Gast
#4689670
Hallo zusammen, ich habe eventuell ein Verständnisproblem mit der Grenzempfindlichkeit. Ich möchte den Dynamikumfang eines Verstärkers ermitteln. Für das Vorhaben benötige ich aber die Grenzempfindlichkeit P0,mds, bei der das eigentliche Signal aus dem die Grundwelle aus dem Rauschen heraustritt. Habe dazu auch Abbildungen angehangen. Als Spectrumanalysator dient ein FSH8 von Rohde und Schwarz. Laut Literatur ist die Grenzempfindlichkeit P0,mds = k x To x B x G x F , wobei k die Boltzmannkonstante, To Raumtemp in Kelvin, G die Verstärkung des Verstärkers und F der Rauschfaktor ist. Im Aufbau ist zu sehen, dass vor dem Verstärker ein TP sitzt mit 800 MHz Grenzfrequenz. Daher wird die Bandbreite B mit 800 MHz angenommen. Zur Vereinfachung kann für k x To = -174 dBm angenommen wertden. Der verstärker besitzt eine Verstärkung von 18 dB und ein rauschmaß von 1,5 dB. Zudem lag der 1 dB-Kompressionspunkt des Verstärkers bei 3 dBm. Setzt man nun die Werte in die Grenzempfindlichkeit ein, so erhält man P0,mds = -174 dBm + 10xlog(800MHz) + 1,5 dB + 18 dB = - 65,5 dBm Daraus lässt sich der Dynamikumfang mit 68,5 dB bestimmen. Daher meine Frage, ob die Vorgehensweise richtig ist ? Wenn man nun versucht das mit einem Spektrumanalysator zu messen, dann kann man den Rauschteppich entsprechend der Auflösung RBW und VBW "verschieben". Ich hoffe ich konnte mein problem einigermaßen vermitteln. Sitze gerade an meiner BA und bin wirklich dankbar für jede Hilfe !

