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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Werkbank "Schnellspannhalterung"


Autor: Dieter (Gast)
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Hallo,

sorry für den Betreff, aber ich weiß nicht wie ich es besser beschreiben 
soll, daher schnell eine Erklärung:

Ich baue mir grade eine neue große Werkbank und hätte zB den 
Schraubstock gern variabel. Aktuell ist der mit 2 dicken Schrauben fest 
dran (aber halt manchmal im Weg).

Momentan ist ein Plan, im Werktisch vorne zwei Flacheisen einzulassen, 
oben mit Durchgangsloch (zB alle 10cm), und unten mit Gewinde. Der 
Schraubstock kommt auf eine Grundplatte und kann dann relativ einfach 
montiert/entfernt werden. Als Bonus kann man auf weitere Grundplatten 
anderes vormontieren, zB eine Gehrungslade.

Mit Schraubzwingen oder so anklemmen taugt nicht weil sonst die 
Schubladen drunter nicht aufgehen.

Noch flexibler wäre eine Leiste für Nutensteine. Gibt es die Leisten 
auch in Stahl? Gefunden habe ich nur diese großen Aluprofile wie es 
manche zB zum 3D Druckerbau oder so verwenden.

Bevor ich nun das Rad neu erfinde: gibt es für zB Werkbänke eine Art 
Spannsystem?

Autor: Paul A. (wandkletterer)
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Schraubstock im Schraubstock. Das mit den Schrauben ist schon gut, aber 
mit Langlöchern zum raus- und reinschieben ist es noch besser.

Autor: Karls Q. (karlsquell)
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Schraubstock auf ein dickes Rohr (80mm) montieren und dann eine 
Klemmvorrichtung in die Werkbank installieren. Somit ist er sogar noch 
in der Höhe variabel und kann geschwenkt werden. Wenn man ihn nicht mehr 
braucht, zieht man ihn nach oben raus und verschließt das runde Loch in 
der Tischplatte

Autor: Tom (Gast)
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Dieter schrieb:
> gibt es für zB Werkbänke eine Art
> Spannsystem?


http://www.feinewerkzeuge.de/maschinenzubehoer.html

Das ist aber eher für Anschläge für den Oberfräsentisch gedacht als für 
den Grobschmied-Schraubstock.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Ich habe mir in meinen Werktisch einfach von unten zwei Rampamuffen M10 
für den Schraubstock gedreht. Wichtig ist nur, daß die Bohrung an der 
Unterseite der Durchganglöcher mindestens den gleichen Durchmesser wie 
die Oberseite hat, an der die Späne und kleinen Gegenstände 
hineinfallen.

Und daß man sich nicht der Illusion hingibt, daß man mit Stopfen oder 
Abdeckungen dauerhaft hantieren könnte. Die Befestigung muß von Anfang 
an darauf ausgelegt sein, mit Dreck von oben klarzukommen.

Autor: Florian R. (Firma: TU Wien) (frist)
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Hi

> Gibt es die Leisten auch in Stahl? Gefunden habe
> ich nur diese großen Aluprofile wie es manche
> zB zum 3D Druckerbau oder so verwenden.

Vielleicht ist da was passendes dabei:

http://www.halfen.com/de/781/produkte/montagetechn...

Es gibt neben Halfen auch noch andere Hersteller, Halfen ist nur der 
bekannteste.

Grüße
Flo

Autor: Dieter (Gast)
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Paul A. schrieb:
> Schraubstock im Schraubstock. Das mit den Schrauben ist schon gut, aber
> mit Langlöchern zum raus- und reinschieben ist es noch besser.

Also vielleicht versteh' ich es nicht, aber den Schraubstock für den 
Schraubstock muß ich doch auch am Tisch festmachen. Henne-Ei?


Karls Q. schrieb:
> Schraubstock auf ein dickes Rohr (80mm) montieren und dann eine
> Klemmvorrichtung in die Werkbank installieren. Somit ist er sogar noch
> in der Höhe variabel und kann geschwenkt werden. Wenn man ihn nicht mehr
> braucht, zieht man ihn nach oben raus und verschließt das runde Loch in
> der Tischplatte

Mit variabel meinte ich eigentlich links-rechts, nicht hoch-runter.


Walter T. schrieb:
> Ich habe mir in meinen Werktisch einfach von unten zwei Rampamuffen M10
> für den Schraubstock gedreht.

Rampas hatte ich total vergessen! Stimmt, das wäre auch eine einfache 
und gute Lösung. Danke für's erinnern.


Tom schrieb:
> Das ist aber eher für Anschläge für den Oberfräsentisch gedacht als für
> den Grobschmied-Schraubstock.

Florian R. schrieb:
> Es gibt neben Halfen auch noch andere Hersteller, Halfen ist nur der
> bekannteste.

T-Nutschienen würden mir schon richtig raushängen, weil dann einfach 
jede Position möglich ist. Bloß, links und rechts ist eine Wand, da 
bräuchte ich ein "Loch" zum Einfädeln der Nutensteine im Tisch. Das ist 
ja weniger ein Problem, aber wenn ich den Dreck nach vorne vom Tisch 
kehre ist immer gleich die Nut voll :/

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Walter T. schrieb:
> Ich habe mir in meinen Werktisch einfach von unten zwei Rampamuffen M10
> für den Schraubstock gedreht.

Rampamuffen sind die hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rampamuffe

Aber ich kann mir noch nicht ganz vorstellen wie die für das Problem 
helfen.

Kannst Du das vielleicht noch genauer erklären oder nen Foto oder Skizze 
hochladen?

Vielleicht habe ich auch eine andere Art von Befestigung des 
Schraubstocks am Tisch im Kopf? Ich kenne das so, daß die von vorne und 
von oben in den Tisch geschraubt werden. Oder halt das 
Höhenverstellgerät von vorne und von oben und dort sitzt dann der 
Schraubstock drauf.

Autor: Inkognito (Gast)
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Kugelkopf wie beim Bernstein-Schraubstock nehmen.
Lässt sich in jede Lage verstellen. Ist allerdings nur so
ein Schraubstockwinzling aus Alu.

 https://www.google.de/search?hl=de&site=imghp&tbm=...

Autor: Walter T. (nicolas)
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Gerd E. schrieb:
> Aber ich kann mir noch nicht ganz vorstellen wie die für das Problem
> helfen.
>
> Kannst Du das vielleicht noch genauer erklären oder nen Foto oder Skizze
> hochladen?

Dann habe ich zwei metrische Gewinde (M10) in meinem Werktisch, auf dem 
ich meinen Schraubstock jederzeit von oben mit zwei Inbusschrauben 
befestigen oder lösen kann.

Das löst das Problem des TOs, der seinen Schraubstock auf dem Tisch 
verschieben können will, nicht wirklich. Aber es ist ja gut möglich, daß 
diese Anforderung weniger hart ist, als es zunächst klingt. Ich habe auf 
jeden Fall in meiner Werkstatt nur eine sinnvolle Stelle, wo der 
Schraubstock wirklich gut hinpaßt. Das ist eigentlich immer an einer 
Ecke der Werkbank. Für Linkshänder meist an einer rechten Ecke, für 
Rechtshänder meist an einer linken. Dann räumt man sich die Schubladen 
mit den Feilen und der Säge so, daß man vom Schraubstock aus gut 
drankommt (zweite Schublade von oben unter dem Schraubstock) und dann 
hat man eh keine Lust mehr, mit dem Schraubstock durch die Werkstatt zu 
wandern, weil man an jeder anderen Stelle sein Werkzeug nicht hat.

Autor: Dieter (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Das löst das Problem des TOs, der seinen Schraubstock auf dem Tisch
> verschieben können will, nicht wirklich. Aber es ist ja gut möglich, daß
> diese Anforderung weniger hart ist, als es zunächst klingt. Ich habe auf
> jeden Fall in meiner Werkstatt nur eine sinnvolle Stelle, wo der
> Schraubstock wirklich gut hinpaßt. Das ist eigentlich immer an einer
> Ecke der Werkbank. Für Linkshänder meist an einer rechten Ecke, für
> Rechtshänder meist an einer linken. Dann räumt man sich die Schubladen
> mit den Feilen und der Säge so, daß man vom Schraubstock aus gut
> drankommt (zweite Schublade von oben unter dem Schraubstock) und dann
> hat man eh keine Lust mehr, mit dem Schraubstock durch die Werkstatt zu
> wandern, weil man an jeder anderen Stelle sein Werkzeug nicht hat.

Das würde mein Problem schon lösen. Zugegeben, eine T-Nut wäre noch 
schöner, ist aber auch empfindlicher da sich darin viel schneller Dreck 
ansammelt. Rampas alle zB 10 cm lassen mich den Schraubstock rasterweise 
montieren. Idealerweise in der Tischmitte (denn links und rechts habe 
ich eine Wand); und da stört er doch schnell mal.

Mir geht es aber nicht nur um den Schraubstock. Mit so einem System kann 
ich auch anderes relativ einfach fixieren. Wie die erwähnte 
Gehrungslade; bisher hefte ich die mit einer Zwinge fest um sauber 
arbeiten zu können. So kommt die auf eine Grundplatte und wird einfach 
mittels der Rampas festgesetzt.

Autor: denker (Gast)
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ich habe einfach zwei (oder drei, weiß ich auswendig nicht) 
Durchgangslöcher passend durch die Platte gebohrt und den Schraubstock 
dort mit Elementverbindern aus dem Möbelbau (und normalen M6 Schrauben 
oder so weil das Element zu kurz war) festgeschraubt.
Und das Problem mit dem Dreck ist mit einer Ahle und Staubsauger gelöst 
;-)

Autor: Thomas K. (maxi888)
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Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Wie gross und schwer ist der Schraubstock?
Welche Belastung wird übertragen?

Schraubstock sollte direkt auf einen schalgbelastbaren, steifen Boden 
abgestützt werden, ansonsten federt es bei jedem Schlag, Feilenhieb, 
etc.

Klemmen nützt nix, der Schraubstock soll ja min. in 5 Freiheitsgraden 
formschlüssig gehalten werden.

Mein Lieblingsschaubstock wiegt ca 50 kg und hat einen kleinen Amboss.

Wenn das kein "Kindergeburtstag"-Schraubstock ist:
- Durchgangslöcher durch die Tischplatte (z.B. 50mm Sperrholz)
- Flacheisen als Widerlager unter den Tisch montieren (min 3 stk. 
3,5*30)
- mit min 2skt. , besser 4 stk. M10 Gewindestangen/Bolzen verschrauben.
- Talje unter der Decke um den Schraubstock wegheben zu können.

Die Platte muss natürlich auch solide verankert werden, aufstellen 
reicht nicht.

Bei Feinarbeiten lege ich eine 4mm ABS Platte auf die Werkbank, die 
deckt auch die Löcher zu.


"Halfen" Schienen nimmt man um Heizungsrohre aufzuhängen, ein 
Formschluss ist nicht in allen Freiheitsgraden gegeben.
Für den Mikrocontroller Bastler kann das aber langen. Für HLSK Arbeiten 
oder KFZ Arbeiten reicht das nicht.

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