Frage zu PIN-Photodiode gamma-detektor

Gast #4692747
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Das Design ist auf Single-Supply ausgelegt. Der Spannungsteiler hält die 
NI-Eingänge auf etwa halbe Betriebsspannung: virtueller GND. Der 
Kondensator liefert einen AC-Pfad zur verwendeten Masse und filtert auch 
Störungen/Rauschen auf dem virtuellen GND, die über die Betriebsspannung 
und den Teiler hereinkommen könnten.
Gast #4692914
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Strahlemann schrieb:
> Aber was ist der Vorteil wenn die Eingänge einen DC-Offset
> haben?

Naja, von der Photodiode, die ja auch über ein C angeschlossen ist, 
kommt zum ersten OPA ja nur ein Wechselanteil. Die OPAs arbeiten nicht 
nahe an GND oder VCC, aber prima irgendwo dazwischen. Man nimmt deshalb 
normalerweise die Mitte, weil dann die Aussteuerung in beide Richtungen 
gleich weit möglich ist. Hier liegt es etwas asymmetrisch auf 3V, das 
ist aber bei Signalen, die klein sind, noch kein Problem. Das 
Eingangssignal jeweils ca. 1.6V von den Rails wegbleiben (Input common 
mode voltage range). Damit liegen auch die Ausgänge jeweils auf einem 
DC-Pegel von 3V.
Alle Stufen sind über Cs kapazitiv gekoppelt, d.h. deren Verstärkung für 
DC-Anteile ist praktisch Null. Es wird nur der Wechselanteil verstärkt.
Am Schluss ein Komparator, der das Vorhandensein einer gewissen 
Amplitude dieses Wechselanteils detektiert. Natürlich kann auch der nur 
innerhalb seines Aussteuerbereichs verwendet werden.

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