Daniel schrieb:> aber bei einer Leitung weiß ich absolut nicht, wo die einzelnen> Adern hin gehen.
sind die einzelnen Adern denn nicht farblich gekennzeichnet?
Daniel schrieb:> Oder sollte ich mir sowas mieten, falls das geht?
Bei einem Kaufpreis von 22,50€ ??? Frag doch mal an, ob dir vielleicht
noch jemand Geld drauflegt.
Naja, das wird irgendwo nochmal in ner Verteilung enden, die ich nicht
finde. Daher würde ich gerne End to End prüfen.
@ Eb....
Na so ein Gerät kann ich mir auch Kaufen, aber hier meinte ich mehr ein
gutes Gerät mieten vs. ein schlechtes bzw. einfaches Gerät kaufen.
Dachte das wäre selbsterklärend.
Daniel schrieb:> Ich würde jetzt gerne an ein Ende etwas dran hängen (Sender) und am> anderen Ende der Leitung prüfen, ob ein Durchgang vorhanden ist.
Wie wäre es mit einem 9V Block ?
Entweder plus an eine Leitung am Anfang, Minus an eine andere
identifizierbare Ader (Z.B. gelb/grün) und dann am anderen Ende messen
welche Leitung in Bezug zum gelb/grün belastbare 9V hat (Glühlämpchen).
Liegt im Kabelstrang kein gelb/grün oder eine sonstwie eindeutig
indentifizierbare Leitung, kann man ein langes Kabel über den Flur
legen, oder den Schutzleiter der Hausinstallaiton benutzen (von
Steckdose Schutzleiter zu Steckdose Schutzleiter im andern Raum, oder
von Heizkörper zu Heizkörper).
Die 9V Methode ist ja nichts anderes als mit dem Multimeter. Da es ein
verschandelter Altbau ist, traue ich den Leitungen nicht über den Weg.
Klassiche Nullung etc. inklusive.
Ich gehe ja davon aus, dass meine besagte Leitung mit der Klingel
verbunden ist, oder ggf. Teil der Außenbeleuchtung.
Ein 1-Leitungs-Test wäre mir da angenehmer um sicher zu sein.
Taugen die Geräte oben denn was, bzw. sind die für den Anwendungsfall
geeignet?
Danke.
Daniel schrieb:> ch würde jetzt gerne an ein Ende etwas dran hängen (Sender) und am> anderen Ende der Leitung prüfen, ob ein Durchgang vorhanden ist.
Wenn man da nur ein Draht hat, nimmt man einen zweiten, und zieht ihn
einfach lose durch die Wohnung. An dem Draht, an dem man messen will,
den Draht befestigen, und ihn zum anderen Ende ziehen. Schon kann man
messen, ob der Draht es ist.
Hubert M. schrieb:> Daniel schrieb:>> ch würde jetzt gerne an ein Ende etwas dran hängen (Sender) und am>> anderen Ende der Leitung prüfen, ob ein Durchgang vorhanden ist.>> Wenn man da nur ein Draht hat, nimmt man einen zweiten, und zieht ihn> einfach lose durch die Wohnung. An dem Draht, an dem man messen will,> den Draht befestigen, und ihn zum anderen Ende ziehen. Schon kann man> messen, ob der Draht es ist.
Womit er recht hat.
Es ist doch völlig simpel, einen Draht bis zum Messpunkt zu ziehen
und das Multimeter dranzuhängen.
Das gibt eindeutige Ergebnisse.
( Sollten andere Kabel auch Widerstände zeigen, muss man halt
nachschauen, ob da irgendwo Kreuz- Wechselschalter eingebaut ist.)
Das geht völlig Spannungsfrei und sollte schön mitgeschrieben werden.
Grüße Bernd
Man könnte auch die einzelne, stromlose Leitung (unbekanntes Ende)
über eine
Kabelrolle (stromlos) dorthin führen, wo der Ausgangspunkt wäre...
Dann könnte gefahrlos mit einem Multimeter gemessen werden, und so
lassen sich auch nicht identifizierte Leitung vom Verteiler bis in
den Keller messen, denn eine 50 Meter Kabeltrommel reicht in fast
jedem Fall...
Daniel schrieb:> Ich würde jetzt gerne an ein Ende etwas dran hängen (Sender) und am> anderen Ende der Leitung prüfen, ob ein Durchgang vorhanden ist.
Ich habe dafür ein schon ziemlich altes Leitungssuchgerät - der Sender
speist ein Piepssignal in die angeschlossene Ader ein, das man mit dem
Empfänger berührungslos suchen kann. Unter Putz ist das eher schwierig,
aber z.B. im Sicherungskasten hat sich das gut bewährt, es piepsen zwar
auch parallel laufende Kabel, aber das angeschlossene piepst deutlich am
lautesten. Ich konnte damit alle Licht- oder Steckdosenzuleitungen
identifizieren.
Georg
Und in einer Kabeltasse oder Rohren, wo Leitungen knapp nebeneinander
liegen, lässt sich nicht mehr "eindeutig" fest stellen, woher das
"Signal" kommt und da kann man sich schwer vertun...
Daniel schrieb:> also dann lieber die alt bewährte Technik
Es geht halt nicht alles mit einer App auf dem Smartphone. Wäre
allerdings eine interessante Idee...
Georg