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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik C++ / Atmega8 - Ausgang programmatisch "fest" mit Eingang verbinden


Autor: Tom1637 (Gast)
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In aller knackigen Kürze:

WENN bei Start des Atmega an EINGANGSPIN C4 (HIGH) anliegt
DANN soll Pegel an AUSGANGSPIN B6 immer Pegel an EINGANGSPIN D5 
entsprechen
SONST soll Pegel an AUSGANGSPIN B6 immer Pegel an EINGANGSPIN B7 
entsprechen


oder, anders geschrieben (als grundsätzliche Festlegung):

B6 = (C4 == HIGH) ? D5 : B7;


Dass man natürlich bei jedem Takt den Eingangspegel zu dem gewünschten 
Ausgangspin weiterschieben kann, ist klar soweit.

Da es hier um zwei verschiedene Betriebsmodi (mit "Durchschaltung" eines 
der beiden Eingänge zum Ausgag, direkt ab Start des Atmega) geht, wäre 
mir eine "logisch feste" Verbindung direkt bei Start/Initialisierung 
schon wegen der Übersichtlichkeit lieber - sofern möglich und sinnvoll.

Weiß jemand, wie ich eine solche fixe Zuweisung in C++ hinkriege?


Gruß
Tom

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Tom1637 schrieb:
> In aller knackigen Kürze:
>
> WENN bei Start des Atmega an EINGANGSPIN C4 (HIGH) anliegt
> DANN soll Pegel an AUSGANGSPIN B6 immer Pegel an EINGANGSPIN D5
> entsprechen
> SONST soll Pegel an AUSGANGSPIN B6 immer Pegel an EINGANGSPIN B7
> entsprechen
>
>
> oder, anders geschrieben (als grundsätzliche Festlegung):
>
> B6 = (C4 == HIGH) ? D5 : B7;
>
>
> Dass man natürlich bei jedem Takt den Eingangspegel zu dem gewünschten
> Ausgangspin weiterschieben kann, ist klar soweit.

Anders geht es nicht. Per Interrupt wäre auch noch möglich, aber im 
Prinzip auch nichts anderes.

Feste Zuweisung gibt's nicht.

Autor: Jim M. (turboj)
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Wo liegt das Problem?

Mach doch einfach zwei Haupschleifen mit einer Verzweigung:

 if (C4 == HIGH) {
   while (1) {
     B6 = D5;
   }
  } else while (1) {
     B6 = B7;
  }


Die Frage nach erlaubter Latenz des Ausgangspins stellt sich natürlich. 
Eventuell ist die Verwendung von 74xx Logik einfacher.

Einige µCs können sowas mit ein paar Tricks in Hardware, der Atmega8 
gehört aber nicht dazu. Verwendung von C++ mit einem so kleinen Flash 
klingt auch nicht so dolle.

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter D. (peda)
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Autor: Tom1637 (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
>> Dass man natürlich bei jedem Takt den Eingangspegel zu dem gewünschten
>> Ausgangspin weiterschieben kann, ist klar soweit.
>
> Anders geht es nicht. Per Interrupt wäre auch noch möglich, aber im
> Prinzip auch nichts anderes.
>
> Feste Zuweisung gibt's nicht.

Heidewitzka, Herr Kapitän.

Da danke ich doch für die schnelle und zielführende Antwort.

Gutgut, dann soll es denn so sein.


Für mein Verständnis der Materie vielleicht noch: "Feste Zuweisung" 
gibt's nicht, weil der Atmega intern ohnehin mit jedem Takt neu Eingang 
zu Ausgang schalten würde, auch mit einer solchen Zuweisung, was sie 
dann ja zumindest logisch überflüssig machen würde?


Gruß,
Tom

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Tom1637 schrieb:
>> Für mein Verständnis der Materie vielleicht noch: "Feste Zuweisung"
> gibt's nicht, weil der Atmega intern ohnehin mit jedem Takt neu Eingang
> zu Ausgang schalten würde, auch mit einer solchen Zuweisung, was sie
> dann ja zumindest logisch überflüssig machen würde?

Den ganzen Mechanismus gibt's einfach nicht. Man kann Ausgänge und 
Eingänge per Programm verbinden, in dem Eingänge abgefragt und Ausgänge 
gesetzt werden. Das muss man in jedem Durchlauf per Programmcode tun.
Wie soll so eine feste Zuweisung umgesetzt werden? Und dann auch noch 
von Bedingungen abhängig? Es gibt nur dein Programm und der Controller 
macht was du dort programmierst.

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