Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP / Machine Learning Kommentatorenstimme aus TV-Berichten entfernen


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Thomas U. (thomasu)


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Ich komme nach längerer Zeit mal wieder vorbei, um ein Thema zu 
diskutieren, das immer mal wieder in den Recording-Foren erörtert wird:

Die menschliche Stimme soll aus dem Datenstrom möglichst entfernt 
werden. Es gibt dazu konträre Aussagen in den Foren, daher wende ich 
mich hierher, vielleicht hat ja jemand der Fachleute einen Ansatz.

Der Anlass für mich, das Thema jetzt wieder aufzugreifen, ist das 
heutige Spiel der Frauenfussballmannschaft der Deutschen, das leider 
wieder von dieser Frau mit der schrillen Stimme kommentiert wird. Ist 
einfach für meine Ohren nicht auszuhalten.

Dass das Thema nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigen Meldungen wie 
bei dem Matlabscript, mit dem man in Echtzeit die Vuvuzela 2010 aus dem 
TV-Bereicht entfernen konnte. Es gibt auch aus dem Bereich der 
Hörgeräteentwicklung solche Algorithmen, die Störer entfernen können. 
Und es gibt Spracherkennung und Echocanceling-Metohden, also denke ich, 
dass da was machbar sein sollte.

Frage also in die Runde: Wie müsste eine Hardware oder eine 
Softwareaussehen, die die Kommentatorenstimme aus TV-Berichten so gut 
wie möglich entfernt? Echtzeit wäre wichtig.

Zu mir: Ich kann Hardware entwickeln, inklusive Signalverarbeitung, es 
fehlt mir nur das Fachwissen auf dem Audiosektor. Ich habe auch das 
nötige Umfeld, um PCBs beauftragen und fertigen zu lassen.

von Joe F. (easylife)


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ich würde mal subtrahieren von L und R versuchen. Kommentar vermutlich 
mono, stadion stereo.

von Mark B. (markbrandis)


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Thomas U. schrieb:
> Die menschliche Stimme soll aus dem Datenstrom möglichst entfernt
> werden. Es gibt dazu konträre Aussagen in den Foren, daher wende ich
> mich hierher, vielleicht hat ja jemand der Fachleute einen Ansatz.
>
> Der Anlass für mich, das Thema jetzt wieder aufzugreifen, ist das
> heutige Spiel der Frauenfussballmannschaft der Deutschen, das leider
> wieder von dieser Frau mit der schrillen Stimme kommentiert wird. Ist
> einfach für meine Ohren nicht auszuhalten.

Es gibt eine viel einfachere Lösung:
Das gleiche Spiel wird in verschiedenen Ländern von unterschiedlichen 
Sprechern kommentiert. Einfach eine Übertragung aussuchen, die man 
versteht (z.B. Englisch) und bei der einen die Stimme des Kommentators 
nicht stört. Fertig ist die Laube.

: Bearbeitet durch User
von Mark B. (markbrandis)


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Mark B. schrieb:
> Einfach eine Übertragung aussuchen, die man versteht (z.B. Englisch) und
> bei der einen die Stimme des Kommentators nicht stört.

Übrigens gibt es auch in deutscher Sprache oftmals Alternativen, zum 
Beispiel vom ORF (Österreich) oder SRF (Schweiz).

von Old P. (Gast)


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Also ich halte das sowohl auf digutaler Ebene (Datenstrom) als auch auf 
analoger Ebene für sehr gewagt.
Der Kommentator (ja, seine Kollegin auch) wird bei den Übertragung mit 
Sicherheit in den Audiovordergrund gehoben. Das Stadiongeräusch (was 
oftmals viel blöder ist) wird ja beim Mischen extra hinzugefügt und auch 
leiser. Hierbei und nur hierbei könnte man auch Vuvuzelas mit ihrem 
typischen Geräusch herausfiltern (gegenphasig einspeisen). Zwar nicht 
auf Null, aber erträglicher. Nachträglich aus den fertigen Datenstrom 
halte ich mit Amateurmitteln für nicht wirklich machbar.
Aus dem daraus zurück gewonnenen Audiosignal kann man sicher 
Frequenzbereiche ausfiltern, doch das Stadiongeräusch liegt genau im 
selben Frequenzbereich wie die sägende Kommentatorinnenstimme. Also, 
auch diese Nummer halte ich mit Amateurmitteln für sportlich.

Einzig ein einziger Regler könnte helfen - Lautstärke!

Old-Papa

von Gerd (Gast)


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von Andreas M. (andreas_m62)


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Schalte einfach den Ton ab.

von Erwin D. (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Mark B. schrieb:
>> Einfach eine Übertragung aussuchen, die man versteht (z.B. Englisch) und
>> bei der einen die Stimme des Kommentators nicht stört.
>
> Übrigens gibt es auch in deutscher Sprache oftmals Alternativen, zum
> Beispiel vom ORF (Österreich) oder SRF (Schweiz).

...die man beide nicht mehr empfangen kann, weil sie verschlüsselt sind. 
Und eine Karte kann man nur kaufen, wenn man seinen Wohnsitz im 
jeweiligen Land hat.
Spitzen-Tipp! ;-)

von Mark B. (markbrandis)


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Erwin D. schrieb:
> ...die man beide nicht mehr empfangen kann, weil sie verschlüsselt sind.
> Und eine Karte kann man nur kaufen, wenn man seinen Wohnsitz im
> jeweiligen Land hat.
> Spitzen-Tipp! ;-)

Nun ja... es gibt Mittel und Wege ;-)

von Horst (Gast)


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Blind Source Seperation wäre ein Stichwort.

von Thomas U. (thomasu)


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Horst schrieb:
> Blind Source Seperation wäre ein Stichwort.
Das scheint mir der erste wertvolle Beitrag zu sein, abgesehen vom 
Monotipp, den ich natürlich kenne.

Die anderen Ausweichmanöver, wie andere Sender sind nicht möglich, weil 
in der Regel eine TV-Sendung nicht in anderen Ländern ausgestrahlt wird. 
Olympia ist da eine Ausnahme.

Weitere Tipps erbeten.

von Joe F. (easylife)


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Thomas U. schrieb:
> abgesehen vom
> Monotipp, den ich natürlich kenne.

Dann weisst du ja auch, dass es prima funktioniert.

Anbei ein Beispiel, 7 sek Originalton + 7 sek 1 Kanal invertiert 
(identisches Ausgangsmaterial wie die ersten 7 Sekunden).

Die Artefakte kommen daher, dass ich den Ton aus einem Youtubevideo 
genommen habe.

: Bearbeitet durch User
von Torben H. (jera)


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Kleiner (wahrscheinlich unqualifizierter) Einwurf meinerseits: Wie 
werden den Lieder instrumentalisiert? Werden die neu eingespielt, oder 
wird da die Stimme nachträglich entfernt?

Ggf. gibt es aus diesem Bereich entsprechende Lösungen?

von Joe F. (easylife)


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Torben H. schrieb:
> Ggf. gibt es aus diesem Bereich entsprechende Lösungen?

Dir ist bekannt, dass Instrumente und Gesang im Tonstudio im 
Mehrspurverfahren aufgezeichnet werden?

von Breme war der beste 94 (Gast)


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Wenn es wirklich nur um das Fusball geht.
Joes vorschlag könnte funktionieren hat man früher auch für Karaoke so 
gemacht. Oder mach es so wie ich das schon 1994 gemacht habe. Das 
dummgesabber der Moderatoren konnte ich nicht ertragen. Habe die ganze 
WM mit Radioton gehört. die Radiokommentatoren haben keine Zeit für 
Statistik und sonstiges Dummgeschwätz weil sie das Spiel erklären 
müssen. Nur bei öden Spielen fangen die dann manchmal auch an zu nerven.

von Mark B. (markbrandis)


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Thomas U. schrieb:
> Die anderen Ausweichmanöver, wie andere Sender sind nicht möglich, weil
> in der Regel eine TV-Sendung nicht in anderen Ländern ausgestrahlt wird.
> Olympia ist da eine Ausnahme.

Im Zeitalter von Internet, Streaming und VPNs ist dieser Weg durchaus 
gangbar.

Torben H. schrieb:
> Kleiner (wahrscheinlich unqualifizierter) Einwurf meinerseits: Wie
> werden den Lieder instrumentalisiert? Werden die neu eingespielt, oder
> wird da die Stimme nachträglich entfernt?

In der Regel wird jedes Instrument und auch der Gesang separat 
aufgenommen. Die verschiedenen Spuren werden dann im Studio 
zusammengemischt.

> Ggf. gibt es aus diesem Bereich entsprechende Lösungen?

Es gibt schlicht kein Problem an der Stelle, also besteht auch keinerlei 
Notwendigkeit eine Lösung zu finden.

: Bearbeitet durch User
von Richard H. (richard_h27)


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Thomas U. schrieb:
> Der Anlass für mich, das Thema jetzt wieder aufzugreifen, ist das
> heutige Spiel der Frauenfussballmannschaft der Deutschen, das leider
> wieder von dieser Frau mit der schrillen Stimme kommentiert wird. Ist
> einfach für meine Ohren nicht auszuhalten.

Dass eine Frau ein Frauenfußballspiel kommentiert, finde ich absolut 
konsequent. Wer könnte sich besser in die Spielweise von Frauen 
reindenken?

Andererseits muss man aber auch anerkennen, dass sich der Frauenfußball 
in den letzten Jahren technisch so gut entwickelt hat, dass man ihn 
eigentlich gar nicht mehr als Frauenfußball bezeichnen kann.

von Simon L. (dfgh)


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Ich denke es geht ihm nicht darum, dass es eine Frau ist, sondern er 
findet die Stimme dieser speziellen Frau unangenehm.

Die Stimme von David L. Jones von EEV-Blog finden z.B. auch einige 
unangenehm hoch.

von jera (Gast)


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Mark B. schrieb:
> In der Regel wird jedes Instrument und auch der Gesang separat
> aufgenommen. Die verschiedenen Spuren werden dann im Studio
> zusammengemischt.

Danke für die Erklärung, aber klar, im Tonstudio lässt sich das bei der 
Produktion des Liedes gut trennen. Auch später, die Daten liegen dem 
Urheber ja vor.

Allerdings gibt es auch Lieder, die nachträglich (ohne die Urheber) 
instrumentalisiert werden. Dort wird vermutlich die Stimme heraus 
gefiltert, da ich davon ausgehe, dass die Urheber keine Aufnahmedaten 
oder gar Notenblätter rausrücken werden. Wird auch vermutlich nicht 
immer zu 100% klappen. Und an so etwas dachte ich eigentlich. Vermutlich 
aber trotzdem ein Fall für sehr erfahrene Nutzer eines Tonstudios.

Hat sich somit erledigt :)

von Thomas U. (thomasu)


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Joe F. schrieb:
> Thomas U. schrieb:
> Dann weisst du ja auch, dass es prima funktioniert.
Ja, aber eben nur, wenn es auch Mono ist. Das ist leider pauschal nicht 
so.

Richard H. schrieb:
> Dass eine Frau ein Frauenfußballspiel kommentiert, finde ich absolut
> konsequent.
Warum? Was hat der Kommentar damit zu tun, was kommentiert wird? Sollten 
dann Pferderennen von Gäulen kommentiert werden?

> Wer könnte sich besser in die Spielweise von Frauen
> reindenken?
Das ist nicht sinnvoll, weil Frauen sicher nicht grundsärtlich anders 
spielen und wenn, dann müsste es eine Fussballerin sein.


> Andererseits muss man aber auch anerkennen, dass sich der Frauenfußball
> in den letzten Jahren technisch so gut entwickelt hat,
unbestritten, deshalb schaue ich es ja! Ausserdem spielt meine Tochter 
selber mit ansteigendem Niveau.

> dass man ihn eigentlich gar nicht mehr als Frauenfußball bezeichnen kann.
Der Spruch ist jetzt frauenfeindlich, denn er impliziert, dass FFB 
schwach ist.


Simon L. schrieb:
> Ich denke es geht ihm nicht darum, dass es eine Frau ist, sondern er
> findet die Stimme dieser speziellen Frau unangenehm.
Genau das ist der Fall. Die Stimme ist schrill, aggessiv und unangenehm. 
Nicht jeder eigenet sich als Sprecher.

Wenn die irgendwann mal die Bundesliga kommentiert, schalte ich ab!

von Oliver S. (phetty)


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Thomas U. schrieb:
> Wenn die irgendwann mal die Bundesliga kommentiert, schalte ich ab!

Die BL kommt auf PayTV, da schaut (und hört) doch eh niemand zu.

von Richard H. (richard_h27)


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Thomas U. schrieb:
> Der Spruch ist jetzt frauenfeindlich, denn er impliziert, dass FFB
> schwach ist.

Ich kann Dir versichern, dass auch die anderen 3 Sätze nur dazu dienten, 
diese These herauszustellen.

Die Analyse stammt übrigens nicht von mir, sondern aus dem Programm von 
Rolf Miller und ist amüsant aber keinesfalls ernst zu nehmen.

von Joe F. (easylife)


Angehängte Dateien:

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Thomas U. schrieb:
> Die Stimme ist schrill, aggessiv und unangenehm.
> Nicht jeder eigenet sich als Sprecher.

Vielleicht wäre eine Möglichkeit, den gesamten Ton in Echtzeit um 3-5 
Halbtöne runter zu tunen (pitch-benden).

(Ernst gemeint!)

Beispiel ist -5 Halbtöne.

: Bearbeitet durch User
von Richard H. (richard_h27)


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Joe F. schrieb:
> fussball2.mp3

Was, Andrea Titz* kommentiert auch Fußballspiele?

* Pressesprecherin des Landgericht München

von pikachu42 (Gast)


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Thomas U. schrieb:
> Frage also in die Runde: Wie müsste eine Hardware oder eine
> Softwareaussehen, die die Kommentatorenstimme aus TV-Berichten so gut
> wie möglich entfernt? Echtzeit wäre wichtig.

Bieten die Ö-Anstalten nicht wieder mehrere Stream ans?

Während der EM konnte man nahezu zwischen allen Spielfeld-Kameras völlig 
frei wählen. In der Tonspur war nur das Stadium zu hören. Alles 
ungeschnitten, selbst in den Pausen.

DAS war ein Genuss. Wenn man alle Spieler gleichzeitig sieht, erkennt 
man die taktischen Züge viel besser (... und das sag sogar ich als 
jemand, der Fussball überhaupt nicht gerne im TV anschaut).

Ansonsten:
Tontechniker

von Thomas U. (thomasu)


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Danke für das mp3!. Prima, wenn man die Dame runterdreht, wird es schon 
angenehmer. Aber wie macht man das live?

Klar, mehrer Streams sind fein, aber nicht immer verfügbar.

von Fussballer (Gast)


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pikachu42 schrieb:
> DAS war ein Genuss. Wenn man alle Spieler gleichzeitig sieht, erkennt
> man die taktischen Züge viel besser
Dem kann ich nur beipflichten. Einfach super, wenn man wie im Regieraum 
mehrere Sichtoptionen hat. Ich habe mir schon 3 Monitore nebeneinander 
gestellt!

von Rolf S. (audiorolf)


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Seid ihr ein wenig weitergekommen mit dem Stimmen entfernen? Weil die 
besagte Dame ja auch diesmal wieder aktiv ist. Sie hat z.B. das Spiel 
der Schweizer Mannschaft kaputtkommentiert. Die Stimme ist wirklich nur 
schwer zu tragen.

von Stefan P. (form)


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Schau doch am Receiver/Fernseher mal ob es alternative Tonspuren gibt. 
Bei Fussball gibt es oft eine zusätzliche kommentarlose Tonspur.

von Analog OPA (Gast)


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Ich fände es prima, wenn es lärmfreie Spuren gäbe, wo sie nur die echten 
Spielgeräusche übertragen und nicht noch die Lautsprechermusik aus dem 
Stadeon draufkloppen. Das ist z.T. unerträglich. Skispringen und die 
Leichtathletik sind besonders betroffen. Keine Pause mehr, es wird 
Dauermusik abgespielt, wie auf einem Volksfest. Ton aus ist da die 
einzige option.

von Old P. (Gast)


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Analog OPA schrieb:
> Ich fände es prima, wenn es lärmfreie Spuren gäbe, wo sie nur die echten
> Spielgeräusche übertragen und nicht noch die Lautsprechermusik aus dem
> Stadeon draufkloppen. Das ist z.T. unerträglich. Skispringen und die
> Leichtathletik sind besonders betroffen. Keine Pause mehr, es wird
> Dauermusik abgespielt, wie auf einem Volksfest. Ton aus ist da die
> einzige option.

Dann fehlt ja nur noch "Bild aus" und des Deutschen Ruhe ist perfekt.

Ihr habt Probleme....

Old-Papa

von Mark B. (markbrandis)


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Analog OPA schrieb:
> Ich fände es prima, wenn es lärmfreie Spuren gäbe, wo sie nur die echten
> Spielgeräusche übertragen und nicht noch die Lautsprechermusik aus dem
> Stadeon draufkloppen.

Und wie soll das gehen? Richtmikrofone auf jeden einzelnen Sportler oder 
wie?

von (prx) A. K. (prx)


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Erwin D. schrieb:
> ...die man beide nicht mehr empfangen kann, weil sie verschlüsselt sind.

CH gibts hier unverschlüsselt im Kabel. Fussball darüber ist verglichen 
mit manchen deutschen Labertaschen eine Wohltat.

Beitrag #5503197 wurde vom Autor gelöscht.
von Stefan P. (form)


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Stefan P. schrieb:
> Schau doch am Receiver/Fernseher mal ob es alternative Tonspuren gibt.
> Bei Fussball gibt es oft eine zusätzliche kommentarlose Tonspur.

Anbei noch ein Screenshot wie das gemeint war.

von Dieter F. (Gast)


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Thomas U. schrieb:
> Frage also in die Runde: Wie müsste eine Hardware oder eine
> Softwareaussehen, die die Kommentatorenstimme aus TV-Berichten so gut
> wie möglich entfernt? Echtzeit wäre wichtig.

Mute-Taste.

von Martin Peschel (Gast)


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Stefan P. schrieb:
> Anbei noch ein Screenshot wie das gemeint war.

Dann muss der Anbieter aber auch die gewünschten Toninformationen 
bereitstellen und das ist meistens nicht der Fall. In Deinem Fall ist es 
ja SKY, also ein Privatanbieter mit Bezahloption. Das sieht es anders 
aus.

von Ernsthaft? (Gast)


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Martin Peschel schrieb:
> Stefan P. schrieb:
> Anbei noch ein Screenshot wie das gemeint war.
>
> Dann muss der Anbieter aber auch die gewünschten Toninformationen
> bereitstellen und das ist meistens nicht der Fall. In Deinem Fall ist es
> ja SKY, also ein Privatanbieter mit Bezahloption. Das sieht es anders
> aus.

Ach mein Gott...wenn man schon solche Sonderwünsche hat,dann musst du 
das wohl zahlen....ist eh nich teuer


lg

von Ingenieur (Gast)


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Ernsthaft? schrieb:
> Ach mein Gott...wenn man schon solche Sonderwünsche hat,dann musst du
> das wohl zahlen....ist eh nich teuer

Nicht teuer?

Offentlich Rechtliche : 17,50 im Monat pro Haushalt = 3 Geräte
20 öffis frei DVBT2

20 Private DVBT2      :  5,75 im Monat pro Gerät , ähnlich oben

Sky (ein Sender)      : 24,95 im Monat


Für einen schnöden Sender etliche Hunderte im Jahr ausgeben, nur um die 
mehr Fussball zu sehen, von dem wir eh genug abbekommen? Was kommt da? 
Die CL ohne hochklassige deutsche Beteiligung :-)

Da täte ich lieber noch ein Extrapaket übers Netz mit den anderen 
Privaten buchen und hätte noch Eurosport2 mit dabei. Da kommt nämlich 
neuerdings dummerweise die Leichtathletik.

Beitrag #5505779 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5511209 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rolf S. (audiorolf)


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Ingenieur schrieb:
> Für einen schnöden Sender etliche Hunderte im Jahr ausgeben, nur um die
> mehr Fussball zu sehen,

Das ist wirklich kaum zu ertragen. In der Schweiz haben sie auch erst 
vor Kurzem wieder entschieden, es bei den vom Staat eingetriebenen 
Gebüren zu belassen. Damit müssen wir weiter "etliche Hunderte im Jahr" 
ausgeben. Unter anderem, um den finanzierten Fussball zu sehen, der 
Millionen aus dem Fernsetopf bekommt.

von Thomas U. (thomasu)


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Und wieder ist sie da!

Claudia Neumann mit ihrer schlimmen Stimme und überschwänglichen 
überhöhten Kommentar in Reinkultur:

Gerade hat eine Brasilianerin einen Elfer komplett vertreten und der 
Ball kullert in die Ecke, weswegen die Törhüterin dem Ball nicht mehr 
hat ausweichen können und ihn gegen die Füsse bekam.

Kommentar von Frau Neumann über die Torhüterin: "DIESE TEUFELSKERLIN"

Es gibt also Kerle und Kerlinnen.

Wahnsinn die Frau!

Ich rufe alle Mathematiker auf, einen MATLAB-Algo zu schreiben, der das 
Stimmprofil von Frau N. erkennt und es aus der Tonspur entfernt.

Muss doch gehen!

von g457 (Gast)


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> Es gibt also Kerle und Kerlinnen.

Jamei, ist halt sexistisch. Lass ihr doch den Spaß.

> [..] einen MATLAB-Algo zu schreiben [..]

Warum so kompliziert? Einfach die "mjuht"-Taste drücken und Du bist das 
Problem los. Oder gleich ganz ausschalten und was sinnvolles machen, 
z.B. das schöne Wetter genießen.

von Forumsnutzer (Gast)


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Thomas U. schrieb:
> Gerade hat eine Brasilianerin einen Elfer komplett vertreten und der
> Ball kullert in die Ecke, weswegen die Törhüterin dem Ball nicht mehr
> hat ausweichen können und ihn gegen die Füsse bekam.

Ein Mann guckt Frauenfußball und regt sich auf, dass eine Frau 
kommentiert.
Köstlich.

von Thomas U. (thomasu)


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Forumsnutzer schrieb:
> Ein Mann guckt Frauenfußball und regt sich auf, dass eine Frau
> kommentiert.

Nein, es ist die Art "wie" sie kommentiert!

Und ich bin nicht der Einzige. Lest mal die Foren dazu!

Es gibt genug andere Sportarten, in denen seit Jahren Frauen am Mikro 
stehen und die sind bei weitem nicht so nervig. Die meisten haben auch 
Kompetenz.

Es geht nicht um Frau oder nicht Frau.

Es geht um gut oder nicht gut.

von Forumsnutzer (Gast)


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Der 2. Audiokanal ist übrigens ein männlicher Kommentator. Extra für 
dich. Da hast du alles, wie man es gewohnt ist. Gespielte Dramatik und 
Sätze tief aus der Kehle gepresst, um männlicher zu wirken.
Schade, dass es nicht einen Audiokanal ganz ohne Kommentar gibt.

von Georg B. (georg2011) Benutzerseite


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Wo ich das zufällig lese:

Wie gelangt man an diesen "2. Kanal"? Wo muss ich das einstellen?

Ich habe DVB-T2 mit einem externen Gerät und einen weiteren TV mit 
internem Receiver. Keiner von beiden hat da eine Einstellung.

Was die Krikik an Moderatorin Frau Neumann anbelangt, überbordet sie 
gerade wieder im Netz. Ist aber schon seit Längerem so, weil das ZDF 
nicht reagiert und alles als "frauenfeindlich" abtut.

Besonders zu beachten der Kommentar vom 28.6.2018:

https://www.turus.net/sport/sportreporter/9747-claudia-neumann/kommentar.html?page=8

: Bearbeitet durch User
von Bernd (Gast)


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Ge. B. schrieb:

> Wie gelangt man an diesen "2. Kanal"? Wo muss ich das einstellen?

Das ist wirklich rührend.

von Dirk B. (dirkb2)


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Schlag doch mal dem Sender vor, Fußball im Zweikanalton zu übertragen.

von Andreas M. (andreas_m62)


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Einfach den Frequenzbereich von 200 bis 1000 Hz wegschneiden.
Der Pfiff der Trillerpfeife und das Bumm Bumm Bumm der Buschtrommeln
aus der Fankurve bleiben dabei als Geräuschkulisse erhalten.

von Martin K. (mkmannheim) Benutzerseite


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Andreas M. schrieb:
> Einfach den Frequenzbereich von 200 bis 1000 Hz wegschneiden.

Das dürfte kaum reichen. Eher 100Hz - 5000Hz.

Schaue gerade GER-ESP. So ganz schlimm ist es doch gar nicht mit der 
Claudia!

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Erwin D. schrieb:
> Mark B. schrieb:
>> Übrigens gibt es auch in deutscher Sprache oftmals Alternativen, zum
>> Beispiel vom ORF (Österreich) oder SRF (Schweiz).
> ...die man beide nicht mehr empfangen kann, weil sie verschlüsselt sind.
Es gibt alternativen zu SAT oder terristrischem Empfang.
VPN nach Österreich und zieh dir den Steam vom ORF.

> Und eine Karte kann man nur kaufen, ....
Das nächste mal bitte nicht irgendwo unterstellen wenn es Phantasie 
regnet.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Thomas U. schrieb:
> Und wieder ist sie da!
>
> Claudia Neumann mit ihrer schlimmen Stimme und überschwänglichen
> überhöhten Kommentar in Reinkultur:

und die BR-Legende Gerrrrrrrrrrrrrd RRRRRRRRRRRRRRRRRRRubenbauer war 
besser?
Wieso nur durfte der das WM Finale 90 kommentieren?
Wer das überlebt hat freut sich auf Claudia Neumann.

und natürlich das nasale Geschnuffel von Adolf Furrler:
unvergessen: https://youtu.be/-VnzWrK63_0

: Bearbeitet durch User
von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Ich denke, man sollte man stimmliches von Inhaltlichem trennen. Furler 
und Rubenbauer hatten wenigstens noch richtig Ahnung. Bei Adi Furler 
habe ich sogar die Pferderennen gerne geschaut. Beim Rubenbauer wiederum 
erinnere ich mich an seine stark emotionalen Kommentare bei den 
Ski-Rennen, insbesondere von Katja Seizinger. Diesbezüglich ist mein 
Favorit Fritz von Thurn und Taxis gewesen und sein Kommentar "von der 
besondere Art". Gerne erinnere ich mich an Werner Hansch. Der hatte auch 
eine eigentümliche Stimme und Art des Kommentars, hat viel Zeug drum 
herum gemacht und viele langweilige Fußballspiele erst hörenswert 
gemacht. Für mich war das die! Stimme der samstäglichen Konferenzen. 
Habe ihn mal in Dortmund in einem Cafe getroffen und ihn aus dem 
Getümmel herausgehört.

Was Claudia Neumann angeht, gibt es in der Tat sehr kontroverse 
Kommentare im Internet, von dem ich vieles Nachvollziehen kann. Bei 
Sabine Hartelt war es früher das gleiche. Einige mochten ihre Stimme, 
die anderen haben abgeschaltet.

Meine Favoritin ist Stephanie Baczik, welche aktuell auf der ARD 
Frauenfußball kommentiert. Hat eine sehr gute Artikulation und eine 
angenehme, warme Stimme - nur ein etwas überzeichnetes "S".


Richard H. schrieb:
> Andererseits muss man aber auch anerkennen, dass sich der Frauenfußball
> in den letzten Jahren technisch so gut entwickelt hat, dass man ihn
> eigentlich gar nicht mehr als Frauenfußball bezeichnen kann.

Eine gekonnt versteckte Diskriminierung von Frauen :-)

von Schalkefan (Gast)


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upps, she did it again. Da freut man sich wochenlang auf den 
Bundesligastart, die eigene Mannschaft spielt das Auftaktspiel und dann 
muss man wieder diese Stimme von Frau Neumann ertragen.

>Kommentatorenstimme aus TV-Berichten entfernen
Gibt es wirklich keine Möglichkeit, das irgendwie abzumildern?

Ich habe den o.g. Ratschlag befolgen wollen und auf andere Kanäle 
umschalten wollen, aber meiner bietet keine alternativen Tonquellen an, 
dass man z.B. eine Version hätte, ohne Kommentar. Wo und wie wird das 
ausgesendet?

von Thomas W. (twust)


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> Offentlich Rechtliche : 17,50 im Monat pro Haushalt = 3 Geräte
> 20 öffis frei DVBT2
> 20 Private DVBT2      :  5,75 im Monat pro Gerät , ähnlich oben
> Sky (ein Sender)      : 24,95 im Monat
>
> Für einen schnöden Sender etliche Hunderte im Jahr ausgeben, nur um die
> mehr Fussball zu sehen, von dem wir eh genug abbekommen? Was kommt da?
> Die CL ohne hochklassige deutsche Beteiligung :-)

Man kann sich natürlich auch hinsetzen, die FPGA- oder DSP-HW kaufen und 
zig Stunden implementieren? Wenn ich dann den Stundensatz eines 
typischen Ingenieurs für eine Lösung, die sicher nicht so optimal 
funktioniert wie eine getrennte Tonspur, gegenrechne, dann scheint mir 
Sky tatsächlich die preiswertere Alternative!

von Audiomann (Gast)


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Thomas W. schrieb:
> Sky tatsächlich die preiswertere Alternative!

Sky hat also demnach eine extra Tonspur? Wie übermitteln die das?

von Thomas (Gast)


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Audiomann schrieb:
> Thomas W. schrieb:
>> Sky tatsächlich die preiswertere Alternative!
>
> Sky hat also demnach eine extra Tonspur?

Ja, siehe Screenshot oben!

> Wie übermitteln die das?

https://de.wikipedia.org/wiki/MPEG-Transportstrom

von Experte (Gast)


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Wir haben das Jahr 2020. Das ist kalter Kaffee und man macht das mit KI. 
Gibt's auch als OpenSource:

   https://github.com/deezer/spleeter

Wie groß die Latenzzeit für Echtzeit wäre, keine Ahnung.

von Herbert (Gast)


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Experte schrieb:
> man macht das mit KI.

heute macht man wohl alles mit KI. Oder liegt es daran dass die 
FB-Generation alles Denkende fälschlich mit dem buzzword KI belegt?

von Rolf S. (audiorolf)


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Herbert schrieb:
> heute macht man wohl alles mit KI. Oder liegt es daran dass die
> FB-Generation alles Denkende fälschlich mit dem buzzword KI belegt?
Ja, das ist es! Alles, was irgendwie von einem Prozessor entschieden 
wird, heißt neuerdings KI, auch wenn es am Ende nur der löchrige Code 
des bachelors mit 3 Jahren Berufserfahrung ist, der keinem Code-Review 
Stand gehalten hätte.

Thomas W. schrieb:
> Man kann sich natürlich auch hinsetzen, die FPGA- oder DSP-HW kaufen und
> zig Stunden implementieren? Wenn ich dann den Stundensatz eines
> typischen Ingenieurs für eine Lösung, die sicher nicht so optimal
> funktioniert

Zufällig haben wir im Auftrag einen solchen Decoder entwickelt und ja, 
es kostet Zeit. Das ist aber kein zulässiger Vergleich. Man baut sich 
auch sein Fahrzeug nicht selber.

Beitrag #6870543 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Rolf S. schrieb:
> Zufällig haben wir im Auftrag einen solchen Decoder entwickelt

Dann lass doch mal hören.

von Wühlhase (Gast)


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Rolf S. schrieb:
> Zufällig haben wir im Auftrag einen solchen Decoder entwickelt und ja,
> es kostet Zeit. Das ist aber kein zulässiger Vergleich. Man baut sich
> auch sein Fahrzeug nicht selber.

Da bin ich doch mal wenigstens auf eine Demo gespannt.

von Wühlhase (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Rolf S. schrieb:
>> Zufällig haben wir im Auftrag einen solchen Decoder entwickelt und ja,
>> es kostet Zeit. Das ist aber kein zulässiger Vergleich. Man baut sich
>> auch sein Fahrzeug nicht selber.
>
> Da bin ich doch mal wenigstens auf eine Demo gespannt.


Wovon träumst Du nachts?

von Martin S. (martinst)


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Mit einer Software wie Melodyne sollten sich einzelne Stimmen aus dem 
Gesamtmix entfernen lassen.

von Audiomann (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Mit einer Software wie Melodyne sollten sich einzelne Stimmen aus dem
> Gesamtmix entfernen lassen.

Ausprobiert oder geraten? Kannst du ja mal anhand eines Beispiels 
bringen, was Melodyne diesbezüglich kann.

von Thomas U. (thomasu)


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Wir brauchen dringend eine Lösung. Die Frauen-Fussball-EM hat begonnen 
und Frau Neumann droht wieder zu kommentieren.

von Achim M. (minifloat)


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Thomas U. schrieb:
> Wir brauchen dringend eine Lösung.

Na der Oben genannte Pitch-Shifter wurde bereits genannt. Den kann man 
sich als kostenloses vst- oder au- Plugin in eine freie DAW einbinden. 
Dann Audio von der Glotze in den Rechner, pitch-shiften und wieder raus 
auf die Stereoanlage oder Soundbar.

Wer experimentierfreudig ist, schneidet  den oben genannten 
Frequenzbereich der Sprache mit steilflankigen Filtern raus. Das pitcht 
man um eine Oktave nach unten und mischt es dem Originalsignal wieder 
zu.

Was man damals bei der WM 2010 auch gut erledigen konnte: Notchfilter um 
220, 440, 880 und 1760Hz setzen. Das hat  die Vuvuzelas weit 
erträglicher gemacht.

mfg mf

von Audiomann (Gast)


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Achim M. schrieb:
> Frequenzbereich der Sprache
Das ist eigentlich alles oberhalb 150 Hz. Zischlaute gehen bis an die 
Hörgrenze.

von Percy N. (vox_bovi)


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Thomas U. schrieb:
> Wir brauchen dringend eine Lösung.

Nein. Nicht wir.

> Die Frauen-Fussball-EM hat
> begonnen und Frau Neumann droht wieder zu kommentieren.

Ist das so? Schau an. Mir ist das nicht aufgefallen.

Irgend etwas machst Du vermutlich anders als ich. Da Du im Gegensatz zu 
mir Leidensdruck zu verspüren scheinst, bist Du anscheinend derjenige, 
der etwas falsch macht.

von Achim M. (minifloat)


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Audiomann schrieb:
> Achim M. schrieb:
>
>> Frequenzbereich der Sprache
>
> Das ist eigentlich alles oberhalb 150 Hz. Zischlaute gehen bis an die
> Hörgrenze.

Über 3k5 hast du Zischlaute und sonst nur Obertöne. Beides ist nicht 
"geschlechtsspezifisch", man muss also nur die Grundtöne verschieben.

mfg mf

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Wer einfach nur die Stimme von Frau Neumann und von ihren ebenso 
hyperventilierenden männlichen Kollegen nicht erträgt, mag den Ton 
gänzlich abschalten und für Infos Videotext-Untertitel einschalten.

Leider kommt aufgrund der heute eingesetzten Spracherkenner bei der 
Untertitelung viel - teils lustiger - Blödsinn heraus. Das ist wie den 
Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Achim M. schrieb:
> Notchfilter um
> 220, 440, 880 und 1760Hz setzen. Das hat  die Vuvuzelas weit
> erträglicher gemacht.
... soweit es nicht billige Nachbauten mit umgestalteten oder 
deformierten Trichtern waren. Die produzieren noch einige andere 
relevante Oberwellen und auch der Grundton war ungenau gestimmt. Viele 
haben sich auch die V's modizifiert, damit sie minimal anders schwingen, 
was dazu führte, dass im Cluster starke Schwebungen entstehen.

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Achim M. schrieb:
> den oben genannten
> Frequenzbereich der Sprache mit steilflankigen Filtern raus. Das pitcht
> man um eine Oktave nach unten und mischt es dem Originalsignal wieder
> zu.

Meinst du mit Zumischen das volle Originalsignal oder das Beschnittene?
Das runterpitchen macht aus Frau Neumann dann einen Herrn Neumann und 
beide zusammen wären dann sicher zuviel des Guten.

von Thomas U. (thomasu)


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Ich will die nicht verändern, sondern weghaben.

von Nachdenklicher (Gast)


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Und ich dachte, jetzt kommt ein Thread über das unerträgliche Gelaber 
von Béla Réthy. Sogar ich als absoluter Fußballhasser kenne diese 
Unerträglichkeit.

Naja, egal, nicht mein Problem. Kein Fernsehen, kein Fußball, kein 
Interesse.

von Thomas U. (thomasu)


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Nachdenklicher schrieb:
> Béla Réthy
Der hat wenigstens Ahnung von Fussball und geht emotional nicht so 
gekünstelt mit. Und die Stimme ist erträglich, finde ich.

So ganz allgemein wäre es schon begrüssenswert, wenn die Stimme 
absenkbar oder ausblendbar wäre. Dann könnte sich jeder selbst 
aussuchen, ob er den Kommentator eliminiert. Demokratisch in Form des 
geäußerten Zuschauewillens geht es jedenfalls nicht (daß z.B. der Sender 
auf Kritik reagiert).

: Bearbeitet durch User

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