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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Durchgangsprüfer


Autor: Daniel (Gast)
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Hallo zusammen,

also wir renovieren grade ein Häuschen und ich hab mit ein paar 
Leitungen so meine Probleme.

Wenn ich zwei Adern hatte, hab ich es einfach mit nem Digitalmultimeter 
gemacht, aber bei einer Leitung weiß ich absolut nicht, wo die einzelnen 
Adern hin gehen.

Ich würde jetzt gerne an ein Ende etwas dran hängen (Sender) und am 
anderen Ende der Leitung prüfen, ob ein Durchgang vorhanden ist.

In der Ausbildung hatten wir Durchgangsprüfer immer nur "kabelgebunden".

Ich glaube ein Testboy 26 wäre das richtige, aber für ein- zweimal 
anwenden ist mir das Geld zu schade.

Geht sowas auch (spannungsfrei ist klar):

https://www.amazon.de/gp/product/B009FUTNKY/ref=ox...

https://www.amazon.de/Mastech-Leitungssuchger%C3%A...

Oder sollte ich mir sowas mieten, falls das geht?
Bekannte haben sowas leider nicht.

Danke

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Daniel schrieb:
> aber bei einer Leitung weiß ich absolut nicht, wo die einzelnen
> Adern hin gehen.

sind die einzelnen Adern denn nicht farblich gekennzeichnet?

Autor: Ebenezer Scrooge (Gast)
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Daniel schrieb:
> Oder sollte ich mir sowas mieten, falls das geht?

Bei einem Kaufpreis von 22,50€ ??? Frag doch mal an, ob dir vielleicht 
noch jemand Geld drauflegt.

Autor: Daniel (Gast)
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Naja, das wird irgendwo nochmal in ner Verteilung enden, die ich nicht 
finde. Daher würde ich gerne End to End prüfen.

@ Eb....
Na so ein Gerät kann ich mir auch Kaufen, aber hier meinte ich mehr ein 
gutes Gerät mieten vs. ein schlechtes bzw. einfaches Gerät kaufen.

Dachte das wäre selbsterklärend.

Autor: MaWin (Gast)
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Daniel schrieb:
> Ich würde jetzt gerne an ein Ende etwas dran hängen (Sender) und am
> anderen Ende der Leitung prüfen, ob ein Durchgang vorhanden ist.

Wie wäre es mit einem 9V Block ?

Entweder plus an eine Leitung am Anfang, Minus an eine andere 
identifizierbare Ader (Z.B. gelb/grün) und dann am anderen Ende messen 
welche Leitung in Bezug zum gelb/grün belastbare 9V hat (Glühlämpchen).

Liegt im Kabelstrang kein gelb/grün oder eine sonstwie eindeutig 
indentifizierbare Leitung, kann man ein langes Kabel über den Flur 
legen, oder den Schutzleiter der Hausinstallaiton benutzen (von 
Steckdose Schutzleiter zu Steckdose Schutzleiter im andern Raum, oder 
von Heizkörper zu Heizkörper).

Autor: Daniel (Gast)
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Die 9V Methode ist ja nichts anderes als mit dem Multimeter. Da es ein 
verschandelter Altbau ist, traue ich den Leitungen nicht über den Weg. 
Klassiche Nullung etc. inklusive.

Ich gehe ja davon aus, dass meine besagte Leitung mit der Klingel 
verbunden ist, oder ggf. Teil der Außenbeleuchtung.

Ein 1-Leitungs-Test wäre mir da angenehmer um sicher zu sein.

Taugen die Geräte oben denn was, bzw. sind die für den Anwendungsfall 
geeignet?

Danke.

Autor: Hubert Mueller (hm-electric)
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Daniel schrieb:
> ch würde jetzt gerne an ein Ende etwas dran hängen (Sender) und am
> anderen Ende der Leitung prüfen, ob ein Durchgang vorhanden ist.

Wenn man da nur ein Draht hat, nimmt man einen zweiten, und zieht ihn 
einfach lose durch die Wohnung. An dem Draht, an dem man messen will, 
den Draht befestigen, und ihn zum anderen Ende ziehen. Schon kann man 
messen, ob der Draht es ist.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Hubert M. schrieb:
> Daniel schrieb:
>> ch würde jetzt gerne an ein Ende etwas dran hängen (Sender) und am
>> anderen Ende der Leitung prüfen, ob ein Durchgang vorhanden ist.
>
> Wenn man da nur ein Draht hat, nimmt man einen zweiten, und zieht ihn
> einfach lose durch die Wohnung. An dem Draht, an dem man messen will,
> den Draht befestigen, und ihn zum anderen Ende ziehen. Schon kann man
> messen, ob der Draht es ist.

Womit er recht hat.

Es ist doch völlig simpel, einen Draht bis zum Messpunkt zu ziehen
und das Multimeter dranzuhängen.

Das gibt eindeutige Ergebnisse.
( Sollten andere Kabel auch Widerstände zeigen, muss man halt
nachschauen, ob da irgendwo Kreuz- Wechselschalter eingebaut ist.)

Das geht völlig Spannungsfrei und sollte schön mitgeschrieben werden.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Man könnte auch die einzelne, stromlose Leitung (unbekanntes Ende)
über eine
Kabelrolle (stromlos) dorthin führen, wo der Ausgangspunkt wäre...

Dann könnte gefahrlos mit einem Multimeter gemessen werden, und so
lassen sich auch nicht identifizierte Leitung vom Verteiler bis in
den Keller messen, denn eine 50 Meter Kabeltrommel reicht in fast
jedem Fall...

: Bearbeitet durch User
Autor: Georg (Gast)
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Daniel schrieb:
> Ich würde jetzt gerne an ein Ende etwas dran hängen (Sender) und am
> anderen Ende der Leitung prüfen, ob ein Durchgang vorhanden ist.

Ich habe dafür ein schon ziemlich altes Leitungssuchgerät - der Sender 
speist ein Piepssignal in die angeschlossene Ader ein, das man mit dem 
Empfänger berührungslos suchen kann. Unter Putz ist das eher schwierig, 
aber z.B. im Sicherungskasten hat sich das gut bewährt, es piepsen zwar 
auch parallel laufende Kabel, aber das angeschlossene piepst deutlich am 
lautesten. Ich konnte damit alle Licht- oder Steckdosenzuleitungen 
identifizieren.

Georg

Autor: Mani W. (e-doc)
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Und in einer Kabeltasse oder Rohren, wo Leitungen knapp nebeneinander
liegen, lässt sich nicht mehr "eindeutig" fest stellen, woher das
"Signal" kommt und da kann man sich schwer vertun...

Autor: Daniel (Gast)
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Hallo,

also dann lieber die alt bewährte Technik. Okay.
Muß ja nicht immer cool sein :-D

Autor: Georg (Gast)
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Daniel schrieb:
> also dann lieber die alt bewährte Technik

Es geht halt nicht alles mit einer App auf dem Smartphone. Wäre 
allerdings eine interessante Idee...

Georg

Autor: Pastor Braune (Gast)
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Vormals benützte man
einen Klingelkasten.

Autor: Eppelein Von Gailingen (eppelein)
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...darum hieß es auch Leitung/Kabel "Durchklingeln", was bei den "Alten" 
Handwerkern noch im Sprachgebrauch zu finden ist -

Eppelein

Autor: Max707 (Gast)
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Wie dick sind die Drähte? Zehn Ampere durchschicken, Spannung messen, 
dann kann man sehr gut die Übergangswiderstände feststellen.

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