kleiner Thyristor für digitale Signale?

Gast #4682574
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Moin Leute,

ich suche einen kleinen Thyristor für lediglich ein paar mA bei einer 
Betriebsspannung von 3,3V schalten kann.

Warum brauche ich den?
-> Ich habe zwei digitale Signale. Eins das im Störungsfall kurz 
einschaltet und ein weiteres Signal das dann durch den Thyristor 
kurzgeschlossen wird. Das Problem ist, das das Signal, das im 
Störungsfall erzeugt wird sich selber wieder zurück setzt - darum ein 
Thyristor, der solange das zweite Signal kurz schließt bis beide Signale 
zur selben Zeit logisch 0 waren.

Mit einem diskreten NPN und PNP klappt das schon einigermaßen - aber 
nicht immer zuverlässig. Meine Hoffnung wäre, das ein echter Thyristor 
das deutlich sauberer schaft.

Aber ich finde nur "Risenteile" in TO220 und größer die zig Ampers 
können.

Oder gibt es für den Fall etwas einfacheres?

By the Way... Klein meine ich SOT23-x oder soic8 o.Ä.
#4682591
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@Fipsel (Gast)
D
>ich suche einen kleinen Thyristor für lediglich ein paar mA bei einer
>Betriebsspannung von 3,3V schalten kann.

Selber aus NPN+PNP bauen. Die gibt es als Komplementärtypen im SOT23.

>-> Ich habe zwei digitale Signale. Eins das im Störungsfall kurz
>einschaltet und ein weiteres Signal das dann durch den Thyristor
>kurzgeschlossen wird.

Das kann auch ein RS-FlipFlop.

>Thyristor, der solange das zweite Signal kurz schließt bis beide Signale
>zur selben Zeit logisch 0 waren.

RS-FlipFlop

>Mit einem diskreten NPN und PNP klappt das schon einigermaßen - aber
>nicht immer zuverlässig.

Warum? Wahrscheinlich fehlt ein Widerstand zwischen Basis und Emitter, 
damit die Leckströme den Thyristor nicht einschalten.

>Aber ich finde nur "Risenteile" in TO220 und größer die zig Ampers
>können.

Es gibt auch welche in TO92.
Gast #4682596
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Fipsel schrieb:
> ich suche einen kleinen Thyristor für lediglich ein paar mA bei einer
> Betriebsspannung von 3,3V schalten kann.

Thyristoren brauchen einen Haltestrom, Du musst also sicherstellen, daß 
zumidnest der Haltestrom fliessne kann.

Ein BRX45 zündet und hält aber schon bei 200uA, ein P0109AL bei 1uA.
Gast #4682626
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Das "kurzzuschließende" Signal lässt eine Pumpe an gehen und das 
Triggernde Signal geht an, wenn ein bestimmter Druck aufgebaut ist (der 
leider wieder sehr schnell seinen druck ändert [gewollt]). War der Druck 
aufgebaut, darf die Pumpe aber nicht wieder angehen, bevor beide Signale 
resetet wurden.

Pumpe|Druck|Ausgang
===================
 0   | 0   | 0       Reset
 0   | 1   | 0       Überdruck
 1   | 0   | 1       Pumpe soll laufen
 1   | 1   | 0       Überdruck
Gast #4682731
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Fipsel schrieb:
> Pumpe|Druck|Ausgang
> ===================
>  0   | 0   | 0       Reset
>  0   | 1   | 0       Überdruck
>  1   | 0   | 1       Pumpe soll laufen
>  1   | 1   | 0       Überdruck

So eine Tabelle passt hier nicht, denn es geht um die Zustandsübergänge, 
nicht die Zustände: Wenn die Pumpe läuft, ist nämlich gleich Druck da, 
die Pumpe soll aber weiterlaugfen und nicht ausgehen.

Diese Schwierigkeiten, Logik zu verstehen, führt dann zu falschen 
Lösungen, wie der von Dietrich und Paul.

Dennoch lääst sich das nicht nur mit Thyristoren, sondern einen JK 
FlipFlip wie 74HC76 lösen.
#4682761
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MaWin schrieb:
> Wenn die Pumpe läuft, ist nämlich gleich Druck da,
> die Pumpe soll aber weiterlaugfen und nicht ausgehen.

Ich habe es so verstanden, daß die Pumpe ausgehen soll, wenn der Druck 
aufgebaut wurde, und dann erst wieder angehen darf, nachdem das 
Pumpensignal (und natürlich auch der Druck) wieder auf 0 war.

Das ginge dann mit folgender Logic:
(die HCxx Bausteine könnten hier durch zwei Tiny-Logic ICs im SOT-23 
Gehäuse ersetzt werden).
Angehängte Dateien:

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