 
die Gleichspannung und die Wechselspannung über die selben Adern läuft?

Vllt könnte man statt ner Diode auch nen Wiederstand nehmen und mit dem 
Mikrocontroller die Spannung auswerten.

Autor: Peter L. (aggro600)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gibt es evtl. eine art Bus-System, die über das 230V Netz geschickt wird 
und per Arduino funktioniert?

Autor: Michael R. (mr-action)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
In seinem Schaltplan ist der Wall Switch (S2) doch eingezeichnet... Er 
hat also dauerhaft 230V an der Decke und der Wandschalter zieht einen 
GPIO auf GND...

Aber die Idee mit den Halbwellen find ich persönlich wesentlich cooler! 
Ich bin gespannt... ;-)

Viele Grüße
Michael

PS: Die Lampe sieht in Summe schon ganz cool aus.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du brauchst entweder

- eine 2. Phase
- einen 2. Leiter, der dieselbe Phase aus der Wechselschaltung abgreift.
- oder einen Energiespeicher (wenn da oben nur 1 Phase ist).

Ein Kondensator muss schon recht mächtig sein um den Motor treiben zu 
können.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter L. schrieb:
> Gibt es evtl. eine art Bus-System, die über das 230V Netz geschickt wird
> und per Arduino funktioniert?

Ja
von TCP/IP via PowerLine bis nach X10 ist alles möglich.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.