Claudio P. schrieb:
> Kannst du uns mal mehr dazu sagen wie dass genau funktionieren soll ?
Im einfachsten Fall genauso wie ein Linienfolger. Nur daß die Sensoren
nicht nach unten, sondern nach vorn schauen und einer Lichtquelle
folgen. Um die Richtung zur Lichtquelle zu erkennen, kommt ein Stück
Pappe zwischen die Sensoren.
a) Lichtquelle vorn => beide Sensoren beleuchtet => beide Motoren drehen
b) Lichtquelle links => linker Sensor beleuchtet => rechter Motor dreht
und bringt das Fahrzeug nach links, bis a)
c) Lichtquelle rechts => rechter Sensor beleuchtet => linker Motor dreht
und bringt das Fahrzeug nach rechts, bis a)
Falls Du in der Bibliothek "Das große Elektronikbastelbuch" von Hagen
Jakubaschk auftreiben kannst, da war so eine Schaltung drin, sogar schon
mit Transistoren. Die Sensoren waren Fotowiderstände.
Damit die Sensoren nur auf den "Leitsender" und nicht aufs Fenster
zufahren, kann man das Licht modulieren. Der Empfänger bekommt dann ein
paar Kondensatoren und einen Bandpass und reagiert nur noch auf das
modulierte Licht.
Die nächste Steigerung wäre dann, beiden Sensoren unterschiedliche
Modulationsfrequenzen zuzuordnen, also jeder der beiden Sensoren
reagiert auf eine andere Frequenz. Der Sender bekommt zwei LED als
Lichtquellen, die mit den zwei Frequenzen der Sender moduliert sind, und
auch ein Stück Pappe dazwischen.
In Verlängerung der Pappe ergibt sich dann ein Leitstrahl. Steht das
Fahrzeug neben dem Leitstrahl (es bekommt nur eine der modulierten LED
zu sehen), fährt es nicht auf die Lichtquelle zu, sondern erstmal auf
den Leitstrahl, bis es beide LED sieht, dann schwenkt es auf die
Lichtquelle ein.
Du siehst, man kann sich da schön steigern.
Das Ganze hat allerdings einen entscheidenden Nachteil: Es läßt sich
komplett mit klassischen Bauteilen (LED, Photodioden, Transistoren)
aufbauen und es wird weder ein Arduino noch ein Computer dafür benötigt.
Ok, am Computer könnte man den Schaltplan zeichnen.