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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Jobwechsel als Ingenieur


Autor: Jonathan Trollinger (Gast)
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Servus,

Jemand ne Idee fürn Ingenieurs-Job bei dem man nicht ständig durch 
irgendwelche sinnlosen Meetings von der Arbeit abgehalten wird und sich 
ständig dafür rechtfertigen muss warum das Projekt nicht günstiger und 
schneller fertig ist? Einen Job bei dem Teamarbeit nicht bedeutet dass 
man letzten Endes doch alles alleine macht? Auch das endlose 
Dokumentieren und Zeiten rückmelden geht mir mittlerweile megamäßig auf 
den Sack.

PS: Die Frage ist durchaus ernst gemeint. Aussagen wie "Stell dich nicht 
so an" oder "So ist das halt in der Arbeitswelt" bringen an der Stelle 
nicht wirklich neue Erkenntnisse für mich. Ich hoffe auf eine rege 
Diskussionsbeteiligung :-)

Gruß Jonathan

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Jonathan Trollinger schrieb:
> PS: Die Frage ist durchaus ernst gemeint. Aussagen wie "Stell dich nicht
> so an" oder "So ist das halt in der Arbeitswelt" bringen an der Stelle
> nicht wirklich neue Erkenntnisse für mich. Ich hoffe auf eine rege
> Diskussionsbeteiligung :-)


Überall wo es  QM  gibt, läuft`s so.
Die Masse der Angestellten  sind mit sinnentleerten Tätigkeiten 
beschäftigt!
Schul um und mach in kreativen Glasdesign mit LED-Beleuchtung!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Jonathan Trollinger schrieb:
> Einen Job bei dem Teamarbeit nicht bedeutet dass
> man letzten Endes doch alles alleine macht?

Geh zum Entwicklungs-DL, dann weiste wie schön es ist in D-land ist in 
sinnlosen Meetings zu sitzen und eine zweck und zielosen Konzernjob 
nachzugehen.

Autor: Rudi Radlos (Gast)
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Jonathan Trollinger schrieb:
> Ich hoffe auf eine rege Diskussionsbeteiligung :-)

QM macht nicht nur Spaß. Es wird in einer Firma mit vielen Drehtüren zur 
Notwendigkeit. Kannst Du Bewerbungen schreiben, selbständig machen od. 
Bienen züchten?

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Jonathan Trollinger schrieb:
> Servus,
>
> Jemand ne Idee fürn Ingenieurs-Job bei dem man nicht ständig durch
> irgendwelche sinnlosen Meetings von der Arbeit abgehalten wird und sich
> ständig dafür rechtfertigen muss warum das Projekt nicht günstiger und
> schneller fertig ist? Einen Job bei dem Teamarbeit nicht bedeutet dass
> man letzten Endes doch alles alleine macht? Auch das endlose
> Dokumentieren und Zeiten rückmelden geht mir mittlerweile megamäßig auf
> den Sack.

Natürlich. Schon in

G. Pascal Zachary: Show Stopper!: The Breakneck Race to Create Windows 
NT and the Next Generation at Microsoft
https://www.amazon.com/Show-Stopper-Breakneck-Gene...

beschreibt der Autor eine Alternative die ein Microsoft-Ingenieur bei 
der Entwicklung von NT gewählt hat: Einen Waschsalon aufmachen.

Aus eigener Anschauung kenne ich einen Fall bei dem ein Ingenieur mit 
türkischen Wurzeln ausstieg, Investor wurde und in den Döner-Laden 
seines Bruders investierte. Ebenso kenne ich einen Fall bei dem sich ein 
Aussteiger entschied Slum Lord zu werden, ein heruntergekommenen 
Mietshaus kaufte und die Rattenlöcher vermietete.

Natürlich kenne ich auch ein paar klassische Fälle, bei denen sich Leute 
in der Branche einfach selbstständig gemacht haben.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Mir ist mal jemand begegnet, der bei Siemens in München ISDN-TK-Anlagen 
entwickelt hatte. Jetzt betreibt er ein B&B in Nordwales. Er wirkte 
dabei recht glücklich.

Autor: full_english_breakfast (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Jetzt betreibt er ein B&B in Nordwales. Er wirkte
> dabei recht glücklich.

Vor oder nach dem Brexit?   SCNR

Autor: Claymore (Gast)
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Selbst gründen.

Heutzutage ist es kein Problem mehr, ein "Build-to-sell"-Unternehmen 
ohne wesentlichen Kapitaleinsatz zu starten (~ 4-stellige Summe). Man 
muss nur zusätzlich seinen eigenen Lebensunterhalt decken können. Mit 
einem arbeitenden Partner ist es am einfachsten. Oder man spart sich 
eine kleine sechsstellige Summe an und lebt sparsam. Das sollte für rund 
10 Jahre Lebensunterhalt reichen.

Auf Anhieb klappt das normalerweise nicht. Ein paar Versuche wird man 
wohl brauchen. Wegen des geringen Kapitaleinsatzes ist das aber auch 
egal.

Nach ein bis zwei Jahren kann man unter Umständen schon eine 
Millionenbewertung beim "Exit" abrufen. Im besten Fall hat man damit 
beim ersten Erfolg für immer ausgesorgt.

Wenn man ein Unternehmen früh genug verkauft (d.h. bevor man Mitarbeiter 
einstellt), ist unnötige Bürokratie nicht vorhanden. Allerdings muss man 
sich mit Dingen beschäftigen, die man als normaler abhängig beschäftiger 
Ingenieur nicht kennt - v.a. die Buchhaltung. Das kann man aber extern 
vergeben und/oder sich einen entsprechenden Geschäftspartner suchen. 
Allgemein kann es sinnvoll sein, ein solches Vorhaben in einem kleinen 
Team (2-5 Personen) zu starten.

Der Trick ist, dass man in einer möglichst frühen Phase trotz niedriger 
Umsätze rentabel ist, weil man sich selbst keine oder nur minimale 
Gehälter auszahlt. Damit wird so ein Unternehmen für Käufer besonders 
attraktiv/wertvoll.

Autor: Schiava Grossa (Gast)
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Jonathan Trollinger schrieb:
> Einen Job bei dem Teamarbeit nicht bedeutet dass man letzten Endes doch
> alles alleine macht?

Du hast nicht verstanden was TEAM bedeutet...

Autor: Adam Apfel (Gast)
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Ja genau da muss ich Cosma Shiva zustimmen.
TEAM steht für Toll ein anderer macht's. Denk mal drüber nach..

Autor: Wissenschaftler (Gast)
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Versuche es doch mal mit einem Job in der Wissenschaft und fang ne 
Promotion an mit einer vollen E13 Stelle. Davon wird man nicht reich, 
aber sinnlose Meetings kommen eher selten vor. Dazu muss man sich nicht 
ständig rechtfertigen. Grundsätzlich beobachte ich aber auch hier, dass 
der Druck wächst und der Workload für das was Nebenbei so anfällt immer 
größer wird...

Ach ja und Team ist nicht wirklich vorhanden. Es gibt dich und nen 
Betreuer!

Autor: ex-Promo (Gast)
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Wissenschaftler schrieb:
> aber sinnlose Meetings kommen eher selten vor.

Da täusch Dich mal nicht! Bei jedem Drittmittelprojekt gibt es 50 
meetings, inhouse und outhouse.

Autor: Wissenschaftler (Gast)
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ex-Promo schrieb:
> Bei jedem Drittmittelprojekt gibt es 50 meetings, inhouse und outhouse.

Kommt wie immer auf das Projekt an. Ich für meinen Teil hatte auf einem 
Drittmittelprojekt auch sinnlose Meetings, die mal 2h dauerten. Aber das 
war alles überschaubar (1-2 mal in zwei Monaten). Aber klar, auch hier 
gibt es Meetings, die sinnlos sind - aber nicht tagein tagaus

Autor: Bigus Dickus (Gast)
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Jonathan Trollinger schrieb:
> Servus,
>
> Jemand ne Idee fürn Ingenieurs-Job bei dem man nicht ständig durch
> irgendwelche sinnlosen Meetings von der Arbeit abgehalten wird und sich
> ständig dafür rechtfertigen muss warum das Projekt nicht günstiger und
> schneller fertig ist? Einen Job bei dem Teamarbeit nicht bedeutet dass
> man letzten Endes doch alles alleine macht? Auch das endlose
> Dokumentieren und Zeiten rückmelden geht mir mittlerweile megamäßig auf
> den Sack.

Klingt nach Ossi-Job im Großbetrieb, such Dir ne Klitsche im Westen - da 
ist alles besser.

Autor: Duensch (Gast)
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Jonathan Trollinger schrieb:
> Jemand ne Idee fürn Ingenieurs-Job bei dem man nicht ständig durch
> irgendwelche sinnlosen Meetings von der Arbeit abgehalten wird und sich
> ständig dafür rechtfertigen muss warum das Projekt nicht günstiger und
> schneller fertig ist?

Joa. Wie wärs mit trollen im Inet? Gute Spaten können wir immer 
gebrauchen :D

Autor: spatenbräu (Gast)
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ich zweifel auch schon seit längerem am Ingenieur's-Job.
Denke immer, wäre ich doch nur Elektroniker geblieben, dann hätte ich 
meine 7 max. 8h pro Tag gerissen und gut geschlafen.
Druck kam vielleicht vom Meister, aber mit ein bisschen LMAA war das 
ertragbar.

Als Ingenieur hängst immer zwischen den Stühlen (Projektleiter, 
Teamleiter, usw.).

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