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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wozu SD-Card Steckplatz für Display?


Autor: Estephan T. (meckelmohr)
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Hallo Experten.

Ich verwende für ein Mikrocontrollerprojekt ein LCD Touch Display 
(SainSmart 3.2" LCD Display) und bin auf der Suche nach Informationen 
darüber. Nach länglicher Suche mit dürftigen Ergebnissen wende ich mich 
nun mit den ersten Fragen an Euch:

1) Weshalb besitzt das Display einen SD-Card Slot?

2) Weshalb "fehlt" auf der Rückseite des Displays ein IC? Welche 
Funktion nimmt er ein und sollte ich mir darüber überhaupt Gedanken 
machen?

Der Hersteller bietet nichteinmal ein Datenblatt zu dem Display an, das 
nächstbeste ist hier zu finden (Bilder 3 und 4 zeigen das Display):

http://www.sainsmart.com/sainsmart-3-2-tft-lcd-display-sainsmart-tft-lcd-adjustable-shield-for-arduino-2560-r3-1280-a082-plug.html

Ich nehme an, dass ich auf die SD-Card Bilder speichern und anzeigen 
lassen kann. Allerdings weiß ich nicht wieviel Speicher das Display 
verwalten kann (und ob es überhaupt vom Display abhängt oder eher vom 
uC). Wie kommt es, dass dieses Display in so vielen Projekten verwendet 
wird, es allerdings schon an grundlegender Information seitens des 
Herstellers mangelt? Ist die Verwendung und Ansteuerung von 320x240 
Pixeln derart trivial, dass es keiner Erläuterung bedarf oder sehe ich 
das Offensichtliche nur nicht?

Da ich unerfahren in Sachen uC-Projekte bin und durch reines Reverse 
Engineering ein fertiges Projekt anhand der Schaltpläne zu verstehen 
versuche, wäre es mir eine große Hilfe wenn jemand ein paar erläuternde 
Worte zu meinen Fragen verlieren könnte :)

Grüße

Autor: Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)
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google liefert bei Suche mit dem Schlagwort "tft_320qvt"

Ungefähr 6.520 Ergebnisse (0,27 Sekunden)

--> hast du die schon alle durchgelesen?

Autor: Planlos (Gast)
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1) Weil die SD-Karte über dieselben PINs angesteuert wird, wie das 
Display (SPI) bietet sich die Kombination einfach an.

2) Vmtl.: Spannungswandler (Ladungspumpe) für Kontrastspannung. Je nach 
verbautem Display nicht nötig.

Autor: Georg B. (diereinegier)
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Möglicherweise kann man Bitmaps schnell von der SD-Karte in den Speicher 
des Displays laden.

Damit kann man dann z. B. schneller zwischen verschiedenen Eingabemasken 
wechseln als beim Neuzeichnen durch den Grafik- bzw. Mikrocontroller.

Autor: Marc H. (marchorby)
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Georg B. schrieb:
> Möglicherweise kann man Bitmaps schnell von der SD-Karte in den Speicher
> des Displays laden.

Das geht nicht! Dazu müsste die SD-Karte die Kommandos für das Display 
kennen oder das Display müsste die SD-Karte ansteuern und wissen welche 
Bitmap wo lig(vom Filesystem ganz zu schweigen)

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Georg B. schrieb:
> Möglicherweise kann man Bitmaps schnell von der SD-Karte in den Speicher
> des Displays laden.
Jein.
Zum Speichern von Fonts und Bitmaps ja, aber nicht durch das Display, 
sondern durch den Controller.

Georg B. schrieb:
> Damit kann man dann z. B. schneller zwischen verschiedenen Eingabemasken
> wechseln als beim Neuzeichnen durch den Grafik- bzw. Mikrocontroller.
Das machen die "billigen" Displays nicht. Aber die von bspw. 4Dsystems, 
weil sie einen eigenen Controller zu Ansteuern verwenden. Der 
Host-Controller muss sich dann nur minimal mit der Display-Gestaltung 
beschäftigen.

Autor: Arduinoquäler (Gast)
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Planlos schrieb:
> 1) Weil die SD-Karte über dieselben PINs angesteuert wird, wie das
> Display (SPI) bietet sich die Kombination einfach an.

Käse.

Alle Displays die ich kenne (und ich kenne schon ein paar...)
haben die SPI Signale (Clk, MOSI, MISO) getrennt für den SD-Slot
herausgeführt. CS natürlich extra.

Autor: Arduinoquäler (Gast)
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Planlos schrieb:
> 2) Vmtl.: Spannungswandler (Ladungspumpe) für Kontrastspannung. Je nach
> verbautem Display nicht nötig.

Käse.

Das sind keine Character-LCDs. Diese Displays kennen keine
Kontrasteinstellung durch eine Kontrastspannung. Das sind TFTs!
Ein möglicher Kontrast wird intern im Controller-Chip programmiert.

Der nicht bestückte Platz ist meist für ein Flash-EPROM vorgesehen
das kein Schwein braucht.

Autor: Draco (Gast)
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Arduinoquäler schrieb:
> Käse.
>
> Das sind keine Character-LCDs. Diese Displays kennen keine
> Kontrasteinstellung durch eine Kontrastspannung. Das sind TFTs!
> Ein möglicher Kontrast wird intern im Controller-Chip programmiert.

Käse.

Es gibt natürlich TFT-LCDs welche eine 30-40V Spannung brauchen, und 
diese eben bereitstellen können.

Autor: Arduinoquäler (Gast)
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Draco schrieb:
> Es gibt natürlich TFT-LCDs welche eine 30-40V Spannung brauchen

Sicherlich nicht im Bereich der Mikrokontroller.

Sicherlich nicht die von denen der TO spricht.

Autor: Harald (Gast)
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Estephan T. schrieb:
> Der Hersteller bietet nichteinmal ein Datenblatt zu dem Display an, das
> nächstbeste ist hier zu finden (Bilder 3 und 4 zeigen das Display):
>
> 
http://www.sainsmart.com/sainsmart-3-2-tft-lcd-display-sainsmart-tft-lcd-adjustable-shield-for-arduino-2560-r3-1280-a082-plug.html

Für ein solches Projekt brauchst du gute Informationen. Wenn du keine 
entsprechenden Manuals findest, die keine Fragen offen lassen, dann 
kaufe es NICHT! Ich würde sogar dazu raten, eines zu kaufen, wo du 
entweder anrufen kannst oder ein Forum kennst, wo dieses Bauteil schon 
einmal behandelt wurde. Sonst wird das nix.

Das Sainsmart keine Info liefert, liegt einfach daran, dass das nur eine 
Handelsplattform ist, die wollen verkaufen und möglichst sonst nichts 
damit zu tun haben.

Auf der SD Karte landen die Grafik- und Projektdaten. Wenn man erstmal 
ein mittelprächtiges Projekt angelegt hat, dann weiß man, warum das auf 
SD ausgelagert wird - natürlich der Größe wegen. Üblicherweise verwendet 
man solche Displays für kleinere Controller, da hat man den Platz nicht.

Autor: Arduinoquäler (Gast)
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Harald schrieb:
> Für ein solches Projekt brauchst du gute Informationen. Wenn du keine
> entsprechenden Manuals findest, die keine Fragen offen lassen, dann
> kaufe es NICHT! Ich würde sogar dazu raten, eines zu kaufen, wo du
> entweder anrufen kannst oder ein Forum kennst, wo dieses Bauteil schon
> einmal behandelt wurde. Sonst wird das nix.

Schon wieder Käse. Und Verdummung von Anfängern die Fragen stellen.

Diese Displays laufen mit einer "überall" erhältlichen Lib,
entweder von Sainsmart, Adafruit oder die weitverbreitete
UTFT Lib von Henning Karlsen. Das ist auch der Grund für die
weite Verbreitung dieser Displays und der niedrige Preis. Einen
minimalischen Link auf eine Lib oder eine Site zum Download von
Docs ist eigentlich immer dabei.

Autor: Erwin D. (Gast)
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Arduinoquäler schrieb:
> Schon wieder Käse. Und Verdummung von Anfängern die Fragen stellen.
>
> Einen
> minimalischen Link auf eine Lib oder eine Site zum Download von
> Docs ist eigentlich immer dabei.

Dann zeig mal einen, wo das fehlende IC und die SD-Karte beschrieben 
sind, also die Sachen, die den TO interessieren...

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Arduinoquäler schrieb:
> Sainsmart, Adafruit oder die weitverbreitete
> UTFT Lib von Henning Karlsen.

Wobei die Lib von Sainsmart auf der von Henning Karlsen basiert...
http://www.rinkydinkelectronics.com/index.php

Autor: Arduinoquäler (Gast)
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Erwin D. schrieb:
> die den TO interessieren...

Die interessieren ihn nur soweit dass er sich nicht erklären
kann wozu sie da sind. Er ist Anfänger und wird diese weder
brauchen noch programmieren können. Siehe:

Estephan T. schrieb:
> Weshalb "fehlt" auf der Rückseite des Displays ein IC? Welche
> Funktion nimmt er ein und sollte ich mir darüber überhaupt Gedanken
> machen?

Selbst die SD-Karte ist durch allgemeine Libs aus der
Arduino-Szene abgedeckt.

Wenn der TO sich für Flash-Programmierung interessiert dann
wird er auch den Weg zu den 4 zusätzlichen Leitungen (ähnlich
wie bei der SD-Karte) finden. Dann müsste er sich allerdings
einen Flash-Baustein besorgen und drauflöten, was vermutlich
ihn wie auch dich überfordern wird.

Autor: Erwin D. (Gast)
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Arduinoquäler schrieb:
> was vermutlich ihn wie auch dich überfordern wird.

Diesen Quatsch kannst du stecken lassen. Du kennst weder ihn noch mich. 
Andererseits quakst du herum, daß es doch überall eine Dokumentation 
gibt. Bei Nachfrage kommen nur Ausflüchte von dir, aber keine Doku. 
Statt dessen fängst du an, Leute, die du nicht kennst, persönlich 
anzugreifen und zu beleidigen. Sowas nenne ich einfach armselig...

Autor: Tipp (Gast)
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Die Sainsmart-Webseite ist leider etwas umständlich in dieser Beziehung.
Über Support->Wiki->Tutorials bin ich auf folgendes gestoßen:

http://wiki.sainsmart.com/index.php/3.2%22_TFT_Touch_LCD

Hoffe es hilft.

Autor: Philipp K. (philipp_k59)
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Marc H. schrieb:
> Das geht nicht! Dazu müsste die SD-Karte die Kommandos für das Display
> kennen oder das Display müsste die SD-Karte ansteuern und wissen welche
> Bitmap wo lig(vom Filesystem ganz zu schweigen)

Vielleicht indirekt mit DMA, würde Sinn machen.

Autor: Estephan T. (meckelmohr)
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Angehängte Dateien:

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Ich danke für die zahlreichen Antworten, das hat schonmal geholfen. Der 
gratis Boxkampf ist auch in Ordnung.

Zur Eläuterung meinerseits: Ich habe im Rahmen eines Projektes an dem 
ich teilgenommen habe eine uC-Platine zusammengelötet und der 
Projektleiter sah nun einmal das von mir beschriebene Display vor. Die 
ganze Platine basiert auf einem AT91SAM9XE512 uC, wobei unzählige Mengen 
an Peripherie verbaut sind und angesprochen werden wollen (Druck-, 
Temp-, Feuchtesensor, GPS-Modul, IR-Sensor, externes SRAM, SDRAM, 
MP3-Dekoder, Ethernet-, USB-Schnittstelle, DAC, ADC, AC/DC ..).

Die Platine funktioniert mit der passenden Software, die ich nun von 
grundauf neu schreiben möchte (auf Basis der ARM-Bibliotheken) um in 
diesem Rahmen etwas Verständnis über den Entwurf und die Verwendung von 
uC-Schaltungen zu gewinnen als auch die Details der Kommunkation 
zwischen den Bauteilen kennen zu lernen.

Ich sitze also während meiner freien Zeit vor dem Schaltplan und schaue 
mir an was auf der Platine so abgeht. Aus den Datenblättern der Bauteile 
und meinen Notizen erzeuge ich dann früher oder später funktionierenden 
Code.

Von den anderen Bauteilen bin ich überaus großzügige Handbücher gewohnt, 
die selbst standardisierte Protokolle umfangreich beschreiben. Nun hatte 
ich eben das Display in der Hand und wollte es aufstecken und da fielen 
mir das oben Genannte auf. Und was ich nicht finde, kann ich nicht 
nachlesen.

Dem "Getting Started" Dokument auf der Herstellerseite (das einzige was 
mit dem Display zu tun haben könnte) entnimmt man das Bild im Anhang. 
Die SD-Card wurde also mit eigenen SPI-Leitungen ausgestattet. Da LCD 
und Touch Panel ebenfalls Chip Select Leitungen besitzen (LCD_CS bzw. 
TP_CS) vermute ich, dass die ebenfalls per SPI angesprochen werden. Was 
die anderen Leitungen des LCD und Touch Pad allerdings tun muss wohl den 
Datenblättern entnommen werden. Ich werde sehen wie weit ich komme.

Bis dahin. Vielen Dank und liebe Grüße.

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Estephan T. schrieb:
> Die SD-Card wurde also mit eigenen SPI-Leitungen ausgestattet. Da LCD
> und Touch Panel ebenfalls Chip Select Leitungen besitzen (LCD_CS bzw.
> TP_CS) vermute ich, dass die ebenfalls per SPI angesprochen werden.

Das Display hat ein Parallel-Interface, kein SPI.
Die SD-Karte hat also keine SPI Leitungen parallel zum Display-SPI, SPI 
ist da überhaupt nur für SD und das optionale Flash drauf.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Rudolph R. schrieb:
> Das Display hat ein Parallel-Interface, kein SPI.
> Die SD-Karte hat also keine SPI Leitungen parallel zum Display-SPI, SPI
> ist da überhaupt nur für SD und das optionale Flash drauf.

und das Touchscreen.

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