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Forum: Offtopic Reparaturanleitungen für Messgeräte


Autor: T.T. (Gast)
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Moin,

ich habe hier einen Link zu einer sehr interessanten Seite für 
Reparaturberichte für verschiedenste Messegräte gefunden und dachte mir 
dies könnte dem ein oder anderen helfen.
Die Berichte sind gut geschrieben, verständlich und das ein und andere 
mal unterhaltsam.

http://bymm.de/

Also viel Spaß damit und ich hoffe es hilft vielleicht dem ein oder 
anderen von Euch.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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T.T. schrieb:
> Also viel Spaß damit und ich hoffe es hilft vielleicht dem ein oder
> anderen von Euch.

Cool - der Betreiber wundert sich, warum so viele Leute als erstes den 
Bericht über die Sennheiser MD441 herunterladen, aber genau das habe ich 
auch als erstes gemacht, weil hier eines liegt, das der Reparatur 
bedarf.
Vielen Dank für den Link, T.T.!

Autor: Luca E. (derlucae98)
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-> Hohner Concerto III-T

Vielleicht passt hier "Reparaturanleitungen für (Mess-)Instrumente" 
besser? ;-)

Autor: soul eye (souleye)
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T.T. schrieb:

> ich habe hier einen Link zu einer sehr interessanten Seite für
> Reparaturberichte für verschiedenste Messegräte gefunden und dachte mir
> dies könnte dem ein oder anderen helfen.

Das ist doch eben dieser Marc Michalzik, dessen Reparaturberichte sonst 
auf  http://www.amplifier.cd/Technische_Berichte/Techni... 
zu finden sind? Wer schonmal Rohde&Schwarz-Equipment repariert hat kennt 
ihn.

Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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soul e. schrieb:
> Wer schonmal Rohde&Schwarz-Equipment repariert hat kennt
> ihn.

Richtig. Und wer wissen will wie man einen Fluke Kalibrator 
kaputtrepariert, kommt ebenfalls nicht daran vorbei...

Autor: Old Papa (old-papa)
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Автомат К. schrieb:
> soul e. schrieb:
>> Wer schonmal Rohde&Schwarz-Equipment repariert hat kennt
>> ihn.
>
> Richtig. Und wer wissen will wie man einen Fluke Kalibrator
> kaputtrepariert, kommt ebenfalls nicht daran vorbei...

Blödsinn. Ich habe meinen Kalibrator (Fluke 5100D) auch mit seiner 
Anleitung erst richtig grundverstanden. Er hat aber auch die Größe 
Fehler einzugestehen.
Letztlich habe ich meinen Kalibrator mal eingesackt und bei ihm zuhause 
an edlem Messgeraffel vermessen. ;-)
Ich kenne ihn also persönlich und auch einige seiner Berichte.
Allemal besser als dröge "Auspackvideos" bei YT.

Old-Papa

Autor: Vorn Nachn (eprofi)
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Danke T.T. für diesen Hinweis.
Der Mann ist ja ein Phänomen. Die 36 PDFs sind in Summe 1174 Seiten!
Und sehr gut zu lesen.
Ich bin verwundert, dass er mir bisher noch nicht untergekommen ist.

Ich finde auch, Meckerziege, dass Du ihm Unrecht tust.
Er hat mir sehr viel Hingebung versucht, den Kalibrator zu restaurieren.

Ja, dabei sind einige Missgeschicke passiert. Dass er nach so langer 
Zeit gesagt hat, "Jetzt ist es aber gut.", ist zu verstehen (das Gerät 
läuft ja bis auf einige Spezialfunktionen), zumal er ja ein Zweitgerät 
hat, das brav seinen Dienst erfüllt.
Ein anderer hätte das Teil längst in die Ecke geschleudert, 
verschrottet, oder bei ibuy als voll funktionsfähig verkauft.

Ihm zollt großer Respekt! Der Neuwert seines Messgeräteparks geht in die 
Millionen.
Hut ab vor einem so uneigennützigen Menschen.

Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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Old P. schrieb:
> Blödsinn. Ich habe meinen Kalibrator (Fluke 5100D) auch mit seiner
> Anleitung erst richtig grundverstanden. Er hat aber auch die Größe
> Fehler einzugestehen.

Es ist schon richtig, das der Bericht anderen dabei hilft das Gerät zu 
verstehen und die gemachten Fehler zu vermeiden.

Nur ist es deshalb kein Blödsinn, dass er schlussendlich das Teil mit 
seinem trail-and-error total verbastelt hat. Ich hasse solche 
Reparaturmethoden, genauso wie sinnloses "Re-Capping" usw.!

Ohne eine Riser-Karte hätte ich überhaupt nicht damit angefangen, dafür 
wäre mir die Kiste viel zu Schade. Dann lieber mal noch ein Jahr stehen 
lassen bis Zeit, Literatur und Equipment vorhanden ist.

Autor: Sni Ti (sniti)
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Автомат К. schrieb:
> Dann lieber mal noch ein Jahr stehen
> lassen bis Zeit, Literatur und Equipment vorhanden ist.

Sehe ich auch so. Die Berichte sind durchaus nett geschrieben, aber 
anzufangen wild Sockel in Geräten vorzusehen macht dann später mehr 
Probleme als der Originalzustand. Besonders doof, wenn die Geräte dann 
verkauft werden und der nächste Besitzer dann Freude hat, wenn er den 
verbastelten Zustand entdeckt.

Autor: Vorn Nachn (eprofi)
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Ja, es gibt auch Kritikpunkte:
Er verwendet Kontakt60. Das ist ein Punkt, der für mich nicht in Frage 
kommt. Es funktioniert zwar kurzfristig, aber auf lange Zeit handelt man 
sich damit nur noch größeren Ärger ein als vorher, wenn man es nicht 
nach der Behandlung 100%ig herauswäscht. Es arbeitet langsam weiter und 
löst Zeug auf, das eigentlich da bleiben sollte.

Er hat es sogar selbst geschrieben, dass ein Relaissockel, den er 
bereits "verarztet" hatte, später wieder Probleme machte.
Kontakt61 oder Tuner-Reiniger sollen besser sein.

Es ist halt ein Abwägen, wie perfekt man sein möchte. Natürlich könnte 
man alles Relaissockel, Relais, Schalter etc. austauschen, nur wird man 
dann nicht mehr fertig. Ich finde, er hat einen guten Kompromiss 
gefunden.

> Ich hasse solche Reparaturmethoden, genauso wie sinnloses
> "Re-Capping" usw.
Da ist was wahres dran. Ich glaube auch, dass einige der Fehler vor der 
Reparatur noch nicht vorhanden waren, sondern erst bei der Reparatur 
entstanden sind, z.B. die verbrannte Platine. Warum sollte genau das 
genau jetzt kaputt gegangen sein. Aber so ist es halt einfach, wenn man 
das nicht jeden Tag (beruflich) macht. Wo gehobelt wird, fallen auch 
Späne.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Naja, bei seiner Holzhammermethode habe ich auch die Stirn gerunzelt. Er 
hat aber auch zugegeben (zumindest mir gegenüber), dass sein Weg nicht 
gerade optimal war. Andererseits hat er mit seiner Hartnäckigkeit auch 
etliche R&S-Geräte zum Leben wiedererweckt! Mal ehrlich, wer von uns 
hätte sich an diese Teile gewagt?
Zumindest ist mein Kalibrator wieder 1A, wenn auch bei mir einige 
komplett andere Fehlerquellen schuld waren.
Und Ja, eine "Raisercard" war das Mindeste, was ich dafür extra 
angefertigt habe.

Old-Papa

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