Frequenzumrichter einphasig betreiben

Gast #4691204
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Hallo,

kann man einen Frequenzumrichter, der eigentlich für 3-Phaseninput 
ausgelegt ist, mit entsprechend niedriger max. Leistung auch einphasig 
betreiben?

Bzw. kann ich so einen Umrichter theoretisch mit einer Gleichspannung 
versorgen?

Worauf wäre dann zu achten?
Ich nehme an, auf die Eingansspannung - die wird wahrscheinlich 
elektronbisch überwacht und muss innerhalb gewisser Toleranzgrenzen 
liegen.

Benötige ich auch einen vorgeschaltenen Trafo, um portentialfrei zu 
sein?
#4691233
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Der Blick in die Kristallkugel ergibt:
a) Was sagt das Datenblatt des Umrichters dazu?
b) Wenn die Forenteilnehmer dazu eine Aussage treffen sollen, bitte Typ
   angeben und das Datenblatt als Attachment posten oder Links auf die
   Herstellerseite.

Ansonsten gilt:

Bei der Versorgung mit DC ist zu beachten, daß der Einschaltstrom 
begrenzt wird. Andernfalls lebt der Eingangsgleichrichter nicht allzu 
lange. (Wenn es denn vom Hersteller erlaubt ist.) Kann aber z.B. bei 
Eingangsstufen mit sinusförmiger Stromaufnahme ein Problem sein.
Bei einer Versorgung mit 230V AC dürfte die Unterspannungsabschaltung 
ansprechen.
Eine einphasige Versorgung mit verringerter Leistungsabgabe über einen 
230->400V Trafo dürfte machbar sein, wenn der Umrichter nicht das 
Vorhandensein aller Phasen prüft.

Also: Datenblatt konsultieren.
Gast #4691236
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martin schrieb:
> Ich nehme an, auf die Eingansspannung - die wird wahrscheinlich
> elektronbisch überwacht und muss innerhalb gewisser Toleranzgrenzen
> liegen.

Sowas steht im Datenblatt, mit welchen min. und max. Spannungen man den 
betreiben soll. Und hoffentlich auch die korrellierende Leistung.

Was da wie genau gemessen wird, vermutlich nicht. (Serviceunterlagen?)

Sag doch mal: Welcher Umrichter genau? Welcher Motor? Welche Last? Und 
wie sieht die geplante Versorgung denn aus?
Gast #4691343
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Da drin steht, glaube ich, nicht explizit was über die mögliche 
Kontrollfunktion (Phasendetektion). Da müßte man versuchen, genauere 
Dokumente zu kriegen (oder mal einen Spannungsverdoppler ran und 
testen??? Nein, ich würde erst mal mehr zu erfahren versuchen).

Wenn der 120° Phasenversatz detektiert wird - schlecht. Wenn nur 
Spannung detektiert wird - besser. Vielleicht wird dann aber statt des 
Versatzes ein direkter Durchgang der Phasen zueinander detektiert - da 
würde ein Trafo mit 3 Sekundärwicklungen helfen.

Ich kann´s nicht sagen...
Gast #4691348
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Carl D. schrieb:
> Gleichgerichteter Drehstrom braucht im Vergleich zum Wechselstrom
> erheblich weniger Glättung. Und deshalb wird die verbaute eher nicht
> ausreichen für 64% der Nennleistung.

Stimmt natürlich auch. Da aber hülfen sehr große ELKOs für den 
Verdoppler. Ohne den nur gut 300V - schlecht.
#4691349
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Homo Habilis schrieb:
> Carl D. schrieb:
>> Gleichgerichteter Drehstrom braucht im Vergleich zum Wechselstrom
>> erheblich weniger Glättung. Und deshalb wird die verbaute eher nicht
>> ausreichen für 64% der Nennleistung.
>
> Stimmt natürlich auch. Da aber hülfen sehr große ELKOs für den
> Verdoppler. Ohne den nur gut 300V - schlecht.

Verdoppler?

B6 liefert mit 3x240V einen Mtiielwert von 324V ohne jegliche Siebung.

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